DE2507882B2 - Verfahren zur Herstellung von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Verfahrens zur Herstellung von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan. Die Verbesserung wird durch die 2> Verwendung von bestimmten Salzen als Katalysatoren bei dieser Umsetzung erzielt.
Es ist bekannt, Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan herzustellen (vgl. z. B. Chemical Abstracts, Band 59, jo 1963, Spalte 3945 g). Diese Umsetzung verläuft nach der Gleichung
(H2N)2CO + [(CH3J3Si]2NH
- [(CH3J3SiNH]2CO + NH3.
Für diese Umsetzung mußten bisher hohe Temperaturen und lange Zeiten angewendet werden. Deshalb kann Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff, der als Reaktionsprodukt bei dem bisher bekannten Verfahren durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan hergestellt wurde, in beträchtlichem Ausmaß durch in der Hitze entstehende Zersetzungsprodukte von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff, wie Trimethylsilylisocyanat, verunreinigt sein.
Gegenüber dem bisher bekannten Verfahren zum Herstellen von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan hat das erfindungsgemäße Verfahren die Vorteile, daß es bei niedrigeren Temperaturen und/oder innerhalb kürzerer Zeiten durchgeführt werden kann und höhere Ausbeuten und/oder reinerer Bis-(trimethylsilyl)- harnstoff erhalten werden und daß es mit geringeren Verlusten an Hexamethyldisilazan durchgeführt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan in Gegenwart katalytisch wirksamer Mengen von Salzen von Ammoniak, basischen Aminoverbindungen, die aktiven Was- bo serstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären Ammoniumhydroxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25°C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens ΙΟ-4 aufweisen, durchgeführt wird.
Als Beispiele für basische Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind und die sich somit zur Herstellung von erfindungsgemäß verwendbaren Salzen eignen, seien genannt:
n-Butylamin, Di-n-butylamin.Tri-n-butylamin,
sec.-Butylamin, Cyclohexylamin, Guanidin,
Harnstoff, o-Aminoacetanilid, Iminodiacetonitril,
m-Aminoacetophenon, Allylamin,
N-Methylallylamin, Amylamin, N,N-Dimethylamin, Anilin, p-Bromanilin, 2,6-Dinitroanilin,
m-Fluoranilin,
symm.-Bis-(gamma-aminopropyl)-tetramethyl·
disiloxan,
gamma-(N-Aminoäthylaminopropyl)-
diphenylmethylsilan,
o-Jodanilin, o-Nitroanilin, 2,3,4,5-Tetrachloranilin, o-Anisidin, 9-Anthrylamin, 4,4'-Diaminoazobenzol, Anthranilnitril, Benzylamin, p-Methoxybenzylamin, die verschiedenen Decylamine,
Diallylamin, Dicyclohexylamin, Diäthylentriamin,
Difurfurylamin, Di-m-tolylamin,
beta-Ätnoxyäthylamin.Tetrahydrofurfurylamin,
Histamin, Methylamin, Morpholin,
5-Nitronaphthylamin,
1,2- Dimethyl-4-penteny lamin,
Ν,Ν-Diäthyl-p-phenylendiamin, Piperazin,
Piperidin, 2-Aminopyridin, 6-Nitro-o-toluidin,
2-Amino-p-tolunitril,6-Nitro-o-toluidin,
2- Amino-p-tolunitril, 9- Phenanthrylamin,
Tribenzylamin,Tri-n-propy!amin,Triisopropylamin und Triäthylamin.
Bevorzugt als basische Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalen?.en durch Kohlenstoff abgesättigt sind, sind jedoch primäre, sekundäre und tertiäre Amine der Formel
worin R je einen Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- und/oder Aralkylrest mit höchstens 18 Kohlenstoffatomen und a 1,2 oder 3 bedeutet, und Harnstoff.
Beispiele für quaternäre Ammoniumhydroxyde sind solche der Formel
NR4OH,
worin R die oben dafür angegebene Bedeutung hat, wie Tetramethylammoniumhydroxyd, Tetrabutylammoniumhydroxyd, Benzyltrimethylammoniumhydroxyd und Phenyltrimethylammoniumhydroxyd.
Beispiele für Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25° C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens 10-4 aufweisen, was bedeutet, daß die Säuren einen pKs-Wert von höchstens 4 aufweisen, sind: Perchlorsäure, Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Flußsäure, Phosphorsäure, Fluoressigsäure, Trichloressigsäure, Ameisensäure und p-Toluolsulfosäure sowie Oxalsäure.
Salze aus den obengenannten basischen Stickstoffverbindungen und Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung eine Säure-Dissoziationskonstante von weniger als 10~4 aufweisen, wie Essigsäure, Kohlensäure, Borsäure oder Natriumdihydrogenphosphat, oder Alkylate der obengenannten basischen Stickstoffverbindungen, wie Benzyltrimethylammoniummethylat, sind dagegen bei der Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyl-
disilazan nicht oder nicht befriedigend katalytisch wirksam.
Wegen der leichten Zugänglichkeit und weil sie Salze mit besonders hoher Wirksamkeit ergeben, sind als Säuren für die Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Salze, Salzsäure, Schwefelsäure und p-Toluolsulfosäure bevorzugt.
Die Salze von Ammoniak, basischen Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären AmmoniumhydiOxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25°C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens 10"4 aufweisen, können aus ein- oder mehrbasisehen anorganischen oder organischen Säuren hergestellt werden. Diese Salze können neutral oder sauer sein. Es können Gsmische aus verschiedenen Salzen verwendet werden.
Einzelne Beispiele für Salze von Ammoniak, basisehen Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären Ammoniumhydroxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25°C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens 10"4 aufweisen, sind Ammoniumchlorid, Ammoniumsulfat, Ammonium-p-toluoisulfonat, Monon-butylammoniumsulfat, Guanidinhydrochlorid, Anilinhydrochlorid, Tetra-n-butylammoniumchlorid, Ammoniumtrichloracetat und Ammoniumoxalat.
Die Salze von Ammoniak, basischen Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären Ammoniumhydroxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25°C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens 10"4 aufweisen, können als solche mit Harnstoff und Hexamethyldisilazan vermischt werden. Derartige Salze können aber auch in situ durch Zugabe einer Säure, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25° C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens ΙΟ-4 aufweist, oder durch Zugabe einer Verbindung, die eine derartige Säure abspalten kann, wie Trimethylchlorsilan, zu Harnstoff und Hexamethyldisilazan erzeugt werden.
Zweckmäßig werden die Salze von Ammoniak, basischen Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären Ammoniumhydroxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25°C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens ΙΟ-4 aufweisen, in Mengen von 0,01 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 1 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht der jeweils eingesetzten Menge an Harnstoff, eingesetzt.
Harnstoff, Hexamethyldisilazan und erfindungsgemäß verwendetes Salz bzw. ein solches Salz ergebende Säure und/oder ein solches Salz ergebende andere Verbindung können in beliebiger Reihenfolge in das Reaktionsgefäß eingeführt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei 40° bis 225° C durchgeführt werden. Vorzugsweise wird es bei 70° bis 130°C durchgeführt. Weil dies den geringsten Aufwand erfordert, wird das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise beim Druck der umgebenden Atmosphäre durchgeführt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann aber auch bei niedrigeren oder höheren Drücken durchgeführt werden.
Zweckmäßig wird das erfindungsgemäße Verfahren ι unter Ausschluß von Wasser durchgeführt.
Damit die Reaktionsteilnehmer besser miteinander vermischt werden, ist es zweckmäßig, das erfindungsgemäße Verfahren unter Mitverwendung eines Lösungsmittels und/oder unter Verwendung eines Überschusses in von Hexamethyldisilazan über die stöchiometrische Menge, die 1 Mol Hexamethyldisilazan je Mol Harnstoff beträgt, insbesondere 200 bis 300% der stöchiometrischen Menge, durchzuführen.
Beispiele für Lösungsmittel, die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mitverwendet werden können, sind Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol; Ester, wie Essigsäureäthylester; Äther, wie Di-n-butyläther, Dioxan und Tetrahydrofuran; Ketone, wie Aceton; chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid;
_>ii sowie Hexamethyldisiloxan.
Es können Gemische aus verschiedenen Lösungsmitteln verwendet werden. Wird Lösungsmittel mitverwendet, so werden auch bei Verwendung stöchiomelrischer Mengen von Hexamethyldisilazan oder von weniger als 2-, 200% der stöchiometrischen Menge von Hexamethyldisilazan ausgezeichnete Ausbeuten erzielt und Verluste von Hexamethyldisilazan in hohem Ausmaß vermieden. Die Reaktion ist beendet, wenn die Ammoniak-Entwicklung aufgehört hat. Meist beträgt die Reaktionsiii dauer 50 bis 150 Minuten.
Die Ausbeuten an Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff betragen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mindestens 98%d.Th.
Beispiel 1
a) Ein Gemisch aus 1500 ml (7,2 Mol) Hexamethyldisilazan, 180 g Harnstoff (3 Mol) und 1 g Ammoniumsulfat wird zum Sieden unter Rückfluß (etwa 1250C) erwärmt, wobei bereits bei 80° C die Entwicklung von Ammoniak beginnt. Nach I1At Stunden Sieden unter Rückfluß ist die Entwicklung von Ammoniak und damit die Umsetzung beendet. Nach dein Abkühlen wird filtriert und der Filterrückstand bei 12 mm Hg getrocknet. Es
4-, werden 603 g (98,5% d. Th.) Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff mit einer Reinheit von mehr als 99 Gew.-% erhalten.
b) Zum Vergleich wird die unter a) beschriebene Arbeitsweise wiederholt mit der Abänderung, daß
Μ kein Ammoniumsulfat mitverwendet wird. Die Ammoniakentwicklung beginnt erst bei etwa 125°C und ist auch nach 12 Stunden noch nicht beendet.
c) Zum weiteren Vergleich wird die unter a) beschriebene Arbeitsweise wiederholt mit der Abänderung, daß anstelle von 1 g Ammoniumsulfat 1 g NaNH4HPC>4 verwendet werden. Es ist keinerlei Umsetzung zu beobachten.
d) Zum weiteren Vergleich wird die unter a) bo beschriebene Arbeitsweise wiederholt mit der Abänderung, daß anstelle von 1 g Ammoniumsulfat 1 g Benzyltrimethylammoniummethylat verwendet werden. Es ist ebenfalls keinerlei Umsetzung zu beobachten.
Beispiel 2
a) Ein Gemisch aus 750 ml (3,6 Mol) Hexamethyldisilazan, 750 ml Toluol, 180 g (3MoI) Harnstoff und
0,5 g Ammoniumchlorid wird zum Sieden unter Rückfluß (etwa 1100C) erwärmt. Nach 1 '/4 Stunden Sieden unter Rückfluß ist die Entwicklung von Ammoniak und damit die Umsetzung beendet. Nach dem Abkühlen wird filtriert und der Filterrückstand bei 12 mm Hg (abs.) getrocknet. Cs werden 603 g (98,4% d. Th.) Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff mit einer Reinheit von mehr als 99 Gew.-% erhalten.
b) Zum Vergleich wird die vorstehend unter a) beschriebene Arbeitsweise wiederholt mit der Abänderung, daß kein Ammoniumchlorid mitverwendet wird. Es ist keinerlei Umsetzung zu beobachten.
Beispiel 3
Gemische aus jeweils 1500 ml Hexamethyldisilazan, 180 g Harnstoff und den in der folgenden Tabelle I angegebenen Salzen in Mengen, die in der gleichen Tabelle angegeben sind, werden zum Sieden unter Rückfluß erwärmt. Gleichzeitig wird die Anzahl der Minuten (in der Tabelle als »Halbwertszeit« bezeichnet) bestimmt, die bis zur Entwicklung der Hälfte der theoretischen Menge Ammoniak verstreicht.
Tabelle I
Menge
g
Halbwertszeit min
(NH4J2SO4 1,0
[N(n- C4H9)Hj]2SO4 0,5
NH4O3SC6H5CH3 0,5
HN=C(NH2J2 · HCl 0,5
C6H5NH2 · HCl 0,5
N(n-C4H9)Cl 0,5
NH4OOCCCI3 1,0
NH4OOCCH3*) 1,0
23 41 25 73 80 125 92
340
155
Salz Menge
NH4CI 0,5
(NH4J2SO4 0.5
Halbwertszeit
min
42
42
Beispiel 4
Gemische aus jeweils 750 ml HexamethyldiiUazan, 180 g Harnstoff, den in der folgenden Tabelle 11 angegebenen Salzen in Mengen, die in der gleichen Tabelle angegeben sind, und 750 ml der in der folgenden Tabelle angegebenen Lösungsmittel werden zum Sieden unter Rückfluß erwärmt. Gleichzeitig wird die Anzahl der Minuten (in der Tabelle als »Halbwertszeit« bezeichnet) bestimmt, die bis zur Entwicklung der Hälfte der theoretischen Menge Ammoniak verstreicht.
Tabelle II Menge Lösungsmittel Halbwertszeit
Salz g' min
0,5 Toluol 27
NH4CI 1,0 Toluol 20
NH4CI 0,5 CH3COOC2H5 20
NH.C1 0,5 CH3COOC2H5 60
(NH4)2SO4 1,0 Toluol 33
(NH4)2SO4 1,0 Aceton 30
(NH4)2SO4 1,0 (CHjJsSiOSKCH^ 90
(NH4J2SO4 Toluol Keine NH3-
-#) Entwickl.
(CH3)3SiOSi(CH3)3 desgl.
-#) CH3COOC2H5 äußerst lang
same
NH3-Entwick
lung
*) Vergleichsversuche.
*) Vergleichsversuche.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Bis-(trimethylsilyl)-harnstoff durch Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung von Harnstoff mit Hexamethyldisilazan in Gegenwart katalytisch wirksamer Mengen von Salzen von Ammoniak, basischen Aminoverbindungen, die aktiven Wasserstoff nur in HN-Bindung enthalten, während die nicht durch Wasserstoff abgesättigten Stickstoffvalenzen durch Kohlenstoff abgesättigt sind, oder quaternären Ammoniumhydroxyden mit Säuren, die in verdünnter wäßriger Lösung bei 25° C eine Säure-Dissoziationskonstante von mindestens 10-4 aufweisen, durchgeführt wird.
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