DE254045C - - Google Patents

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DE254045C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones
    • H04R7/18Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
    • H04R7/22Clamping rim of diaphragm or cone against seating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 254045 KLASSE 21 a. GRUPPE
OTTO STRITTER in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung zum Festspannen der Schall- oder Schutzplatte von Mikrophon-, Telephon- und ähnlichen Schalldosen, und zwar gehört die Vorrichtung zu derjenigen Art, welche ein Abnehmen der Schallplatte ohne irgendwelche Beschädigung gestattet. Es handelt sich bekanntlich bei dieser Befestigungsart im wesentlichen stets darum, den Rand der Schallplatte
ίο auf den Rand der Schalldose festzupressen, zu welchem Zwecke bisher ein Schraubring verwendet wurde. Wenn auch der eingeschraubte Ring ein sicheres Festsitzen der einzelnen Teile gewährleistet, so besteht insofern ein bedeutender Mangel, als infolge des großen Durchmessers des Ringes und des verhältnismäßig feinen Gewindes sehr leicht ein Überschrauben des Ringes stattfindet, da es eine gewisse Geschicklichkeit und Zeit erfordert, den Ring gerade aufzuschrauben. Sehr häufig kommt es vor, daß es möglich ist, den von vornherein schief aufgesetzten Ring mehrere Male umzudrehen, ohne die Ungenauigkeit zu merken, und da er dann festsitzt, glaubt man, die Schallplatte sei fest eingespannt. In Wirklickeit sitzt diese aber noch ganz lose, und wenn man den Fehler bemerkt, macht es Schwierigkeit, den verschraubten Ring wieder zu lösen. Diese Übelstände werden durch die neue Vorrichtung vollständig vermieden.
Das Wesen der Erfindung liegt in einem Spannstück, mit dessen Hilfe der die Schalloder Schutzplatte einspannende Überwurfsring oder die Schutzplatte selbst gegen die Auflage an der Kapsel gepreßt und damit ein festes Einspannen der Schallplatte herbeigeführt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt im Schnitt (Fig. ia) und in der Rückansieht (Fig. ib) die von der Rückseite der Schalldose wirkende Vorrichtung, während in der Fig. 2a im Schnitt und Fig. 2b in der Vorderansicht eine Ausführungsform verbildlicht ist, bei welcher das Spannstück von oben aufgesetzt ist.
Mit ι ist die Schalldose bezeichnet, auf deren oberen Rand die Schallplatte 2 festgespannt werden soll. Hierzu dient ein über den zylindrischen Teil der Schalldose 1 geschobener Ring 3, welcher mit seinem Flansch 4 die Schallplatte 2 am Rande faßt. Da für die Erfindung die Einsätze der Schalldose, beispielsweise die Kohlekammer bei Mikrophonen oder das Magnetsystem bei TeIephonen, nicht in Betracht kommen, sind diese Teile fortgelassen. An dem Boden der Schalldose 1 ist ein nach außen stehender Schraubenbolzen 5 angebracht. Auf diesen Schraubenbolzen wird ein Spannstück 6 geschoben, welches, wie die Fig. ib zeigt, drei Arme 7 besitzt. Diese Arme sind, wie aus der Fig. ia ersichtlich ist, etwas gekrümmt und so lang bemessen, daß sie gerade in den Ring 3 hineinpassen. Um dem Spannstück seitlichen Halt zu geben, hat der Boden der

Claims (1)

  1. Schalldose ι entsprechend der Anzahl der Arme 7 Eindrücke 8 erhalten, in die sich die Arme 7 hineinlegen. Wird nun auf den Schraubenbolzen 5 eine Mutter 9 aufgeschraubt, so wird der mittlere Teil des Spannstückes 6 gegen den Boden der Kapsel 1 gedrückt. Hierbei legen sich die Arme 7 des Spannstückes bei 10 auf die Kante des eingedrückten Kapselbodens, strecken sich etwas, so daß sich ihre Enden fest gegen die Innenfläche des Ringes 3 pressen und dort einen Stützpunkt finden. Die Arme üben daher auf die Kapsel 1 eine Hebelwirkung aus, so daß diese im Ringe 3 nach vorwärts gedrückt wird. Die Folge davon ist, daß der Flansch 4 die Schallplatte 2 fest gegen den Dosenrand drückt und dadurch die beabsichtigte Einspannung herbeiführt. Um die Schallplatte 1 vor Beschädigungen zu schützen, kann in an sich bekannter Weise eine Schutzplatte verwendet werden. Diese kann mit unter den Flansch 4 des Ringes 3 gelegt werden, oder sie kann mit dem Flansch 4 bzw. dem Ringe 3 aus einem Stück bestehen. Im übrigen erhält sie zweckmäßig die an sich bekannte gewölbte Gestalt.
    Die in Fig. 2a und 2b dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der beschriebenen dadurch, daß das Spannstück in bezug auf die Schallplatte von oben in die Schalldose eingesetzt wird. Auf die Schallplatte 2, welche in der üblichen Weise in die Schalldose ι eingelegt ist, indem sich ihr Rand an geeigneter Stelle der Schalldose stützt, wird eine Schutzplatte 11 derart aufgelegt, daß ihr Rand 12 sich auf den gestützten Rand der Schallplatte 2 aufsetzt. Auf die Schutzplatte 11 wird nun das oben beschriebene Spannstück 6, welches bei dieser Ausführungsform vier Arme 7 besitzt, aufgelegt und mit einer in die Schutzplatte 11 eingreifenden Schraube 13 angezogen. Hierbei findet in der oben beschriebenen Weise ein Festpressen der Schutzplatte statt, indem nämlich die Arme 7 des Spannstückes 6, welche sich mit ihren Enden gegen einen hochstehenden Rand 14 des oberen Schalldosenteiles stützen, an dem Punkt 10 eine hebelartige Wirkung ausüben. Durch das Festpressen der Schutzplatte 11 findet eine am ganzen Umfange gleichmäßige Einspannung der Schallplatte statt. Durch das beliebig feste Anziehen der Spannschrauben erreicht man eine derartig sichere Einspannung, daß ein Lockern vollständig ausgeschlossen ist.
    An Stelle der Schraubenverbindung kann das Eindrücken des Spannstückes 6 auch durch einen Bajonettverschluß oder eine andere Verbindung vorgenommen werden, welche die eingedrückte Mitte des Spannstückes 6 in dieser Lage hält. Da die Einzelheiten dieser Ausführungsform an sich belanglos sind, und nur geeignet sein müssen, das Spannstück in der Mitte einzudrücken und festzuhalten, so erübrigt sich eine nähere Beschreibung.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Einrichtung zum Festspannen der Schalloder Schutzplatte von Mikrophon- und ähnlichen Schalldosen, bei welcher die Schallplatte mit Hilfe eines Überwurf ringes oder der Schutzplatte selbst gegen den Rand der Schalldose gepreßt wird, gekennzeichnet durch ein Spannstück (6) mit mehreren radialen und gewölbten Armen (7), welches auf der mit Ausnehmungen (8) für die Spannarme versehenen Rückwand bzw. Schutzplatte (11) der Schalldose (1) derart angeordnet wird, daß beim Eindrücken der Mitte des Spannstückes (6), z. B. mit Hilfe einer Schraube, die mit ihren Enden am Gehäuse (bei 14) oder Uberwurfring (3) und mit einem zwischen Mitte und Ende liegenden Punkte an der Kante (10) der Ausnehmungen (8) sich stützenden Arme (7) als Hebel wirken und dadurch die das Einspannen der Schallplatte bewirkenden Teile gegeneinandergepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12024904B2 (en) 2021-03-12 2024-07-02 Peri Se Support means, ceiling supports, ceiling framework system and method for removing a ceiling framework panel

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