DE255696C - - Google Patents

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DE255696C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof
    • A61C5/77Methods or devices for making crowns

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung einer aus Harz und ähnlichen Materialien bestehenden Matrize zum Stanzen nahtloser Zahnkronen, Kauhöcker u. dgl.
Bisher wurden nahtlose Zahnkronen u. dgl. zwischen einer Patrize und einer Matrize, die beide aus Metall bestanden, gedrückt. Im Gegensatz hierzu wird gemäß der Erfindung die Matrize aus einer im wesentlichen aus Harz und Schellack zusammengesetzten Masse in der folgenden Weise hergestellt.
Die Schellack-Harzkomposition wird zunächst in erwärmtem Zustande in die Stanzform eingebracht ; hierauf wird der in diesem Zustande leicht modellier baren Masse durch Eindrücken der Patrize die gewünschte Form gegeben. Sobald dies geschehen ist, wird die Patrize zurückgezogen, wobei das Matrizenmaterial erkaltet, aber genügend elastisch bleibt, um gleich darauf die · Einführung und Zurückziehung der jetzt mit der Kronenhülse versehenen Patrize zu gestatten. Nach vollständigem Erkalten ist die Formmasse hinreichend hart und fest geworden, um die Goldhülse zwischen sich und der Patrize faltenlos zu pressen, ohne daß bei diesem Vorgange das Material bröckelt.
Die der Erfindung gemäß hergestellte Matrize zeichnet sich den bisher zur Matrizenherstellung verwandten Materialien gegenüber durch ihre Elastizität aus; durch diese wird es möglich, den Hülsenzwischenraum in einfacherer Weise als bisher zu erzeugen.
Der technische Fortschritt, welcher durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren erzielt wird, besteht darin, daß es nicht mehr erforderlich ist, vor Einführung der Kronen
hülse den Zwischenraum zur Aufnahme der letzteren durch einen besonderen Arbeitsgang zu schaffen; ein Überziehen oder Überpinseln der Patrize mit irgendwelchen Stoffen zur Erzielung des Hülsenzwischenraumes ist ebenfalls nicht mehr erforderlich.
In weiterer Folge ergibt sich durch die direkte Erzeugung des Hülsenzwischenraumes der fernere Vorteil, daß der Hülsenzwischenraum überall gleichmäßige Abmessungen erhält, so daß die Kronenhülse an allen Stellen gleichmäßig stark ausfällt und nicht mehr, wie es bei den bekannten Verfahren häufig der Fall war, an einzelnen Stellen wesentlich schwächer als an anderen wird, ein Ubelstand, welcher bei den zwischen 0,2 mm und 0,3 mm liegenden Blechstärken der Kronenhülse von wesentlicher Bedeutung ist.
Ein wichtiger Fortschritt, welcher durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren erzielt wird, liegt schließlich darin, daß Matrize und Patrize aus Materialien verschiedener Härte bestehen, wodurch der bisher stets vorhandene Übelstand einer Beschädigung der empfindlichen Konturen auf der Patrize, Matrize oder Kronenhülse beseitigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung der Matrize zum Stanzen nahtloser Zahnkronen, Kauhöcker u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine aus Harz, Schellack o. dgl. bestehende Masse in erwärmtem Zustande in die Stanzform gebracht und durch Eindrücken der Patrize modelliert wird, worauf die letztere vor dem vollständigen Erkalten zurückgezogen wird.
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