DE2507573A1 - Verfahren und vorrichtung zum in- lage-drehen eines geschweissten stahlrohres - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum in- lage-drehen eines geschweissten stahlrohres

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Description

PATE -T/ N WALTE O C ΠΤ ζ 7
PROF. DR. DR. J. REITSTÖTTER I Q U / Q /
DR.-ING. WOLFRAM BUNTE DR. WERNER KINZEBACH
D-8000 MÜNCHEN 4O. BAUERSTRASSE 22 · FERNHUF (OBBI 37 65 83 · TELEX B2152O8 ISAR D POSTANSCHRIFT: D-8OOO MÜNCHEN 43. POSTFACH 78Ο
München, den 21. Februar 1975 M/160117
NIPPON KOKAN KABUSHIKI KAISHA
1-2, 1-chome, Marunouchi, Chiyoda-ku, Tokio/ JAPAN
Verfahren und Vorrichtung zum In-Lage-Drehen eines geschweißten Stahlrohres
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum In-Lage-Drehen eines geschweißten Stahlrohres, insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum In-Lage-Drehen des geschweißten Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, um den Schweißnahtbereich in eine Lage zu bringen, in welcher er sich gegenüber beispielsweise einer Prüfeinrichtung für den Schweißnahtbereich befindet.
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Im allgemeinen ist es notwendig; den Schweißnahtbereich eines geschweißten bzw. durch schweißen herzustellenden Stahlrohres in die gewünschte Lage zu bringen, und zwar vor dem Schweißen, um den Schweißvorgang durchzuführen und nach dem Schweißen, um die Schweißung zu prüfen.
Als herkömmliche Methode für das In-Lage-Drehen des Schweißnahtbereiches eines solchen geschweißten Stahlrohres in eine gewünschte Lage ist ein Verfahren bekannt, bei welchem ein mechanischer Nahtdetektor verwendet wird, der den Nahtbereich des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres auffindet und in Kontakt mit der Oberfläche des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres steht, das geschweißte bzw. zu schweißende Stahlrohr durch einen Drehantrieb langsam gedreht und der Drehantrieb ansprechend auf ein von dem Nahtdetektor kommendes Signal gesteuert wird, und die Drehbewegung des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres gestoppt wird, wenn der Nahtdetektor den Nahtbereich des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres aufgefunden hat, um hierdurch den Nahtbereich des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres in die gewünschte Lage zu bringen. In diesem Fall wird als mechanischer Nahtdetektor beispielsweise ein mechanischer Anschlagschalter verwendet, welcher zur Auffindung des Nahtbereiches des geschweißten bzw. zu . schweißenden Stahlrohres nach dem Schweißen durch Aufreiten des Taststiftes des Anschlagschalters auf die konvexe Schweißraupe des Nahtbereiches, und vor dem Schweißen durch Hineinfallen des Taststiftes in den Spalt des Nahtbereiches betätigt wird.
Die oben genannte herkömmliche Arbeitsweise hat jedoch die Nachteile, daß infolge des mechanischen Auffindene des Nahtbereiches dieses Auffinden nicht mit großer Genauigkeit erfolgen kann. Ferner arbeitet die Vorrichtung fehlerhaft infolge Vibration oder Verformung des geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres, oder infolge von Abmessungsschwankungen der konvexen Schweißraupe
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oder des Spaltes im Nahtbereich, weswegen der Nahtbereich nicht so genau wie dies erwünscht ist in-Lage-gebracht werden kann. Die herkömmliche Arbeitsweise ist ferner darin nachteilig, daß das In-Lage-Bringen infolge der niedrigen Drehgeschwindigkeit für das In-Lage-Bringen, die dem geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohr während des gesamten Vorganges erteilt wird, nicht schnell ausgeführt werden kann. Wird aber dennoch das geschweißte bzw. zu schweißende Stahlrohr rait grosser Geschwindigkeit gedreht, so wird die Drehbewegung des Rohres in einer Lage gestoppt, in welcher der Nahtbereich infolge der Trägheit des Rohres aus seiner Drehbewegung (Trägheitsmoment) um ein großes Stück über eine gewünschte Stellung hinausgeeilt ist. Wenngleich in diesem Falle das In-Lage-Bringen daher schnell durchgeführt wird, wird der Nahtbereich doch nicht genau in-Lage-gebracht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum In-Lage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen an ihm befindlichen Nahtbereich zu schaffen, bei welchem der Nahtbereich schnell und genau in die gewünschte Lage gebracht wird.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum In-Lage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man zwei elektromagnetisch ansprechende Scheinwiderstanddetektoren zu dem geschweißten Stahlrohr zustellbar und in Umfangsrichtung des geschweißten Stahlrohres im Abstand voneinander derart anordnet, daß der Abstand zwischen den beiden Scheinwiderstanddetektoren im wesentlichen gleich der Breite des Nahtbereiches des geschweißten Stahlrohres ist, das geschweißte Stahlrohr dreht, um durch Ansprechen der beiden Scheinwiderstanddetektoren ein Detektorsignal zu erhalten, welches in seinem mittleren Abschnitt ein
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Bezugspotential und in dem diesen mittleren Abschnitt vorausgehenden Abschnitt und nachfolgenden Abschnitt Scheitelpotentiale aufweist, welche gegenüber dem Bezugspotential positiv oder negativ sind, und die Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn das Detektorsignal ein bestimmtes, vorher in positiver oder negativer Richtung gegenüber dem Bezugspotential festgelegtes Niveau überschreitet und wieder auf das Bezugspotential abfällt.
Gegenstand der Erfindung ist ferner gemäß einer Ausführungsform ein Verfahren zum In-Lage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man zwei elektromagnetisch arbeitende bzw. ansprechende Scheinwiderstanddetektoren zu dem geschweißten Stahlrohr zustellbar und in Urafangsrichtung des geschweißten Stahlrohres im Abstand voneinander derart anordnet, daß der Abstand zwischen den beiden Scheinwiderstanddetektoren im wesentlichen gleich der Breite des Nahtbereiches des geschweißten Stahlrohres ist, das geschweißte Stahlrohr mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung dreht, um ansprechend auf die Scheinwiderstandsänderung der beiden Scheinwiderstanddetektoren bei Auffinden des Nahtbereiches ein Detektorsignal zu erhalten, welches eine erste Scheitelspannung eines bestimmten Vorzeichens und darauffolgend eine zweite Scheitelspannung entgegengesetzten Vorzeichens aufweist, die mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung erfolgende Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn die zweite Scheitelspannung ein vorher festgelegtes Niveau übersteigt, das geschweißte Stahlrohr dann im entgegengesetzten Sinn mit niedriger Geschwindigkeit dreht, und die mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführte Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn die zweite Scheitelspannung während der mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführten Drehbewegung wieder das festgelegte Niveau übersteigt.
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Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zum InLage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, welches gekennzeichnet ist durch eine Antriebsvorrichtung mit einem Motor zur Drehung des geschweißten Stahlrohres mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung und niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn um seine Achse, einen Fühler mit einem ersten und einem zweiten elektromagnetisch arbeitenden bzw. ansprechenden Scheinwiderstanddetektor, die zu der äußeren Oberfläche des geschweißten Stahlrohres zustellbar und in Umfangsrichtung des geschweißten Stahlrohres in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, eine Einrichtung zur Erzeugung eines Detektorsignals mit einer ersten Scheitelspannung eines Vorzeichens und einer nachfolgenden zweiten Scheitelspannung entgegengesetzten Vorzeichens und zwischen der ersten Scheitelspannung und der zweiten Scheitelspannung liegendem Nullniveau ansprechend auf die Scheinwiderstandsänderung des ersten und des zweiten Scheinwiderstanddetektors bei Auffinden des Nahtbereiches, eine Signalumformerschaltung zur Erzeugung eines Impulssignals mit einer vorgeschriebenen Impulsbreite aus der zweiten Scheitelspannung,sowie eine Steuerschaltung für die Antriebsvorrichtung zum Umschalten der Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres aus der mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung ausgeführten Drehbewegung in die mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführte Drehbewegung, wenn die Signalumformerschaltung während der mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung ausgeführten Drehbewegung einen Ausgangsimpuls erzeugt hat, sowie zum Stoppen der mit niedriger Geschwindigkeit ausgeführten Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres im entgegengesetzten Sinn, wenn die Signalumformerschaltung während dieser mit niedriger Geschwindigkeit ausgeführten Drehbewegung im entgegengesetzten Sinn wiederum einen Ausgangsimpuls erzeugt hat.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in:
Pig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zum In-Lage-Drehen eines geschweißten Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich gemäß einer Ausfuhrungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer Halterung für den Fühler der Figur 1 und einer Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres;
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines konkreten Ausführungsbeispiels der in Fig. 1 angedeuteten Brückenschaltung;
Fig. 1I und 5 Wellenformen von Ausgangssignalen zur Erläuterung der Funktionsweise der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung;
Fig. 6 und 7 Blockschaltbilder je eines konkreten Ausführungsbeispiels der in Fig. 1 angedeuteten Steuerschaltung für die Drehbewegung; und
Fig. 8 eine Antriebsschaltung für den Antrieb des Motors der Fig. 1 in Verbindung mit der in den Figuren 6 und 7 dargestellten Steuerschaltung für die Drehbewegung.
In Fig. 1 wird ein geschweißtes Stahlrohr 1 auf Drehwalzen aufgesetzt, wie nachfolgend noch beschrieben, so daß es um seine Achse in die durch den Pfeil D^ oder Dp angezeigte Richtung gedreht wird. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet einen Schweißnahtbereich des geschweißten Stahlrohres. Ein Fühler 3 mit zwei Detektorspulen 2Ia, Hb ist nahe der äußeren Oberfläche de3 ge-
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.1·
schweißten Stahlrohres 1 vorgesehen. Die Detektorspulen 4a, 4b sind in dem Fühler 3 derart angeordnet, daß die jeweiligen Mittelachsen der Spulen zu beiden Seiten einer geraden Linie C angeordnet sind, welche die Mittelachse des Rohres 1 mit der Mitte des Nahtbereiches 2 verbindet, so daß der Abstand zwischen den Mittelachsen der Spulen etwa gleich der Breite des Nahtbereiches 2 gewählt werden kann. Die Detektorspulen 4a, 4b sind beispielsweise so konstruiert, daß eine Wicklung hundert Windungen um einen Ferritkern von 10 mm Durchmesser und 20 mm Länge aufweist, und der Fühler 3 ist so konstruiert, daß diese Spulen in ein Harz eingegossen sind, wobei der Achsabstand ihrer Mittelachsen auf 25 nun eingestellt ist.
Das geschweißte Stahlrohr 1 wird in auf die Drehwalzen 6a, 6b, die von einem Motor 5 angetrieben sind, wie Fig. 2 zeigt, aufgelegtem Zustand gedreht. Der Fühler 3 ist an einer Halterungsplatte 7 montiert, zusammen mit einer Führungsrolle 8. Der Abstand zwischen dem unteren Ende des Fühlers 2 und der äußeren Oberfläche des Rohres 1 wird mit Hilfe der Führungsrolle 8 immer konstant gehalten, beispielsweise auf einem Wert von 10 mm. Die Halterungsplatte 7 ist über Halterungsfedern bzw. Andruckfedern 9 mit einer Aufhängung 10 verbunden. Selbst wenn daher das Rohr 1 beispielsweise einen unregelmäßigen oder verformten Oberflächenbereich aufweist, wird die Führungsrolle 8 in sicherem Kontakt mit der äußeren Oberfläche des Rohres 1 gehalten. Die Aufhängung 10 ist mit der Stoßstange 13 eines an einem Ausleger 11 montierten Luftzylinders 12 verbunden und die Führungsrolle 8 wird durch den Luftzylinder 12 ständig mit einer definierten Kraft gegen die äußere Oberfläche des Rohres 1 gedrückt. Der Hub der Stoßstange 13 des Luftzylinders ist beispielsweise auf 300 mm eingestellt. Der Ausleger 11 ist an einem Ende an einer Tragmuffe 16 befestigt, die mit einer Hub- und Senkspindel 15 in Eingriff steht, welche
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von einem von Hand steuerbaren Motor 14 für die Hub- und Senkbewegung gedreht wird und die Anordnung ist so getroffen, daß die Höhe des Auslegers 11 durch Betätigung des Motors 14 mit dem Außendurchmesser des Rohres 1 verändert werden kann. Die ein Gewinde aufweisende Spindel 15 ist an ihrem oberen Ende mit dem Motor 14 verbunden, und ihr unteres Ende ist drehbar in einem Auflager 17 gelagert.
Die Detektorspulen 1Ia, 1Ib sind zwischen den Ausgangsklemmen eines Wechselstrom-Bezugssignalgenerators 21 in Serie geschaltet, so daß sie zwei Zweige einer Wechselstrom-Brückenschaltung 20 bilden, wie in Fig. 3 dargestellt. Zwischen den Ausgangsklemmen des Wechselstrom-Bezugssignalgenerators 21 sind die Regelwiderstände 22, 23 der Wechselstrom-Brückenschaltung 20 parallel geschaltet. Ein Kondensator 21I ist zwischen die jeweiligen Schiebekontakte der Regelwiderstände 22, 23 geschaltet. Beispielsweise können die Regelwiderstände 22, 23 jeweils auf 1 kil eingestellt werden, während der Kondensator 24 auf 500 pP eingestellt ist. Der Ausgang der Wechselstrom-Brückenschaltung 20 ist an die Eingänge eines Differentialverstärkers 27 über die Leitungen 25 und 26, die ausgehen von der Verbindungsstelle zwischen den Detektorspulen 4a, 4b bzw. der Verbindungsstelle zwischen dem Schiebekontakt des*Regelwiderstandes 22 und dem Kondensator 24, angeschlossen.
Nun wieder zurück zu Figur 1. Der Ausgang des DifferentialVerstärkers 27 wird auf den Eingang eines Synchrondetektors 28 aufgegeben. Auf den Bezugssignaleingang des Synchrondetektors 28 wird der Ausgang des BezugsSignalgenerators 21 über einen Phasenschieber 29 als Bezugs-Phasensignal aufgegeben. Die Ausgangsfrequenz des Bezugssignalgenerators 21 wird beispielsweise auf 50 kHz eingestellt. Die Wechselstrom-Brückenschaltung 20 dient dazu, ein Ausgangssignal zu erhalten, dessen Spannung und Phase sich mit der Scheinwiderstandsänderung in den Spulen
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4a, 4b, die infolge der unterschiedlichen elektrischen und magnetischen Eigenschaften der Schweißnaht gegenüber dem Rohrkörper in dem Nahtbereich 2 auftreten, wenn der Nahtbereich 2 unter den Spulen 4a, 4b vorbeiläuft, ändern. Ferner ist der Phasenschieber 29 so eingestellt, daß die Ausgangsphase des Bezugssignalgenerators 21 um einen Winkel verschoben wird, bei welchem das Ausgangssignal des Synchrondetektors 28, das durch das Vorbeilaufen des Nahtbereiches 2 an dem Fühler 3 erzeugt wird,seinen höchsten Wert hat.
In dem Synchrondetektor 28 wird das Ausgangssignal der Wechselstrom-Brückenschaltung 20 einer Phasenanalyse unterworfen, wobei das Ausgangssignal des Phasenschiebers 29 als das Bezugs-Phasensignal verwendet wird. Beispielsweise wird die Größe der Phasenverschiebung durch den Phasenschieber 29 vorher so eingestellt, daß, wenn die Mitte des Nahtbereiches 2 in eine Linie mit der gleich weit von den Spulen 4a, 4b entfernten Mittellinie gebracht ist, wie dies Fig. 1 zeigt, der Wert des Ausgangssignals des Synchrondetektors 28 Null ist. Der Betrag der Phasenverschiebung durch den Phasenschieber 29 und die gegenseitigen Verbindungen der Spulen 4a, 4b werden nämlich vorher so eingestellt, daß die Werte der Ausgangsspannungen der Spulen 4a, 4b in bezug auf die Leitung 25 in Fig. 3 zueinander entgegengesetztes Vorzeichen haben. Zum Beispiel ist die gegenseitige Schaltungsverbindung zwischen den Spulen 4a, 4b 30 gewählt, daß, wenn das Rohr 1 eine normale Drehung ausgeführt hat, die Spule 4a ein negatives Ausgangssignal abgibt und die Spule 4b ein positives Ausgangssignal. Umgekehrt kann die Schaltungsverbindung natürlich auch so gewählt sein, daß bei normaler Drehung die Spule 4b ein positives Ausgangssignal abgibt. Das Ausgangssignal des Synchrondetektors 28 als solches ist in Fig. 4(a) dargestellt, in welcher P11 ein negativer Scheitelwert des Ausgangssignals von der Spule 4a bei normaler bzw. Drehung in Normalrichtung ist; P12 ein positiver Seheitel-
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wert des Ausgangssignals vor; 1er Spule ^b im gleichen Fall ist; und O1 einen Ausgaagssignalwert bezeichnet, der erhalten wird, wenn die Mitte des Nahtbereiches 2 mit der Mittellinie zwischen den Spulen *la, 1Ib in Pluchtung gebracht ist.
In Fig. 1 wird der Ausgang des Synchrondetektors 28 auf zwei Schmitt-Triggerschaltungen 30, 31 aufgegeben. Die Schmitt-Triggerschaltung 30 ist so eingestellt, daß sie ein Ausgangssignal gemäß der Darstellung in Fig. 4(b) erzeugt, wenn der Ausgangssignalwert des Synchrondetektors 28 den Wert VL überstiegen hat, während die Schmitt-Triggerschaltung 31 so eingestellt ist, daß sie ein Ausgangssignal gemäß der Darstellung in Fig. Mc) erzeugt, wenn der Ausgangssignalwert des Synchrondetektors 28 einen Wert von Null Volt überstiegen hat. Der Ausgang der Schmitt-Triggerschaltung 30 wird auf den Setzeingang einer Flip-Flop-Schaltung 32 aufgegeben, welche gesetzt wird, wenn das Ausgangssignal der Schmitt-Triggerschaltung 30 angestiegen ist. Der Ausgang der Schmitt-Triggerschaltung 31 wird auf den Rücksetzeingang der Flip-Flop-Schaltung aufgegeben, die rückgesetzt wird, wenn das Ausgangssignal der Schmitt-Triggerschaltung 31 abgefallen ist. Es wird daher das Ausgangssignal von der Flip-Flop-Schaltung 32 bei Drehung des Rohres 1 mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung in Abhängigkeit von dem Scheitel P12 des Ausgangssignals erhalten, wie dies in Fig. 1I(U) dargestellt ist. Das Aus gangs signal der Flip-Flop-Schaltung 32 wird auf einen monostabilen Multivibrator 33 aufgegeben, welcher den in Fig. Me) dargestellten Ausgangsimpuls abgibt, welcher in Abhängigkeit von dem Abfallen des Ausgangssignals aus der Flip-Flop-Schaltung 32 ansteigt und daher eine verhältnismäßig geringe Impulsbreite hat. Es sei bemerkt, daß es bei dieser Erfindung notwendig ist, den Signalwert VL für das Setzen für die Schmitt-Triggerschaltung 30 zur Vermeidung eines fehlerhaften Arbeitens der Schaltung in-
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«infolge von Rauschsignalen so einzustellen, daß sein Vorzeichen dem des Scheitelwertes P11 des Ausgangssignals, welches während der Drehung mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung zuerst erhalten wird, entgegengesetzt ist.
Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 33 wird dann auf eine Steuerschaltung 31J zur Steuerung des Motors 5 aufgegeben. Gelangt, wenn das Rohr 1 sich mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung dreht, das Ausgangssignal von dem monostabilen Multivibrator 33 zu der Steuerschaltung 31*, so erzeugt die Steuerschaltung 31I zuerst ein Ausgangssignal zum Stoppen der Drehung des Motors 5 und sodann ein Befehlsignal für die Drehbewegung des Rohres 1 in entgegengesetztem Sinn mit niedriger Geschwindigkeit zu einem Zeitpunkt, der eine vorgeschriebene Zeitspanne nach der Erzeugung des Stoppsignals liegt. Selbst wenn nämlich der Motor 5 nach Empfang des Stoppsignals gestoppt wird, dreht sich das Rohr 1 infolge seines Rotationsträgheitsmoments noch etwas weiter. In Abstimmung mit der Zeit für dieses Weiterdrehen wird daher eine bestimmte Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt der Erzeugung des Stoppsignals und dem Zeitpunkt der Erzeugung des Befehlsignals eingestellt.
Wenn man das Rohr 1 eine Gegendrehung in der durch den Pfeil D2 in Fig. 1 angezeigten Richtung machen läßt, so hat das von dem Synchrondetektor 28 kommende Ausgangssignal des Nahtbereichdetektors die in Fig. 5(a) dargestellte Gestalt. Es wird dann nämlich von der Schmitt-Triggerschaltung 33 ein Ausgangssignal wie in Fig. 5(b) erzeugt, welches durch ein am Detektorausgang abgenommenes, den Wert V1. in dem Ausgangs-Scheitelsignal P21 übersteigendes Ausgangssignal ausgelöst wird, während von der Schmitt-Triggerschaltung 31 ein Ausgangssignal gemäß der Darstellung in Fig. 5(c) erzeugt wird, welches ausgelöst wird wenn am Detektorausgang ein Wert größer als Null abgenommen
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wird. Demzufolge sind die jeweiligen Ausgangssignale der Flip-Flop-Schaltung 32 und des monostabilen Multivibrators 33 wie in den Fig. 5(d) bzw. 5(e) dargestellt. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal von dem monostabilen Multivibrator 33, wenn sich das Rohr 1 im entgegengesetzten Sinn mit niedriger Geschwindigkeit dreht, erhalten, wenn die Mitte des Fühlers 3 mit der Mitte des Nahtbereiches 2 zusammenfällt. Wenn das Ausgangssignal von dem monostabilen Multivibrator 33 auf die Steuerschaltung 34 aufgegeben wird, so wird von der Steuerschaltung 34 auf den Motor 5 ein Motor-Stopp-Befehlssignal aufgegeben, welches den Motor 5 und demzufolge das Rohr 1 stoppt. In diesem Fall muß das Rohr 1 sich mit ausreichend geringer Geschwindigkeit drehen, daß es sofort zur Ruhe kommt, wenn der Motor 5 gestoppt worden ist. Dadurch wird dann das Rohr 1 in einer Lage gestoppt, in welcher die Mitte des Fühlers 3 mit der Mitte des Nahtbereiches 2 zusammenfällt.
Im folgenden wird der Aufbau der Steuerschaltung 31J anhand der Figuren 6, 7 und 8 beschrieben. In Fig. 6 wird das Ausgangssignal von dem monostabilen Multivibrator 33 der Fig. 1 auf einen Eingang 40 aufgegeben, der über einen Widerstand 41 mit der Basis eines Transistors 42 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 42 ist über ein Relais RYl mit einer Versorgungsleitung verbunden, die 20 Volt Gleichspannung hat, während der Emitter des Transistors direkt an eine mit der Erde verbundene Leitung von 0 Volt gelegt ist. Das heißt, der Aufbau ist so getroffen, daß bei Aufgabe eines positiven Signals auf den Eingang 40 der Transistor 42 leitend wird und das Relais RYl erregt. Ein Ende eines ersten, normalerweise geschlossenen Kontaktpaares RYl b-1 des Relais RYl ist mit einem Ende eines Relais RY2 in der Steuerschaltung der Fig. 7 verbunden, während ein Ende eines zweiten normalerweise geschlossenen Kontaktpaares RYl b-2 dieses Relais mit einem Ende eines Relais RY4 verbunden ist. An das andere Ende des norma-
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lerweise geschlossenen Kontaktpaares RYl b-1 sind mit einem Ende ein Handschalter MS, ein Grenzschalter LS und ein erstes normalerweise offenes Kontaktpaar RY2 a-1 des Relais RY2 geschaltet, und ihre anderen Enden sind an eine Leitung 43 einer Wechselstromquelle mit einer Spannung von beispielsweise 100 Volt angeschlossen; die andere Leitung 44 der Wechselstromquelle ist mit dem anderen Ende des Relais RY2 verbunden. Der Grenzschalter LS ist den Drehwalzen 6a, 6b zugeordnet und so konstruiert, daß er einschaltet, wenn das Rohr 1 auf die Drehwalzen 6a, 6b gelegt worden ist. Es sei darauf hingewiesen, daß der Grenzschalter LS auch einer Betriebsschaltung für den Luftzylinder 12 zugeordnet sein kann, wenngleich dies nicht dargestellt ist; und wenn der Grenzschalter LS einschaltet, wird der Luftzylinder 12 gesenkt und bringt den Fühler 3 in eine gewünschte Stellung zur Außenwandung des Rohres 1. Der Handschalter MS wird von Hand geschlossen durch eine Bedienungsperson, welche sich vergewissert, daß das Rohr 1 auf die Drehwalzen 6a, 6b gelegt ist. Die zu dem Relais RY2 gehörende Schaltung ist eine Steuerschaltung, welche bewirkt, daß sich der Motor 5 mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung bzw. normaler Betriebsrichtung dreht.
Zwischen den Leitungen 43 und 44 der Wechselstromquelle, welche 100 Volt führen, sind ferner in Serie ein normalerweise offenes Kontaktpaar RYIa, bzw. ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar RY4 b-1 des Relais RY4 und ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar RY2 b-1 des Relais RY2, sowie ein Relais RY3 geschaltet. Zu dem normalerweise offenen Kontaktpaar RYl a ist ein erstes normalerweise offenes Kontaktpaar RY3 a-1 des Relais RY3 parallel geschaltet. Zwischen die Leitungen 43 und 44 der Wechselspannungsquelle sind ferner in Serie ein zweites normalerweise offenes Kontaktpaar RY3 a-2 des Relais RY3, bzw. ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar RY4 b-2 des Relais RY4 und ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar RY2 b-2 des Relais RY2, sowie ein Zeitverzögerungsrelais T geschaltet. Der das Relais RY3 un-ä das Zeitverzögerungsrelais T enthaltende Schaltkreis
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φ,
ist eine Zeitverzögerungssch-^Ifeung, Vielehe verwendet wird, um den Motor 5 zeitweise während einer bestimmten Zeitspanne zu stoppen, wenn cifti- Motor 5 aus der mit hoher Geschwindigkeit ausgeführten normalen Drehbewegung übergehen soll in die mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführte Drehbewegung.
Zwischen die Leitungen 43 und 44 der Wechselspannungsquelle sind ferner in Serie ein normalerweise offenes Kontaktpaar Ta des Zeitverzögerungsrelais T, ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar RYl b-2 des Relais RYl und ein Relais RY4 geschaltet. Zu dem normalerweise offenen Kontaktpaar Ta ist ein normalerweise offenes Kontaktpaar RY4 a-1 des Relais RY4 parallel geschaltet. Der zu dem Relais RY4 gehörende Schaltkreis ist eine Steuerschaltung^ welche bewirkt, daß der Motor eine Drehbewegung im entgegengesetzten Sinn mit niedriger Geschwindigkeit ausführt.
In Pig, 8 ist der Motor 5 durch zwei normalerweise offene Kontaktpaare RY2 a-2 zwischen die Klemmen 50 und 51 einer Gleichstromquelle geschaltet und durch zwei normalerweise offene Kontaktpaare RY4 a-2 zwischen die Klemme 51 der Gleichstromquelle und eine Klemme 52 einer (weiteren) Gleichstromquelle. Über die Klemmen 50 und 51 kann eine relativ hohe positive Spannung (von +Vl Volt) abgenommen werden, während an den Klemmen 51 und 52 eine niedrigere positive Spannung (von +V2 Volt) abgenommen werden kann. Wenn die normalerweise offenen Kontaktpaare RY2 a-2 geschlossen sind, so dreht sich der Motor 5 mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung. Wenn die normalerweise offenen Kontaktpaare RY4 a-2 geschlossen sind, so dreht sich der Motor 5 im entgegengesetzten Sinne mit niedriger Geschwindigkeit.
Das vorliegende Verfahren zum In-Lage-Drehen des geschweißten
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Stahlrohres 1 ansprechend auf einen daran befindlichen Nahtbereich wird nunmehr in seiner Durchführung mit der Vorrichtung gemäß oben beschriebener Konstruktion erläutert. Zunächst wird, wenn das Rohr 1 nach dem Schweißen auf die Drehwalzen 6a, 6b gelegt wird, der Grenzschalter LS eingeschaltet. Hierdurch wird der Luftzylinder 12 angetrieben, und demzufolge der Fühler 3 um etwa 30 cm nach unten bewegt. Sodann wird der Motor 1^4 für die Hub- und Senkbewegung angetrieben, um den Ausleger 11 nach unten zu bewegen, und wenn die Führungsrolle 8 in Kontakt mit der äußeren Oberfläche des Rohres 1 gebracht worden ist, wird der Ausleger 11 gestoppt. Da sich in diesem Falle die gewünschte Stellung, in welcher der Nahtbereich 2 gestoppt werden soll, genau im Zenith des Rohres 1 befindet, ist der Fühler 3 genau über dem Rohr 1 angeordnet. Natürlich kann der Fühler 3 auch beispielsweise unterhalb des Rohres 1 angeordnet sein, je nach der gewünschten Position (in welcher der Nahtbereich 2 gestoppt werden soll). Wenn sich die Führungsrolle 8 in der oben beschriebenen Weise in Kontakt mit dem Rohr 1 befindet, dann werden vertikale Schwingungen des Rohres 1 durch die Andruckfedern 9 absorbiert, wenn sie in einem Bereich von etwa - 25 mm liegen.
Wenn die Bedienungsperson diesen Zustand prüft und den Handschalter MS einschaltet, wird das Relais RY2 erregt und schließt das erste und zweite normalerweise offene Kontaktpaar RY2 a-1 und RY2 a-2, und öffnet gleichzeitig die normalerweise geschlossenen Kontaktpaare RY2 b-1 und RY2 b-2. Demzufolge wird das Relais RY2 durch sein normalerweise offenes Kontaktpaar RY2 a-1 selbst gehalten, und gleichzeitig wird der Motor 5 mit einer hohen Spannung von +Vl (Volt) versorgt. Hierdurch wird der Motor mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung gedreht, wodurch das Rohr 1 mittels der Drehwalzen 6a, 6b in der durch den Pfeil D. der Fig. 1 angezeigten Richtung, welche die Normalrichtung ist, mit hoher Geschwindigkeit, beispiels·
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weise einer Umfangsgeschwindigkeit von 18 m/min, gedreht wird. Da in diesem Stadium die Kontaktpaare RY2 b-1, RY2 b-2 und Ta geöffnet sind, bleiben die Zeitverzögerungsschaltung und die Steuerschaltung für die niedrige Geschwindigkeit unaktiviert.
Wenn während der Rotation des Rohres 1 mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung der Nahtbereich 2 genau vor den Fühler 3 gebracht wird, wird ein Detektorsignal von der Wechselstrom-Brückenschaltung 20 ansprechend auf die Scheinwiderstandsänderung der Detektorspulen 4a, 4b infolge der Veränderungen des elektrischen und magnetischen Charakters im Nahtbereich 2 abgegeben. Dieses Detektorsignal wird, nachdem es durch den Differentialverstärker 27 verstärkt wurde, auf den Synchrondetektor 28 aufgegeben, von welchem ein Detektorsignal wie in Fig. 4(a) dargestellt, abgegeben wird. Wie oben erwähnt, wird dieses Detektorsignal zu einer Signalumformerschaltung geleitet, welche die Schmitt-Triggerschaltungen 30, 31, die Flip-Flop-Schaltung 32, und den monostabilen Multivibrator 33 enthält. Von dem monostabilen Multivibrator 33 wird das in Fig. 1Ke) dargestellte Impulssignal abgegeben, welches eine Impulsbreite von beispielsweise 0,5 see hat. Dieses Impulssignal wird auf den Eingang 40 in Fig. 6 aufgegeben, welcher sich in der Steuerschaltung 34 für den Motor befindet. Bei Empfang dieses Impulssignals wird der Transistor 42 leitend gemacht und erregt das Relais RYl. Dies hat zur Folge, daß das normalerweise geschlossene Kontaktpaar RYl b-1 geöffnet wird, um das Relais RY2 zu inaktivieren. Dadurch wird der Motor 5 gestoppt. Selbst wenn der Motor 5 gestoppt wird, dreht sich das Rohr 1, welches bis dahin mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung gedreht wurde, während beispielsweise 2 see infolge der Rotationsträgkeitskräfte weiter und stoppt dann. Tatsächlich wird daher die Rohrdrehung in einer Lage gestoppt, in welcher der Nahtbereich 2 die Fühlerposition etwas
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in der durch den Pfeil D1 angezeigten Richtung überlaufen hat.
Wenn das Relais RYl erregt wird,und das Relais RY2 inaktiviert wird, werden die Relaiskontaktpaare RYIa und RY2 fa-1 geschlossen und erregen das Relais RY3. Dies hat zur Folge, daß das normalerweise geschlossene Kontaktpaar RY3 a-1 geschlossen wird und bewirkt, daß sich das Relais RY3 selbst hält, und bewirkt gleichzeitig, daß die Kontaktpaare RY3 a-2 und RY2 b-2 geschlossen werden und das Zeitverzögerungsrelais T erregen. Die Zeitverzögerungsschaltung wird hierdurch in Betrieb gesetzt. Das Zeitverzögerungsrelais T ist so eingestellt, daß es eine Verzögerungszeit von beispielsweise 2 Sekunden hat. Demzufolge wird das normalerweise offene Kontaktpaar Ta des Relais T 2 Sekunden nachdem das Relaie T erregt wurde, geschlossen. Innerhalb dieser Verzögerungszeit des Relais T wird das infolge seiner Trägheit weiter rotierende Rohr 1 ohne manuelle Hilfe gestoppt.
Wenn das normalerweise offene Kontaktpaar Ta des Zeitverzögerungsrelais T geschlossen ist, wird das Relais RY1I erregt, weil zu diesem Zeitpunkt das Kontaktpaar RYl b-2 sich schon in geschlossenem Zustand befindet. Die Erregung des Relais RY4 bewirkt, daß das normalerweise offene Kontaktpaar RY4 a-1 geschlossen wird, wodurch das Relais RY*i selbst gehalten wird und bewirkt gleichzeitig, daß das normalerweise offene Kontaktpaar RY 4 a-2 geschlossen wird, wodurch der Motor 5 über die Klemmen 51, 52 an die niedrige Spannungsquelle (+V2) gelegt wird. Der Motor 5 wird mit einer niedrigen Spannung von +V2 versorgt, die einen Strom in der entgegengesetzten Richtung zu der Richtung des Stromes fließen läßt, welcher bei Drehung mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung fließt, und deswegen beginnt sich der Motor im entgegengesetzten Sinn mit niedriger Geschwindigkeit zu drehen. Dies hat zur Folge, daß das Rohr 1 mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn von den Drehwalzen 6a, 6b in der
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Richtung des Pfeiles D2, v'elühe der durch den Pfeil D1 angegebenen Richtung entgegengesetzt ist, gedreht wird. In diesem Fall ist die Umfange Geschwindigkeit des Rohres 1 auf beispielsweise 1,8 m/min eingestellt.
Wenn das Rohr 1 im entgegengesetzten Sinn gedreht wird, um den Nahtbereich 2 wieder unmittelbar vor den Fühler 3 zu bringen, dann gibt der Synchrondetektor 28 ein Detektorsignal ab, wie es in Fig. 5(a) dargestellt ist. Wenn zu diesem Zeitpunkt das anfängliche Ausgangsscheitel3ignal P2- auftritt, dann wird der Ausgangsimpuls gemäß der Darstellung in Fig. 5(e) von dem monostabilen Multivibrator 33 der Signalumformerschaltung auf den Eingang 40 der in Fig. 6 dargestellten Schaltung aufgegeben, um das Relais RYl noch einmal zu erregen. Der in Fig. 5(e) dargestellte Ausgangsimpuls wird korrespondierend zu dem Punkt O2 der in Fig. 5(a) dargestellten Wellenform erzeugt, d.h. zu dem Zeitpunkt, in welchem die Mitte des Fühlers 3 mit der Mitte des Nahtbereiches 2 zusammenfällt. Die oben erwähnte Erregung des Relais RYl bewirkt, daß das normalerweise geschlossene Kontaktpaar RYl b-1 geöffnet wird und das Relais RY2 inaktiviert. Dies hat zur Folge, daß das normalerweise geschlossene Kontaktpaar RY2 b-2 geöffnet wird und das Relais RY4 inaktiviert. Die Inaktivierung des Relais RY4 bewirkt, daß das normalerweise geöffnete Kontaktpaar RY4 a-2 geöffnet wird, so daß die mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführte Drehung des Motors 5 gestoppt wird. Bei dieser Gegendrehung mit niedriger Geschwindigkeit ist die Umfangsgeschwindigkeit des Rohres 1 extrem niedrig und beträgt beispielsweise 1,8 m/min. Demzufolge sind auch die Trägheitskräfte aus der Rotation des Rohres 1 ihrerseits außerordentlich gering. Dies hat zur Folge, daß das Rohr 1 gleichzeitig mit dem Anhalten des Motors 5 gestoppt wird, und daß der Nahtbereich 2 in eine Lage gebracht
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wird, in welcher er sich genau vor dem Fühler 3 befindet.
Bei der vorstehenden Ausführungsform ist das Niveau V^ für das Setzen der Schmitt-Triggerschaltung 30 auf die positive Seite gelegt, so daß bei Drehung mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung zuerst das negative Scheitel-Ausgangssignal P11 und dann das positive Scheitel-Ausgangssignal P12 erzeugt werden, wie dies in Fig. k(a) dargestellt ist. Umgekehrt kann aber die Schaltung auch so aufgebaut sein, daß bei Drehung mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung zuerst das positive Scheitel-Ausgangssignal Pp1 und dann das negative Scheitel-Ausgangssignal P„2 erzeugt werden, wie dies in Fig. 5(a) dargestellt ist. Im letzteren Fall ist der Betriebewert Vj_ für das Setzen der Schmitt-Triggerschaltung 30 lediglich auf der negativen Seite geringfügig höher anzusetzen als das negative Scheitel-Ausgangssignal P2?* derart> daß bei Negativwerden des Eingangswertes der Schmitt-Triggerschaltung 31 die Schmitt-Triggerschaltung 31 ein Ausgangssignal erzeugen kann. In jedem Falle sollte der Betriebswert Vj- für das Setzen der Schmitt-Triggerschaltung 30 so gewählt sein, daß es keine Fehlfunktion aufgrund von Rauschsignalen gibt; und wenn, insbesondere bei Drehung mit niedriger Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung, die Mitte des Fühlers 3 mit der Mitte des Nahtbereiches 2 zusammengefallen ist, dann wird ein Stopp-Befehlssignal für den Motor 5 abgegeben.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE :
    L. Verfahren zum In-Lage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, dadurch gekennzeichnet , daß man zwei elektromagnetisch arbeitende bzw. ansprechende Scheinwiderstanddetektoren zu dem geschweißten Stahlrohr zustellbar und in Umfangsrichtung des geschweißten Stahlrohres im Abstand voneinander derart anordnet, daß der Abstand zwischen den beiden Scheinwiderstanddetektoren im wesentlichen gleich der Breite des Nahtbereiches des geschweißten Stahlrohres ist, das geschweißte Stahlrohr dreht, um durch Ansprechen der beiden Scheinwiderstanddetektoren ein Detektorsignal zu erhalten, welches in seinem mittleren Abschnitt ein Bezugspotential und in dem diesem mittleren Abschnitt vorausgehenden Abschnitt und nachfolgenden Abschnitt Scheitelpotentiale aufweist, welche gegenüber dem Bezugspotential positiv oder negativ sind und die Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn das Detektorsignal ein bestimmtes, vorher in positiver oder negativer Richtung gegenüber dem Bezugspotential festgelegtes Niveau überschreitet und wieder auf das Bezugspotential abfällt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man das geschweißte Stahlrohr mit hoher Geschwindigkeit in normaler Betriebsrichtung bzw. Nor-
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    malrichtung dreht, um ansprechend auf die Scheinwiderstandsänderung der beiden Scheinwiderstanddetektoren bei Auffinden des Nahtbereiches ein Detektorsignal zu erhalten, welches eine erste Scheitelspannung eines bestimmten Vorzeichens und darauffolgend eine zweite Scheitelspannung entgegengesetzten Vorzeichens aufweist, die mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung erfolgende Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn die zweite Scheitelspannung ein vorher festgelegtes Niveau übersteigt, das geschweißte Stahlrohr dann im entgegengesetzten Sinn mit niedriger Geschwindigkeit dreht, und die mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführte Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres stoppt, wenn die zweite Scheitelspannung während der mit niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn ausgeführten Drehbewegung wieder das festgelegte Niveau übersteigt.
    Vorrichtung zum In-Lage-Drehen eines geschweißten bzw. zu schweißenden Stahlrohres ansprechend auf einen daran befindlichen Schweißnahtbereich, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung mit einem Motor (5) zur Drehung des geschweißten Stahlrohres (1) mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung und niedriger Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinn um seine Achse, einen Fühler (3) mit einem ersten (1Ia) und einem zweiten (1Ib) elektromagnetisch arbeitenden bzw. ansprechenden Scheinwiderstanddetektor, die zu der äußeren Oberfläche des geschweißten Stahlrohres zustellbar und in Umfangsrichtung de3 geschweißten Stahlrohres in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, eine Einrichtung (28) zur Erzeugung eines Detektorsignals mit einer ersten
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    Scheitelspannung (P1., -'21) eines Vorzeichens und einer nachfolgenden zweiten Scheitelspannung (P12' P22^ ent~ gegengesetzten Vorzeichens und zwischen der ersten Scheitelspannung und der zweiten Scheitelspannung liegendem Nullniveau (O1; 0_) ansprechend auf die Scheinwiderstandsänderung des ersten und des zweiten Scheinwiderstanddetektors bei Auffinden des Nahtbereiches (2), eine Signalumformerschaltung (30, 32, 33) zur Erzeugung eines Impulssignals mit einer vorgeschriebenen Impulsbreite aus der zweiten Scheitelspannung (P12J ^p2^J sow^e ei-ne Steuerschaltung (34) für die Antriebsvorrichtung zum Umschalten der Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres aus der mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung ausgeführten Drehbewegung in die mit niedriger Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung ausgeführte Drehbewegung, wenn die Signalumformerschaltung während der mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung ausgeführten Drehbewegung einen Ausgangsimpuls erzeugt hat, sowie zum Stoppen der mit niedriger Geschwindigkeit ausgeführten Drehbewegung des geschweißten Stahlrohres im entgegengesetzten Sinn, wenn die Signalumformerschaltung während dieser mit niedriger Geschwindigkeit ausgeführten Drehbewegung im entgegengesetzten Sinn wiederum einen Ausgangsimpuls erzeugt hat.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebsvorrichtung eine Vielzahl von Drehwalzen (6a, 6b), auf welche das geschweißte Stahlrohr (1) gelegt wird, sowie einen Motor (5) zum Drehen der Drehwalzen aufweist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Erzeugung eines Detektorsignals eine Wechselstrom-Brückenschal-
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    tung (20), in deren Zweigen der erste und der zweite Scheinwiderstanddetektor (4a bzw. 4b) angeordnet sind, einen Differentialverstärker (27) zur Verstärkung des Ausgangssignals von der Wechselstrom-Brückenschaltung, einen Synchrondetektor (28), an dessen Eingang der Ausgang des Differentialverstärkers geschaltet ist, sowie eine Schaltung mit einem Phasenschieber (29) zur Lieferung eines Bezugs-Phasensignals an den Synchrondetektor, aufweist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalumformerschaltung eine erste Schmitt-Triggerschaltung (30) zur Erzeugung eines Ausgangssignals, wenn das Detektorsignal einen bestimmten Wert (VT) zwischen der zweiten
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    Scheitelspannung (P12* Ρ?2^ und dem Nullwert (°i» °2) nat> eine zweite Schmitt-Triggerschaltung (31) zur Erzeugung eines Ausgangssignals, wenn das Detektorsignal den Nullwert (O1; O2) in Richtung des gleichen Vorzeichens wie das des bestimmten Wertes überschritten hat, eine Flip-Flop-Schaltung (32), die ansprechend auf das Ansteigen des von der ersten Schmitt-Triggerschaltung (30) kommenden Ausgangssignals gesetzt und ansprechend auf das Abfallen des von der zweiten Schmitt-Triggerschaltung (3D kommenden AusgangssignaIs rückgesetzt wird, sowie einen monostabilen Multivibrator (33), welcher ansprechend auf das Abfallen des von der Flip-Flop-Schaltung beim Setzen kommenden Ausgangssignals aktiviert wird, um ein Impulssignal mit der vorgeschriebenen Impulsbreite zu erzeugen, aufweist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer-
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    schaltung für die Antriebseinrichtung die folgenden Schaltungselemente enthält: eine Hochgeschwindigkeitssteuerschaltung mit einem ersten Relais (RY2), welches Kontakte (RY2 a-2) zum Anschluß des Motors (5) an eine Quelle (50, 51) hoher Spannung zur Erzeugung der Drehung des geschweißten Stahlrohres (1) mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung, eine Aktivierungsschaltung für das erste Relais, ein zweites Relais mit ersten, normalerweise geschlossenen Kontakten, die an die Aktivierungsschaltung angeschlossen sind und ansprechend auf das Impulssignal, welches von der ersten Signalumformerschaltung während der Drehung mit hoher Geschwindigkeit in Normalrichtung abgegeben wird, aktiviert wird, eine Zeitverzögerungsschaltung mit einem Zeitverzögerungsrelais (T), welches während der Inaktivierung des ersten Relais erregt wird und so eingestellt ist, daß es eine vorbestimmte Zeitverzögerung hat, eine Niedergeschwindigkeits-Steuerschaltung mit einem dritten Relais (RY^), welches erregt wird, wenn das Zeitverzögerungsrelais (T) der Zeitverzögerungsschaltung erregt wird und Kontakte (RYM a-2) zum Anschluß des Motors an eine Quelle (51> 52) niedriger Spannung zur Erzeugung der Drehung des geschweißten Stahlrohres mit niedriger Geschwindigkeit im Gegensinn hat, sowie zweite normalerweise geschlossene Kontakte, die dem zweiten Relais zugeordnet und geöffnet sind, wenn das zweite Relais erregt wird, um das dritte Relais hierdurch zu inaktivieren und den Motor zu stoppen.
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