DE252501C - - Google Patents

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DE252501C
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DE
Germany
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wheel
knife
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adjusting wedge
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/72Devices for trimming type-bars; Cleaning devices for trimming knives; Ejectors for type-bars

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252501 KLASSE 15^. GRUPPE
Die Erfindung betrifft Zeilenbeschneidvorrichtungen für Zeilengießmaschinen, bei denen die Einstellung des einen Beschneidmessers zum anderen durch das in die Gießlage schwingende Formrad erfolgt, indem dieses mit seiner Vorderseite beim Vorschwingen auf ein senkrecht zu ihm verschiebbares, die Bewegung auf den Stellkeil für das bewegliche Beschneidmesser übertragendes Glied wirkt.
ίο Bei der bekannten Vorrichtung dieser Art wird der Stellkeil nur in der einen Richtung durch das Formrad mit Hilfe des Zwischengliedes bewegt, während in der anderen Richtung seine Bewegung durch eine Feder erfolgt.
Hierbei kehrt, wenn nicht eine besonders auszulösende Sperrvorrichtung für die einzelnen Stellungen des Messers vorgesehen ist, das Messer bei jedem Zurückgehen des Gießrades wieder in seine Ursprungslage zurück, obwohl die Kegelstärke, auf die das Messer eingestellt werden soll, stets' dieselbe bleibt. Die fortwährende Bewegung des einstellbaren Messers durch das Gießrad ist demnach unnütz und insofern nachteilig, als sie einen raschen Verschleiß der Messerführung und infolgedessen Ungenauigkeiten in der Einstellung des einstellbaren Messers parallel zum Gegenmesser verursacht.
Diese Nachteile und auch die besonders auszulösende Sperrvorrichtung für die jeweilige Messerstellung werden gemäß der Erfindung durch eine Einstellung des beweglichen Messers in beiden Richtungen durch das Formrad vermieden. Es wird das Messer nicht mehr bei jedem Arbeitsgange des Gießrades oder der Maschine hin und her bewegt, sondern nur dann, wenn eine andere Gußform oder eine andere Formschlitzweite in der Gießvorrichtung in Benutzung genommen wird. Dadurch wird das ganze Getriebe vereinfacht.
Bei den dargestellten beiden Ausführungsformen der Erfindung steht der Stellkeil für die Einstellung des einen Beschneidmessers zum anderen unter dem Einfluß von zwei entgegengesetzt auf den Keil einwirkenden, senkrecht zum Formrade verschiebbaren Gliedern., von denen das der benutzten Gießform entsprechende durch das vorschwingende Formrad bewegt wird, während das andere ungehindert in eine ihm zeitweise gegenüber befindliche Aussparung des Formrades eintritt.
Die erste Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen in:
Fig. ι in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in der Rückansicht und in
Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des Formrades mit zwei Gießformen von verschiedener Kegelstärke.
Die zweite Ausführungsform ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 5 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 6 eine. Rückansicht und
Fig. 7 eine Einzelheit in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und in der Vorderansicht.
Von den beiden Beschneidmessern ist α das feststehende, b das bewegliche. Zur Bewegung des letzteren dient bei der Ausführungs-
form nach den Fig. ι bis 4 ein Staffelkeil, und bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 ein gewöhnlicher Doppelkeil c.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 besitzt der Staffelkeil c etwa in seiner Mitte einen Zapfen i, an welchem der eine Arm eines.dreiarmigen Hebels d angreift, der um einen feststehenden Zapfen m drehbar, und an dessen beiden anderen Armen je ein Glied e und f gelenkig befestigt ist. Jedes dieser Glieder ist am freien Ende geführt und steht senkrecht zum Formrade g, welches mit seiner Vorderseite beim Vorwärtsschwingen auf die Glieder e und f verschiebend einwirken kann. Damit nun jeweils bei der Vorwärtsschwingung des Formrades eine Verschiebung der Glieder e und f eintreten und damit die entsprechende Bewegung des Stellkeiles c erfolgen kann, besitzt das Formrad
?,o neben jeder Gußform eine Aussparung oder ein Loch h, welches das eine der Gliedar e oder f ungehindert eintreten läßt, wenn die Vorderseite des Formrades das andere Glied beim Vorwärtsschwingen verschiebt (Fig. 1).
Bei Benutzung eines Staffelkeiles gemäß den Fig. 1 und 2 können kleine Verschiedenheiten in der Vorwärtsbewegung des Formrades zwar die Messereinstellung nicht beeinflussen. Es können aber mit dieser Einrichtung andererseits auch Zeilen abweichender Kegelstärke nicht beschnitten werden. Letzteres ermöglicht die Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7, bei welcher der an sich bekannte Doppelkeil mit ebenen Keilflächen benutzt wird; mit seiner Hilfe kann das Messer für beliebige Kegelstärken eingestellt werden. Um die Bewegung dieses Doppelkeiles gemäß den jeweils zur Verwendung kommenden Kegelstärken positiv zu begrenzen, sind einstellbare Anschläge, z. B. Stellschrauben n, vorgesehen, die der Keil zu Ende seiner Bewegung trifft. Die Anschlagschrauben η sind beispielsweise im Messergehäuse k befestigt. Sie können aber ebensogut in oder am Stellkeil angeordnet sein, so daß dieser mit den Anschlagschrauben an feststehende Vorsprünge oder Anschläge des Messergehäuses in den Endstellungen anstößt.
Um ein besseres Anliegen des Stellkeiles an den seine Bewegung begrenzenden Anschlagschrauben η und in jedem Falle auch bei Differenzen der Bewegung des Formrades mit Sicherheit die vollkommene Verschiebung des Stellkeiles und damit die richtige Einstellung des Beschneidmessers zu erzielen, sind die Glieder e1, f1 nachgiebig mit dem dreiarmigen Hebel d verbunden. Die Glieder e und f sind zu dem Zwecke, wie Fig. 7 in der Seitenansicht und in der Vorderansicht zeigt, mit einem Längsschlitz für den Verbindungszapfen φ mit dem dreiarmigen Hebel d versehen und eine einerseits am Hebel d, andererseits am vorderen Ende der Glieder e und f anfassende kräftige Feder 0 drängt die Glieder gegen das Formrad, so daß bei der Wirkung des Formrades auf das eine oder andere der Glieder dessen Feder 0 leicht gespannt wird. Den Gliedern e und f muß bei dieser Anordnung eine etwas größere Bewegung gegeben werden, als die jeweilige Verschiebung des Stellkeiles erfordert, der von dem einen Arm des dreiarmigen Hebels d wieder wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 am Zapfen i erfaßt wird.
Das durch das Formrad g jeweils nicht in Wirkung zu setzende Glied f1 (Fig. 5) tritt auch in eine ihm gegenüber befindliche Aussparung oder ein Loch h des Formrades.
Bei beiden Ausführungsformen behält das einmal eingestellte Beschneidmesser so lange seine Stellung bei, als die dieser Stellung entsprechende Gießform in Verwendung bleibt. Besondere Sperr vorrichtungen, die wiederum Auslösevorrichtungen zum Auslösen vor jeder Neueinstellung erforderlich machen, brauchen dabei nicht mehr vorgesehen zu werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zeilenbeschneidvorrichtung für Zeilengießmaschinen, bei denen die Einstellung des einen Beschneidmessers gegenüber dem anderen durch das in die Gießlage schwingende Formrad mittels eines Stellkeiles bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Stellkeiles (c) durch das vorschwingende Formrad in beiderlei Richtung zwangläufig und nur beim Wechseln der Form erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Stellkeils (c) durch zwei senkrecht zum Formrade (g) verschiebbare, an einem Schwinghebel (A) sitzende Glieder (e und f) erfolgt, von denen dasjenige, welches jeweils nicht durch das vorschwingende Formrad (g) bewegt werden soll, in eine ihm zeitweise gegenüber befindliche Aussparung (h) des Formrades (g) eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT252501D Active DE252501C (de)

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DE252501C true DE252501C (de)

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DE (1) DE252501C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176671B (de) * 1962-05-05 1964-08-27 Linotype Ges Mit Beschraenkter Messerblock fuer Matrizensetz- und Zeilen-giessmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176671B (de) * 1962-05-05 1964-08-27 Linotype Ges Mit Beschraenkter Messerblock fuer Matrizensetz- und Zeilen-giessmaschine

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