DE2531663A1 - Steuergeraet fuer eine fotogrammetrische kamera - Google Patents

Steuergeraet fuer eine fotogrammetrische kamera

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DE2531663A1
DE2531663A1 DE19752531663 DE2531663A DE2531663A1 DE 2531663 A1 DE2531663 A1 DE 2531663A1 DE 19752531663 DE19752531663 DE 19752531663 DE 2531663 A DE2531663 A DE 2531663A DE 2531663 A1 DE2531663 A1 DE 2531663A1
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strip
shaped electrodes
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electrode
liquid crystal
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DE19752531663
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DE2531663C2 (de
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Gerhard Hecker
Heinrich Klose
Wilfried Dipl Ing Mueller
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Jenoptik AG
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Jenoptik Jena GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/04Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with cameras or projectors providing touching or overlapping fields of view

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera, bei dem das überflogene Gelände auf eine Mattscheibe abgebildet wird, der mindestens eine Marke zugeordnet ist, die sich mit einer auf die Bildbewegung einregelbare Gesch:zindigkett und Richtung bewegt.
  • Zur Reihenaufnahme des Gelände aus einem Flugzeug werden fotogrammetrische Kameras verwendet, deren Aufnahmezyklus, Abtrifteinstellung u. ä. von einem Steuergerät gesteuert werden. Durch das Steuergerät wird insbesondere die Uberdeckung des Bildinhaltes der aufeinanderfolgenden Aufnahmen geregelt. Hierzu bewegt sich in einem optischen Abbildungssystem, das zumindest einen Ausschnitt des überflogenen Geländes auf eine Mattscheibe mit darüber liegender Feldlinse abbildet, in der Nshe der Mattscheibe eine Sprossenkette, deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung mit denen des Geländes in Uberelnstismung gebracht werden, so daß die Sprossenkette gegenüber dem sich bewegenden Geländebild stillzustehen scheint. Die Sprossenkette hat die Form eines endlosen Bandes, das über Rollen geführt und von einem Motor kontinuierlich regelbarer Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Die Mängel der bekannten Anordnungen bestehen darin, daß zur kontinuierlichen Bewegung der Sprossenkette sowohl elektromotorische, als auch mechanische Antriebsmittel notwendig sind, die den Uberdeckungsregler technologisch und funktionell belasten. Sowohl die Sprossenkette als auch ein an ihrer Stelle verwendbares Stachelband sind relativ aufwendige Bauelemente. Der Motor und das Getriebe zum Antrieb der Sprossenkette sind mit deutlichen Verschleißerscheinungen behaftet. Bei größeren Regelbereichen sind spezielle und kostspielige Motoren erforderlich.
  • Wegen der räumlichen Ausdehnung der Sprossenkette kann diese nicht ueber die gesamte Mattscheibe ausgedehnt sein, was besonders bei detailarmen Gelände wünschenswert ist, weil sonst das Steuergerät bzw. der Uberdeokungsregler zumindest in der Nähe der Mattscheibe erhebliche Dimensionen aufweisen würde. Darüber hinaus muß die Sprossenkette auch dann im Blickfeld des optischen Abbildungssystems hingenommen werden, wenn sie nicht benötigt wird oder störend wirkt.
  • Die aufgezeigten Mängel sollen durch die ErSindung behoben werden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, mit möglichst geringem Aufwand ein Steuergerät für fotogrammetrische Kameras zu schaffen, dessen Dimensionen und Verschleiß möglichst klein gehalten sind, dessen Regelbereich mUglichst groß, praktisch beliebig groß ist und dessen Sprossenkette nach Belieben sichtbar und unsichtbar gemacht werden kann, Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gol8st, daß zumindest nahe der Mattscheibe oder in einer dazu konjugierten Ebene eine durchsichtige, im wesentlichen planparallele Substanzschicht angeordnet ist, die auf einer Seite mit mehreren streifenfbrmigen Elektroden und auf der anderen Seite mit einer einzigen Flächenelektrode versehen ist und daß Jede der streifenförmigen Elektroden an einem Ausgang ein und desselben Zählers angeschlossen ist, der nach Maßgabe eines regelbaren Taktgebers Spannungsimpulse an die streifenförmigen Elektroden nacheinander abgibt, die Substanzschicht zwischen der å eweiligen streifenförmigen Elektrode und der Flächenelektrode linienförmig sichtbar macht und die zyklisch sich wiederholende Abgabe des Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenförmigen Elektroden gewährleistet.
  • Die Substanzschicht kann beispielsweise aus eine Edelgas, einem Flüssigkristall, oder einer Keramikmasse bestehen. Insbesondere im gasförmigen oder flüssigen Zustand befindet sie sich vorteilhaft erweise zwischen zwei im wesentlichen planparallelen durchsichtigen Platten, von denen die eine an ihrer der Substanzschicht benachbarten Fläche die streifenförmigen Elektroden und die andere an der entsprechenden Fläche die Plächenelektrode aufweist. Damit sich die sichtbare Linie der Substanzschicht scheinbar kontinuierlich auf der Mattscheibe bewegt, ist es von Vorteil, die streifenförmigen Elektroden in einem Abstand von t 1 mm zueinander anzuordnen und Gie ochaltungsanordnung so zu treffen, daß der Zahler gleichzeitig an mehrere in einem festen Abstand voneinander angeordnete streifenförmige Elektroden Spannungsimpulse abgibt. Durch die Erfindung ist es möglich, ein kostengünstiges und kompendiöses Steuergerat zu schaffen, bei dem Jegliche mechanischen und elektromechanischen Bauteile zur Uberdeckungsregelung mit den ihnen anhaftenden Verschleißerscheinungen und Funktionsbeschränkungen vermieden werden und dessen Punktionstüchtigkeit durch die Verwendung einer ein- und ausschaltbaren, über die gesamte Mattscheibe reicilenden sichtbaren Linie oder Linienfolge des Flüssigkristalls mit veränderbarem Abstand zwischen den sichtbaren Linien erheblich verbessert ist. Als Zähler können Ringzähler, Schieberegister oder decodiert Binärzähler Verwendung finden, die in ständig sich wiederholendem Zyklus die zeitlich gestaffelte Abgabe eines Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenformigen Elektroden ermöglichen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand d~er schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Steuergerät, Fig. 2 die Draufsicht einer Feldlinse, Fig. 3 den Ausschnitt aus einem Flüssigkristall, Fig. 4 eine Schaltung des Flüssigkristalls, Fig. 5 eine andere Schaltung des Flüssigkristalls.
  • In Fig. 1 ist in einer Fassung 1 eines Gehäuses 2 ein Objektiv 3 mit einer optischen Achse 0-0 gelagert. In entgegengesetzt Teil desselben Gehäuses 2 sind in einer Fassung 4 eine Feldlinse 5, deren optische Achee mit der des Objektivs 3 zusammenfällt und die an ihrer unteren ebenen Fläche 5' mattiert ist, und eine dünne Substanz-schicht schicht 6 vorgesehen, die sich zwischen zwei planparallelen Glasplatten 7; 8 befindet (Fig. 3). Die Innenfläche 10 der Glasplatte 7 ist von einer Plächenelektrode 11 bedeckt, die an eine nicht dargestellte Spannungsquelle angeschlossen ist.
  • Die Innenfläche 12 der Glasplatte 8 ist von gegeneinander isolierten parallelen streifenförmigen Elektroden 13 bedeckt.
  • Die Elektroden 11 und 13 befinden sich ebenso wie die Matt.
  • scheibe der Feldlinse 5 innerhalb des Schärfentiefenbereichs in oder nahezu in der Brennebene des Objektivs 3.
  • Das Objektiv 3 bildet das überflogene, nicht dargestellte Gelände auf die Mattscheibe 5' der Feldlinse 5 ab, auf der es betrachtet werden kann. Außerdem sind die Flächenelektrode 11 ständig und die streifenförmigen Elektroden 13 nacheinander an nicht dargestellte Spannungsquellen angeschlossen. Zwischen der/den jeweils unter Spannung stehenden Elektrode/Elektroden 13 einerseits und der Flächenelektrode 11 andererseits baut sich ein elektrisches Feld auf, das die zwischen ihnen befindliche Flüssigkeit auf der Mattscheibe als Linie/Linien 14 (Fig. 2) sichtbar werden lädt.
  • In Fig. 4 ist eine Schaltung für die Flächenelektrode 11 und die streifenförmigen Elektroden 13 eines Flüssigkristalls 15 dargestellt. Die Flächenelektrode 11 ist an eine Spannungsquelle 16 und die streifenförmigen Elektroden 13 sind an Ausgänge 17 eines Schieberegisters 18 angeschlossen. Ein Impulsgenerator 19 mit e r.stellb«rer Frequenz gibt seine Impulse sowohl an das Sc'ieberegister 18 als auch an eine weitere elektronische schaltung 20 zur Auslösung der Arbeitsgänge in der nicht dargestellten Kamera, wie zur Betätigung des Kameraverschlusses, des Filmtransports usw. ab.
  • Die an das Schieberegister 18 gelangenden Impulse veranlassen, daß die streifenförmigen Elektroden 13 der Reihe nach kurzzeitig unter Spannung stehen und dadurch auf der Mattscheibe der Feldlinse 5 (Fig. 1) eine Linie 14 erscheint, die sich mit einer von der Frequenz des Impulsgenerators 19 abhängigen Geschwindigkeit über die Mattscheibe hinwegbewegt. Zwischen dem Ende des Schieberegisters 18 und seinem Eingang besteht eine Rückkoppelung 21, die bewirkt, daß die vorderste streifenförmige Elektrode 13 über den zugehörigen Ausgang 17 erregt wird, sobald die hinterste Elektrode erregt worden ist und der nächste Impuls vom Impulsgenerator 19 in das Schieberegister 18 gelangt.
  • Anstelle des Flüssigkristalls 15 kann auch eine geeignete feste oder gasförmige Substanz verwendet werden. Bei Verwendung einer gasförmigen Substanz können die streifenförmigen Elektroden Drähte sein, die unter elektrischer Spannung einen Glimmlampeneffekt zeigen. Bei Verwendung einer festen Substanz können die Glasplatten 7; 8 entfallen.
  • In Fig. 5 speist ein Impulsgenerator 22 mit einstellbarer Frequenz gleichzeitig eine elektronische Schaltung 23 zur Auslösung der Arbeitsgänge in der nicht dargestellten Kamera und einen Ringzähler 24, der infolge einer Rückkoppelung 25 jeweils eine neue Zählung beginnt, sobald sein letzter Zählplatz besetzt ist. Der Zähler 24 ist über Ausgänge 26¹; 262; 263; 264; 265 mit streifenförmigen Elektroden 27; 28; 29; 30; 31 verbundene Mit wieder dieser streifenförmigen Elektroden sind weitere streifenförmige Elektroden 271; 272; usw., 28¹; 282 usw., 29¹; 29² usw., 30¹; 30² usw. parallel geschaltet. Den streifenförmigen Elektroden 27 bis 31 gegenüber liegt eine Flächenelektrode 32, die mit einer Spannungsquelle 33 in Nrerbindung steht. Die Elektroden 27 bis 32 gehören zu einem Flüssigkristall 34, der wie zu Fig. 1 beschrieben ausgebildet und angeordnet sein kann1 Durch die Parallelschaltung der Elektroden 27; 27¹; 27²; ... bzw. 28; 28¹; 28²; ... bzw.
  • 29; 29¹; 29²; ... bzw. 30; 30¹; 30²; ... bzw. 31; ...
  • (zu der aus Darstellungsgründen keine Parallelelektroden erkennbar sind) werden durch einen Spannungsimpuls gleichzeitig alle mit dem entsprechenden Ausgang, z. B, 261, des Ringzählers 24 verbundenen Elektroden, z. 3. 27; 271; 27² usw., angesteuert und die zwischen ihnen und der Flächenelektrode 32 befindliche Flüssigkeit angeregt, als schmale diffus streuende Streifen 14 (?ig. 2) zu erscheinen. Beim nächsten Spannungsimpuln werden über den Ausgang 262 die Elektroden 28; 281; 282 usw. angesteuert und die zwischen ihnen und der Plächenelektrode 32 befindliche Flüssigkeit zum Sichtbarwerden angeregt. dieser Vorgang wiederholt sich bis zum letzten Ausgang am Ringzähler 24 und beginnt dann infolge der Rückkoppelung 25 von neuem. Bei genügender Dichte der streifenförmigen Elektroden 27 bis 31 scheint auf diese Weise das Linienraster 14 (Fig. 2) kontinuierlich über die mattscheibe dFr Feldlinse 5 zu wandeln.
  • Beim Gebrauch des Steuergerätes wird durch Regelung der Frequenz des Impulsgenerators 19 bzw. 22 die Geschwindigkeit des scheinbaren Wanders der Linien 14 der Bildwanderungsgeschwindigkeit des überflogenen Geländes auf der Mattscheibe der eldlinse 5 angeglichen.

Claims (3)

  1. PatentansprUche
    1v Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera, bei der das überflogene Gelände auf eine Mattscheibe abgebildet wird, der mindestens eine Marke zugeordnet ist, die sich mit einer auf die Bildbewegung einregelbaren Geschwindigkeit und Richtung bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest nahe der Mattscheibe oder in einer dazu konJugierten Ebene eine durchsichtige im wesentlichen planparallele Substanzschicht angeordnet ist, die auf einer Seite mit mehreren streifenförmigen Elektroden und auf der anderen Seite mit einer einzigen Flächenelektrode versehen ist, und daß jede der streifenförmigen Elektroden an einen Ausgang ein und desselben elektronischen Zählers angeschlossen ist, der nach Maßgabe eines regelbaren Taktgebers Spannungsimpulse an die streifenförmigen Elektroden abgibt, die Substanzschicht zwischen der jeweiligen streifenförmigen Elektrode und der Flachenelektrode anregt als (diffus streuender, sichtbarer abdeckend~er) Streifen zu erscheinen und die zyklisch sich wiederholende Abgabe des Spannungsimpulses an die aufeinanderfolgenden streifenförmigen Elektroden gewährleistet.
  2. 2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanzschicht sich zwischen zwei im wesentlichen planparallelen durchsichtigen Platten befindet, von denen die eine an ihrer Innenfläche die streifenförmigen Elektroden und die andere an ihrer Innenfläche die Flächenelektrode aufweist.
  3. 3. Steuergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da3 der Zähler gleichzeitig an mehrere, in einem festen Abstand voheinander angeordnete streifenfförmige Elektroden Spannungsimpulse abgibt.
    L e e r s e i t e
DE19752531663 1974-08-05 1975-07-16 Steuergerät für eine fotogrammetrische Kamera Expired DE2531663C2 (de)

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DE2531663A1 true DE2531663A1 (de) 1976-02-19
DE2531663C2 DE2531663C2 (de) 1982-10-21

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1053988A (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1053988A (de) *

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
K. Schwidefsky, Grundriß der Photogrammetrie, B.G. Teubner Verlagsgesellschaft Stuttgart 1954, S. 97,98 *

Also Published As

Publication number Publication date
CH584883A5 (de) 1977-02-15
DD116517A1 (de) 1975-11-20
DE2531663C2 (de) 1982-10-21

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