DE25158C - Hubventilklappen für Pulsometer - Google Patents

Hubventilklappen für Pulsometer

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DE25158C
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Germany
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pulsometers
lift valve
valve flaps
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DENDAT25158D
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M. NEUHAUS in Berlin, Enckeplatz 3
Publication of DE25158C publication Critical patent/DE25158C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
M. NEUHAUS in BERLIN. Hubventilklappen für Pulsometer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Februar 1883 ab.
In Fig. ι sind zwei Anordnungen von Saugeventilen dargestellt, von denen entweder die eine oder die andere in einem Pulsometer zur Anwendung kommt, obgleich sie der Einfachheit halber in einer Figur beide gezeichnet sind. Fig. 2 und 3 sind dazugehörige Querschnitte, welche im rechten Winkel gegen den in Fig. 1 gedacht sind. In den Fig. 4 und 5 ist eine Weitere Modification dieses Ventils dargestellt.
Diese Ventile haben das Gemeinsame, dafs sie eine Gummiplatte als abdichtendes Organ besitzen, die aufser einem hohen Hub die Eigenschaft hat, sich nur nach einer Richtung hin zu biegen, so dafs sie alsdann Theile eines Cylindermantels bildet, wie aus der Zeichnung hervorgeht. Der Durchgang der zu fördernden Massen wird auf diese Weise bedeutend erleichtert.
Die Gummiplatte / hat zu diesem Zwecke eine Einlage von mehreren parallel zu einander liegenden Metallstäben s, von denen der mittlere s1 länger ist als der von ihm eingenommene Durchmesser der Platte, so dafs er zu beiden Seiten derselben vorspringt und eine metallene Einlage oder eine Unterlagscheibe oder einen Steg bildet, welche das Abwärtsbiegen der Klappe verhindern, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich. Bei den in Fig. 1, 2 und 3 gezeichneten Anordnungen bildet nur die Führung einen Unterschied. In der Kammer a besteht dieselbe aus einer Gabel g, die mittelst eines mit Gewinde versehenen Zapfens ζ in einem Steg si der Kammer aufgehängt ist. Die beiden herabhängenden Zinken dieser Gabel sind doppelt geformt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so dafs sie eine Führung für die Zapfen s1 der Gummiplatte p bilden (s. Fig. 1, 2 und 7).
Infolge dieser Einrichtung hebt sich die Ventilplatte beim Saugen zunächst senkrecht in die Höhe, kann aber nach diesem auf das passende Mafs zu beschränkenden Hub sich noch in der Weise aufbiegen, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Diese Aufbiegung tritt ein, wenn die mit Null anfangende Saugewirkung einen solchen Grad erreicht hat, dafs ein gröfserer Durchgang für die Massen erforderlich ist; sie pafst sich in ihrem Mafse dem Arbeitsprocefs des Pulsometers an. Diese Combination von Heben und Durchbiegen des Ventils ist aus dem Grunde wirkungsvoll, weil ohne dieselbe der Rückgang des Ventils von einem hohen Hub bis zum Wiederverschlufs des Sitzes zu viel todten Gang verursacht, da die Platte nur verhältnifsmäfsig langsam niederfällt. Ist, wie vorliegend, ein Theil des Hubes indefs dadurch ersetzt, dafs die Platte sich nach einem mäfsigen Hub durchbiegt, so wird der todte Gang auf ein Minimum reducirt, denn die Elästicität der Platte bewirkt ihre Geradstreckung in demselben Augenblick, wo der Stillstand der zu fördernden Masse eintritt; man ist also nicht auf die anfänglich geringe Fallgeschwindigkeit des Ventils allein angewiesen.
Die in der Kammer b, Fig. 1 und 3, dargestellte Modification dieses Ventils betrifft nur dessen Führung, die hier mittelst der an dem Boden des Pulsometers befestigten geschlitzten Ständer c bewirkt wird. Regulirschrauben r im Kopfe derselben gestatten die Beschränkung des Hubes auf das richtige Mafs.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Ventil ist eine weitere Modification, welche auf demselben Erfindungsgedanken beruht. Der mittlere, in der Platte / befindliche Metallstab springt hier nicht zu beiden Seiten vor, sondern er ist mit einer Nabe y versehen, in welche eine Führungsstange f geschraubt ist. Diese Stange schiebt sich in einer Hülse h, die in einen Quersteg q in der Pulsometerkammer eingeschraubt ist. Durch eine Gegenmutter kann diese Hülse in ihrer Höhenstellung so fixirt werden, dafs sie zugleich als Hubbegrenzungsmittel für das Ventil dient; es ist der Hub durch sie also regulirbar. Die steifen Einlagen der Gummiplatte ρ können auch, wie in Fig. 6 punktirt angedeutet gestaltet sein, überhaupt jede andere Gestalt annehmen, vorausgesetzt, dafs sie das Durchbiegen der Platten nur in einer Richtung bezw. nach oben gestatten. Ich lege auf letzteres deshalb Gewicht, weil eine nach allen Richtungen durchzubiegende Platte wegen der gröfseren Zerrungen, denen das Material unterworfen ist, leicht unbrauchbar wird, und weil die steife Einlage, welche die Durchbiegung in nur einer Richtung gestattet, geeignet ist, die Platte stets wieder zum richtigen Schlufs mit dem Sitz zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Pulsometern die Anordnung von Hubventilklappen von Gummi oder anderem biegsamen Material mit Einlagen oder Unterlagen von geraden oder gebogenen Stäben von Metall oder anderem harten Material, die sich in Gabeln oder Bügeln, Fig. 1, 2 und 3, oder Stegen, Fig. 4 und 5, auf- und abbewegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25158D Hubventilklappen für Pulsometer Active DE25158C (de)

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