DE2515305A1 - Anstrichmittel auf basis von zinkstaub enthaltenden waessrigen alkalisilikatloesungen - Google Patents

Anstrichmittel auf basis von zinkstaub enthaltenden waessrigen alkalisilikatloesungen

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DE2515305A1
DE2515305A1 DE19752515305 DE2515305A DE2515305A1 DE 2515305 A1 DE2515305 A1 DE 2515305A1 DE 19752515305 DE19752515305 DE 19752515305 DE 2515305 A DE2515305 A DE 2515305A DE 2515305 A1 DE2515305 A1 DE 2515305A1
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Maximilian Von Dip Mildenstein
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Teleplast & Co KG GmbH
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Teleplast & Co KG GmbH
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D1/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances
    • C09D1/02Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances alkali metal silicates
    • C09D1/04Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, based on inorganic substances alkali metal silicates with organic additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

ΡΛΤ E N TA N ΨΑ !,T E
DR. ING. A. VAN DERWERTH D R. FRAN Z LE DE RE R
(1934-1974) 8 MÖNCHEN SO
LUCILE-CItAHN-STR 32 TEL. 1089)47 29 47
München, 14. 2. 1975
TELEPLAST GKBH & CO. KG Wolfenbüttel
Anstrichmittel auf Basis von Zinkstaub enthaltenden wäßrigen
Alkalisilikatlösungen
Die Erfindung betrifft Anstrichmittel auf Basis von Zinkstaub und Diäthylenglykolmonopropyläther oder Diäthylenglykolmonoäthyläther enthaltenden, wäßrigen Alkalisilikatlösungen.
Aus der DT-OS 1 669 14-3 sind bereits Silikatzinkstaubfarben mit besonders langer Topfzeit bekannt, wobei dies durch die Zugabe von bis zu 2 Gewichtsprozent Diäthylenglykolmonopropyläther zu den üblichen Bestandteilen einer solchen Silikatzinkstaubfarbe erreicht wird. Durch die Zugabe von Diäthylenglykolmonopropyläther zu solchen Silikatzinkstaubfarben erreicht man eine Topfzeit von 20 Tagen, d. h. wesentlich länger als mit irgendwelchen anderen vorbekannten Zusätzen zur Erhöhung der Topfzeit.
609843/1-123
?51b305
Solche Silikatzinkstau"bfar"ben "bestehen üblicherweise aus ca. 70 bis 80 Gew.-% Zinkstaub sowie Alkalisilikaten, Wasser und gegebenenfalls kleinen Zusätzen von Netz- und Schwebemitteln. Es können Natrium-, Kalium- oder Lithiumsilikate in wäßriger Lösung, sowohl allein als auch in Gemischen verwendet werden.
Obwohl die aus der DT-OS 1 669 14-3 bekannte Silikatzinkstaubfarbe eine Topfzeit von etwa 20 Tagen besaß, war es dennoch erforderlich, auch bei diesem Anstrichmittel den Zinkstaub und die flüssigen Bestandteile bis zu einer Verarbeitung getrennt aufzubewahren, falls das Anstrichmittel nicht sicher innerhalb von 20 Tagen nach seiner Herstellung, d. h. nach der Abgabe aus der Fabrik, verarbeitet wurde. Nach Ablauf dieser Zeit von 20 Tagen wurden auch die vorbekannten Anstrichmittel, wenn ihre flüssigen und festen Bestandteile nicht getrennt aufbewahrt wurden, körnig und schließlich fest, da zwischen den Bestandteilen die chemischen Reaktionen abliefen.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß eine Silikatzinkstaubfarbe der oben geschilderten Art, welche Diäthylenglykolmonopropylather enthält und eine Topfzeit von etwa 20 Tagen besitzt, noch wesentlich verbessert werden kann, wenn eine geringe Menge eines Chromates oder Bichromates in die Zusammensetzung eingegeben wird«,
Weiterhin wurde gefunden, daß man anstelle von Diäthylendiglykolmonopropyläther bei den erfindungsgemäßen Anstrichmitteln auch Diäthylenglykolmonoäthyläther als Zusatz verwenden kann.
Das erfindungsgemäße Anstrichmittel auf Basis von Zinkstaub und Diäthylenglykolmonopropylather oder Diäthylenglykolmonoäthyläther enthaltenden, xiäßrigen Alkalisilikatlösungen zeichnet
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ORIGINAL INSPECTSD
25Tb30b
sich dadurch aus, daß es einen Zusatz an Chromat oder Bichromat in Mengen bis zu 2 Gew.-% enthält, berechnet als K2Cr3O7.
Als Chromat oder Bichromat wird üblicherweise ein Alkalimetallchromat oder Bichromat verwendet, insbesondere die Natriumoder Kaliumverbindung. Es können jedoch auch Ammonium- oder Lithiumchromate oder -bichromate verwendet werden. Vorzugsweise verwendet man Kaliumbichromat.
Die bevorzugte Chromat- oder Bichromatmenge beträgt 0,05 his 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 0,5 Gew.-%.
Die Menge an Diäthylenglykolmonopropyläther oder Diäthylenglykolmonoäthyläther, die bei den erfindungsgemäßen Anstrichmitteln verwendet wird, beträgt bis zu 2 Gew.-%, vorteilhafterweise bis zu 1 Gew.-%. Die untere Grenze liegt bei etwa 0,1 Gew.-% und vorzugsweise 0,2 Gew.-%, da unterhalb dieser Grenzwerte kein so ausgeprägter Effekt erzielt wird.
Als Antiabsetzmittel oder Schwebemittel können die erfindungsgemäßen Anstrichmittel die üblichen auf diesem Fachgebiet bekannten Mittel enthalten, bevorzugt sind Antiabsetzmittel auf Montmorillonit-Grundlage, die in einer Menge zwischen 0,05 und 0,5 Gew.-% zugesetzt werden können. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, andere an sich bekannte Antiabsetzmittel in den für das betreffende Mittel jeweils charakteristischen Mengen zuzusetzen.
Die erfindungsgemäßen Anstrichmittel weisen eine Topfzeit von mehreren Jahren auf, d. h. sie können selbst nach einer mehrjährigen Lagerung wieder aufgerührt und verarbeitet werden.
Beispiel
Es wurde ein Anstrichmittel mit folgender Zusammensetzung hergestellt:
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ORIGINAL INSPECTED
17,0 Gew.-% Eali-Wasserglas, ca. 35 Be 0,2 " Kaliumbichromat
0,2 " Anti-Absetzmittel (Montmorillonitgrundlage) 5>4- " Wasser
0,5 " Diäthylenglykolmonopropylather oder Diäthylenglykolmonoäthylather
76,7 " Zinkstaub
100,0 Gew.-%
Die so hergestellten Anstrichmittel wurden in Polyäthylenbehälter gefüllt, luftdicht verschlossen und bei Raumtemperatur (20 bis 24- 0C) gelagert. Die Beschaffenheit der Anstrichmittel wurde von Zeit zu Zeit kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, daß sich zwar der Zinkstaub absetzte, daß die Anstrichmittel jedoch selbst 3 1/2 Jahre nach der Herstellung wieder aufgerührt und verarbeitet werden konnten, ohne daß sie körnig wurden oder durchhärteten, wie dies bei den vorbekannten Anstrichmitteln auf Zinksilikatbasis der Fall ist.
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Claims (4)

Patentansprüche
1. Anstrichmittel auf Basis von Zinkstaub und einen Zusatz an Diäthylenglykolmonopropyläther oder Diäthylenglykolmonoäthyläther enthaltenden, wäßrigen Alkalisilikatlösungen, gekennzeichnet durch einen Zusatz an Chromat oder Bichromat in Mengen bis zu 2 Gewichtsprozent.
2. Anstrichmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Alkalimetallbichromat enthält.
3· Anstrichmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,05 bis 0,5 Gewichtsprozent Chromat oder Bichromat enthält.
4. Anstrichmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,2 bis 1 Gewichtsprozent an Diäthylenglykolmonopropyläther oder Diäthylenglykolmonoäthylather enthält.
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DE19752515305 1975-04-08 1975-04-08 Anstrichmittel auf basis von zinkstaub enthaltenden waessrigen alkalisilikatloesungen Withdrawn DE2515305A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2014352A2 (de) 2006-01-18 2009-01-14 Ewald Dörken Ag Vorrichtung zum Mischen und Dosieren von festen und flüssigen Komponenten eines Korrosionsmittels, Verfahren zum Herstellen eines Beschichtungsmittels und Applikationsanordnung

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EP2014352A2 (de) 2006-01-18 2009-01-14 Ewald Dörken Ag Vorrichtung zum Mischen und Dosieren von festen und flüssigen Komponenten eines Korrosionsmittels, Verfahren zum Herstellen eines Beschichtungsmittels und Applikationsanordnung

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