DE254161C - - Google Patents

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DE254161C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/08Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for varying the tariff or changing the price

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1910 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstkassierer, welcher sich von den bekannten Konstruktionen, bei denen ein Verbrauchszähler mit einer Selbstkassiervorrichtung verbunden ist, dadurch unterscheidet, daß mit ihm noch eine Maximaltarifeinrichtung verbunden ist, durch welche die für die Geldeinheit abzugebende Energiemenge oberhalb einer vereinbarten Maximalenergie je nach, dem Maße
ίο der "Überschreitung der vereinbarten Maximalenergie stetig geändert wird.
Die Zeichnung zeigt eine schematische Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die stetige Änderung des Tarifes oberhalb eines vereinbarten Maximalenergiebetrages dadurch erreicht wird, daß das eine Rad des an sich bekannten Differentialgetriebes der Selbstkassiervorrichtung bei Überschreitung des vereinbarten Maximalenergiebetrages durch den Maximumzeiger eine Geschwindigkeitsänderung gegenüber der Antriebsgeschwindigkeit durch den Zähler erfährt. Je nachdem nun die Übersetzungsverhältnisse und Ubertragungsteile so gewählt werden, daß für die Münzeneinheit
bei Überschreitung des vereinbarten Energiebetrages mehr oder weniger Energie abgegeben wird, kann der Zähler gemäß vorliegender Erfindung entweder dazu benutzt werden, um dem Konsumenten bei Überschreitung der vereinbarten Maximalenergie einen Rabatt zu geben oder aber ihn die über die vereinbarte Maximalenergie hinaus entnommene Energie teuerer bezahlen zu lassen. Beide Fälle können für Elektrizitätswerke in Frage kommen, um eine möglichst gleichmäßige Belastung ihrer Anlagen zu erzielen, doch wird vorwiegend der letztere Fall verwendet werden. Dieser ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und sei wie folgt erläutert:
Das eine Rad 1 des Differentialgetriebes einer an sich bekannten Kassiervorrichtung wird nach Einwurf einer Münze 2 von Hand mittels des Knebels 3 gedreht, das zweite Rad 4 dieses Differentialgetriebes wird vom Zählermotor 5 aus durch das mit den Sperrhaken 30 und 29 versehene Rad 28 angetrieben. Letzterer Antrieb kann durch die Welle des Rades 6 entweder über Sperrkegel 30 direkt oder über die Zahnräder 6, 7, Welle 8 usw., wie nachfolgend beschrieben, durch Sperrkegel 29 erfolgen. Von der Zählerbewegung werden ständig die Räder 6, 7, die Welle 8 und Triebrad 9 angetrieben. Letzteres steht in Eingriff mit dem Rade 10, welches den mit ihm starr verbundenen Mitnehmer 11 des bekannten Maximumzeiger 12 bewegt. .
Durch das Zahnrad 16 wird in bestimmten, einander gleichen Zeiträumen der Mitnehmer des Maximumzeigers ausgelöst und in seine Anfangslage zurückgeführt. Dies geschieht z. B. in bekannter Weise dadurch, daß eine in bestimmter Zeit, z. B. alle 15 Minuten, eine Umdrehung machende Nasenscheibe 17 vom Uhrwerk oder Laufrad 16 angetrieben wird und bei jeder Umdrehung die verschiebbare Stange 18 entgegen der Wirkung der Feder 19 mitnimmt. In dieser Stange 18 ist die Welle 8 mit dem Triebrad 9 gelagert. Bei jeder Umdrehung der Nasenscheibe 17 wird also das Triebrad 9 für kurze Zeit aus dem Rade 10 ausgehoben. Sobald dies geschieht, wird das Zahnrad 10 und der mit ihm verbundene Mit-
nehmer ii unter Wirkung der im Punkte 20 festliegenden Rückstellfeder 21 in die Anfangslage zurückgeführt. Mit dieser für sich bekannten Höchstverbrauchsanzeigevorrichtung • 5 wird der Antrieb des Selbstkassierers über Sperrhaken 29 betrieben. Zu diesem Zweck sind auf der Welle 13 lose das Zahnrad 14 und der mit diesem starr verbundene Mitnehmer 15 angeordnet. Der Mitnehmer 15 liegt
to im Ruhezustande gegen einen Anschlag 22 an, welcher der bestimmten vereinbarten Maximalgrenze entsprechend eingestellt wird. Er kann z. B. konzentrisch zur Skala des Maximumzeigers 12 angeordnet sein. Sobald der Mitnehmer 11 des Maximumzeigers die vereinbarte Maximalgrenze überschreitet, geht er an diesem Anschlag 22 vorbei und nimmt dann den Mitnehmer 15 in Richtung der Bewegung mit. Hierdurch wird das mit dem Mitnehmer 15 starr verbundene, lose auf der Welle 13 sitzende Zahnrad 14 gedreht. Dieses treibt über die Räder 23, 24, 25, 26, 27 durch das mit letzterem starr verbundene Sperrad und den Sperrhaken 29 das Rad 28 und dass durch das Rad 4 an, und zwar beispielsweise schneller, als dies über den Sperrhaken 30 direkt vom Zähler aus erfolgen würde, wenn die Übersetzung über den Maximumzeiger größer ist als die Übersetzung des direkten Antriebes. Bei diesem schnelleren Antrieb seitens des Sperrkegels 29 gleitet der Sperrkegel 30 auf dem zugehörigen Sperrade.
Die Differenz, um welche das Sonnenrad 4 durch den Maximumzeiger mehr zurückgetrieben wird, als es vom Zähler direkt aus der Fall sein würde, wird um so größer, je mehr der Maximumzeiger die vereinbarte Maximalgrenze überschreitet, denn desto länger treibt er das Rad mit größerer Geschwindigkeit an.
Je nach der Größe der Überschreitung erhält demnach der Abnehmer weniger Energie pro Münzeneinheit. Die Anordnung hat die Eigentümlichkeit, daß die Änderung der Energiemenge, welche für die Münzeneinheit geliefert wird, also der Preis für die Einheit der Energie mit der Höhe der Energieüberschreitung stetig ein anderer wird und nicht stufenweise, wie es sich durch Einschalten verschiedener Übersetzungen durch den Maximumzeiger würde erzielen lassen.
Wie bereits eingangs erwähnt wurde, können die Verhältnisse auch gegebenenfalls so gewählt werden, daß die Geschwindigkeit des zurücktreibenden Rades 4 bei Überschreitung der Maximalgrenze geringer wird, so daß also für die Münzeneinheit bei Überschreitung eines gewissen Energiebetrages die Energie billiger angegeben wird. Zu diesem Zwecke ist es nur nötig, das zum Antrieb des Rades 4 dienende Rad 28 mit den beiden Sperrhaken 29 und 30 durch ein Differentialgetriebe zu ersetzen, so daß die durch den Maximumzeiger erzielte Bewegung des Rades 27 von der Bewegung durch den direkten Zählerantrieb abgezogen wird.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. "Selbstverkäufer für Elektrizität und ähnliche Verkaufsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß mit ihm eine Maximaltarifeinrichtung derart verbunden ist, daß oberhalb einer vereinbarten Maximalenergie die für die Münzeneinheit abgegebene Energie
in dem Maße der Überschreitung der vereinbarten Maximalenergie geändert wird.
2. Ausführungsform des Selbst Verkäufers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Münzeneinheit abgegegebene Energiemenge nach Überschreitung der vereinbarten Maximalenergie stetig in dem Maße der Überschreitung wechselt, als eine andere Übersetzung zur Wirkung kommt.
3. Ausführungsform des Selbstverkäufers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine stetige Änderung der für die Münzeneinheit abgegebenen Energiemenge oberhalb des vereinbarten Maximalenergiebetrages dadurch erreicht wird, daß das eine Rad (4) des an sich bekannten Differentialgetriebes für die Selbstkassiervorrichtung bei Überschreitung der vereinbarten Energieentnahme durch ein vom Höchstverbrauchsanzeiger (11, 12) angetriebenes Schaltwerk (14, 23) eine Geschwindigkeitsänderung erfährt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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