DE257587C - - Google Patents

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DE257587C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
    • B31D1/023Attaching wires or threads
    • B31D1/024Attaching wires or threads to labels or tags composed of two layers, the wire or thread being embedded between them

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 257587 KLASSE 54 δ. GRUPPE
ausgerüsteten, umlaufenden Scheiben zugeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Bindeetiketten, bei der die Bindefäden durch Drehorgane straff gezogen werden und mittels Druckwalzen zwischen zwei Papierbahnen eingelegt werden.
Die Neuerung bezweckt eine Maschine zur
Herstellung von Etiketten (Anhängezetteln, Preismarken), die zum Anbinden an den Gegenstand vorspringende Fadenenden besitzen.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Endansicht,
Fig. 2 ein Schnitt der Maschine nach A-A der Fig. ι und
Fig. 3 eine Ansicht des fadenführenden Organs. Die
Fig. 4 bis 7 stellen, zum Teil im Schnitt nach B-B und C-C der Fig. 1, teils in Ansicht, Einzelteile der Maschine dar.
Die arbeitenden Teile im Gestell 1 bestehen im wesentlichen aus zwei Rotationsorganen 17, 22, die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen, den Faden (oder Fäden) zwischen sich gespannt halten und freigeben, wenn er von einem anderen Drehorgan erfaßt und quer zwischen die Papierbahnen ο. dgl. eingeführt wird. Letztere werden darauf unter Druck miteinander zusammengeklebt, wobei der Faden fest eingeschlossen wird und nur seine Enden frei hervorhängen.
Das Rotationsorgan 17 besteht aus einer Scheibe auf der Schrägwelle 14, die im Ständer τα gelagert ist und ihren Antrieb von der Hauptwelle 2 durch Vermittlung des Getriebes 5, 6 (auf Welle 35, Fig. 7), 7, 8 (auf Welle 9), 10, 12 erhält. Auf der Welle 2 ist die übliche Fest- und Losscheibe 3, 4 vorgesehen.
Das Organ 22 besteht ebenfalls aus einer Scheibe auf einer Schrägwelle 15, die im Ständer i* gelagert ist. Ihren Antrieb empfängt die Scheibe bzw. Welle 15 von der Welle 9 durch Kegelgetriebe 11, 13.
Die Drehorgane 17, 22 stehen in einem Winkel zueinander mit ihren Kanten an einem Punkte nahe einander, derart, daß die Faßbacke der Hebel 18, die bei 19 drehbeweglich sind, das freie Ende eines oder mehrerer Fäden 25, die das Organ 22 zuführt, fassen kann. Dies geschieht in der Weise, daß die Hebelbacke unt^r der Wirkung der Feder 20 den Faden gegen die Scheibe 17 anklemmt. Die Feder ist an dem durch Schlitze 19" geführten Hebel und am ortsfesten Stift 21 befestigt. Dieses Anklemmen des Fadens erfolgt immer dann, wenn der freie Arm des Hebels 18 auf den zwischen i6a und ΐ6δ liegenden Umfangsteil der Exzenterscheibe 16 von geringerem Radius fährt, während die Backe den Faden wieder freigibt, wenn der Hebel von dem Umfangsstück von größerem Radius angehoben wird. Der Faden 25 läuft von der Spule 24 auf Halter 23 mit Schließkappe 23a ab und geht durch das Auge 26 im Arm 27 auf der Unterseite der Scheibe 22, dann durch das Auge 28 neben dem Steg 22a und durch die Spannfedern 30 und das Auge 29
im Scheibenrande 31. Man kann die Fäden zweier Spulen 24, wie Fig. 3 zeigt, durch je ein Auge 29 gehen lassen, wenn das Etikett mit zwei Fäden versehen werden soll.
Die Scheiben 17, 22 drehen sich entgegengesetzt und bringen den vom Hebel 18 erfaßten Faden hoch in die Lage nach Fig. 1, wo er straff über den weitesten Raum zwischen beiden Scheiben gespannt ist, worauf Greifer 36 an den Stirnenden des Zylinders 34 auf Welle 35 den Faden ergreifen, indem sie ihn mit gerillter Fläche gegen das gerillte Zylinderende 34C einklemmen. Während dies geschieht, gibt der Hebel 18 den Faden frei, und ein Ende wird durch die Messer 32, 33 abgeschnitten, wobei das zurückbleibende Garnende auf die Scheibe 17 zurückfällt und hier bei der weiteren Drehung der Scheiben von einem anderen Hebel 18 erfaßt wird.
Das zwischen den Fingern 36 befindliche abgeschnittene Fadenende wird dann infolge der Drehung des Zylinders 34 quer zwischen die Papierbahnen 43, 45 eingelegt. Die Bahnen 43, 45 erhalten auf ihrer Unterseite durch die Rollen 44, 44" einen Überzug mit Klebmasse.
Die Bahn 45 geht über den Zylinder 34 zwischen den Fingern 36 hin, und zwar unter dem von den Fingern gehaltenen Faden, während die Bahn 43 über den Zylinder 34 läuft, den Faden bedeckt und durch die Walze 42 auf Achse 35 a gegen die Bahn 45 gedrückt wird, so daß beide Bahnen mit fest zwischen eingeschlossenen Faden oder Fäden zusammengeklebt werden. Die Walze 42 nimmt den Zylinder 34 im Sinne des Vorschubs der Papierbahnen 43, 45 mit.
Der Zylinder 34 besitzt Nuten 34^ zur Aufnahme der Fäden und der darüber liegenden Stelle der Bahn 45, so daß die Bahn 43 in dem fertigen Stück keine Erhöhung an der Fadenstelle zeigt, sondern überall glatt ist. Die fertige Bahn 46 geht über den Zylinder 47 in einen beliebigen Trockenraum und wird dann in die einzelnen Stücke geschnitten.
Die Finger 36 mit Haken 36" werden bei der Drehung des Zylinders 34 zu den gehörigen Zeitpunkten durch ein Exzenter 40 geöffnet, das eine Rolle 39 auf der Kurbel 38 der Schaukelwelle 37 mitnimmt, die einerseits im Zylinder 34, andererseits in der Scheibe 34* des Rollenkopfes 34^ gelagert ist. Für gewöhnlich werden die Finger 36 durch Federn 41 gegen das Ende 34C des Zylinders 34 gedrückt gehalten und aus dieser Stellung erst durch das Exzenter 40 befreit.
Das Drehorgan 17 kann mit einer größeren Zahl von Hebeln 18 und das Organ 22 mit entsprechend vielen Garnrollen, vornehmlich mit der doppelten Zahl, d. h. je zwei Garnrollen für jeden Hebel 18, versehen werden, so daß in letzterem Falle jeder Hebel immer zwei Fäden erfaßt. Der Zylinder 34 erhält halb so viele Schaukelwellen 37 und Greifer 36, als Hebel 18 vorhanden sind.
Die Maschine arbeitet in der Weise, daß die freien Enden der durch das Auge 29 geführten Fäden 25 von der Backe des Hebels erfaßt werden, wenn die Teile die tiefste Stellung in ihrer Drehbahn erreichen, und während die Scheiben 17, 18 die folgende halbe Umdrehung ausführen, wird der Faden von der Spule 24 abgezogen und von den Scheiben nach oben mitgenommen, wo er den weitesten Abstand der Scheiben voneinander straff überspannt (s. Fig. 1). Hier ergreifen die Finger 36 des Zylinders 34 den Faden und halten ihn glatt und straff zwischen sich, worauf das Messer 32, 33 den Faden abschneidet und die abgeschnittenen Enden oder Längen in der angegebenen Weise zwischen die beiden Papierbahnen 43, 45 eingeklebt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Bindeetiketten, bei der zwischen zwei Papierlagen Fäden unter Spannung eingelegt werden, die unter Benutzung zweier mit Greifern und Spulen ausgerüsteten, umlaufenden Scheiben zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den umlaufenden Scheiben gehaltenen Fäden von besonderen Greifern erfaßt und von dem Vorratsfaden abgeschnitten werden, die sie unter Beibehaltung ihrer parallelen Lage in straffem Zustande zwischen die Papierlagen einlegen und während des Zusammenpressens der Papierlagen straff halten.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der die Papierlagen mit dem dazwischen befindlichen Faden zusammenpressenden Walzen (Greiferwalzen 34 oder Gegenwalze 42) mit einer Längsnut zur Aufnahme des Fadens versehen ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Scheiben (17, 22) zueinander geneigt sind und no die Greiferwalze (34) zwischen ihnen angeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT257587D Active DE257587C (de)

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