DE255240C - - Google Patents
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- DE255240C DE255240C DENDAT255240D DE255240DA DE255240C DE 255240 C DE255240 C DE 255240C DE NDAT255240 D DENDAT255240 D DE NDAT255240D DE 255240D A DE255240D A DE 255240DA DE 255240 C DE255240 C DE 255240C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/04—Manufacture of hearth-furnace steel, e.g. Siemens-Martin steel
Landscapes
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Description
KAISERLICHES Mim
PATENTAMT.
Die Herstellung von hochwertigem Stahl und hochprozentiger Phosphatschlacke nach
dem Roheisenerzprozeß erfolgte bisher durch Umfüllung des Ofeninhaltes in einen anderen
5 Ofen bzw. durch Abstechen in eine Stahlpfanne und Wiedereinsetzen in denselben Ofen,
die Entschlackung außerhalb des Ofens in der Pfanne. Bei diesem Verfahren entstehen Verluste
an Zeit, Eisen und Wärme.
ίο Man hat weiterhin versucht, die Schlacke
direkt im Ofen ohne Umgießen abzuziehen, und zu diesem Zweck vorgeschlagen, Eisenblöcke
zu verbinden und mechanisch über das Bad zu bewegen. Es ist ohne weiteres einleuchtend,
daß dieses Mittel eine vollkommene und rasche Entfernung der Schlacke erschwert,
vor allem, wenn die Schlacke dünnflüssig ist. Die Dünnflüssigkeit der Schlacke ist aber eine
unbedingte Notwendigkeit für die Erzielung
ίο einer hochprozentigen Phosphatschlacke und
für die Vorbereitung des Bades zur Gewinnung eines hochwertigen Stahles.
Nach dein vorliegenden Verfahren wird die rasche und vollkommene Entschlackung im
Herdofen dadurch erzielt, daß man die Schlacke, sobald sie den gewünschten hohen
Prozentgehalt an Phosphorsäure erreicht hat, aus dem Ofen abbläst.
Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, aus dem Herdofen die Schlacke durch
Abblasen zn entfernen; hierbei erfolgt aber das Abblasen kontinuierlich und verfolgt den
Zweck, ein Frischen des Bades vorzunehmen.
Demnach besteht die vorliegende Erfindung in der Anwendung eines für die Schlackencnt-.fernung
an sich bekannten Mittels bei dem Roheisenerzprozeß, und zwar zu dem Zeitpunkt, bei dem bei anderer Ausführung des Verfahrens,
z. B. bei dem bekannten Hoesch-Verfahren,. zwecks Entfernung der Schlacke ein Umfüllen des Bades vorgenommen werden
muß.
Durch dieses Verfahren wird der Vorteil erreicht, daß man bei einem Stahl von der
Güte der Martinqualität eine Schlacke erhält, die mindestens der Thomasschlacke gleichwertig
ist.
Außerdem gewinnt man den Stahl und die Schlacke ohne Unterbrechung der Charge und
ohne Umfüllen. Schließlich werden die durch das Umfüllen entstehenden Zeit-, Eisen- und
Wärmeverluste vollständig vermieden.
Das Verfahren wird wie folgt ausgeführt.
Der Ofen wird in bekannter Weise mit Schrott und Roheisen in kaltem oder flüssigern
Zustand, Erz und Zuschlag beschickt und der Prozeß eingeleitet. Sobald die Beschickung
verschmolzen, die Schlacke hinreichend dünnflüssig geworden ist und den gewünschten
hohen Prozentsatz an Phosphorsäure erreicht hat, wird sie aus dem Ofen abgeblasen.
Der Ofen kann während des Abblasen s unter Gas bleiben, so daß keine Abkühlung
eintritt.
Zum Abblasen kann komprimierte Luft, Gas oder Luftgasgemisch benutzt werden.
Claims (1)
- Das Verfahren ist anwendbar ebenso für Flammöfen wie für Elektroöfen.Ρλτεν τ-An SPRU cn:Herstellung von hochwertigem Stahl und hochprozentiger Phosphatschlacke im Herdofen nach dem Roheisen erzprozeß unter Entfernung der Schlacke, während das Metallbad zur Fertigmachung im Ofen verbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schlacke, sobald sie den gewünschten hohen Prozentgehalt an Phosphorsäure erreicht hat, aus dem Ofen abbläst.BERLIN. CEDKUCXT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255240C true DE255240C (de) |
Family
ID=513363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255240D Active DE255240C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255240C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025922B (de) * | 1956-04-25 | 1958-03-13 | Hoesch Westfalenhuette Ag | Vorrichtung zum Abschlacken von Stahl- und Metallschmelzen in Konvertern |
-
0
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|---|---|---|---|---|
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