DE25652C - Neuerungen an Centrai-Weichen- und Signal-Siell-Apparaten - Google Patents
Neuerungen an Centrai-Weichen- und Signal-Siell-ApparatenInfo
- Publication number
- DE25652C DE25652C DENDAT25652D DE25652DA DE25652C DE 25652 C DE25652 C DE 25652C DE NDAT25652 D DENDAT25652 D DE NDAT25652D DE 25652D A DE25652D A DE 25652DA DE 25652 C DE25652 C DE 25652C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- lever
- siell
- centrai
- turnouts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/02—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
- B61L19/023—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Signalhebel A A stehen in fester Verbindung mit je auf ihren Achsen frei drehbaren
Trommeln Ό D, auf deren Umfange an gegenüberliegenden Stellen die zu den Signalen führenden
Ketten befestigt sind. Der Anschlufs des zur Weiche führenden Gestänges an den Weichenstellhebel
geschieht bei J31, Fig. 2.
Die Signalstelltrommeln D sind beiderseits mit abwechselnd abgesetzten Rändern 1, .2, 3, 4
versehen, von denen die beiden inneren 2 und 3, Fig. i, welche der Beeinflussung durch den
Blockirungsapparat C unterliegen, in Wegfall kommen, wenn dieser Apparat nicht mit benutzt
wird. Fig. 3 ist ein Schnitt nach tn-n in Fig. 1
bei entfernt gedachtem Rande 2. Gegen die erwähnten Ränder werden durch Federkraft
Stangen α angedrückt, die unten an Hebel b, oben an der Verlängerung von Handgriffen c1 <r2
angreifen. Die oberen Fortsätze a' der Stangen
dienen, wenn in ihrer in Fig. 1 und 3 gezeichneten Stellung befindlich, zur Verhinderung
einer Drehung der Trommel D nach der einen und bezw. der anderen Richtung. So
kann die Trommel D in Fig. 3 in der Richtung des angegebenen . Pfeiles nicht bewegt
werden, aber auch nicht in der entgegengesetzten Richtung, da auch ihr vorderer Rand 4,
Fig. 2 und i, hierbei gegen einen der Fortsätze a1 stöfst.
Mit den Hebeln b sitzen auf gleicher Welle Hebel b1 fest, welche je an einer Schubstange
d1 d"* anfassen und darauf bewegend
einzuwirken bestimmt sind. Diese Schubstangen tragen Schlüssel e e,. welche in geeigneter, event,
unten erwähnter Weise mit Schienen/1/2 zusammenwirken.
Besagte Schienen sind je aus zwei gegen einander verschiebbaren Theilen f1 und /2,
deren Querschnitt aus Fig. 7 a und 7 b ersichtlich, zusammengesetzt und diese in eigenthümlicher
Weise mit demjenigen Weichenstellhebel B, an deren Bewegung sie theilnehmen
müssen, verbunden. An dem im Hebel B festsitzenden Zapfen g\ Fig. 1, sowie Fig. 7a
bis 7e, greift die Verbindungsschiene A1 an,
deren anderes Ende an dem Theil /' direct angeschlossen ist. Auf dem zweiten, im Hebel
B befestigten Zapfen g^ hingegen sitzt ein
kleiner Winkelhebel 2, Fig. 1, 2 und 7b bis 7e, drehbar. Der in der Zeichnung nach aufwärts
gerichtete Schenkel dieses letzteren steht durch eine Schiene Λ2, die sich in der Normalstellung,
Fig. 2, mit Schiene h* deckt, mit dem zweiten
der oben erwähnten Theile /2 in Verbindung, während der nach seitwärts gerichtete Schenkel
in Gelenkverbindung mit einer Stange k gesetzt ist, die eine Fortsetzung der den Zahn / vom
Handfallengriff I1 aus regierenden Stange P
bildet. Eine Feder /έ1 zieht diese Stange P
nach unten in die aus Fig. 2 sich ergebende Lage. Hierbei sitzt der Zahn / in einer Kerbe
des Stellbogens ο und damit ist der Weichenhebel B in einer seiner Endlagen in Ruhe
gestellt.
Um nun das dieser Stellung des Weichenhebels entsprechende Signal ziehen zu können,
bedarf es erst des Aushebens des Fortsatzes a1
der zugehörigen Stange a, was durch Anheben des betreffenden Handgriffes geschieht. Durch
diese Aufwärtsbewegung aber, die in Fig. 4 als vollführt dargestellt ist, erfolgt vermittelst Hebel
b b1 ein Vorschub der betreffenden Schubstange, was den Eintritt des entsprechenden
Schlüssels e in das sich darbietende Loch des Schienensystems Z1/2 zur weiteren Folge hat.
Dieser Eintritt, welcher mithin stattfinden mufs,
ehe die Signaltrommel D bewegt werden kann, bewirkt die Verriegelung der zugehörigen Weichenstellung.
Denn um diese Weiche wieder verstellen zu können, müfste zuvor der Zahn /
ausgehoben werden; dies ist jedoch so lange unmöglich, als der Schlüssel e in dem Loche
des Schienensystems /'/2 steckt und dadurch
eine Verschiebung derselben gegen einander hindert.
Sollen durch eine Signalstellung , mehrere Weichen verriegelt werden, so wird auf der
betreffenden Schubstange noch ein zweiter Schlüssel e oder deren mehrere angeordnet
(s. z. B. Schubstange dl oder d4 im Grundrifs
Fig. 5), und zwar vor den jenen anderen Weichen zugehörigen Schienensystemen Z1/2.
Dann nämlich würden jene anderen Schlüssel e so lange ein Vorschieben der gemeinsamen
Schubstange verhindern, als sich ihnen nicht eine entsprechende Oeffnnng im Schienensystem
/'/2 darbietet, was wiederum nur dann möglich ist, wenn vorher der abhängige oder
die Abhängigkeit bedingende Weichenhebel B in die erforderliche Stellung gebracht würde.
Wird das Signal, nachdem es seinem Zwecke gedient, wieder in seine Haltstellung, d. h. der
Signalhebel A wieder in seine Ausgangslage gebracht, was durch Drehung in Richtung des
Pfeiles in Fig. 4 geschieht, so schnappt α vermöge Wirkung der drückenden Feder «2, wieder
zurück, und infolge dessen bewegt sich die entsprechende Schubstange mit der Wirkung,
ihren Schlüssel e aus dem betreffenden Loche des Schienensystems/1/2 herauszuziehen, zurück.
Nunmehr ist auch der benutzte Weichenhebel wieder frei, wenn er nicht durch Ziehen
eines anderen Signals, welches die Abhängigkeit dieser Weichenstellung von einer inzwischen
anderweit eingestellten Weiche bedingt, mittelst eines anderen Schlüssels e verriegelt wurde.
Angenommen, dieser Fall liege nicht vor, es könne also der Weichenhebel wieder umgelegt
werden. Hierbei treten stets folgende Wirkungen ein: Beim Andrücken des Handgriffes
lx behufs Heraushebens des Zahnes /
aus der Stellbogenkerbe wird der kleine Winkelhebel i aus der Stellung in Fig. 2 in diejenige,
welche durch Fig. 7 Veranschaulichung findet, gebracht, sein oberer Schenkel zieht mittelst
der Schiene /ι'2 den Theil /3 des Schienensystems
f1/2 nach sich und verstellt so die
Oeffnungen des letzteren gegen einander. Dieser letztere Zustand währt so lange, als der Zahn /
nicht in die Kerbe des Stellbogens ο eingreift. Daraus folgt, dafs die einer Weichenstellung
entsprechende Signalstellung nicht eher gezogen, d. h. die Fahrerlaubnifs nicht ertheilt werden
kann, als bis die Weiche ihre dem Signal entsprechende Stellung genau eingenommen hat.
Denn in der Lage des Schienensystems/1/2, wie sie Fig. 7 und 7c angiebt, kann kein
Schlüssel e, welcher diesem System /!/2 zugehört,
vorgeschoben, d. h. keiner der Handhebel fr1 c2 ausgehoben werden.
Der in Fig. 2 gezeichnete Weichenhebel B nimmt seine Ruhestellung ein. Wird er umgelegt,
so zieht er das Schienensystem /'/2 nach sich, und es treten die länglichen Löcher
nunmehr den Schlüsseln e gegenüber. Wird eine Verriegelung auch dieser gezogenen Weiche
beabsichtigt, so mufs auf derjenigen Schubstange, welche diese Verriegelung herbeiführen
soll, ein Schlüssel mit entsprechefadem Querschnitt angeordnet werden. Ein solcher ist in
Fig. 6 dargestellt und bezw. auf den Schubstangen d2 d3, Fig. 5, z. B. vorgesehen.
In Fällen, wo die Zahl der neben einander liegenden Schubstangen dl d2 . . . im. Verhältnifs
zum innerhalb gewisser mäfsiger Grenzen zu haltenden Hube p q des Weichenhebels B
zu grofs wird, als dafs die beiden Löcherreihen rl und r2 sich neben einander anordnen
liefsen, führt man den dem System gegen einander verschiebbarer Schienen Z1/1 zu Grunde
liegenden Gedanken in der Weise aus, wie Fig. 8 bis 11 verdeutlichen. Die beiden Löcherreihen
r'r2 sind hier über einander angeordnet; /' bedeutet die mit dem Weichenhebel fest
verbundene Schiene und ist hier in Gestalt eines starren Rahmens ausgeführt, in welchem
die dagegen verschiebbare Schiene/2 Lagerung findet. Fig. 9 ist ein Querschnitt nach ml-n\
Fig. 10 nach »z2-»·2. Die Schlüssel e unterscheiden
sich hier anstatt durch ihre Querschnittsform durch ihren Abstand von der Oberkante
der sie tragenden Schubstangen. Fig. 11 zeigt die beiden Schienen in verschobener Stellung.
Die Anzahl der Weichenhebel B, ebenso der Signalstellhebel A richtet sich in jedem einzelnen
Falle nach den jeweilig vorliegenden Umständen. '
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Combination der neben einander verschiebbaren, mit einander zugekehrten Einschnitten versehenen Schienen/1/2, von denen/1 direct mit dem Weichenhebel B verbunden ist, Fig. 7e, während /2 durch den Winkelhebel i mit B und der Handfalle / in Verbindung steht, zum Zweck, die Stellung der Signale von dem Uebereinstimmen der Einschnitte von/1 und /2 abhängig zu machen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25652C true DE25652C (de) |
Family
ID=302085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25652D Active DE25652C (de) | Neuerungen an Centrai-Weichen- und Signal-Siell-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25652C (de) |
-
0
- DE DENDAT25652D patent/DE25652C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102004017491A1 (de) | Schiene für Kraftfahrzeugsitz | |
| DE1087777B (de) | Mit einer einzigen Handhabe loesbare Kupplungen fuer die einzelnen Stuehle einer Reihenbestuhlung | |
| DE102019128536A1 (de) | Schubrost für einen Verbrennungsofen | |
| EP1788132A1 (de) | Fadenführer für eine Flachstrickmaschine | |
| DE25652C (de) | Neuerungen an Centrai-Weichen- und Signal-Siell-Apparaten | |
| DE1118228B (de) | Typenradbewegungseinrichtung an kraftangetriebenen Beleg-, Telegraphie- oder aehnlichen Schreibmaschinen | |
| DE2138537C3 (de) | Antriebsgestänge zur Übertragung der öffnungs- und Schließbewegung sowohl eines Hauptschlosses als auch eines NotschloBsystems auf das Riegelwerk einer Tresortür o.dgl | |
| DE433247C (de) | Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen | |
| DE246764C (en) | Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwischen zwei Kolumnenstellungen durch absatzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt | |
| DE1911693A1 (de) | Wagentransportvorrichtung fuer Endgeraete,insbesondere fuer Fernschreibmaschinen | |
| DE737564C (de) | Lochkartentabelliermaschine | |
| AT102407B (de) | Freigabevorrichtung für den Antrieb von Registrierkassen u. dgl. | |
| DE538829C (de) | Vorrichtung zum Auswaehlen von Karten aus Karteien | |
| DE418442C (de) | Tasteneinstellwerk fuer Sprossenradrechenmaschinen | |
| DE694360C (de) | Vielzaehlwerksrechen- und Registriermaschine | |
| DE638472C (de) | Zeileneinstellvorrichtung fuer Belege bei Registrierkassen und Buchungsmaschinen | |
| DE75362C (de) | Typencylinderschreibmaschine | |
| AT290176B (de) | Vorrichtung zum Betätigen der Ausgleichgetriebesperre bei Ackerschleppern | |
| DE521155C (de) | Rechenmaschine | |
| DE94784C (de) | ||
| DE70023C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Stellens von Eisenbahnsignalen | |
| DE88568C (de) | ||
| DE22526C (de) | ||
| DE97414C (de) | ||
| DE96146C (de) |