DE2553719B2 - Mehradrige bewegliche gummischlauchleitung oder leitungstrosse - Google Patents

Mehradrige bewegliche gummischlauchleitung oder leitungstrosse

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Friedrich Ing.(grad.) 8551 Hemhofen; Schräpler Herbert Dipl.-Ing 8631 Ahorn; Bauer Albert Ing.(grad.) 8632 Neustadt; Düßel Klaus Dipl.-Ing 8621 Mitzwitz; Barnicolöttler Max Ing.(grad.) 8632 Neustadt Valdorf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/04Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables

Description

Zur Stromversorgung ortsveränderlicher Verbraucher werden flexible Leitungen eingesetzt, die in ihrem konstruktiven Aufbau an die unterschiedlichen Betriebsbedingungen angepaßt sind. Leichte und mittlere Kunststoff- und Gummischlauchleitungen sind für geringe und mittlere mechanische Beanspruchungen, wie sie beispielsweise bei Haus-, Küchen- und Werkstattgeräten auftreten, geeignet, während schwere Gummischlauchleitungen, Leitungstrossen und Strossenleitungen hohen und höchsten mechanischen Beanspruchungen standhalten, wie sie beispielsweise für schwere Geräte auf Baustellen, im Übertage- und Untertagebergbau sowie bei Hebezeugen, Transport- und Förderanlagen auftreten. Der konstruktive Aufbau sowie die Werkstoffe hochbeanspruchter Leitungen sind in den VDE-Vorschriften 250 und 250 c, insbesondere §810 bis 814 und Tafel 810.2, weitestgehend festgelegt. Danach können schwere Gummischlauchleitungen für Hebezeuge, Transport- und Förderanlagen sowie Leitungstrossen etwa folgenden Aufbau zeigen: Die Leitungseele besteht aus drei oder vier miteinander verseilten Adern, bei drei miteinander verseilten Adern ist in deren Zwickelräumen der in drei Einzelleiter aufgeteilte Schutzleiter eingeseilt. Die Leitungseele ist von einem Innenmantel und einer Zwickelausfüllung umgeben; die Zwickelausfüllung darf entfallen, wenn über den verseilten Adern eine Lage Gewebeband, Folie oder Fäden angeordnet ist. Über dem Innenmantel ist der Außenmantel angeordnet; zwischen beiden Mäntel kann eine offene Beflechtung oder eine gegenläufige Bewicklung aus Textil- oder Kunstsiöffäden aufgebracht sein. Gegebenenfalls bestehen Innen- und Außenmante! aus dem gleichen Material. Hierbei ist darauf zu achten, daß die Gesamtwanddicke des Innen- und des Außenmantels die vorgesehenen Werte nicht unterschreitet. Diese liegen in Abhängigkeit vom Seelendurchmesser zwischen 2,6 und 10 mm.
Sofern bei derartigen Leitungen Innenmantel und Zwickelausfüllung vorgesehen sind, werden diese in aller Regel im gleichen Arbeitsgang einstückig gefertigt. Zwickelausfüllung und Innenmantel sind zwangsweise getrennt, wenn über den verseilten Adern eine geschlossene Bespinnung aus einem Gewebeband, einer Folie oder Fäden aufgebracht ist. Eine derartige Zwickelausfüllung besteht dann aus vorgeformten Gummitrensen (US-PS 36 99 238). Von derartigen Trensen wird offenbar ein größerer Beitrag zur Stabilität der Leitung als von an sich bekannten Beiläufen aus Jute oder Baumwolle (US-PS 26 21 703) erwartet.
Es ist auch bekannt, Zwickelräume mit pulverförmigem Trockengleitmittel (z. B. Talkum) auszufüllen (DT-AS 110! 551).
Die in den VDE-Vorschriften festgelegten Konstruktionsmerkmale lassen dem Kabelhersteller gewisse Freiheiten bei der Konstruktion der erwähnten Leitungen und Trossen. Durch unterschiedliche Kombination alternativ vorgesehener Merkmale (drei- oder vieradriger Aufbau, Schutzleiter gedrittelt in Zwickelräumen oder auf Adern aufgeseilt, Zwickelausfüllung ja oder nein, Innen- und Außenmantel aus gleichem oder unterschiedlichem Material) können unterschiedliche mechanische Eigenschaften der Leitung erreicht werden. Es gilt daher, für verschiedene Anwendungsfälle unter Berücksichtigung der Kombinationsmöglichkeiten die jeweils optimale Lösung zu ermitteln.
Mit der Erfindung wird ein Problem aufgegriffen, das sich insbesondere bei schweren Gummischlauchleitungen und Leitungstrossen ergibt, die im Betrieb mit hohen Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 120 m pro Minute auf- und abgetrommelt und dabei zwangsweise geführt wurden. Bei derartigen Betriebsverhältnissen bilden sich mitunter korkenzieherartige Verwerfungen de; Leitung oder Trosse, die die Lebensdauer der Leitung oder der Trosse verkürzen. Diese Erscheinung hat sich insbesondere bei Leitungen gezeigt, deren Durchmesser unter dem Innenmantel mehr als 20 mm beträgt.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, den Aufbau einer mehradrigen, beweglichen Gummischlauchleitung oder Leitungstrosse derart zu verbessern, daß auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten die mechanische Stabilität der Leitung oder Trosse gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer schweren Gummischlauchleitung oder einer Leitungstrosse für Hebezeuge, Transport- und Förderanlagen aus, deren Seele aus drei miteinander verseilten Adern besteht, in deren Zwickelräume der in drei Einzelleiter aufgeteilte Schutzleiter sowie eine äußere Zwickelausfüllung eingeseilt sind und deren Seele mit einem Gewebeband lückenlos umsponnen ist, auf das ein Innen- und ein Außenmantel aus gleichem oder gleichartigem Material aufgebracht sind, zwischen denen eine offene Beflechtung oder Bewicklung aus Textil- oder Kunststoffäden angeordnet ist. Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß die äußere Zwickelausfüllung aus mit einem puderförmigen Gleitmittel angereicherten Textütrensen besteht und daß die Wanddicke des Innen- und des Außenmantels mindestens 15% des unter dem Innenmantel gemessenen Durchmessers der Seele beträgt.
Eine derart ausgebildete Leitung oder Trosse
zeichnet sich infolge des dreiadrigen Aufbaues sowie durch Verwendung einer ZwickelausPUlung aus mit einem puderförmigen Gleitmittel und angereicherten Textiltrensen und durch die vorgesehene Wanddicke des Mantels auch bei extrem hohen Fahrgeschwindigkeiten während des Betriebes durch eine vorzügliche mechanische Stabilität aus. Dies gilt insbesondere für solche Leitungen und Trossen, deren Seelendurchmesser mehr als 20 mm beträgt. Hierbei begründet der dreiadrige Aufbau die innere Stabilität der Leitung, während der Mantel Druckbeanspruchungen, die zu einer Deformation der Seele führen können, weitestgehend auffängt Das in den Trensen vorgesehene Gleitmittel erhöht die Beweglichkeit der Adern untereinander sowie gegenüber dem Mantel.
In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Wanddicke des Innen- und des Außenmantels gleich oder annähernd gleich 18% des unter dem Innenmantel gemessenen Durchmessers der Seele beträgt. Weiterhin hat es sich als günstig herausgestellt, die Wanddicke des Außenmantels um etwa 50% größer als die Wanddicke des Innenmantels zu wählen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt Die Figur zeigt im Querschnitt eine schwere Gummischlauchleitung für Förderanlagen, deren Seele aus den drei miteinander verseilten Adern 1,2 und 3 und den in den inneren Bereich der Zwickelräume eingeseilten Schutzleitern 4,5 und 6 besteht. Der äußere Bereich der Zwickelräume ist mit Textiltrensen 8 ausgefüllt, die mit einem puderförmigen Gleitmittel wie Graphit, Seidenglanzglimmer oder Talkum angereichert sind. Die Textiltrensen selbst bestehen aus Jute oder Baumwolle. Zusätzlich können Trensen im i.inersten Bereich der Zwickeiräume sowie ein Kernelement 7 im Zentrum der Leitung angeordnet sein.
Die derart aufgebaute Leitungseele ist mit einer geschlossenen Bespinnung aus einem ungummierten Gewebeband aus Textil-, Baumwoll- oder Zellwollfäden umgeben. Der Außendurchmesser der mit der Bespinnung 9 versehene Seele beträgt etwa 60 mm.
Auf diese Leitungsseele sind der Innenmantel 10 und der Außenmantel 12 aufgebracht, zwischen denen ein Geflecht 11 aus Fäden oder eine Bewicklung aus Gitterbändern aufgebracht ist. Dieses aus Textilfaden wie Baumwolle oder Hanf oder aus Kunststoffäden wie Polyamid aufgebaute Geflecht oder eine gleichwertige Bespinnung aus einem Gitterband wirkt durchmesserstabilisierend, unterstützt die Torsionssteifigkeit der Leitung und dient der Erhöhung der Zugbelastbarkeit unter gleichzeitiger Verringerung der Elastizität des Außenmantels. Durch die offene Ausführung des Geflechts oder der Bespinnung 11 sind der Innenmantel 10 und der Außenmantel 12, die zweckmäßigerweise aus einem gleichartigen oder aus dem gleichen Material, beispielsweise aus Chlorkautschuk, bestehen, miteinander in Berührung. Beim aufeinanderfolgenden Extrudieren des Innen- und des Außenmantels und bei der nachfolgenden Vulkanisation des Mantels verschweißen der Innenmantel und der Außenmantel punktweise miteinander. Die gemeinsame Wanddicke des Innen- und des Außenmantels beträgt 10,8 mm, von denen 4,3 mm auf den Innenmantel und 6,5 mm auf den Außenmantel entfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mehradrige, bewegliche, schwere Gummischlauchleitung oder Leitungstrosse für Hebezeuge, Transport- und Förderanlagen, deren Seele aus drei miteinander verseilten Adern besteht, in deren Zwickelräume der in drei Einzelleiter aufgeteilte Schutzleiter sowie eine äußere Zwickelausfüllung eingeseilt sind und deren Seele mit Hnem Gewebeband lückenlos umsponnen ist, auf das ein Innen- und ein Außenmantel aus gleichem oder gleichartigem Material aufgebracht sind, zwischen denen eine offene Beflechtung oder Bewicklung aus Textil- oder Kunststoffäden angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Zwickelausfüllung (8) aus mit einem puderförmigen Gleitmittel angereicherten Textiltrensen besteht und daß die Wanddicke des Innen- und des Außenmantels (10, 12) mindestens 15% des unter dem Innenmantel gemessenen Durchmessers der Seele beträgt.
2. Leitung oder Leitungstrosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke des Innen- und des Außenmantels (10, 12) gleich oder annähernd gleich 18% des unter dem Innenmantel gemessenen Durchmessers der Seele beträgt.
3. Leitung oder Leitungstrosse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke des Außenmantels (12) um ca. 50% größer als die Wanddicke des Innenmantels (10) ist.
30
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DE3730997A1 (de) * 1987-09-16 1989-03-30 Kabelmetal Electro Gmbh Mehradriges flexibles elektrisches energiekabel
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