DE255503C - - Google Patents

Info

Publication number
DE255503C
DE255503C DENDAT255503D DE255503DA DE255503C DE 255503 C DE255503 C DE 255503C DE NDAT255503 D DENDAT255503 D DE NDAT255503D DE 255503D A DE255503D A DE 255503DA DE 255503 C DE255503 C DE 255503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
arm
pawl
line
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT255503D
Other languages
English (en)
Publication of DE255503C publication Critical patent/DE255503C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/10Arrangements for cooling or lubricating tools or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255503 KLASSE 49«. GRUPPE
PLINY CATUCCI in NEWARK, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine olzuführung zu den Fräswerkzeugen von Zahnräderfräsmaschinen, bei welchen während der Arbeit eine reichliche Zufuhr des Öls, um die Fräserschneiden wirksam zu erhalten, erforderlich ist. Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung in Verbindung mit einer beständig arbeitenden Ölpumpe so getroffen, daß in Abhängigkeit von der Bewegung des Werkzeug-Schlittens, nämlich wenn für die Endlage desselben das Werkstück fertig bearbeitet ist, die Ölzufuhrleitung nach dem Fräswerkzeug hin abgesperrt wird, während durch ein Dreiweg-Schiebergehäuse die Förderleitung der ölpumpe zu einer Rückflußzirkulation umgeschaltet wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι die Grundriß ansieht einer Räderfräsmaschine mit der Einrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine zum rechten Teil der Fig. 1 gehörige, etwas vergrößerte Seitenahsicht, in der Richtung des Pfeiles α (Fig. 1) gesehen;
Fig. 3 und 4 sind vergrößerte Darstellungen der Einzelvorrichtung, durch welche die Betätigung des Ausrückgestänges veranlaßt wird; Fig. 5 zeigt die ölpumpvorrichtung;
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt des in dem ölförderungsrohr angeordneten Dreiweg-Schiebergehäuses nebst Schieber und
Fig. 7 ein Schnitt durch dasselbe, wobei die Schnitt ebene rechtwinklig zu derjenigen gemäß Fig. 6 angenommen ist.
Die Räderfräsmaschine, an welcher die neue Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht ist, vereinigt in sich auf einem gemeinschaftlichen Maschinenbett 1 einerseits das Antriebsvorgelege — links in Fig. 1 ·— und andererseits den Werkzeugapparat, welcher auf dem verbreiterten Teil 2 dieses Maschinenbetts angeordnet ist. Der Fräser 82 rotiert mit der Werkzeugwelle 48, die mittels einer Gelenkkupplung 47 einer ausziehbaren Übertragungswelle 44 und einer anderen Gelenkkupplung 41 den Antrieb von der mit Los- und Festscheibe 6, 7 versehenen Hauptwelle 8 empfängt. Die von Wechselrädern 9, 10 getriebene Vorgelegewelle 11 überträgt den Antrieb ihrerseits durch Vermittlung der gelenkigen Kupplungsglieder 42, 43, 45 an eine (jener Werkzeug- welle 48 parallele) Welle 46, von welcher aus die Bewegung der im Spindelstock 103 gelagerten Werkträgerspindel 91 nach Art eines Drehbankantriebes mitgeteilt wird. Am Futter 105 genannter Spindel 91 ist die Welle bzw. Planscheibe, die als Trägerin des zu bearbeitenden Werkstücks dient, angebracht zu denken. In Fig. ι und 2 ist das Werkstück nicht mitgezeichnet, und außerdem ist in Fig. 1 der für die Erfindung nicht in Betracht kommende Teil der Werkbank abgebrochen dargestellt.
Während das Werkstück während der Bearbeitung lediglich eine Drehung aufnimmt, erfährt der Supportschlitten 58, in dessen Aufbau die Werkzeugwelle 48 mit Fräser 82 lagert, die bekannte Vorschubbewegung mit der Möglichkeit schnellen Rückganges. Der Schlitten 58 führt sich an dem Gleisprisma 78 und wird durch die Schraubenspindel 64, die vom Stirnende her mittels Schneckengetriebes 109, 112 Drehung erhält, aus der Anfangsstellung entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt bis zu einer gegebenen Endstellung bewegt. Als Auslöseanschlag für diese Endstellung
dient ein Anschlagblock 79 (Fig. i, 3 und 4), dessen Wirkung in bezug auf das selbsttätige Abstellen des Vorschubes, des Antriebes und der ölzufuhr nachher zu beschreiben ist. Der andere Grenzanschlag für die Voreinstellung ist mit 80 bezeichnet.
Eine ölzufuhrleitung 140 mündet, wie aus Fig. 5 ersichtlich, oberhalb des Fräsers 82; das abtropfende Öl wird in einer Flachschale 169 aufgefangen und kann von dort mittels Leitung 170 in den Ölbehälter 137 zurücklaufen. Durch die mit Antriebsrad 134 versehene ölpumpe 133 wird das öl aus dem Behälter 137 beständig im Wege der Saugleitung 136 und Druckleitung 139 herausgefördert; mittels der durch einen Kolbenschieber 146 gesteuerten Dreiweg-Abzweigung am T-Stück oder Gehäuse 141 (Fig. 6 und 7) gelangt das Öl entweder in die zum Fräser führende Zuflußleitung 140 oder in die Rückflußleitung 152. Genannter Kolbenschieber 146 kontrolliert also je nach seiner Stellung mittels der Kanäle 165, 166, 167 den Durchflußweg zu jener Förderungsleitung 140 einerseits oder zur Rückflußleitung 152 andererseits, wobei in letzterem Falle die ölzufuhr zum Fräser abgestellt ist, während die Pumpe 133 weiterarbeiten kann.
Die Abstellbewegung wird bei Vollendung des Schlittenvorschubes, wenn die Bearbeitung des Werkstücks beendigt ist, in folgender Weise abgeleitet. Eine am Schlitten 58 heb- und senkbare Halbmutter dient in bekannter Weise als Hilfsmittel, wodurch der Eingriff mit der Transportspindel 64 ein- und ausgerückt werden kann. Genannter Kupplungsteil wird durch einen an der Schwingwelle 70 sitzenden (in Fig. 3 und 4 nur punktiert angedeuteten) Schwingarm bewegt; dieselbe Schwingwelle 70 trägt den Handgriffhebel und einen anderen seitlich erstreckten Arm 72, dessen Ende während der eingerückten Lage des unter Federzug (Feder 76) in die Ausrücklage strebenden Handhebels von einer Klinke 73 gestützt wird, welche am Schlittenfortsatz 75 auf dem Zapfen 74 schwingbar gelagert ist und unter Wirkung der Feder 77 steht.
Wenn der Schlitten 58 zur Endstellung gelangt und der Stift 81 der Klinke 73 von dem am Gestell festliegenden Anschlag 79 getroffen wird, verliert der Arm 72 den Halt an der Klinke 73 und legt sich der Hebel 71 mit Zubehör in die Lage um, welche der Ausrückung des Leitspindelvorschubs entspricht.
Parallel zur Schlittenführung und Leitspindel 64 ist eine von Lagern 143 des Maschinenbetts getragene Schwingwelle 142 angeordnet.
Diese ist mit einem aufwärts gerichteten Arm 144 in Verbindung mit dem den Kolbenschieber 146 steuernden Gestängeteil 145 (Fig. 1) versehen, und außerdem schließt an einen unteren Arm 147 (Fig. 2) derselben das Gestänge 40 für die Riemenrückergabel 21, 20 (Fig. 1) an.
Auf der Schwingwelle 142 längsweise einstellbar ist ferner ein Arm 148 angeordnet, dessen Kopfteil 148* gemäß der in Fig. 3 und 4 angenommenen Stellung der Vorrichtung sich unterhalb bzw. in der Bahn des seitlichen Zapfens 150 des Armes 72 befindet. Sobald also infolge Auslösung mittels der Klinke 73 der Hebel 71 nebst Arm 72 aus der Stellung entsprechend Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 4 umgelegt wird, drückt der Zapfen 150 zugleich den mit Kopf versehenen Ausrückerarm 148 niederwärts und verursacht dadurch eine Schwingung der Welle 142 und die Bewegung des Gestänges 145, 40. Infolgedessen wird gleichzeitig mit Abstellung des Antriebs — weil die Riemenrückervorrichtung den Treibriemen von der Festscheibe 6 auf die Leerscheibe 7 leitet ■— auch der im Dreiweggehäuse 141 wirkende Kolbenschieber 146 so verstellt, daß die Ölzufuhr durch Leitung 140 zum Fräser 82 aufhört, wonach die Ölpumpe 133 das öl weiterhin lediglich im Kreislauf durch Leitung 152, Behälter 137 und Saugleitung 136 fördert.
Durch die z. B. von dem Handhebel 27 (Fig. 1) ausgehende Wiedereinstellung des Riemenrückergetriebes und Umlegung des Hebels 71 wird später die Einstellung der Teile zur ausrückbereiten Lage wieder hergerichtet. Der in Fig. 3 und 4 mitgezeichnete, mit Seitlichem Zapfen 157 versehene und durch Feder 156 beeinflußte Riegel 155 dient einem beiläufigen Sicherungszwecke gegen vorzeitige Vorschubeinrückung bzw. Umlegung des Handhebels 71.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur ölzuführung zu den Fräsern von Zahnräderfräsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugschlitten eine Klinke (73) angebracht ist, die bei Fertigstellung des Rades zufolge Anschlagberührung einen unter Federwirkung stehenden Arm auslöst, wodurch mittelbar ein Anschlagarm einer Schwingwelle (142) und damit ein zu einem Dreiweg-Schiebergehäuse führendes Gestänge (145) im Sinne der Absperrung des Öls bewegt wird, während die Wiedereinstellung eines mit der Klinke verbundenen Hebels beim Einrücken der Maschine erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255503D Active DE255503C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE255503C true DE255503C (de)

Family

ID=513605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT255503D Active DE255503C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE255503C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2645786A1 (fr) * 1989-04-17 1990-10-19 Castrol France Sa Etabli du type comportant un plateau de travail reposant sur une structure de base

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2645786A1 (fr) * 1989-04-17 1990-10-19 Castrol France Sa Etabli du type comportant un plateau de travail reposant sur une structure de base

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE255503C (de)
DE2364693C3 (de) Maschine zum Umbuggen und Verkleben der Ränder von Schubwerk
DE613824C (de) Maschine zum Schleifen von Nockenwellen u. dgl. im Kopierverfahren
DE680230C (de) Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpern
DE701554C (de) Selbsttaetige Rundschleifmaschine, insbesondere selbsttaetige Innenschleifmaschine
DE538441C (de) Aussenrundschleifmaschine mit hydraulischem Antrieb des Laengs- und Querschlittens
DE673728C (de) Schlittenanordnung fuer Werkzeugmaschinen
DE763538C (de) Schleifmaschine, insbesondere Rundschleifmaschine, mit Einrichtung zum Steuern des Arbeitsganges der Schleifscheibe beim Laengsschleifen
DE677114C (de) Druckfluessigkeitsantrieb, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen, vorzugsweise fuer Drehbaenke
DE915050C (de) Einspindlige, halbselbsttaetige Drehbank fuer Einzelwerkstuecke
DE445226C (de) Selbsttaetig wirkende Kettenfraesmaschine zur Holzbearbeitung
DE445858C (de) Selbsttaetige Gewindebohrmaschine
DE2122763A1 (de) Feinbearbeitungs-Werkzeugmaschine
DE653052C (de) Kopiermaschine fuer unrunde Werkstuecke, insbesondere Schuhleisten
DE671247C (de) Selbsttaetige Nachschubvorrichtung fuer Vorratswerkstoffstangen an selbsttaetigen Drehbaenken oder aehlichen Werkzeugmaschinen fuer Stangenarbeiten
DE1156329B (de) Vorrichtung zum Schleifen ebener Flaechen an Werkstuecken, insbesondere Schneidstaehlen
DE750116C (de) Vollautomatische hydraulische Vorschub- und mit Verzoegerung arbeitende Rueckhubsteuerung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Oberflaechenpresswalzmaschinen u. dgl.
DE112700C (de)
DE2518314A1 (de) Vorrichtung zur bearbeitung des umfanges von im wesentlichen scheibenfoermigen, profilierten werkstuecken
DE2303532C3 (de) Stichsägemaschine
DE756759C (de) Hydraulische Steuerung fuer senkrecht angeordnete selbsttaetige mehrspindelige Werkzeugmaschinen
DE345731C (de)
DE596559C (de)
DE327461C (de) Maschine zum Schaerfen der Schraubengangflaechen von Spiralbohrern
DE846664C (de) Steuerung fuer Schleifmaschinen