DE2531773C2 - Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen - Google Patents

Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen

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DE2531773C2
DE2531773C2 DE19752531773 DE2531773A DE2531773C2 DE 2531773 C2 DE2531773 C2 DE 2531773C2 DE 19752531773 DE19752531773 DE 19752531773 DE 2531773 A DE2531773 A DE 2531773A DE 2531773 C2 DE2531773 C2 DE 2531773C2
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Germany
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spinneret
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brake
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DE19752531773
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DE2531773A1 (de
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Edith 8900 Augsburg Götzfried
geb. Wieland Franziska Götzfried
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GOETZFRIED, GEB. WIELAND, FRANZISKA GOETZFRIED, ED
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/11Spinning by false-twisting
    • D01H1/115Spinning by false-twisting using pneumatic means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer nach der DE-OS 20 42 387 bekannten Vorrichtung dieser Art hat die erste Spinndüse einen bis zu ihrem Ende konstanten Querschnitt und die zweite Spinndüse ebenfalls.
Bei einer nach der DE-OS 23 30 410 bekannten Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen weist die erste Spinndüse an ihrem Auslaufende eine einseitige Erweiterung auf und die zweite Spinndüse liegt axial versetzt gegenüber der ersten Spinndüse auf der der Ausnehmung abgewandten Seite. Im Einlaufbereich der zweiten Spinndüse befindet sich eine ringförmige Erweiterung, die eine Drallkammer bildet. Das Auslaufende der zweiten Spinndüse hat einen größeren Durchmesser als deren Einlaufende. Der Übergang ist konisch. In der älteren deutschen Patentanmeldung P 26 20 1183-26 ist eine Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen beschrieben, die eine erste Spinndüse aufweist, die sich stromaufwärts der mit Druckluft zu beschickenden Tangentialkanäle konisch zu einem Endabschnitt konstanten Durchmessers erweitert. Koaxial zu dieser ersten Spinndüse liegt eine zweite Spinndüse, die sich stromabwärts der mit Druckluft zu beschickenden Tangentialkanäle bis zu ihrem Ende konisch erweitert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen nach dem Oberbegriff des An-Spruchs 1 anzugeben, mittels der besonders reißfeste Fäden zu erzeugen sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
Dadurch, daß sich die erste Spindüse in Laufrichtung der Stapelfasern bis zu ihrem Ende allmählich erweitert, liegt die Stelle, an der sich die Fasern wegen der Drallumkehr, die durch die zweite Spinndüse bewirkt wird, in der ersten Spinndüse einigermaßen stabil fest, und die Fasern legen sich anschließend dicht um den Fadenkern. Die ringförmige Saugstufe in der zweiten Spinndüse bewirkt daß die abgespreizten Fasern fest um den Fadenkern gezogen werden.
Die Bremse kann durch den Klemmspalt zwischen einem Lieferwalzenpaar gebildet sein. Bevorzugt ist er aber so ausgebildet wie in Anspruch 2 angegeben und so angeordnet wie in Ancpruch 3 angegeben.
Besonders hat sich im Sinne der Lösung der Aufgabe eine Form der Saugstufe gemäß Anspruch 4 bewährt
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die beigefügte Zeichnung beschrieben:
Stapelfasern 1 gelangen durch ein Lieferwalzenpaar 5 zur ersten Spinndüse 50 zusammen mit einem ebenfalls durch das Lieferwalzenpaar 5 geschickten Endlosfilament2.
In die erste Spinndüse 50 treten die Stapelfasern 1 und das Endlosfilament 2 durch eine Saugöffnung 6 ein, in die ein teils axial, teils radial gerichteter Saugluftstrom 12 einfließt Im Anschluß an die Saugöffnung 6 befindet sich in der ersten Spinndüse 50 in einer Erweiterung 17 eine Drallbremse 8 in Form einer Führungsschraube 18. An die Erweiterung 17 schließt sich ein Drallkanal 9 an, der sich bis zu seinem Ende konisch erweitert Im Endrbsshnitt 10 des Drallkanals 9, der als Entspannungsabschnitt wirkt befinden sich axiale Riffeln oder Schlitze 19. Unmittelbar stromabwärts der Erweiterung 17 münden in dem Drallkanal 9 Tangentialkanäle 15, die von einem ihnen gemeinsamen Druckluftkanal 11 gespeist werden und den erörterten Saugluftstrom 12 erzeugen.
Koaxial zur ersten Spinndüse 50 liegt eine zweite Spinndüse 60 mit einem Drallkanal 9', in deren Eingangsbereich Tangentialkanäle 15', die von einem gemeinsamen Druckluftkanal 11' gespeist sind, münden. In die stromaufwärtige Einlaßsaugöffnung 6' der zweiten Spinndüse 60 fließt daher ein teils a"ial, teils radial gerichteter Saugluftstrom 12'. Im Mittelbereich der zweiten Spinndüse 60 befindet sich eine ringförmige Saugstufe 7', die den Übergang zu einem Entspannungskanal 10' bildet. Aus dem Entspannungskanal 10' tritt der fertige Faden 4 aus.
Die Luftwirbel, die die Tangentialkanäle 15,15' in den beiden Spinndüsen 50, 60 erzeugen, sind gegenläufig und so stark, daß sie als Hohlwirbel 13,13' angesehen werden können, also als röhrenförmige Lufthülsen, bevorzugt mit einem Durchmesser von 2 bis 3 mm, die schraubenlinienförmig zu den Entspannungskanälen 10 bzw. 10'verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen, mit einer ersten Spinndüse (50), in der mit Druckluft zu beschickende erste Tangentialkanäle (15) schräg zur Laufrichtung der Stapelfasern (1) münden, und mit einer zu der ersten Spinndüse (50) koaxial angeordneten zweiten Spinndüse (60), in der mit Druckluft zu beschickende zweite Tangentialkanäle (15') ge- ίο gensinnig schräg zu den ersten Tangentialkanälen (15) münden, bei der stromaufwärts der ersten Spinndüse (50) eine auf die zulaufenden Stapelfasern (1) einwirkende Bremse (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erste Spinndüse (50) in Laufrichtung der Stapelfasern (1) bis zu ihrem Ende allmählich erweitert und daß die zweite Spinndüse (60) in Laufrichtung der Stapelfasern (1) eine ringförmige Saugstufe (7') aufweist.
2. Vorridrwng nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daii die Bremse (8) eine a!s FGhrur.gsschraube (18) ausgebildete Drallbremse ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschraube (18) in einer Erweiterung (17) stromabwärts der Saugöffnung (6) der ersten Spinndüse (50) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstufe (7') konkav ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2042387A1 (de) * 1970-08-26 1972-04-20 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Stapelfasergarnes
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DE2424769C2 (de) * 1974-05-22 1988-05-05 Götzfried, Edith, 8900 Augsburg Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen

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DE2531773A1 (de) 1977-02-03

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