DE250767C - - Google Patents

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DE250767C
DE250767C DENDAT250767D DE250767DA DE250767C DE 250767 C DE250767 C DE 250767C DE NDAT250767 D DENDAT250767 D DE NDAT250767D DE 250767D A DE250767D A DE 250767DA DE 250767 C DE250767 C DE 250767C
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seat
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chair
central column
struts
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/28Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
    • A47C4/42Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of metal
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/28Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
    • A47C4/286Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements foldable side to side and front to back, e.g. umbrella type

Landscapes

  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 250767 KLASSE 34g. GRUPPE
JAKOB MÜLLER und JAKOB JUNG in NEUNKIRCHEN, Bez.Trier.
selbst ausbreitenden Sitz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenlegbarer Stuhl, dessen Sitz sich mit Hilfe zweier in achsialer Richtung ineinander verschiebbarer Rohre beim Aufstellen selbsttätig ausbreitet. Zu diesem Zwecke ist auf der .. Mittelsäule des Stuhlgestelles ein verschiebbarer Ring angeordnet, der im oberen Teil durch Streben mit den am unteren Ende der Mittelsäule angelenkten Sitzstützen gelenkig verbunden ist, während der untere Teil durch Seilzug mit einem aus der Mittelsäule herausziehbaren Fuß im Zusammenhang steht. Durch Herausziehen des Fußes aus der Mittelsäule breitet sich dann der Sitz aus. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, in der Mittelsäule beispielsweise einen kurzen rohrartigen Schieber anzuordnen, der gegenüber dem Fuß in der Längsrichtung toten Gang hat, so daß ein Ausbreiten des Sitzes durch den Auszug des Fußes erst im letzten Teil der Bewegung eintritt; auch können am Fuß der Mittelsäule in bekannter Weise Seitenstreben angeordnet sein, die durch Hilfslenker mit dem unteren Ende der Fußsäule verriegelt werden können.
Der Sitz kann in an sich bekannter Weise aus schmiegsamem Material hergestellt sein und in einem sehr vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in der Mitte eine Öffnung aufweisen, die durch einen eingelegten Ring verstärkt ist. Zur weiteren Unterstützung des Sitzes können unterhalb desselben Federn angebracht werden, die so
angeordnet sind, daß sie sich gegen die Streben anlegen.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Darstellung des Stuhles im zusammengelegten Zustande.
Fig. 2 zeigt den aufgestellten Stuhl.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
, Fig. 4 zeigt den Fuß des Stuhles im Grundriß. .
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Fuß der Mittelsäule nach der Linie C-D der Fig. 2.
Fig. 6 zeigt den ausgebreiteten Sitz in Drauf- sieht und Querschnitt, während
Fig. 7 den Grundriß des Sitzes im zusammengelegten Zustande darstellt.
Als Träger für die einzelnen Teile des Stuhles dient in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Rohr ι mit einem unteren Endflansch 2, über den ein Hohlflansch 3 gestreift ist, der durch eine Deckplatte 4 mit Hilfe von Schrauben festgehalten ist.
Der Hohlflansch 3 beherbergt in seinem Innern eine Schraubenfeder 6, die eine in einer Aussparung des Flansches 2 liegende Scheibe 5 gegen die Deckplatte 4 drückt. Diese Scheibe 5 zusammen mit der' Schraubenfeder 6 sowie einem in der Fußsäule befindlichen Stift α hat den Zweck, den herausgezogenen Fuß festzustellen, so daß er sich bei Benutzung des Stuhles nicht wieder in das Rohr 1 hin-
einschieben kann. Der Hohlflansch und die Deckplatte bilden an ihrem äußeren Rande sechs kugelförmige Aussparungen 7, in denen die unteren Enden der Sitzstützen 8 mit Kugelköpfen leicht beweglich gelagert sind. Die Wandungen der kugelförmigen Aussparungen 7 sind durch je einen der Stärke der Streben 8 angepaßten Schlitz so unterbrochen, daß sich die Streben 8 beim Zusammenlegen des Stuhles parallel zum Mittelrohr 1 legen können.
Die oberen Enden 9 der Streben 8 sind gelenkig mit Streben 10 verbunden, die mit ihren Enden 11 an einem auf dem Rohr 1 verschiebbaren Ring 12 angelenkt sind. Je nachdem dieser Ring 12 nach oben oder nach unten bewegt wird, wird der Sitz ausgebreitet oder zusammengeklappt. Dieser Vorgang erfolgt durch folgende Einrichtung.
In dem Rohr 1 befindet sich ein kurzes Rohr 13 mit einem Kopf 14, der durch mehrere, aus zwei Teilen bestehende Drähte oder sonstige Zugmittel mit, dem Ring 12 verbunden ist. Der eine dieser Teile ist im Innern des Rohres 1 über eine am oberen Ende desselben angebrachte Rolle geführt und hält den Ring 12 von oben, während der andere durch einen Schlitz 15 in den Wandungen des Rohres 1 hindurchgeführt, über eine Rolle 16 geleitet wird und den Ring 12 von unten hält. Die Verschiebung des Ringes 12 auf dem Rohre 1 erfolgt durch Hineinschieben oder Herausziehen eines Stabes 17 in dem Rohre 13.. Dieser Stab dient gleichzeitig als Fuß für den Feldstuhl. Die Bewegung des Stabes 17 in dem Rohre 13 in der Richtung des Pfeiles E wird durch einen Bund 18 begrenzt, indem dieser auf eine Rast 19 des Rohres 13 auftrifft. Hierauf zieht der Stab 17 das Rohr 13 mit, dessen Bewegung die am Kopfe 14 befestigten Drähte mitmachen, so daß sie den Ring 12 entgegen der Richtung des Pfeiles E verschieben. Durch den Rundstab 17 sind drei Stifte a, b, c quer hindurchgeführt, von denen der mittlere, b, gegenüber den beiden anderen, a, c, um 90 ° versetzt ist. Der Stift c liegt beim zusammengelegten Feldstuhl auf der Scheibe 5 und verhindert das Hinausgleiten des Stabes 17. Der Stift α verhindert dadurch, daß er sich in die Aussparung der Deckplatte 4 legt, das Hineingleiten dieses Stabes 17 bei der Benutzung des aufgestellten Stuhles, während der Stift b das Aufklappen des Sitzes bewirkt. Da die Scheibe 5 durch die Schraubenfeder 6 fest an die Deckplatte 4 gedrückt wird und das Hochdrücken der Scheibe 5 mittels runder Stifte unmöglich wäre, so sind diese an beiden Enden, soweit sie aus der Fußsäule treten, nach rechts abgeschrägt. Auch sind die Ränder der Aussparung in der Scheibe 5 nach rechts abgeschrägt, wie es auf der Zeichnung Fig. 5 mit punktierten Linien angedeutet ist. Das Rohr 13 hat in seinem Bund eine der Ausladung des Stiftes b angepaßte Aussparung. Soll der Stuhl in Gebrauch genommen werden, so wird der Stab 17 so weit herausgezogen, bis der Stift a, dessen Länge ungefähr der lichten Weite des Rohres 13 entspricht, in die Aussparung der Scheibe 5 zu liegen kommt. Durch eine Vierteldrehung nach ■ rechts gleitet der Stift α unter die Scheibe 5 und wird durch die Feder 6 in die Aussparung des Teiles 4 gebracht, wodurch das Hineingleiten des Fußes 17 verhindert wird. Beim Zusammenlegen des Stuhles tritt dann der Stift b in Wirkung, indem er durch einen bis nahe an den Kopf 14 des Rohres 13 reichenden Schlitz geführt wird, bis er unmittelbar an den Kopf 14 anstößt und diesen mitnimmt. Hierdurch tritt wiederum der Seilzug in Tätigkeit und klappt den Feldstuhl zusammen, indem der Ring 12 in der Richtung des Pfeiles E verschoben wird.
An dem Flanschkörper 3,4, sind untere Streben 20 befestigt, die, nachdem der Stab 17 ganz herausgezogen worden ist, in der Rieh-' tung des Pfeiles F (Fig. 1) umgelegt und an der Fußplatte befestigt werden, die an dem ■ Stab 17 angeordnet ist.
Der Fuß besteht im wesentlichen aus einem auf das untere Ende des Stabes 17 angeschraubten Flansch 21. Dieser Flansch besitzt auf seinem Umfang verteilt drei Aussparungen, in denen die Enden der an den Streben 20 gelenkig angebrachten Quer verbinder 22 bajonettverschlußartig gesichert werden. Der Verschluß erfolgt durch Drehen der Scheibe 23. Die Scheibe 23 wird durch eine unter dem Stift 25 liegende Feder 24 gegen den Flansch 21 gedrückt, so daß sich der Verschluß nicht von selbst lösen kann.
Der Sitz des Stuhles (Fig. 6) besteht aus Leder oder einem anderen schmiegsamen Material und hat eine runde Gestalt. Er ist längs seines Umfanges durch die Lappen 50 in bekannter Weise an den Streben 8 befestigt. In der Mitte ist das Material des Sitzes an einem Ring 51 befestigt. Zur Erzielung einer größeren Elastizität sind auf der Unterseite des Sitzes Federn y angebracht, die bei aufgestelltem Stuhl zwischen Sitz und den wagerechten Streben 10 liegen. Um den Ledersitz beim Zusammenklappen in eine sechseckige Form zu bringen, sind in die Zwischenfelder 52 dreieckige dünne Stahlbleche eingelegt, die auf der Rückseite durch Leinwand abgedeckt sind. Damit der Sitz nachgespannt werden kann, wenn sich sein Material durch den Gebrauch gestreckt hat, ist mit dem Ring 12 eine im allgemeinen bekannte Spannvorrichtung verbunden. Diese Spannvorrichtung besteht aus einem Ring 30, der mit Innengewinde versehen ist und dazu dient, die zwei Kreissegmente 31, welche durch die Nase 32 in dem Ring 12 ge'
führt sind und außen Gewinde haben, "nach oben oder nach unten zu verstellen, so daß das Sitzmaterial gespannt oder gelöst wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. - Zusammenlegbarer Stuhl mit einem mittels zweier achsialer Rohre sich beim Aufstellen selbst ausbreitenden Sitz, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mittelsäule (i) des Stuhles ein Schieber (12) angeordnet ist, der einerseits durch Streben (10) mit den am unteren Ende der Mittelsäule (1) angelenkten Sitzstützen (8) gelenkig verbunden ist und anderseits durch Seilzug mit einem aus der Mittelsäule herausziehbaren Fuße (17) so in Zusammenhang steht, daß durch Herausziehen des Fußes (17) aus der Mittelsäule (1) auf letzterer der Schieber (12) aufwärts bewegt und der Sitz ausgebreitet wird.
  2. 2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelsäule (1) ein kurzer rohrartiger Schieber (13) angeordnet ist, der gegenüber der Fußsäule (17) in der Längsrichtung toten Gang hat, so daß ein Ausbreiten des Sitzes durch die Auszugsbewegung der Fußsäule (17) erst im letzten Abschnitt dieser Bewegung eintritt.
  3. 3. Stuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise aus schmiegsamem Material hergestellte und längs seines Umfanges an den Seitenstreben (8) befestigte Sitz in der Mitte eine Öffnung aufweist, die durch einen eingelegten Ring (51) verstärkt ist.
  4. 4. Stuhl nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz durch an seiner Unterseite befestigte Federn (y) unterstützt wird, die sich gegen die Streben (10) legen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250767D Active DE250767C (de)

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