DE2548980C2 - Vorrichtung zum Beschicken einer Passiermaschine für Fleisch - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken einer Passiermaschine für Fleisch

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DE2548980C2
DE2548980C2 DE19752548980 DE2548980A DE2548980C2 DE 2548980 C2 DE2548980 C2 DE 2548980C2 DE 19752548980 DE19752548980 DE 19752548980 DE 2548980 A DE2548980 A DE 2548980A DE 2548980 C2 DE2548980 C2 DE 2548980C2
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DE19752548980
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Rolf 2060 Bad Oldesloe Johannsen
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Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
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Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschikken einer mit einem Beschicktrichter, einer perforierten Passiertrommel und einem diese auf einem Teil ihres Umfanges umschlingenden endlosen Preßband zum Gewinnen von Fleisch ausgerüsteten Passiermaschine mittels eines mit seiner Auslaßöffnung in dem Beschicktrichter mündenden Dosierförderers.
Derartige Passiermaschinen müssen zur Erzielung einer hohen Fleischausbeute gleichmäßig mit einer genau dosierten Menge zu passierenden Gutes beschickt werden. Außerdem dürfen sie nicht ohne Passiergut laufen, da dann die infolge der starken Verformung des Preßbandes durch die Quetschwalze zwischen diesem und der Passiertrommel auftretenden Reibungskräfte bei Trockenlauf zu einer baldigen Zerstörung desselben führen würden.
Weiterhin ist es bekannt bei Verstopfungen einen Wendeschalter für den Antriebsmotor derartiger Passiermaschinen vorzusehen und die Zufuhr des zu passierenden Gutes zu den Preßvorrichtungen zu regeln. Damit kann aber ebenfalls ein Trockenlauf nicht verhindert weiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer derartigen Passiermaschine auch bei veränderlichem Ausstoß eines ihr vorgeschalteten Fleischwolfes oder bei chargenweiser Beschickung mittels eines Gabelstaplers ein Trockenlaufen derselben zu verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Dosierförderer in der Nähe seiner Auslaßöffnung mit einer Kontrolleinrichtung für den Förderstrom des zu passierenden Gutes und einer von dieser betätigten Schalteinrichtung zum lnbetriebnehmen oder Stillsetzen des oder der Antriebe der Passiermaschine versehen ist ...
Die damit erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ohne menschliche Kontrolle oder Eingriff ein ungestörter Betrieb einer derartigen Passiermaschine ermöglicht wird. Darüberhinaus ermöglicht die eingebaute Kontrolleinrichtung nicht nur den automatischen Betrieb durch Ein- und Ausschalten der Passiermaschine je nach Zufuhr des zu passierenden Gutes, sondern gibt die Gewähr dafür, daß ein Trockenlaufen der Passiermaschini: verhindert wird.
Eine Ausgestaltung nach Anspruch 2 ermöglicht eine kontinuierliche und gleichmäßige Versorgung der Passiermaschine mit Passiergut. Dadurch wird gleichzeitig die Erzielung einer hohen Fleischausbeute gewährleistet. Damit ist es möglich, in einem Passiervorgang eine Ausbeute zu erzielen, welche - bei größerem Zeitaufwand - sonst nur beim Passieren in zwei aufeinanderfolgenden Stufen möglich ist.
Bei dem nach Anspruch 3 als Kontrolleinrichtung zur Verwendung kommenden optisch, akustisch oder kapazitiv beeinflußbaren, gleichzeitig aS Schalteinrichtung für die Relais der Schütze der Antriebe der Passiermaschine ausgebildeten Stromwächter ist auf einfache Weise eine sichere Überwachung der Förderung des in den Beschicktrichter der Passiermaschine gelangenden Gutes gewährleistet.
Bei einer Anordnung der Kontrolleinrichtung nach Anspruch 4 in der Auslaßöffnung oder am Boden des Dosierförderers bestehi die Möglichkeit, den Staudiruck oder ein Teilgewicht des Förderstromes zu messen und aufgrund einer genauen Messung mittels einer Schalteinrichtung die Passiermaschine in Betrieb zu nehmen oder stillzusetzen. Dadurch kann der Einlauf des Beschicktrichters völlig oder eingriffssicher geschlossen sein. Damit ist aber in Verbindung mit der Kontrolleinrichtung eine arbeitssichere Ausgestaltung der Kombination von Dosierförderer und Passiermaschine ermöglicht.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 5 mit einer hinter dem Ende der Förderschnecke angeordneten, um eine senkrechte Achse gegen die Rückstellkraft einer Feder schwenkbaren Klappe läßt sich der Staudruck des geförderten Gutes auf einfache Weise sicher messen und die Ein- bzw. Ausschaltung der Passiermaschine automatisch durchführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine gemäß der Erfindung mit einem Dosierförderer zum Beschicken versehene Passiermaschine für Fleisch im Aufriß und
F i g. 2 eine ausschnittsweise Vergrößerung des geschnittenen Auslaßendes des Dosierförderers im Grundriß.
Eine Passiermaschine 2 weist eine Passiertrommel 23, ein endloses, diese auf einem Teil ihres Umfanges
umschlingendes Preßband 24 und einen über der Einzugsstelle des Preßbandes mit der Passiertrommel angeordneten Beschicktrichter 21 auf. Ober der Passiermaschine 2 ist ein Dosierförderer 1 seitlich versetzt angeordnet und entweder mitu-'.s nicht dargestellter Halterungen auf dem Gehäuse der Passiermaschine 2 abgestützt oder auf einem nicht dargestellten Gestell ortsfest gelagert Der Dosierförderer 1 ist als Schneckenförderer ausgebildet und zu diesem Zweck mit einer Förderschnecke 16 versehen, welche an ihrem rechtem Ende mit einem regelbaren Antrieb 14 gekuppelt ist und deren linkes Ende in Form einer Schneckenwelle 17 drehbar gelagert ist Die Förderschnecke ist in einem Gehäuse 15 eingeschlossen, welches an seinem rechten Ende nach oben offen und mit einem Aufnahmetrichter 13 und an seinem linken Ende mit einer nach unten offenen Auslaßöffnung 12 versehen ist, welche von einem nach unten hinabreichenden Hals 18 umschlossen ist. Dieser Hals 18 reicht in den Beschicktrichter 21 hinein und wird von einem Eingriffsschutz 22 umschlossen. Vor dem Ende des bis an die Auslaßöffnung 12 reichenden Schneckenganges der Förderschnecke 16 ist in dem Gehäuse 15 eine Kontrolleinrichtung 3 angeordnet, welcher eine elektrische Schalteinrichtung 35 zugeordnet ist.
Wie aus Fig.2 ersichtlich, besteht die Kontrolleinrichtung 3 aus einer Klappe 32, welche um eine Achse 31 schwenkbar angeordnet und durch eine Feder 33 gegen einen Anschlag 34 im Abstand von dem Ende des Schneckenganges der Förderschnecke 16 gehalten wird. Diese Klappe 32 deckt dabei mindestens die untere Hälfte der Bahn der Förderschnecke 16 ab. Sie kann aber auch den Teil oberhalb der Schneckenwelle 17 sperren. Mit der Klappe 32 verschwenkbar ist außerdem eine Schaltfahne 36, welche die Schalteinrichtung 35 zu betätigen vermag. Als Schalteinrichtung 35 kann ein mechanischer Grenztaster zur Anwendung kommen. Vorteilhafter ist allerdings die Verwendung eines berührungslosen Näherungsschalters in Form eines induktiv oder magnetisch beeinflußbaren elektrischen Schalters, welcher in dem Steuerstromkreis der Passiermaschirie angeordnet ist
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Beschickvorrichtung ist folgende:
Das zu passierende Gut wird mittels einer vor dem Auslauf eines Fleischwolfes angeordneten SteilförderschnecUe in den Aufnahmetrichter 13 gefördert und der Antrieb 14 derart eingestellt und eingeschaltet, daß die Förderschnecke 16 die für die Passiermaschine 2 optimale Menge je Zeiteinheit fördert. Diese Menge hängt von der Art des Fleisches, seiner Herkunft und Zubereitung ab. Das Passiergut wird von der Förderschnecke 16 gegen die Klappe 32 gefördert, wobei es diese in Richtung des Uhrzeigers verschwenkt Es fällt dann aus der Auslaßöffnung durch den Hals 18 in den Beschicktrichter 21 und gelangt aus diesem direkt in den von dem Preßband 24 und der Passiertrommel 23 gebildeten Einzugskeil. Beim Verschwenken der Klappe 32 durch das zu passierende Gut ist die Schaltfahne 36 vor die Schalteinrichtung 35 geschwenkt worden und hat in dieser induktiv einen Vorgang ausgelöst, durch welchen der Steuerstromkreis der Passiermaschine 2 geschlossen worden ist und deren Antriebsmotoren eingeschaltet worden sind, so daß die Passiermaschine 2 das zugeführte Gut verarbeiten kann. Bei Unterbrechung oder Aufhören des Förderstromes von zu passierendem Gut(z. B. beim Leergehen des Aufnahmetrichters) wird die Klappe 32 durch die Feder 33 in ihre Ausgangsstellung am Anschlag 34 zurückgebracht und die Initiierung der Schalteinrichtung 35 unterbrochen oder beendet Damit ist der Steuerstromkreis der Passiermaschine 2 unterbrochen und deren Antriebe werden abgeschaltet. Damit der Beschicktrichter 21 leergefahren werden kann und auch kurze Unterbrechungen des Förderstroms von Passiergut in dem Dosierförderer 1 nicht zu einer Abschaltung führen, sind die Relais der Passiermaschine 2 mit hinsichtlich der Nachlaufzeit einstellbaren Halteschaltungen versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Beschicken einer mit einem Beschicktrichter, einer perforierten Passiertrommel und einem die Passiertrommel auf einem Teil ihres Umfanges umschlingenden endlosen Preßband zum Gewinnen von Fleisch ausgerüsteten Passiermaschine mittels eines mit seiner Auslaßöffnung in dem Beschicktrichter mündenden Dosierförderers, da- ι ο durch gekennzeichnet, daß der Dosiertorderer (1) in der Nähe seiner Auslaßöffnung (12) mit einer Kontrolleinrichtung (3) für den Förderstrom des zu passierenden Gutes und einer von dieser betätigten Schalteinrichtung (35) zum Inbetriebnehmen oder Stillsetzen des oder der Antriebe der Passiermaschine (2) versehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierförderer (1) als horizontal oder geneigt angeordneter Schneckenförderer ausgebildet ist.
3. Verrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontrolleinrichtung (3) ein optisch, akustisch oder kapazitiv beeinflußbarer, gleichzeitig die Schalteinrichtung (35) für die Relais der Schütze der Antriebe der Papiermaschine betätigender Stromwächter zur Verwendung kommt.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontrolleinrichtung (3) eine in der Auslaßöffnung (12) oder am Boden des Dosierförderers (1) angeordnete, den Staudruck oder ein Teilgewicht des Förderstroms messende, mit einer Schalteinrichtung zum lnbetriebnehmen oder Stillsetzen der Passiermaschine versehene Meßvorrichtung angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolleinrichtung (3) aus einer hinter dem Ende der Förderschnecke (16) des Dosierförderes (1) um eine annähernd senkrecht angeordnete Achse (31) gegen die Rückstellkraft einer Feder (33) schwenkbaren Klappe (32) besteht.
DE19752548980 1975-11-03 Vorrichtung zum Beschicken einer Passiermaschine für Fleisch Expired DE2548980C2 (de)

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DE2548980B1 DE2548980B1 (de) 1976-11-11
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19637640C2 (de) * 1996-09-16 1999-12-16 Nordischer Maschinenbau Einrichtung zur Trennung eines Stoffgemisches

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19637640C2 (de) * 1996-09-16 1999-12-16 Nordischer Maschinenbau Einrichtung zur Trennung eines Stoffgemisches

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