DE253576C - - Google Patents

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DE253576C
DE253576C DENDAT253576D DE253576DA DE253576C DE 253576 C DE253576 C DE 253576C DE NDAT253576 D DENDAT253576 D DE NDAT253576D DE 253576D A DE253576D A DE 253576DA DE 253576 C DE253576 C DE 253576C
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heating
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

Wen -
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 253576 KLASSE 36 c. GRUPPE
MAX MARTIN in HOMBURG, Pfalz.
Heizkessel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum getrennten Beheizen von Etagenwohnüngen mittels Warmwasserheizung von einem gemeinsamen Erhitzer aus. Die Beheizung des Erhitzers erfolgt durch Gasfeuerung, wobei die Einrichtung getroffen ist, daß jede Partei bei Beanspruchung der Heizung auch das zum Erhitzen des Wassers nötige Gas liefern muß. Zu diesem Zweck ist das Hauptabsperrorgan der Heizleitung mit demjenigen der Gasheizungsleitung einer jeden Etage in an sich bekannter Weise so verbunden, daß bei dem Öffnen des ersteren auch ein Öffnen der Gasleitung erfolgt.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine schematische Darstellung der neuen Heizungsanlage,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Erhitzer,
so Fig. 3 einen Querschnitt dazu,
Fig. 4 einen rechtwinklig zu Fig. 2 gelegten Schnitt und
Fig. 5 einen weiteren Querschnitt.
Die' Heizungsanlage ist wie folgt ausgeführt. Im Kellergeschoß ist der Erhitzer a aufgestellt, von dem die Heizleitung s durch sämtliche Etagen bis zum Ausdehnungsbehälter hochgeführt ist. Von dieser Steigleitung s führen in jeder Etage Zweigleitungen s' zu den Heizkörpern h, welche durch die Rückleitung k wieder mit dem Erhitzer verbunden sind. Von dem Gasmesser g eines jeden Stockwerkes führt eine Gasleitung e nach dem Erhitzer, in dem für jedes Stockwerk eine Rohrschlange 0 mit zugehörigem Gasheizbrenner b mit selbsttätiger Zündung vorgesehen ist. Das Hauptabsperrorgan ν der Heizleitung s eines jeden Stockwerkes ist mit dem Absperrhahn v1 der betreffenden Gasleitung e zwangläufig verbunden, so daß bei öffnen der Heizleitung auch ein Öffnen der Gasleitung erfolgen muß. Wird z. B. im ersten Stockwerk die Heizleitung geöffnet, so strömt gleichzeitig von der Gasuhr g' Gas durch Rohr e' nach dem Brenner b', entzündet sich und heizt die Rohrschlange 0'. Das erhitzte Wasser steigt in der gemeinsamen Steigleitung s hoch zu den geöffneten Heizkörpern des ersten Stockwerkes und geht von dort wieder durch die Rückleitung k zum Erhitzer, von dem es wieder in die Rohrschlange tritt usf. Der gleiche Vorgang trifft auch für das zweite und dritte Stockwerk zu. Wird die Heizung in mehreren Stockwerken gleichzeitig in Benutzung genommen, so übt dies . keinen nachteiligen Einfluß auf die Einzelanlage eines jeden Stockwerkes aus, da entsprechend der erhöhten Inanspruchnahme auch die Gasfeuerung vergrößert wird.
Der Erhitzer besteht aus einem unten offenen, doppelwandigen Zylinder a, der nach außen gut isoliert ist. In dem Innenraum des Erhitzers ist eine der Anzahl der Stockwerke entsprechende Anzahl Rohrschlangen 0 eingebaut, welche durch ein Sammelrohr I mit dem Zylinder α in Verbindung stehen und nach der Steigleitung s geführt sind. Die hochsteigenden Heizgase umspülen die Wände
der Rohrschlangen und geben ihre Wärme an dieselben bzw. das sie durchströmende Wasser ab. Die nicht ausgenutzten Heizgase sammeln sich im Zylinder α und wärmen das zwischen den Wänden desselben befindliche Wasser vor.' Dieses vorgewärmte, durch die Rückleitung k zugeführte Wasser wird an höchster Stelle des Zylinders entnommen und durch Rohr I den Rohrschlangen ο zugeführt, in denen es weiter
ίο erhitzt und durch die Steigleitung s zu den Heizkörpern geführt wird. Der Heizraum des Zylinders α steht durch eine verschließbare Rohrleitung c mit der äußeren Atmosphäre in Verbindung, um etwa sich ansammelnde Gase vor Inbetriebnahme der Anlage ins Freie entweichen lassen zu können. Während des Betriebes bleibt die Rohrleitung c verschlossen, um ein Entweichen der Heizgase zu verhindern. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Warmwasserheizung für zwei oder mehrere Etagen Wohnungen mit einem gemeinsamen Heizkessel, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kessel (a) eine der Zahl der Wohnungen entsprechende Anzahl Rohrschlangen (0) eingebaut ist, welche mit dem Kessel (a) oder der Heizwasserrückleitung (k) sowie mit der Steigleitung (s) verbunden und mit je einem mit selbsttätiger Zündvorrichtung versehenen Gasheizbrenner (b) ausgestattet sind, von welch letzteren jeder einzelne durch eine eigene Gasleitung (e) mit dem Gasmesser einer Wohnung in Verbindung steht, und daß die Heizwasserleitung jeder Wohnung mit einem mit dem zugehörigen Gashahn (v'J gekuppelten Hauptabsperrventil (v) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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