DE256397C - - Google Patents

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DE256397C
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DE
Germany
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turning
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rolling stock
pipe
mandrel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/22Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by tipping, e.g. by lifting one side by levers or wedges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/08Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel having one or more protrusions, i.e. only the mandrel plugs contact the rolled tube; Press-piercing mills
    • B21B17/12Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel having one or more protrusions, i.e. only the mandrel plugs contact the rolled tube; Press-piercing mills in a discontinuous process, e.g. plug-rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

.Sitten-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 256397 KLASSE Ta. GRUPPE
HEINRICH STÜTING in WITTEN a. Ruhr.
Speisevorrichtung für Rohrwalzwerke mit Rückbringevorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1911 ab.
Bei den bekannt gewordenen Speisevorrichtungen an Rohrwalzwerken mit Rückbringvorrichtung ist eine Rinne angeordnet zur Aufnahme des Walzgutes, die noch mit einem Zylinder versehen wurde, welche das Rohr den Arbeitswalzen wieder zuführen soll. Bei der Zuführung zu den Arbeitskalibern sind von Hand bediente Werkzeuge erforderlich, da nach jedem Stich das Walzgut um 90° gedreht werden muß, um Walznähte zu vermeiden. Bei der vorliegenden Speisevorrichtung wird dies vermieden, sie ermöglicht eine vollständig selbsttätige Arbeitsweise. Durch das Zusammenwirken von Rollgang, Speiserinne und in letzterer befindlicher Wendevorrichtung geschieht die Zuführung des Walzgutes zum folgenden Kaliber nach Verschieben der Rinne ohne Zuhilfenahme von Hand bedienter Werkzeuge. Die Bewegung der Wendevorrichtung kann dabei angeordnet werden einmal so, daß das Walzgut beim Einlauf in die Speisevorrichtung immer die ganze Rinne durchläuft, oder aber auch so, daß die Anschläge entsprechend der Streckung in den einzelnen Kalibern die Wege begrenzen. Danach ist also beim ersten Stich der Weg am kürzesten und beim letzten Stich, dem fertigen Rohr, der Weg am längsten. Für die Ausnutzung der Wärme des Walzgutes und für die schnellere Arbeit ist diese Anordnung von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit.
Bei den bekannt gewordenen Speisevorrichtungen kann gleichfalls die Handarbeit ausgeschaltet werden, wenn in der Speiserinne eine Wendevorrichtung vorgesehen ist.
In beiden Fällen wird die Wendevorrichtung durch das zurückkommende Walzgut in der Rinne verschoben und dadurch das Wenden des Rohres betätigt.
Zum sicheren Erfassen des Rohres ist der in das Rohr endigende konische Dorn der Wendevorrichtung im Querschnitt entsprechend gestaltet worden.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschiedene Speisevorrichtungen für Rohrwalzwerke mit Rückbringvorrichtung dargestellt.
Die Speisevorrichtungen haben einen Rollgang, eine oder mehrere bewegliche Speiserinnen und eine oder mehrere Wendevorrichtungen gemeinsam.
Fig. ι zeigt vor jedem Kaliber eine Rinne. Die neun dargestellten Rinnen 1 bis 9 sind zu einem Wagen vereinigt, der vor dem Walzgerüst hin und her beweglich ist. Die Rinnen 2 bis 8 sind mit einer Vorrichtung zum Wenden des Rohres versehen. Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Das Rohr 1 wird in die Rinne 1 eingebracht, vom Rollgang in das erste Kaliber geschoben und gewalzt. Sobald die Rinne 1 freigeworden ist, wird die Rinne 2 vor das Kaliber I gebracht, so daß beim Öffnen der Walzen das Rohr in diese gelangt. Hierbei schiebt sich das Rohr zunächst auf den in der Rinne 2 liegenden Wendedorn 10 und wird, falls das Arbeitsvermögen des antretenden Rohres nicht genügt, es bis zum Anschlag 11 zu bringen, durch die Rollgangrollen 12 weiterbewegt. Der Wendedornhebel 13 gleitet nun an dem Anschlag ΐΐ entlang und bewirkt hierdurch eine Drehung des Wendedornes 10 mit dem aufsitzenden Rohre
um 90 °. Jetzt wird die Rinne 2 wieder vor Kaliber II gebracht, und durch Umsteuerung des Rollganges erfolgt der Stich in das jetzt geschlossene Kaliber II. Sobald hierbei der Wendedornhebel 13 auf Anschlag 14 trifft, löst sich das Rohr vom Dorn; hierbei wird der Wendedorn wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht.
Sobald die Rinne 2 frei ist, wird Rinne 3 vor Kaliber II geschoben, um das rückkehrende Rohr aufzunehmen. Dieses Spiel wiederholt sich bis zum letzten Kaliber IX, wo das Rohr in die Rinne 9 gelangt und vom Rollgang ganz ausgestoßen wird.
Fig. 2 zeigt denselben glatten Rollgang wie vorher, nur ist hier eine einzige Speiserinne 1 vorhanden, die von Kaliber zu Kaliber wandert. Die Anschläge 11 für das Wenden sind hier an einem besonderen feststehenden Gerüst, der Anschlag 14 zum Lösen des Rohres vom Dorn ist an der Rinne 1 selbst befestigt. Der Vorgang ist sonst wie vorher.
Fig. 3 zeigt einen Rollgang mit auf Nutenwellen 15 verschiebbaren kalibrierten Rollen 12.
Auch hier wandert die Speiserinne 1 von Kaliber zu Kaliber. Das Wenden des Rohres erfolgt ebenso wie bei der Bauart nach Fig. 1 und 2.
Fig. 4 zeigt den Wendedorn 10 mit dem Wendedornhebel 13 und verschiedene Dornquerschnitte.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Speisevorrichtung für Rohrwalzwerke mit Rückbringevorrichtung, bei welcher zur Aufnahme des Walzgutes Rinnen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rinnen Wendedorne (10) angeordnet sind, auf welche sich das Walzgut aufschiebt und mittels deren das Walzgut gewendet wird.
2. Ausführungsform der Speisevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Wendedorn (10) ein Anschlag mit schrägen Leitflächen (11) vorgesehen ist, mit dem ein Arm (13) des Wendedornes in Eingriff tritt zum selbsttätigen Wenden des Walzgutes.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch im vorderen Teile der Rinnen Anschläge mit schräger Leitfläche (14) vorgesehen sind, welche das Walzgut von den Dornen (10) lösen und die Dorne in ihre ursprüngliche Lage zurückbringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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