DE2531786B2 - Markisentuch - Google Patents
MarkisentuchInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0633—Arrangements for fastening the flexible canopy material to the supporting structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Markisentuch gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Aus einem Prospekt der Firma Gerhard Rother »GERO Markisen« aus dem Jahre 1965 ist es bekannt,
ein derartiges Markisentuch in der Weise an der Tuchwelle und/oder dem Ausfallrohr zu befestigen, daß
dieser durch Umnähen des Randes der Stoffbahn hergestellte Hohlsaum in eine entsprechende Aussparung
mit etwa 3/4-Kreisquerschnttt eingelegt wird und
dann eine Befestigungsstange oder ein -rohr, ein sogenanntes Kederrohr, durch den Hohlsaum geschoben
wird, wobei der Durchmesser dieses Befestigungsrohres so groß ist, daß ein Herausziehen aus dem
Öffnungsschlitz der Aussparung unmöglich ist. Die Herstellung des Hohlsaumes des Markisentuchs durch
Umnähen hat zusätzlichen Stoffaufwand und zusätzlichen Arbeitsaufwand zur Folge. Außerdem kann eine
solche Naht im Laufe der Benutzung der Markise aufgehen, was dann zu aufwendigen Reparaturarbeiten
führt, und die dreifache Stofflage im Nahtbereich des hohen Randsaumes ist ästhetisch unbefriedigend.
Weiterhin stehen diese doppelten Stofflagen im Nahtbereich aus der Aussparung der Tuchwelle
und/oder des Ausfallrohrs heraus und behindern ein glattes und ungestörtes Aufrollen des Markisentuchs auf
der Tuchwelle.
Ein gleichartiges Markisentuch ist auch aus der US-PS 21 57 717 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Markisentuch gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
so auszugestalten, daß der Herstellungsaufwand und die Reparaturanfälligkeit bei gleichzeitiger
Verbesserung des Aussehens des Markisentuchs verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs angegebenen
Merkmale gelöst. Wesentliche Vorteile der erfindungsgemäßen Maßnahmen bestehen darin, daß durch
Einweben des schlauchartigen Hohlsaumes in das Markisentuch der Stoffaufwand und die Näharbeit für
die Erzeugung eines solchen Hohlsaumes und gleichzeitig eventuelle Reparaturarbeiten entfallen. Weiterhin
wird auch das Aussehen des Markisentuchs verbessert, da eine Naht mit dem an dieser Stelle dreifach liegenden
Stoff enthällt. Weiterhin läuft das Tuch praktisch endlos mit dem angewebten Hohlsaum oder den angewebten
Hohlsäumen aus dem Webstuhl, so daß es in beliebigen Längen abgeschnitten werden kann. Dieser Effekt geht
darauf zurück, daß der oder die Hohlsäume in Richtung der Kettfaden des Tuches verlaufen. Durch diese
Maßnahme wird gleichermaßen auch noch die Herstel lung des Tuches selber vereinfacht, da das Weben von in
Kettrichtung verlaufenden Hohlsäumen sehr viel einfacher ist, als das Weben von in Schußrichtung
verlaufenden Hohlsäumen. Hinzu kommt, daß bei in Kettrichtung verlaufenden im Randbereich liegenden
Hohlsäumen anders als beim Weben von in Schußrichtung verlaufenden Hohlsäumen ein Vernähen zur
ίο Verhinderung des Aufgehens des Gewebes nicht
erforderlich ist Dadurch daß neben dem Hohlsaum noch ein schmaler gewebter Randstreifen ist, wird
sichergestellt, daß die am außen liegenden Rand des Hohlsaumes beim bestimmungsgemäßen Gebrauch
is auftretenden hohen in den Schußfäden auftretenden
Kräfte in diesen schmalen Randstreifen übergehen und hier gleichmäßig aufgenommen werden. Dieser schmale
Randstreifen wird mit in die Aussparung der Tuchwelle und/oder des Ausfallrohrs eingelegt und tritt optisch
nicht in Erscheinung.
Aus dem DE-GM 69 22 298 ist zwar eine Gewebebahn für verstellbare Sicht- und Windvvände bekannt,
bei der in Querrichtung, also in Schußrichtung des Gewebes, Hohlsäume eingewebt sind, durch die
Befestigungspflöcke eingesteckt werden können. Irgendwelche nennenswerten Kräfte haben diese Hohlsäume
nicht aufzunehmen. Wenn Abschnitte aus einer solche.i Gewebebahn herausgeschnittein werden, an
deren Rand jeweils ein solcher gewebter Hohlsaum liegt, dann muß dieser Rand vernäht v^erden, um ein
völliges Ausfransen des Stoffes und damit ein Aufgehen des Hohlsaums zu verhindern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fi g. 1 ein an einem Ausfallrohr und einer Tuchwelle
befestigtes Markisentuch und
F i g. 2 einen Querschnitt des Rands eines Markisentuchs.
Ein Markisentuch 1 wird einerseits an einer Tuchwelle 2 und andererseits an einem Ausfallrohr 3
gehalten. Die Tuchwelle 2, auf die das Markisentuch 1 aufgewickelt bzw. von der es abgewickelt wird, weist
eine innerhalb ihrer Mantelfläche liegende und längs einer Mantellinie verlaufende hinterschnittene Aussparung
4 auf, die etwa 3/4-kreisförmigen Querschnitt hat, d. h. ihr in der Mantelfläche liegender Öffnungsschlitz 5
hat eine kleinere Breite als der Durchmesser D der Aussparung 4.
Innerhalb des Mantels des Ausfallrohrs 3 sind in gleichen Abständen drei derartige Aussparungen 6, 6'
und 6" angeordnet, von denen die Aussparung 6' zur Befestigung eines Betätigungsgestänges für das Ausfallrohr
und die Aussparung 6" zur Befestigung eines Volants dient, die in gleicher Weise erfolj't, wie die noch
zu erläuternde Befestigung des Markisentuchs 1 in den Aussparungen 4 bzw. 6. Im Bereich der beiden parallel
verlaufenden Ränder des Markisentuchs 1; ist jeweils ein schlauchartiger Hohlsaum 7 bzw. 8 vorgesehen, der
jeweils durch den Öffnungsschlitz 5 in die Aussparung 4
bzw. einen Öffnungsschlitz 9 in die Aussparung 6 eingeschoben wird. Anschließend wird durch jeden
Hohlsaum 7 bzw. 8 ein Befestigungsrohr oder eine -stange 10 bzw. 11 geschoben, deren Durchmesser D
größer ist als die Breite des Öffnungsschlitzes 5 bzw. 9.
Die schlauchartigen Hohlsäume 7, 8 sind — wie aus F i g. 2 hervorgeht — gewebt:
Das Weben des Markisentuchs 1 wird im Bereich 12
Das Weben des Markisentuchs 1 wird im Bereich 12
und im Bereich eines schmalen Randstreifens 13 beidseits des Hohlsaums 7 bzw. 8 in konventioneller
Weise durchgeführt, d. h. der Eintrag eines Schußfadens 14 erfolgt abwechselnd über jeden zweiten Kettfaden 15
und unter den dazwischenliegenden Kettfaden 16. Am Rand 13 wird der Schußfaden 14 dann umgelenkt und in
umgekehrter Weise als Schußfaden 14' zurückgeführt
In dem Bereich, in dem der schlauchartige Hohlsaum 7 bzw. 8 gewebt werden soll, sind zwei Lagen von
Kettfäden 15' und 16' bzw. 15" und 16" nebeneinander angeordnet, wobei der Schußfaden 14, wenn er — in
Fig.2 — nach rechts geschossen wird, um die Kettfaden 15' bzw. 16' der einen Lage 17 geführt wird,
während er als tückgeführter Schußfaden 14' um die Kettfäden 15" bzw. 16" der anderen Lage 18 geführt
wird. Mithin wird das Markisentuch 1 im Bereich des Hohlsaumes 7 bzw. 8 in zwei Lagen 17 bzw. 18 gewebt,
in denen die Schußfadendichte jeweils nur halb so groß ist wie im Bereich 12 bzw. des Randstreifens 13. Um dies
anschaulich zu machen, ist noch ein weiterer Schußfaden 19 in F i g. 2 gestrichelt eingezeichnet, der entgegen
dem Schußfaden 14 um die Kettfaden 15' bzw. 16' der Lage 17 und als rückgeführter Schjßfaden 19' in
umgekehrter Richtung wie der Schußfaden 14' um die Kettfäden 15" bzw. 16" der Lage 18 geführt ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, das Markisentucli 1 nur auf einer Kante mit einem Hohlsaum 7 oder 8 zu
versehen, da es noch vielfach gebräuchlich ist, das Markisentuch an der Tuchwelle 2 anzunieten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Für eine ein Ausfallrohr und eine Tuchwelle aufweisende Markise bestimmtes Markisentuch, das an einem oder an zwei parallelen Rändern einen zur Befestigung an der Tuchwelle und/oder an dem Ausfallrohr dienenden, schlauchartigen, an seinen Enden offenen Hohlsaum zum Durchgriff einer Befestigungsstange aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder schlauchartige Hohlsaum (7 bzw. 8) bei der Fertigung des Markisentuchs (1) in Richtung der Kettfäden (15, 16, 15', 16', 15", 16") verlaufend durch Weben hergestellt worden ist und daß an den Hohlsaum anschließend ein schmaler gewebter Randstreifen (13) vorgesehen ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752531786 DE2531786C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Markisentuch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752531786 DE2531786C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Markisentuch |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2531786A1 DE2531786A1 (de) | 1977-01-20 |
| DE2531786B2 true DE2531786B2 (de) | 1979-12-20 |
| DE2531786C3 DE2531786C3 (de) | 1982-07-29 |
Family
ID=5951667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752531786 Expired DE2531786C3 (de) | 1975-07-16 | 1975-07-16 | Markisentuch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2531786C3 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1423524A (en) * | 1919-02-24 | 1922-07-25 | Porter Brothers Textile Compan | Woven tubular fabric |
| US2157717A (en) * | 1937-09-29 | 1939-05-09 | Jokum J Munson | Head rod holder |
| DE6922298U (de) * | 1969-09-01 | 1970-01-02 | Emsdettener Baumwoll Ind Rud S | Gewebebahn fuer verstellbare sicht- und windwaende insbesondere auf campingplaetzen |
-
1975
- 1975-07-16 DE DE19752531786 patent/DE2531786C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2531786A1 (de) | 1977-01-20 |
| DE2531786C3 (de) | 1982-07-29 |
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