DE257572C - - Google Patents
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- DE257572C DE257572C DENDAT257572D DE257572DA DE257572C DE 257572 C DE257572 C DE 257572C DE NDAT257572 D DENDAT257572 D DE NDAT257572D DE 257572D A DE257572D A DE 257572DA DE 257572 C DE257572 C DE 257572C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/27—Sizing, starching or impregnating fabrics
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257572 KLASSE Ba. GRUPPE
V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überziehen von Stoffbahnen, wie Baumwollgewebe,
beispielsweise um sie wasserdicht zu machen, mit einer in flüchtigen, leicht entzündlichen
Mitteln löslichen Masse, namentlich Zellulose (Zelluloid), Nitrozellulose, Gummi,
Paraffin u. dgl., in der Weise, daß die Stoffbahn nach dem Auftragen der als Überzug
dienenden Masse unter Wiedergewinnung des
ίο flüchtigen Lösemittels durch einen geheizten
Trockenraum geführt wird.
Die Neuerung besteht darin, daß zu beiden Seiten des Trockenraumes je eine zum Auftragen
der Überzugsmasse dienende, nach außen abschließbare Kammer angeschlossen sowie je eine zur Aufnahme der Stoffbahn
dienende, drehbar gelagerte Wickelrolle angeordnet ist, die durch Ein- oder Ausrücken
einer Kupplung gesondert von der Wickelrolle am anderen Ende der Vorrichtung mit
einem gemeinsamen Antrieb für beide Rollen gekuppelt bzw. von demselben gelöst werden
kann, so daß die Stoffbahn ohne Unterbrechung des Betriebes beliebig oft in beiden Richtungen
der Maschine durchgeführt und mit mehreren Uberzugsschichten versehen werden kann.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Grundriß der neuen Vorrichtung, wobei der mittlere
Teil weggebrochen ist; Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das eine Ende der
Vorrichtung, einen Teil der Trockenkammer zeigend; Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt
durch das andere Ende der Vorrichtung, die Verdichtungskammer zeigend; Fig. 4
ist eine Seitenansicht des einen Endes der Vorrichtung und Fig. 5 eine Endansicht, einen
Teil der Vorrichtung weggebrochen zeigend.
Die Überzugsmasse wird in einer besonderen Kammer 22 aufgetragen, die, wie Fig. 2 zeigt,
durch mit Glasscheiben 24 versehene, aufklappbare Deckel 23 zugänglich ist. Zum Auftragen der Überzugsmasse auf die mit. 12
bezeichnete Stoffbahn dient das in Führungen 26 beweglich gelagerte Streichmesser 25, und
auf beiden Seiten desselben sind Führungswalzen 27 für die Stoffbahn vorgesehen. Die
den. Überzug bildende Masse wird aus einem Behälter 63 durch ein Rohr 64 und einen in
den einen Deckel 23 eingesetzten Trichter 65 so zugeführt, daß die Masse gerade vor dem
Streichmesser auf die Stoffbahn auffließt. Wie Fig. 2 und 3 zeigen, ist an jedem Ende der
Vorrichtung eine Kammer 22 angeordnet sowie ein Behälter 63 für die Überzugsmasse.
Die Stoffbahn kann also an jedem Ende der Vorrichtung mit der Überzugsmasse versehen
werden. . . . ■
Wie ferner in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, wird die Stoffbahn auf eine Rolle 36 aufgewickelt,
die auf eine vierkantige, drehbar gelagerte Welle 35 geschoben wird. Das innere Ende
der Stoffbahn wird an einer an der Rolle 36
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07881
befestigten Tuchbahn befestigt, die lang genug ist, damit beim Abwickeln der Stoffbahn von
der Rolle 36 die ganze Stoffbahn in die Kammer 22 zum Auftragen der Überzugsmasse eingeführt
werden kann. Die Stoffbahn geht hierbei über eine Führungsrolle 37 hinweg und tritt zwischen federnden Backen 29 hindurch
in die Kammer 22 ein.
Die Führungsrolle 37 wird von einer Riementrommel 39 aus angetrieben (Fig. 1), die
durch einen Riemen 40 mit einer auf einer Welle 42 sitzenden festen Riemscheibe 41
gekuppelt ist. Auf der Welle 42 sitzt ferner ein Zahnrad 43, das mit einem Zahnrad 44 in
Eingriff ist, das auf der die Rolle 37 tragenden Welle 45 befestigt ist. Die Welle 45
trägt auch eine Riemscheibe 46, die durch einen halbgekreuzten Riemen 47 mit einer
Riemscheibe 48 auf Welle 49 gekuppelt ist.
Die Riemscheibe 48 und eine auf ihrer Welle sitzende zweite Riemscheibe drehen sich daher.
in umgekehrter Richtung wie die Riemscheibe 46, und die zweite Riemscheibe treibt durch
einen Riemen 50 und eine Riemscheibe 51 die Verlängerung der die Rolle 36 aufnehmenden
vierkantigen Welle 35. Wenn der Riemen 40 in der in Fig. 1 gezeigten Pfeilrichtung bewegt
wird, so wird die Rolle 37 so gedreht, daß die Stoffbahn durch die Trockenkammer
hindurch nach dem in Fig. 2 gezeigten Ende der Vorrichtung bewegt wird, an welchem
Ende die Stoffbahn auf die auf der Welle 35 sitzende Rolle 36 aufgewickelt wird. Die
Ubersetzuug durch die Riemscheiben und Zahnräder ist so gewählt, daß die Rolle 36
etwas schneller gedreht wird als die Führungsrolle 37. Infolge dieser Anordnung wird die
Stoffbahn beständig unter geeigneter Spannung gehalten. Da jedoch die Riemen auf ihren
Riemscheiben gleiten können, so kann sich die Drehgeschwindigkeit der Rolle 36 gegenüber
der Drehgeschwindigkeit der Führungsrolle 37 von selbst einstellen. Derartige Einrichtungen
sind für Umwickelvorrichtungen für breit zu behandelnde Gewebe allgemein bekannt.
In Fig. 4 ist ein auf der Welle 35 befestigtes Kupplungsglied 53 gezeigt, das auf
seiner Welle längsverschoben werden kann, so daß es mit einem an der Riemscheibe 51
sitzenden Kupplungsglied in Eingriff gebracht werden kann. Die Riemscheibe 51 kann
also beliebig mit der Welle 35 gekuppelt bzw. von ihr gelöst werden. Zur Verschiebung des
Kupplungsgliedes 53 dient der in Fig. 5 gezeigte Handhebel 54. Um eine auf der A
35 sitzende Scheibe geht ein Bremsband^
herum, durch dessen Spannung die Drehgeschwindigkeit der Welle 35 vermindert werden kann, wenn die auf der Rolle 36 aufgewickelte Stoffbahn von der Rolle abgewickelt werden soll. Infolge dieser Anordnung kann die Stoffbahn während des Abwickeins gespannt werden. Die Spannung des Bremsbandes kann durch eine in Fig. 5 gezeigte Schraube 56 geregelt werden. Auch die Anordnung derartiger Bremsvorrichtungen ist für Umwickelvorrichtungen allgemein bekannt.
herum, durch dessen Spannung die Drehgeschwindigkeit der Welle 35 vermindert werden kann, wenn die auf der Rolle 36 aufgewickelte Stoffbahn von der Rolle abgewickelt werden soll. Infolge dieser Anordnung kann die Stoffbahn während des Abwickeins gespannt werden. Die Spannung des Bremsbandes kann durch eine in Fig. 5 gezeigte Schraube 56 geregelt werden. Auch die Anordnung derartiger Bremsvorrichtungen ist für Umwickelvorrichtungen allgemein bekannt.
Gemäß Fig. 5 liegt an dem die Riemscheibe 48 mit der Riemscheibe 51 kuppelnden Riemen
50 eine Druckrolle 57 an, durch welche der Riemen 50 gespannt gehalten wird. Die
Druckrolle sitzt an dem einen Ende eines an dem Gestell der Vorrichtung angelenkten Armes
58, der an seinem anderen Ende ein einstellbares Gewicht 59 trägt, durch welches der
Druck der Rolle 57 geregelt werden kann.
Neben der festen Riemscheibe 41 sitzt auf der Welle 42 noch eine Losscheibe 60, auf die
der Riemen 40 aufgeschoben werden kann. Durch einen Riemen 401 steht die in Fig. 1
gezeigte Riementrommel 39 ferner mit einer Losscheibe 601 auf der Welle 42 am anderen
Ende der Vorrichtung in Verbindung. Neben der Losscheibe befindet sich eine feste Riemscheibe
411. Wird der Riemeg 40 in der in Fig. ι gezeigten Pfeilrichtung bewegt, wodurch
die Stoffbahn auf die Rolle 36 an dem in Fig. 2 gezeigten Ende der Vorrichtung aufgewickelt
wird, so läuft der Riemen 401 von der Riementrommel 39 auf die Losscheibe 601 auf
Welle 42 am anderen Ende der Vorrichtung auf. Von der an diesem Ende -befindlichen
Rolle 36 wird die Stoffbahn abgezogen.
Wenn jedoch die Kupplung 53 für den Antrieb der Rolle 36 an dem in Fig. 2 gezeigten
Ende der Vorrichtung ausgerückt und die Kupplung für den Antrieb der Rolle 36 an
dem in Fig. 3 gezeigten Ende eingerückt wird, so kann die Stoffbahn nach dem Einrücken
des Antriebes in der entgegengesetzten Richtung durch die Vorrichtung und die zwischen
den Kammern 22 liegende Trockenkammer 1 geführt werden. Soll hierbei auf die Stoffbahn
von neuem eine Überzugsmasse aufgetragen werden, so wird der Hahn 66. an dem Behälter 63 an dem in Fig. 2 gezeigten Ende
der Vorrichtung geöffnet, so daß die Überzugsmasse aus dem Behälter durch das Rohr
64 und den Trichter 65 auf die Stoffbahn auf fließ en kann.
Jedesmal, wenn die Kupplung 53 an dem einen oder anderen Ende der Vorrichtung ein-
bzw. ausgerückt wird, müssen auch die Riemen 40, 401 von der festen Riemscheibe auf
Welle 42 auf die Losscheibe verschoben werden und. umgekehrt.
] In dfer mit 1 bezeichneten Trockenkammer,
die mit den Heizrohren 10 versehen ist, geht die Stoffbahn 12 über Stützflächen 5 hinweg,
die auf in der Trockenkammer in bestimmten Abständen angeordneten, von Streben 6 ge-
tragenen Querträgern 7 auf ruh en. An die Trockenkammer schließt sich eine mit einer
Rohrschlange 15 versehene Kammer an, in der das Lösungsmittel für die Überzugsmasse j
wieder verdichtet werden kann. . j
Claims (1)
- Patent-Anspruch: !Vorrichtung zum Überziehen von Stoffbahnen, wie Baumwollgeweben, mit einerίο in flüchtigen, leicht entzündbaren Mitteln löslichen Masse, wobei die Stoffbahn nach dem Auftragen der Masse unter Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels durch einen geheizten Trockenraum geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Trockenraumes (1) je eine zum Auftragen der Überzugsmasse dienende, nach außen abschließbare Kammer (22) angeschlossen sowie je eine zur Aufnahme der Stoffbahn dienende, drehbar gelagerte Wickelrolle (35, 36) angeordnet ist, die durch Ein- oder Ausrückung einer Kupplung (53) gesondert von der Wickelrolle am anderen Ende der Vorrichtung mit einem gemeinsamen Antrieb (51, 35) für beide Rollen (35, 36) gekuppelt bzw. von demselben gelöst werden kann, um die Stoffbahn ohne Unterbrechung des Betriebes beliebig oft in beiden Richtungen durch die Vorrichtung hindurchführen und mit mehreren Uberzugsschichten versehen zu können.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257572C true DE257572C (de) |
Family
ID=515480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257572D Active DE257572C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257572C (de) |
-
0
- DE DENDAT257572D patent/DE257572C/de active Active
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