DE25631C - Ableitungsvorrichtungen an Schleudertrommeln für die durch Centrifugalkraft geschiedenen Theile zusammengesetzter Flüssigkeiten - Google Patents

Ableitungsvorrichtungen an Schleudertrommeln für die durch Centrifugalkraft geschiedenen Theile zusammengesetzter Flüssigkeiten

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DE25631C
DE25631C DENDAT25631D DE25631DA DE25631C DE 25631 C DE25631 C DE 25631C DE NDAT25631 D DENDAT25631 D DE NDAT25631D DE 25631D A DE25631D A DE 25631DA DE 25631 C DE25631 C DE 25631C
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DE
Germany
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centrifugal
parts
channels
discharge devices
drums
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Active
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DENDAT25631D
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English (en)
Original Assignee
J. E. MEYER in Kopenhagen
Publication of DE25631C publication Critical patent/DE25631C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι zeigt den Verticalschnitt der Maschine, Fig. 2 die Ansicht von oben, wobei die rechte Hälfte des Deckels entfernt gedacht ist; Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach Linie α-β der Fig. i.
Um das Schleudergefäfs A derartig zu stärken, dafs es den Erschütterungen im Gange der Maschine weniger ausgesetzt ist, auch in geringerer Metallstärke ausgeführt werden kann, ist dasselbe sowohl am oberen Ende als auch am Boden mit der Achse B verbunden.
Die Reinigung des Gefäfses A erfolgt durch Oeffnungen im Oberboden, welche durch je einen Deckel b mit Hülfe der Brücke c und einer Schraube d verschlossen werden kann.
Die zusammengesetzte Flüssigkeit wird durch den Kanal e in der Achse B und durch Zweigrohre f in das Schleudergefäfs, vorzugsweise am oberen Ende eingeführt, während die geschiedenen Producte durch die Kanäle h und m abgeleitet werden. Die Kanäle h führen die schwerere Flüssigkeit vom Umfange der Trommel aus ab, m entfernen dagegen die leichtere Flüssigkeit.
Jeder Kanal h ist eine nach der Achse zu offene Rinne, welche sich nach unten rückwärts vertieft bis an die Centrifugenwandung und dort mit Oeffnungen k versehen ist, durch welche die schwerere Flüssigkeit in den Kanal h eintritt. Von dem Berührungspunkt ab bis zum oberen Ende des Gefäfses A ist jeder Kanal rückwärts durch eine Scheidewand g gegen das Gefäfs gestützt.
Wird nun die Flüssigkeit oben in den Apparat eingeführt, so scheidet sich dieselbe centrifugal, und es wird nur durch k, also ausschliefslich die schwerere Flüssigkeit, in den Kanal h gelangen können, so lange der Flüssigkeitsring noch nicht die Vorderkante von h erreicht, was durch die Zuführung und durch die Gröfse der Rinnen m regulirt werden kann. Durch die Verlängerung h' tritt dann die schwerere Flüssigkeit aus der Maschine aus.
Etwas weiter entfernt von der Achse als h liegen die Kanäle m, Fig. 1 und 3, welche gleichfalls aufrechte, nach der Achse zu offene Rinnen sind, die durch Oeffnungen im Boden der Centrifuge die leichtere Flüssigkeit ableiten, sobald der Flüssigkeitsring die Vorderkante der Rinnen erreicht; dann tritt die leichtere Flüssigkeit in die Rinne ein und gelangt durch die Bodenöffnungen ins Freie. Die aus h austretende schwerere Flüssigkeit sowohl, als die durch in austretende leichtere Flüssigkeit wird dann in entsprechend angeordneten Schalen D und C oder Gefäfse aufgefangen.
Durch die Form der Kanäle h. sowohl als m, welche als nach der Achse zu offenen Rinnen gestaltet sind, wird sowohl leichte Reinigung dieser Apparattheile ermöglicht, als auch der Flüssigkeit ein möglichst geringer Widerstand entgegengesetzt, während die Scheidewände g, welche mit jedem Kanal verbunden sind, rundlaufende Strömungen innerhalb des Gefäfses A verhindern.
An Stelle der Scheidewände g mit Kanälen h können auch zwei parallele aufrechte, in ge-
ringem Abstand angebrachte Wände benutzt werden, in denen unten Bohrungen sich befinden. Die rotirenden Strömungen in A können auch durch Verbreiterung der Kanäle h selbst am Boden des Gefäfses vermindert werden. Fig. 4 zeigt diese Modification in zwei Ausführfingen, und zwar sind in der oberen Figurhälfte die Scheidewände g durch zwei Platten gebildet, welche oben vereinigt sind und sich auf dem Boden des Gefäfses A über einen gröfseren Theil desselben verbreitern. Fig. 5 zeigt einen Verticalschnitt des Behälters A nach Linie w-u in dieser Modification ausgeführt. In dem unteren Halbtheil der Fig. 4 wird die Scheidewand durch nur eine Platte hergestellt, welche an der der Achse B zugewendeten Seite unten sich derartig verbreitert, dafs sie den Kanal h bildet mit der dargestellten Erweiterung am Boden des Gefäfses.
Statt der Rinnen m können auch nur Löcher m1 im Boden des Gefäfses zur Ableitung der leichteren Flüssigkeit dienen, wie dies in Fig. 4 und 5 dargestellt ist.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Die Construction der Kanäle h, welche sich unten gegen die Centrifugenwand vertiefen, nach der Achse zu offen und oben mit einer Verlängerung k' versehen sind, in Verbindung mit den Scheidewänden g.
2. Die gegen die Achse offenen Auffang- und Ableitungsrinnen m für die leichtere Flüssigkeit, insofern sie an der Schleudertrommel festsitzen und mit ihr rotiren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25631D Ableitungsvorrichtungen an Schleudertrommeln für die durch Centrifugalkraft geschiedenen Theile zusammengesetzter Flüssigkeiten Active DE25631C (de)

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