DE2531663C2 - Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera - Google Patents

Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera

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DE2531663C2
DE2531663C2 DE19752531663 DE2531663A DE2531663C2 DE 2531663 C2 DE2531663 C2 DE 2531663C2 DE 19752531663 DE19752531663 DE 19752531663 DE 2531663 A DE2531663 A DE 2531663A DE 2531663 C2 DE2531663 C2 DE 2531663C2
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terrain
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DE19752531663
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DE2531663A1 (de
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Gerhard Hecker
Heinrich Klose
Wilfried Dipl.-Ing. DDR 6900 Jena Müller
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Jenoptik AG
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Jenoptik Jena GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/04Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with cameras or projectors providing touching or overlapping fields of view

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)

Description

tionsbeschränkungen vermieden werden und dessen Funktionstüchtigkeit durch die Verwendung einer ein- und ausschaltbaren, über die gesamte Mattscheibe reichenden sichtbaren Linie oder Linienfolge des Flüssigkristalls mit veränderbarem Abstand zwischen den sichtbaren Linien erheblich verbessert ist. Als Zähler können Ringzähler, Schieberegister oder decodierte Binärzähler Verwendung finden, die in ständig sich wiederholendem Zyklus die zeitlich gestaffelte Abgabe eines Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenförmigen Elektroden ermöglichen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Steuergerät,
F i g. 2 die Draufsicht einer Feldlinse,
F i g. 3 den Ausschnitt aus einem Flüssigkristall,
F i g. 4 eine Schaltung des Flüssigkristalls,
F i g. 5 eine andere Schaltung des Flüssigkristalls.
In F i g. 1 ist in einer Fassung 1 eines Gehäuses 2 ein Objektiv 3 mit einer optischen Achse 0-0 gelagert. Im > <> entgegengesetzten Teil desselben Gehäuses 2 sind in einer Fassung 4 eine Feldlinse 5, deren optische Achse mit der des Objektivs 3, zusammenfällt und die an ihrer unteren ebenen Fläche 5' mattiert ist, und eine dünne Substanzschicht 6 vorgesehen, die sich zwischen zwei 2"> planparallelen Glasplatten 7; 8 befindet (Fig. 3). Die Innenfläche 10 der Glasplatte / Wt von einer Flächenelektrode 11 bedeckt, die an eine nicht dargestellte Spannungsquelle angeschlossen ist. Die Innenfläche 12 der Glasplatte 8 ist von gegeneinander in isolierten parallelen streifenförmigen Elektroden 13 bedeckt. Die Elektroden 11 und 13 befinden sich ebenso wie die Mattscheibe der Feldlinse 5 innerhalb des Schärfentiefenbereichs in oder nahezu in der Brennebene des Objektivs 3. Si
Das Objektiv 3 bildet das überflogene, nicht dargestellte Gelände auf die Mattscheibe 5' der Feldlinse 5 ab, auf der es betrachtet werden kann. Außerdem sind die Flächenelektrode 11 ständig und die streifenförmigen Elektroden 13 nacheinander an nicht ■") dargestellte Spannungsquellen angeschlossen. Zwischen der/den jeweils unter Spannung stehenden Elektrode/ Elektroden 13 einerseits und der Flächenelektrode 11 andererseits baut sich ein elektrisches Feld auf, das die zwischen ihnen befindliche Flüssigkeit auf der Matt- « scheibe als Linie/Linien 14 (F i g. 2) sichtbar werden läßt. In Fig.4 ist eine Schaltung für die Flächenelektrode 11 und die streifenförmigen Elektroden 13 eines Flüssigkristalls 15 dargestellt. Die Flächenelektrode 11 ist an eine Spannungsquelle 16 und die streifenförmigen Elektroden 13 sind an Ausgänge 17 eines Schieberegisters 18 angeschlossen. Ein Impulsgenerator 19 mit einstellbarer Frequenz gibt seine Impulse sowohl an das Schieberegister 18 als auch an eine weitere elektronische Schaltung 20 zur Auslösung der Arbeitsgänge in der nicht dargestellten Kamera, wie zur Betätigung des Kameraverschlusses, des Filmtransports usw. ab. Die an das Schieberegister 18 gelangenden Impulse veranlassen, daß die streifenförmigen Elektroden 13 der Reihe nach kurzzeitig unter Spannung stehen und dadurch auf w> der Mattscheibe der Feldlinse 5 (Fig. 1) eine Linie 14 erscheint, die sich mit einer von der Frequenz des Impulsgenerators 19 abhängigen Geschwindigkeit über die Mattscheibe hinwegbewegt. Zwischen dem Ende des Schieberegisters 18 und seinem Eingang besteht eine Rückkoppelung 21, die bewirk*., daß die vorderste streifenförmige Elektrode 13 über den zugehörigen Ausgang 17 erregt wird, sobald die hinterste Elektrode erregt worden ist und der nächste Impuls vom Impulsgenerator 19 in das Schieberegister 18 gelangt.
Anstelle des Flüssigkristalls 15 kann auch eine geeignete feste oder gasförmige Substanz verwendet werden. Bei Verwendung einer gasförmigen Substanz können die streifenförmigen Elektroden Drähte sein, die unter elektrischer Spannung einen Glimmlampeneffekt zeigen. Bei Verwendung einer festen Substanz können die Glasplatten 7; 8 entfallen.
In Fig. 5 speist ein Impulsgenerator 22 mit einstellbarer Frequenz gleichzeitig eine elektronische Schaltung 23 zur Auslösung der Arbeitsgänge in der nicht dargestellten Kamera und einen Ringzähler 24, der infolge einer Rückkoppelung 25 jeweils eine neue Zählung beginnt, sobald sein letzter Zählplatz besetzt ist. Der Zähler 24 ist über Ausgänge 26'; 262; 263; 26"; 265 mit streifenförmigen Elektroden 27; 28; 29; 30; 31 verbunden. Mit jeder dieser streifenförmigen Elektroden sind weitere streifenförmige Elektroden 271; 272; usw., 28'; 282 usw., 29'; 292 usw., 30:; 302 usw. parallel geschaltet. Den streifenförmigen Elektroden 27 bis 3i gegenüber liegt eine Flächenelektrode 32, die mit einer Spannungsquelle 33 in Verbindung steht. Die Elektroden 27 bis 32 gehören zu einem Flüssigkristall 34, der wie zu F i g. 1 beschrieben ausgebildet und angeordnet sein kann. Durch die Parallelschaltung der Elektroden 27; 27'; 272;... bzw. 28; 28'; 282;... bzw. 29; 29'; 292;... bzw. 30; 30'; 302; ... bzw. 31; ... (zu der aus Darstellungsgründen keine Parallelelektroden erkennbar sind) werden durch einen Spannungsimpuls gleichzeitig alle mit dem entsprechenden Ausgang, z. B. 26', des Ringzählers 24 verbundenen Elektroden, z. B. 27; 27'; 272 usw., angesteuert und die zwischen ihnen und der Flächenelektrode 32 befindliche Flüssigkeit angeregt, als schmale diffus streuende Streifen 14 (F i g. 2) zu erscheinen. Beim nächsten Spannungsimpuls werden über den Auegang 262 die Elektroden 28; 28'; 282 usw. angesteuert und die zwischen ihnen und der Flächenelektrode 32 befindliche Flüssigkeit zum Sichtbarwerden angeregt. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zum letzten Ausgang am Ringzähler 24 und beginnt dann infolge der Rückkoppelung 25 von neuem. Bei genügender Dichte der streifenförmigen Elektroden 27 bis 31 scheint auf diese Weise das Linienraster 14 (Fig. 2) kontinuierlich über die Mattscheibe der Feldlinse 5 zu wandern.
Beim Gebrauch des Steuergerätes wird durch Regelung der Frequenz des Impulsgenerators 19 bzw. 22 die Geschwindigkeit des scheinbaren Wanderns der Linien 14 der Bildwanderungsgeschwindigkeit des übeiflogenen Geländes auf der Mattscheibe der Feldlinse 5 angeglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera, bei der das überflogene Gelände auf eine Mattscheibe abgebildet wird, der mindestens eine Marke zugeordnet ist die sich mit einer auf die Bildbewegung einregelbaren Geschwindigkeit und Richtung bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest nahe der Mattscheibe (5') oder in einer dazu konjugierten Ebene eine durchsichtige im wesentlichen planparallele Substanzschicht (6) angeordnet ist, die auf einer Seite mit mehreren streifenförmigen Elektroden (13 in Fig.4; 27, 28, 29, 30, 271, 28', 29', 30', 27*. 282, 29*. 302 in F i g. 5) und auf der anderen Seite mit einer einzigen Flächenelektrode (11 in Fig.4; 32 in Fig.5) versehen ist, und daß jede der sti eifenförmigen Elektroden an einem Ausga.ig ein und >.iesselben .Schieberegisters (18 in Fig.4; 24 in Fig.5) angeschlossen ist, der nach Maßgabe eines regelbaren Taktgebers (19 in Fig.4; 22 in Fig.5) Spannungsimpulse an die streifenförmigen Elektroden abgibt, die Substanzschicht zwischen der jeweiligen streifenförmigen Elektrode und der Flächenelektrode anregt als (diffus streuender, sichtbarer abdeckender) Streifen zu erscheinen und die zyklisch sich wiederholende Abgabe des Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenförmigen Elektroden gewährleistet. J0
2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanzschicht sich zwischen zwei im wesentlichen planparallelen durchsichtigen Platten (7, 8) befindet, von denen die eine an ihrer Innenfläche die streifenförmigen Elektroden und die J5 andere an ihrer Innenfläche die Flächenelektrode aufweist.
3. Steuergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberegister gleichzeitig an mehrere, in einem festen Abstand voneinander angeordnete streifenförmige Elektroden Spannungsimpulse abgibt.
Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera, bei dem das überflogene Gelände auf eine Mattscheibe abgebildet wird, der mindestens eine Marke zugeordnet ist, die sich mit einer auf die Bildbewegung einregelbare Geschwindigkeit und Richtung bewegt.
Zur Reihenaufnahme des Geländes aus einem Flugzeug werden fotogrammetrische Kameras verwendet, deren Aufnahmezyklus, Abtrifteinstellung u. ä. von einem Steuergerät gesteuert werden. Durch das Steuergerät wird insbesondere die Überdeckung des Bildinhaltes der aufeinanderfolgenden Aufnahmen geregelt. Hierzu bewegt sich in einem optischen Abbildungssystem, das zumindest einen Ausschnitt des überflogenen Geländes auf eine Mattscheibe mit darüber liegender Feldlinse abbildet, in der Nähe der Mattscheibe eine Sprossenkette, deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung mit denen des Geländes in Übereinstimmung gebracht werden, so daß die Sprossenkette gegenüber dem sich bewegenden Geländebild stillzustehen scheint. Die Sorossenkette hat die Form eines endlosen Bandes, das über Rollen geführt und von einem Motor kontinuierlich regelbarer Geschwindig-
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keit angetrieben wird.
Die Mängel der bekannten Anordnungen bestehen darin, daß zur kontinuierlichen Bewegung der Sprossenkette sowohl elektromotorische, als auch mechanische Antriebsmittel notwendig sind, die den Überdeckungsregler technologisch und funktionell belasten. Sowohl die Sprossenkette als auch ein an ihrer Stelle verwendbares Stachelband sind relativ aufwendige Bauelemente. Der Motor und das Getriebe zum Antrieb der Sprossenkette sind mil deutlichen Verschleißerscheinungen behaftet. Bei größeren Regelbereichen sind spezielle und kostspielige Motoren erforderlich. Wegen der räumlichen Ausdehnung der Sprossenkette kann diese nicht über die gesamte Mattscheibe ausgedehnt sein, was besonders bei detailarmen Gelände wünschenswert ist, weil sonst das Steuergerät bzw. der Überdeckungsregler zumindest in der Nähe der Mattscheibe erhebliche Dimensionen aufweisen würde. Darüber hinaus muß die Sprossenkette auch dann im Blickfeld des optischen Abbildungssystems hingenommen werden, wenn sie nicht benötigt wird oder störend wirkt.
Die aufgezeigten Mängel sollen durch die Erfindung behoben werden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, mit möglichst geringem Aufwand ein Steuergerät für fotogrammetrische Kameras zu schaffen, dessen Dimensionen und Verschleiß möglichst klein gehalten sind, dessen Regelbereich nicht beschränkt ist und bei dem die Sprossenkette durch eine Markierungsfolge ersetzt ist, dh nach Belieben sichtbar und unsichtbar gemacht werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zumindest nahe der Mattscheibe oder in einer dazu konjugierten Ebene eine durchsichtige, im wesentlichen planparallele Substanzschicht angeordnet ist, die auf einer Seite mit mehreren streifenförmigen Elektroden und auf der anderen Seite mit einer einzigen Flächenelektrode versehen ist und daß jede der streifenförmigen Elektroden an einem Ausgang ein und desselben Zählers angeschlossen ist, der nach Maßgabe eines regelbaren Taktgebers Spannungsimpulse an die streifenförmigen Elektroden nacheinander abgibt, die Substanzschicht zwischen der jeweiligen streifenförmigen Elektrode und der Flächenelektrode linienförmig sichtbar macht· und die zyklisch sich wiederholende Abgabe des Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenförmigen Elektroden gewährleistet. Die Substanzschicht kann beispielsweise aus einem Edelgas, einem Flüssigkristall, oder einer Keramikmasse bestehen. Insbesondere im gasförmigen oder flüssigen Zustand befindet sie sich vorteilhafterweise zwischen zwei im wesentlichen planparallelen durchsichtigen Platten, von denen die eine an ihrer der Substanzschicht benachbarten Fläche die streifenförmigen Elektroden und die andere an der entsprechenden Fläche die Flächenelektrode aufweist. Damit sich die sichtbare Linie der Substanzschicht scheinbar kontinuierlich auf der Mattscheibe bewegt, ist es von Vorteil, die streifenförmigen Elektroden in einem Abstand von < 1 mm zueinander anzuordnen und die Schaltungsanordnung so zu treffen, daß der Zähler gleichzeitig an mehrere in einem festen Abstand voneinander angeordnete streifenförmige Elektroden Spannungsimpulse abgibt. Durch die Erfindung ist es möglich, ein kostengünstiges und kompendiöses Steuergeräl zu schaffen, bei dem jegliche mechanischen und elektromechanischen Bauteile zur Überdeckungsregelung mit den ihnen anhaftenden Verschleißerscheinungen und Funk-
DE19752531663 1974-08-05 1975-07-16 Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera Expired DE2531663C2 (de)

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DE2531663A1 DE2531663A1 (de) 1976-02-19
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB1053988A (de) *

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CH584883A5 (de) 1977-02-15
DE2531663A1 (de) 1976-02-19
DD116517A1 (de) 1975-11-20

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