DE250888C - - Google Patents

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DE250888C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Begichtungswagen für Hochofenschrägaufzüge mit drei Achsen bekannt, bei denen das Kippen des Wagens an der Gicht um die mittlere Achse erfolgt, wobei die Räder der hintersten Achse auf einem kurvenförmig ansteigenden Geleis geführt werden. Sämtliche drei Achsen und Räder des Wagens liegen in einer Ebene, um die am Wagen angehängte Förderlast zu verteilen.
ίο Im Gegensatz hierzu ist bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Begichtungswagen die mittlere Achse mit ihren Rädern höher als die beiden anderen gelagert; sie tritt erst in der Einfahrtskurve in Tätigkeit und ermöglicht im Moment der Durchführung der Begichtung ein Heben und Senken sowie ein Vor- und Rückwärtsgleiten des Wagens.
Gegenüber der älteren Ausführung zeigen
sich die Vorteile, daß die höhere Anordnung der mittleren Lagerung ein Einfahren ohne jede nachteilige Wirkung in dem oben abgebogenen Teil der Aufzugsbahn gestattet, wodurch vermieden wird, daß der gegengewichtslose Hinterteil des Wagens gegen die Zwangsführungsschiene gepreßt wird, was eine dauernde Durchführung der Begichtung ausschließt. Diesem Nachteil kann auch nicht begegnet werden, wenn der Vorderteil des gegengewichtslosen Wagens in bekannter Weise ein Schemelgestell erhält.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Begichtungswagens dargestellt. Der Begichtungswagen α wird von den Lagerungen b und d getragen. Die Lagerung c ist so angeordnet, daß sie sich dem abbiegenden Teil e der oberen Aufzugsbahn anpaßt und somit ein Einfahren des gegengewichtslosen Wagens in die Kurve ermöglicht, andererseits aber auch ein Heben und Senken sowie ein Vor- und Rückwärtsgleiten des Wagens gestattet.
Kommt der Begichtungswagen oben an, so greifen die am Wagen vorgesehenen Gegenrollen g, welche in der Zwangsschiene h gleiten, unter den im Kopfende der Aufzugsbahn bei k drehbar angeordneten, in bekannter Weise das Gegengewicht i tragenden Hebel p, während der in Fig. 2 dargestellte Kübel, dessen Kübelstange I durch die Seitenstangen m, η betätigt wird, unter den Deckel 0 gefahren wird. Sofern nun die Hinterräder d an den Führungsschienen f steigen, wird der Gegengewichtshebel p von den Rolleng hochgehoben und so gleichzeitig die Bedeckung des Kübels durchgeführt.
Läßt nach erfolgter Begichtung das Zugseil nach, so veranlassen die auf dem Hebel p angeordneten Gegengewichte * nicht bloß das Abheben des Deckels, sondern auch das Abkantern des Kübels.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Begichtungswagen für Hochofenschrägaufzüge mit drei Achsen, um deren mittlere der Wagen gekippt und mittels deren hinteren er hierbei geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen während der Fahrt nur von den Rädern (b, d) der beiden äußeren Achsen getragen wird, während die Räder (c) der mittleren Achse höher gelagert sind und nur zum Kippen dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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