DE25304C - Neuerungen an Filterpressen - Google Patents

Neuerungen an Filterpressen

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Publication number
DE25304C
DE25304C DENDAT25304D DE25304DC DE25304C DE 25304 C DE25304 C DE 25304C DE NDAT25304 D DENDAT25304 D DE NDAT25304D DE 25304D C DE25304D C DE 25304DC DE 25304 C DE25304 C DE 25304C
Authority
DE
Germany
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frames
filter
plate
stand
innovations
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Expired
Application number
DENDAT25304D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. A. BONNEFIN in London
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE25304C publication Critical patent/DE25304C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/22Directing the mixture to be filtered on to the filters in a manner to clean the filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/164Chamber-plate presses, i.e. the sides of the filtering elements being clamped between two successive filtering plates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 58: Pressen.
Fig. ι zeigt theilweise eine Seitenansicht, theilweise einen Längenschnitt der Filterpresse, Fig. 2 ist die Ansicht der einen Hälfte der feststehen-, den äufseren Gestellwand oder des Ständers O und der einen Hälfte der beweglichen Kopfwand S; Fig. 3 ist eine äufsere und innere Ansicht der festen Gestellwand P.
Der Apparat besteht in der Hauptsache aus den beiden Ständern O und P, aus der beweglichen Platte .S und einer Anzahl die Kammer des Apparates bildenden Rahmen oder Ringen R R. Der Ständer P enthält das Zuleitungsrohr g für die zu behandelnde Flüssigkeit; hier sind zwei wechselweise gebrauchte Zuleitungen g und g\ angebracht, die je mit einem Hahn versehen sind, und von denen die eine mit einer Pumpe in Verbindung steht, um je nach Bedarf unter Druck arbeiten zu können.
Auf der inneren Fläche des Ständers P sitzt ein vorstehender, an diesen angegossener Ring c, der an Gröfse mit den Rahmen R R übereinstimmt. Im unteren Theil des Ständers ist innerhalb des Ringes c ein Ausflufs mit dem Hahn f2 angebracht, um die nach Beendigung der Operation in den Kammern zurückbleibende Flüssigkeit zu entfernen.
Der andere Ständer O ist mit zwei, drei oder mehreren Zahnrädern Wx ausgerüstet (von denen vier in der Zeichnung dargestellt sind), durch deren Centrum je eine starke Schraube W hindurchgeht, deren Köpfe in der Platte ,S1 festsitzen und deren Enden nach aufsen über den Ständer O 'hinausragen. Die Zahnräder W1 stehen alle mit einem Centralrad W* in Eingriff, durch das sie Antrieb erhalten. Rad JV2 sitzt auf der nach vorn verlängerten Welle mit dem Handrad, durch das W"2 in Drehung gesetzt wird.
Die beiden Ständer O und P sind durch zwei parallele, horizontale Traversen Q verbunden (von ,denen die eine nur in Fig. 1 ersichtlich ist), und gehen dieselben durch in den Ständern angebrachte Oeffnungen oder Ausschnitte.
Die bewegliche Platte S hat an der Innenseite einen dem Ring c am Ständer P entsprechenden Ring c1 und wird von den Stangen Q, die durch seitlich angebrachte Löcher oder Ausschnitte hindurchgehen, getragen. Die Köpfe der Schrauben W müssen genau centrirt sein, damit die Platte S an den Ständer P derart herangebracht werden kann, dafs die beiden Ringe c cl genau auf einander passen.
Auf dem oberen Theil der Platte S ist ein kleines Loch s mit Hahn zur Entfernung der Luft aus dem Apparat angebracht, wenn derselbe mit Flüssigkeit gefüllt wird, das aber auch wegfallen kann. Die Rahmen oder Ringe R bestehen aus Phosphorbronce oder anderem" geeigneten Material.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen mehrere Formen, welche die Rahmen erhalten können. Sie werden alle auf den Traversen Q durch die Ausschnitte d gehalten, die in den an der breitesten Stelle der Rahmen angebrachten Vorsprüngen vorgesehen sind. Die Rahmen sind mit viereckigem Obertheil a, Fig. 4 und 7, versehen, durch welches das Filtermedium getragen wird, oder es ist nur jeder zweite Rahmen mit dem Theil α versehen, in welchem Falle dann der Stoff doppelte Länge hat und
über die Kopfenden jedes zweiten Rahmens gehängt wird.
In Fig. ι sind EE die übergehängten Tücher. Jeder Rahmen R ist mit Gummiüberzug versehen, der mit seiner Innenkante in einen massiven Gummiring endigt; selbiger steht an einer oder an beiden Seiten vor oder er verläuft auch platt.
Die Fig. 8 bis 13 zeigen in gröfserem Mafsstabe und Schnitt die Kanten verschiedenartig bedeckter Rahmen, bei denen e den Metallrahmen und f den Kautschuk oder Gummi vorstellt.
Die auf die Traversen Q aufgesetzten Rahmen werden von einander durch die Tücher E E, Fig. i, getrennt und bilden so eine Anzahl Kammern. Jedes Tuch hat ein oder mehrere Löcher, damit die Flüssigkeit frei hindurchfliefsen kann. Die Tücher sind aus gesponnenen, aber lockeren und nicht gezwirnten WoIl-, Baumwollen- oder anderen Fasergespinnsten hergestellt.
Die bewegliche Platte .S wird dann durch das Getriebe so lange nach vorn bewegt, bis alle Rahmen R mit ihren Tüchern zwischen die Platte S und den Endständer P eingeschlossen sind.
Darauf wird das Filtrat durch die Zuleitungen g oder g' eingelassen und kann der Apparat mit natürlichem Druck oder durch comprimirte Luft oder Flüssigkeit arbeiten.
Die horizontal angeordnete Filterpresse kann mit Druck und Vacuum oder in der nachstehend modificirten Anordnung wie folgt arbeiten :
Durch alle Prefsrahmen und den Gummiüberzug werden Löcher i angebracht, Fig. 4 bis 7, oder noch weitere Löcher V, Fig. 7, und werden diese Rahmen an ihrer Aufsenkante mit einem zweiten Gummiring k versehen, wie es die Fig. 5 und 11 zeigen, welcher Ring etwas dicker als der Ring f an der Innenkante ist, da er zur Vermeidung von Luftzutritt einen dichten Verschlufs bilden mufs, wenn Vacuum hergestellt werden soll.
In dem Endständer P des Apparates ist gerade unter dem Ring c ein Loch z2 angebracht, das mit dem ringförmigen Raum oder dem Kanal zwischen den beiden vorstehenden Ringen k und f eines jeden Rahmens in Verbindung steht. In diesem Raum endigen die Filtertücher; werden die Rahmen R gegen einander geprefst, so bilden die Löcher i einen Kanal, der in das Loch P ausläuft. Das erforderliche Vacuum wird durch ein an die Oeffhung z2 angesetztes Saugrohr hergestellt. Dieses Filter hat den Vortheil, dafs empfindliche Flüssigkeiten, wie Zuckersäfte, ohne mit Luft, Licht oder störenden Temperaturen in Contact zu kommen, direct aus dem Filterinnern nach den Colonnenapparaten oder den Vacuumkochern ablaufen können.
Das horizontale Filter kann auch so eingerichtet sein, dafs an die bewegliche Platte S ein Metallcylinder oder Gehäuse angeschlossen ist, wie durch die punktirten Linien X-X angedeutet.
Der Cylinder ist an seinem äufseren Ende offen und stark genug, dem Atmosphärendruck bei Herstellung des Vacuums im Innern zu widerstehen.
Dieser Metallcylinder X umschliefst alle Rahmen R R mit den Tüchern, nach deren Einstellung die Platte 5 nach vorwärts bewegt wird. Dabei sind die Dimensionen so angeordnet, dafs, wenn die Platte S die Filterkammern fest verschliefst, das Cylinderende X gegen den Ständer P anstöfst und so die nöthige Vacuumkammer herstellt.
Für einen dichten Abschlufs empfiehlt sich die Anbringung einer mit Gummi ausgelegten vertieften Nuth in der Wand P, in welche Nuth der Cylinder X eintritt. Beim Gebrauch des Cylinders müssen die Traversen Q und die Schrauben W natürlich viel länger sein, als bei der zuerst beschriebenen Anordnung der Filterpresse.
Eine andere Modification besteht darin, dafs bei dem in Fig. 1 dargestellten Apparat das Filter selbst in einer Kammer eingeschlossen ist, in welcher ein Vacuum hergestellt werden kann, während die Flüssigkeit unter Atmosphärenoder anderem Druck zutritt.
In den Fig. 14, 15, 16 und 17 sind verticale Filter dargestellt, von denen das in den Fig. 14 und 15 dargestellte durch die Centrifugalkraft wirkt. Auf der Antriebwelle sitzt eine Platte r mit drei bis fünf Löchern, durch die senkrechte Bolzen in die darüberliegende Platte p eingeschraubt sind. Auf dieser Platte ruhen die Rahmen R mit der Kautschukdichtung und den eingelegten Tüchern auf. Die Rahmen sind sämmtlich von gleicher Form und mit Ausschnitten versehen, welche die als Führung dienenden Bolzen // umfassen; auch können die Rahmen an ihren Vorderflächen Vorsprünge haben, damit ihr Gewicht unterstützt werde, ohne dafs dadurch die Wirkung der vorstehenden Kautschukringe beeinträchtigt wird. Nach Einlegung des obersten Tuches wird ein mit centraler Oeffnung versehener Deckel mittelst der Schraubenmuttern P an den Bolzen / befestigt, und sind diese Muttern mit Ringen versehen, um . den gesammten Filterapparat mit Tüchern und Rückständen zwischen denselben mittelst in die Ringe fassender Haken nach Beendigung der Operation zu heben.
Der Filterapparat kann dann sofort mit einem anderen leeren ausgewechselt werden, der auf der festen Platte r Auflagerung findet.
Dieser Apparat bedarf weder der Anwendung von Druck, noch der Saugwirkung, da die schnelle Centrifugalbewegurig den Filtrationsprocefs bewirkt.
Die in den Fig. 16 und 17 dargestellte Filterpresse wirkt entweder von innen nach aufsen, oder umgekehrt, und kann in ersterem Falle der umgebende Behälter η wegfallen.
Dieses Filter ähnelt dem in, Fig. 14 und 15 dargestellten, mit der Ausnahme, dafs die Bodenplatte nicht auf einer rotirenden Welle sitzt, sondern den Boden des Apparates selbst bildet. Soll das · Filtriren von innen nach aufsen erfolgen, so empfiehlt es sich, die Rahmen mit einem Deckel zu versehen, der sie alle zusammenschliefst.
Auf diesem Deckel ist ein Rohr befestigt, das zur Einführung der zu behandelnden Flüssigkeit dient. Dieselbe kann jedoch auch je nach Umständen von unten oder von oben und entweder unter atmosphärischem Druck oder unter Pumpendruck zugeführt werden.
Wenn der Arbeit durch Saugwirkung nachgeholfen werden soll, so wird der gesammte Apparat durch einen Deckel hermetisch verschlossen, um die Saugwirkung auf die äufsere Kammer η auszudehnen.
Bei der Filtration von aufsen nach innen ist die Anordnung der Theile die gleiche, nur findet der Procefs in umgekehrter Weise statt.
Der Apparat kann aufser der Cylinderform auch viereckige oder- polygonale Formen erhalten.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Der auf der beweglichen Kopfplatte 5 angebrachte Cylinder X, dessen freies Ende bei geschlossener Presse sich gegen die feste Kopfplatte P anlegt und so die ganze Presse gegen äufsere Luft abschliefst.
2. Die Anordnung der Filterpresse mit auf einander liegenden Rahmen, das Ganze auf eine Schleudervorrichtung gestellt (siehe Fig. 14)·
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25304D Neuerungen an Filterpressen Expired DE25304C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE25304C true DE25304C (de) 1900-01-01

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ID=301755

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT25304D Expired DE25304C (de) Neuerungen an Filterpressen

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DE (1) DE25304C (de)

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