DE254705C - - Google Patents

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DE254705C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • B01D45/10Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators which are wetted

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKi 254705-KLASSE 75 c. GRUPPE
OTTO HEINRICH in LEIPZIG-LINDENAU.
für Spritzarbeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Farbsammler. Bei der Anwendung von Farbzerstäubern wird bekanntlich ein starker Farbdunst entwickelt und ein Teil der Farbe sprüht an dem zu bearbeitenden Gegenstand vorbei. Abgesehen von dem Färb- oder Lackverlust wirkt dieser Farbdunst schädlich auf die Gesundheit des Arbeitenden. Um diese Ubelstände zu vermeiden, sind Arbeitskasten mit
ίο Ventilations- und Fangvorrichtungen der verschiedensten Arten im Gebrauch. Diese Fangvorrichtungen sind bis jetzt hindernisartig vor der Saugöffnung angebracht worden und bestanden aus gelochten oder ungelochten Blechen.
Diese Anordnung bringt es mit sich, daß sich die verwendeten Farben, Lacke usw. harttrocknend auf die Fangbleche setzen und dann nicht wieder verwendet werden können. Um die Bleche.zu reinigen bzw. rein zu halten, hat man sie vor der Benutzung mit einer Flüssigkeit benetzt. Nach der vorliegenden Erfindung sollen die Bleche während des Arbeitens beständig durch eine Spülflüssigkeit berieselt werden. Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens von vorn gesehen, Fig. 2 von der Seite gesehen. Der Farbsammler ist dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Fangbleche α nach unten in einen Flüssigkeitsbehälter c eingeführt werden.
Oben an dem Fangblech α ist eine Rinne b angeordnet, in welcher sich Flüssigkeit befindet. Bei dauerndem Zufluß tritt die Flüssigkeit durch die Löcher h und fließt glatt oder wellenförmig über das Fangblech α in den Behälter c. Mitten durch den Behälter c zieht sich eine filterartig wirkende Wand d, welche das Übertreten der in der Pfeilrichtung von den Fangblechen α heruntergespülten Farbe usw. in den hinteren Teil des Behälters c verhindert. Eine Vorrichtung f, welche entweder ein saugender Injektor, eine Pumpe o. dgl. sein kann, befördert die reine Flüssigkeit fortwährend aus dem Behälter c in die Rinne b. Die beschriebene Anordnung der Wand d ist nur zulässig, wenn die spülende Flüssigkeit schwerer ist, als die aufzufangende Farbe, andernfalls muß die Wand d bis auf den Boden des Behälters c reichen. Die Trennung der Spülflüssigkeit von dem Lack bzw. der Farbe ist nur dann möglich, wenn diese sich mit jener nicht mischen bzw. in ihr lösen. Das Absaugerohr g führt nach dem Ventilator oder ins Freie usw. k ist der Arbeitskasten, in welchen die Farbsammelvorrichtung eingebaut ist. Der Absperrhahn i dient zum Abstellen der Zuflußleitung.

Claims (2)

  1. Patent-An Spruch ε:
    ι. Verfahren zum Reinigen der Fangbleche vor den Saugöffnungen von Abzügen für Spritzarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangbleche dauernd mit Flüssigkeit überströmt werden und die aufzufan-
    gende Farbe, Lack usw. in nassem Zustand nach dem Sammelbehälter mitgerissen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der gesammelte ! Lack, Farbe usw. entweder über oder unter j der sich mit ihm nicht mischenden Spülflüssigkeit im Behälter (c) ansammelt, in · dem eine Wand (d) filterartig so angeordnet ist, daß die durch das Steigrohr (e) wieder nach der Rinne (b) beförderte Flüssigkeit frei von Farbe und Lack ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE254705C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056977B (de) * 1954-07-28 1959-05-06 Schilde Maschb Ag Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056977B (de) * 1954-07-28 1959-05-06 Schilde Maschb Ag Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen

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