DE2507560C2 - Elektrostatische Kopiermaschine - Google Patents

Elektrostatische Kopiermaschine

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    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/22Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by air-blast or suction device
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrostatische Kopiermaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Unterdruckniederhalteeinrichtungen sind vornehmlich zur Verwendung von Selenriemen in automatischen Reproduktionsmaschinen geeignet, die für Hochgeschwindigkeitsbetrieb ausgelegt sind und Riemenlaufwege erfordern, die bei den spezifischen Behandlungsvorgängen flach vorliegen müssen.
Beim Gegenstand der US-PS 37 30 623 zeigt sich, daß während des Einsatzes dieser Vorrichtung bei Hochgeschwindigkeitskopier- und -Vervielfältigungsbetrieb der Riemenlaufweg, bei dem eine Behandlungsfunktion ausgeführt wird, in flachen Zustand gesetzt werden muß, um die Gleichmäßigkeit und die genaue Positionierung der Ebene des Riemenlaufweges zu gewährleisten. So muß beispielsweise in der Belichtungsstation der Riemeneinheit der Bereich der längs dieser Station kontinuierlich sich bewegenden Riemens flach und genau in der Abbildungsebene der Druckvorrichtung lokalisiert werden. In gleicher Weise muß in der Entwicklungsstation der Riemenlaufweg genau positioniert und gleichmäßig relativ zu den elektrischen Spannungsquellen gehalten werden. In der Reinigungsstation gewährleistet die genaue und gleichmäßige Positionierung des betreffenden Riemenlaufweges eine wirksame Vor- und Fertigreinigung des Fotoempfängers. Die Verwendung von Vakuumkammern für eine oder mehrere Behandlungsstationen schafft eine sehr wirkungsvolle Einrichtung um die notwendige Flachheit und genaue Positionierung der Laufwege an den benötigten Stellen hervorzurufen. Die Anordnung der Behandlungseinrichtungen längs der Riemenlaufwege bringt jedoch auch die Gefahr einer Beschädigung des Fotoempfängers mit sich. Solche Behandiungseinrichtungen, wie beispielsweise die Sprühentladungen erzeugende Einrichtung, Magnetbürstenwalzen, Kaskadenentwickler, Reinigungswalzen oder -bahnen. Lampen und dergleichen, weisen alle Bauelemente auf, die aufgrund ihrer Funktion in sehr enger Nachbarschaft zu der empfindlichen Oberfläche des Fotoempfängers angeordnet sind. Beim Lauf des Riemens um seine Tragwalze besteht die Neigung, daß sich der Riemen im Bereich der geraden Laufwege geringfügig ausbeult oder wölbt Dieser unerwünschte Effekt liegt insbesondere beim Anfahren des Riemens vor, da in diesem Zustand die Kräfte am größten sind. Ένα solches Auswölben oder Ausbeulen kann, selbst wenn es nur über kurze Wegstrecken vorliegt zur Folge haben, daß der Fotoempfänger die Bauelemente der Behandlungseinrichtungen berührt und dadurch beschädigt wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kopiermaschine der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei der Beschädigungen der dem Verlaufsweg der umlaufenden Materialbahn benachbarten Bauelemente durch Be ruhrung verhindert werden.
Erfindungsgernäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst
Wenn der Druck in der Vakuumniederhalteeinrichtung unter einen bestimmten Wert fällt ist die Steuereinrichtung der Nttiderhalteeinrichtung und dem Antriebsmechanismus betriebsmäßig so zugeordnet, daß der Antriebsmechanismus während seines Betriebs abgeschaltet wird. Auch wird der Antriebsmechanismus erst dann aktiviert wenn die Halteeinrichtung bereit ist, den Laufweg des bahnartigen Materials in der bestimmten Ebene zu haken. Das Ausbeulen der Maieriaibahn selbst kann durch die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht erfolgen. Da aber der Betrieb beim Auftreten dieses Phänomens angehalten wird, können sich eventuell auftretende Ausbeulungen nicht beschädigend auswirken. Dieses Anhalten erfolgt erfindungsgernäß automatisch dadurch, daß beim Auftreten von Ausbeulungen in der Niederhalteeinrichtung der Druck zunimmt.
Die Steuereinrichtung dient auch als Sperranordnung, die eine Bewegung der Materialbahn während des Anfahrbetriebs der Maschine so lange verhindert, bis in der Unterdruckkammer ein ausreichender Unterdruck aufgebaut ist, um die Laufbahn der Materialbahn von
se- beeinträchtigenden Bauelementen freizuhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische, geschnittene Ansicht einer elektrostatischen Kopiermaschine mit Darstellung der verschiedenen Behandlungsstationen, bei der die vorliegende Erfindung eingebaut werden kann,
F i g. 2 eine von der Vorderseite der Maschine aus betrachtete Querschnittsansicht einer Riemenanordnung.
Fig.3 eine geschnittene Ansicht eines Details der Maschine und des der Niederhalteeinrichtung zugeordneten Steuersystems,
F i g. 4 eine teilweise weggebrochene Draufsicht auf eine Unterdruckniederhalteeinrichtung,
Fig.5 einen Schnitt längs der Schnittlinie 5-5 nach Fig.4, wobei die Niederhalteeinrichtung in ihrer nicht betriebsbereiten Stellung gezeigt ist, und
Fig.6 eine der Fig.5 ähnliche Ansicht, wobei sich
jedoch die Niederhalteeinrichtung in einer anderen Betriebsstellung befindet.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Maschine wird die zu kopierende Vorlage D auf eine transparente Tragplatte P gelegt die in einer mit dem allgemeinen Bezugszeichen 10 versehenen Beleuchtungsanordnung fest eingebaut ist wobei sich die Beltuchtungsanordnung am linken Ende der Maschine befindet Mit der Vorlage auf der Platte sendet ein Beleuchtungssystem Lichtstrahlen auf die Vorlage, die mittels eines optischen Systems auf die fotoempfindliche Oberfläche eines xerografischen Fotoempfängers in Form eines flexiblen, fotoleitenden bahnartigen Maicrialbahn (Riemen) 12 reflektiert der in einer allgemein mit 14 bezeichneten Riemenanordnung angeordnet ist
Wie nachfolgend beschrieben wird, läßt sich der Riemen 12 in Richtung des Pfeiles mit konstanter Geschwindigkeit bewegen. Während der Riemenbewegung wird das reflektierte Lichtbild der Vorlage auf der Platte auf die fotoempfindliche Oberfläche des Riemens geworfen, so daß darauf in der Belichtungsstation A elektrostatische latente Bilder entstehen.
Bei weiterer Bewegung der Riemenobwfläche gelangt das elektrostatische Bild durch eine Entwicklungsstation B, in der eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen 15 gekennzeichnete Entwickleranordnung vorgesehen ist und in der der Riemen in flachem Zustand gehalten wird. Die Entwickleranordnung 15 bewirkt eine Entwicklung des elektrostatischen Bildes mittels einer Vielzahl von magnetischen Bürsten, sobdd sich das Bild durch die Entwicklungszone B bewegt
Das entwickelte elektrostatische Bild wird durch den Riemen zu einer Übertragungsstation Cgebracht in der ein Blatt Kopierpapier zwischen einer Übertragungswalze und dem Riemen mit synchroner Geschwindigkeit zum sich bewegenden Riemen geführt wird, um die Übertragung des entwickelten Bildes aHeine durch die elektrische Vorspannung der Übertragungswalze vorzunehmen. In dieser Station ist weiter ein allgemein mit 16 bezeichneter Blatttransportmechanismus vorgesehen, der aen Transport der Papierblätter von einem Papierbedienungsmechanismus 17 zum entwickelten Bild auf dem Riemen in der Station Cübernimmt.
Sobald das Blatt vom Riemen 12 gelöst ist, wird es in eine Aufschmelzanordnung 18 überführt, in der das entwickelte und übertragene xerografische Pulverbild auf das blattförmige Material dauerhaft fixiert wird. Nach dem Aufschmelzen wird die fertige Kopie aus der Vorrichtung an einer geeigneten Stelle abgegeben, um außerhalb der Vorrichtung gesammelt werden zu können. Irgendwelche nicht übertragenen restlichen Bilder oder auf dem Riemen 12 nach Verlassen der Übertragungsstation C verbleibende Tonerpartikel werden vom Riemen durch eine Reinigungseinrichtung 19 entfernt die aus einer sich drehenden Reinigungsbürste, einem diese enthaltenden Gehäuse 19a und einer vorreinigenden, Sprühentladungen erzeugenden Einrichtung 19Z? besteht. Des weiteren sind an dem Gehäuse 19a eine Sprühentladungen erzeugende Ladungseinrichtung 19c für die Maschine und eine Flutlichtlampe 19c/ befestigt, welch letztere dazu dient, den Riemen 12 vor erneuter Aufladung durch die Einrichtung 19czu entladen
Vorgesehen ist weiter eine Antriebseinrichtung, um den Riemen 12 entsprechend dem Takt der Belichtung der zu kopierenden Vorlage anzutreiben und weiter die Bildentwicklung durchzuführen, das Papierblatt abzu trennen und vorzuschieben, es längs der Übertragungsstation C zu befördert! und das Blatt durch die Auf schmelzanordnung in taktmäßiger Folge so zu schicken, daß Kopien der Vorlage geschaffen werden.
Der Riemen 12 besteht aus einer fotoleitenden Selenschicht die die lichtempfangende Oberfläche und das abbildende Medium der Vorrichtung darstellt und sich auf einem leitenden Hintergrund befindet Der Riemen wird zur kontinuierlichen Bewegung über drei Walzen 20, 21 und 22 geleitet deren parallel zueinander liegende Achsen etwa im Scheitelpunkt eines Dreiecks angeordnet sind. Die Belichtung des Riemens 12 erfolgt in dem Riemenlaufweg zwischen der oberen Walze 20 und der unteren Walze 21.
Die obere Walze 22 wird drehbar auf einer in zwei seitlichen, nicht dargestellten Platten gelagerten Welle 23 getragen, wobei die Platten ebenfalls die Walzen 20 und 21 tragen. Die Welle 23 ragt in die Maschine vor und steht mit einem Antriebsmechanismus 25, wie nachfolgend beschrieben, in Verbindung. Zum Verständnis der Erfindung ist es nicht notwendig, auf weitere Details der Rienv;nanordnung und der tragenden und zusammenarbeitenden Bauelemente eh jgehen. Derartige Details können in der eingangs erwähnten US-PS 37 30 623 gefunden werden, deren Beschreibung damit in die vorliegende einbezogen wird.
Nach F i g. 2 weist die Riemenanordnung eine Gestalt auf, dis drei Riemenlaufwege schafft; d. h. Riemenabschnitte, die in flachen bestimmten Ebenen liegen. Um Laufwege zu schaffen, die tatsächlich flach sind und die Positionierung eines Laufweges in einer genau lokalisierten Ebene gewährleisten, wobei heine Vibrationen und unbeabsichtigten Durchbiegungen vorliegen und die Arbeitsstellung zu sämtlichen Zeiten eingehalten wird, ist die Riemenanordnung in jedem Laufweg mit einer flachen Niederhalteeinrichtung versehen. So ist dem Belichtungslaufweg, d.h. dem Laufweg zwischen den Walzen 20, 21, eine Niederhalteeinrichtung 125, dem Entwicklungslaufweg zwischen den Walzen 21, 22 die Niederhalteeinrichtung 126 und dem Reinigungslaufweg zwischen den Walzen 20,22 die Nieder! -alteeinrichtung 127 zugeordnet Da die Einrichtungen mit Ausnahme ihrer Abmessungen ansonsten gleich sind, wird nachfolgend nur eine, nämlich die Niederhalteeinrichtung 126 für die Entwicklung beschrieben.
Nach Fig.4 und 5 besteht die Unteidruckniederhalteeinrichtung 126 aus einer Unterdruckkammer 130 mit einer flachen Oberflächenplatte 131, in der eine Vielzahl von Öffnungen 132 ausgebildet ist und auf der der Fotoempfängerriemen 12 während seiner Bewegung ausgebreitet wird. Auf der anderen Seite der Platte, dem Riemen 12 abgewandt, weist die Kammer eine Vielzahl von Rippen 133 auf, die integral an der Platte angeformt sind und von deren Oberfläche abstehen. Längs der Rippen ist weiter ebenfall* integral an derselben Seite der PIa".e 131 eine umfänglich sich erstreckende Schutzwand 134 angeformt, die mit den äußeren Enden sämtlicher Rippen 133 verbunden ist und ebenfalls sämtliche öffnungen 132 umgibt.
Die Räume zwischen den Rippen 133 und der Umfangswand 134 werden an der besagten Seite der Platte 131 durch einen Verteiler 135 aus einem flexiblen Kunststofi abgedeckt, wobei der Verteiler einen relativ flachen, bahnartigen Bereich 136 besitzt, der so angeordnet ist, daß er sich über sämtliche Rippen und über die Wand 134 spannt. Die äußere Umfangskante des Verteilers 135 ist aus einer Wand 137 gebildet, die sich zur Platte 131 erstreckt und die Wand 134 vollständig umgibt. Die Wand 137 endet in einem Flansch 138, der mit der zugewandten Oberfläche der Platte 132 durch
geeignete Verschlußmittel oder -scheiben 140 verbunden ist. Um eine Vakuumdichtung in der inneren Kammer, die durch den flachen Bereich 136 des Verteilers 135 und die Platte 131 gebildet ist, zu schaffen, ist zwischen dem Flansch 138 und der Platte eine Dichtungsscheibe oder Abdichtungseinrichtung 141 eingesetzt. Der Verteiler 135 umfaßt weiter eine durch die sich nach außen erstreckende Wand 142 gebildete Kammer, die in ein Schlauchverbindungsstück 143 endet. An dieses Verbindungsstück 143 kann der Schlauch eines Luftevakuiersystems befestigt werden. Die Kammerwände 142 erstrecken sich etwa in der Mitte der Platte 131 von der Ebene des bahnförmigen Bereiches 136 weg, so daß zu sämtlichen Räumen zwischen den Rippen 133 ein Zugang geschaffen ist. Wie in Fig.4 gezeigt, steht die Kammer mit sämtlichen Räumen zwischen den Rippen 133 in Verbindung, wobei einige kurz vor dem zentralen Kernabschnitt 144 der vertikalen und horizontalen Rippen enden, wie dies deutlich aus der Figur hervorgeht.
Um die Leistungsfähigkeit der Niederhalteeinrichtung 126 zu erhöhen, ist die Platte 131 auf der den Riemen 12 tragenden Seite mit Rillen 146 von halbkreisförmigem Querschnitt versehen, die mit einigen der äußeren, gegenüberliegenden Kanten der Platte 131 verbunden sind. Wenn aus dem durch die Umfangswand 134 definierten Raum, in dem die äußerste Reihe an Öffnungen 132 liegt, die Luft abgezogen wird, wird sich der Effekt des durch diese Luftevakuierung erzeugten Vakuums bis auf die extremen äußeren Begrenzungen der RMIen 146 und längs derselben auswirken. Befindet sich der Riemen auf der äußeren Oberfläche der Kammerplatte 131 gemäß Fig.4 und steht die Kammer 130 in Verbindung mit einem Vakuumerzeugungssystem, so wird der Riemen gegen die Platte aufgrund der sich einstellenden Druckdifferenz zwischen den Räumen an beiden Seiten der Platte 131 gedrückt. Der Effekt dieser auf den Riemen ausgeübten Kraft wird sich von den äußeren Enden der Reihen an Rillen 146 an der einen Kante der Platte 131 bis zu den äußeren Enden der Reihen an Rillen an der anderen Kante dieser Platte erstrecken.
Diese Kraft auf den Riemen wird auch dann aufrechterhalten, wenn sich der Riemen auf der Riemenanordnung 14 bewegt, so daß ein nachgelegter, wellenfreier Riemenbereich unabhängig davon vorliegt, welcher Arbeitsablauf gegenüber der Niederhalteeinrichtung stattfindet. Bei der zuvor beschriebenen Niederhalteeinrichtung 126, die gegenüber der Entwicklereinrichtung 15 und in der Entwickiungszone B liegt, wird der Riemen während seiner Bewegung in einer festen Lage betreffs des Abstands zwhchen ihm und den in der Vorrichtung verwendeten Magnetbürsten gehalten. Was die Unterdruckniederhalteeinrichtung 123 in der Belichtungszone A betrifft, so wird der Riemen während der Bewegung relativ zu der Konjugierenden der optischen Achse der Druckmaschine fixiert In ähnlicher Weise wird bei der in der Reinigungs-Ladezone angeordneten Niederhalteeinrichtung 127 der Riemen fixiert, wenn er sich zur Durchführung der betreffenden Behandlungen bewegt.
Bei abgeschalteter Maschine und damit wirkungsloser Unterdruckerzeugungseinrichtung, die im allgemeinen in Form eines Gebläses und eines Leitungssystems ausgebildet ist, befindet sich der bahnförmige Bereich 136 des Verteilers 135 in seinem flachen, unbeanspruchten Zustand gemäß F i g. 5. Wird die Unterdruckerzeugungseinrichtung jedoch in Betrieb versetzt, so wird Luft aus dem äußeren Kreislaufsystem der Platte 131, durch die öffnungen 132, durch die Räume zwischen den Rippen 133, über den Innenraum der Wand 134 und über die Kammer 142 abgezogen. Bei auf der Platte 131 aufliegendem Riemen 12 entsteht in diesen Räumen ein Unterdruck, durch den der Riemen zwangsmäßig auf die Platte 131 aufgezogen wird, wobei weiter der bahnförmige Bereich 136 infolge dieses Unterdrucks sich durchbiegt und gegen die benachbarten Kanten der Rippen 133 gemäß Fig.6 drückt. Bei Berührung des bahnförmigen Bereichs 136 mit den Rippen 133 gleicht sich der Atmosphärendruck an beiden Seiten der Niederhalteeinrichtung aus, so daß keine Plattendurchbiegung vorliegt. Die einzige, dann auf die Platte einwirkende Belastung ist deren Eigengewicht plus der Belastung durch äußere Behandlungseinrichtungen, die an dieser Stelle mit dem Riemen 12 in Berührung stehen.
Wie zuvor schon erwähnt wurde, sind die Unterdruckniederhalteeinrichtungen 125, 126 und 127 hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Funktion ähnlich. Jede Einrichtung ist mit einer Kammer 142 und einem Schlauchanschlußstück 143 gemäß Fig.2 versehen. Sämtliche Anschlußstücke sind zusammen mit einem gemeinsamen Rohr 160 (vgl. F i g. 2 und 3) verbunden, das zu einer Seite der Riemenanordnung gerichtet ist. Das Rohr 160 ist, wie in der erwähnten US-PS 37 30 623 beschrieben, mit einem in der Maschine angeordneten Rohr 167 verbunden, das wiederum einem Vakuumgebläse 188 zugeordnet ist.
Die I 'nterdruckerzeugungseinrichtung 168 kann in Form eines Gebläses ausgebildet sein, das mechanisch mit einem Motor 169 gekuppelt ist. Die Steuerung des Motors 169 zur Erzielung des Unterdrucks in den Unterdruckniederhalteeinrichtungen erfolgt durch eine Steueranordnung, die einen im Rohr 167 angeordneten Wandler 170 einschließt. Der Wandler 170 kann eine einfache, auf Druck ansprechende Einrichtung sein, die die Druckdifferenzen erfaßt und ein Signal erzeugt, welches für das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines spezifischen Drucks im Rohr Ϊ67 kennzeichnend ist. Die Einrichtung 170 ist betriebsmäßig mit dem Steuersystem 172 für die Maschine verbunden, wobei das System ebenfalls betriebsmäßig an den Riemenantriebsmotormechanismus 25 angeschlossen ist. Die Vakuumerzeugungseinrichtung 168 ist so angeordnet, daß sie in jeder Unterdruckkammer der Unterdruckniederhalteeinrichtungen 125, 126 und 127 einen Unterdruck hervorruft, um den Riemenlaufweg gegen die betreffenden Platten 131 und weg von den Bauelementen der Magnetbürstenentwicklungseinrichtung 15, der Reinigungseinrichtung 19 und anderen Einrichtungen zu halten, die während der Behandlung der entwickelten Bilder und der Reproduktion der Originale verwendet werde-. Aus diesem Grunde ist es notwendig, daß der durch die Einrichtung 168 erzeugte Unterdruck wirksam wird, bevor durch den Antriebsmechanismus 25 der Riemen 12 in Bewegung gesetzt wird.
Die Steuereinrichtung kann das logische und taktgebende Steuersystem für die Maschine enthalten, in dem die Steuerimpulse für die Maschinenfunktions- und Arbeitsabläufe erzeugt werden.
Nach F i g. 1 ist der Antriebsmechanismus 25 durch einen Riemen 200 verbunden, der der Walze 22 über eine geeignete Kupplung 201 zugeordnet ist Wird die Maschine zur Erzielung der anfänglichen Aufwärmung eingeschaltet, wird der Antriebsmechanismus betätigt, wobei sie durch das Maschinensteuersystem 172 ihren vollen Betriebszustand erhalten kann. Das System leitet weiter die Aktivierung des Gebläsemotors 169 ein, um das Vakuum in den Niederhalteeinrichtungen 125, 126
und 127 aufzubauen und diesen Unterdruck grundsätzlich während der gesamten Zeit aufrechtzuerhalten, in der der Riemenmechanismus aktiviert ist.
Das Steuersystem 172 ist weiter so ausgelegt, daß es eine Betätigung der Kupplung 201, welche den Antriebsmechanismus 25 mit der Riemenantriebswalze 22 verbindet, so lange hemmt, bis der Druck in jeder Nieder: >7:lteeinrichtung ausreicht, um die Riemenlaufwege gegen die betreffenden Niederhalteeinrichtungen zu halten. Bei Erreichen dieses Druckes, wobei die Riemenlaufwege gegen die berührenden Bauelemente der längs des Riemenbewegungsweges in Abstand angeordneten Behandlungseinrichtungen gehalten werden, wird durch die auf Druck ansprechende Einrichtung 170 ein Signal erzeugt, welches den Steuereingang für das Steuersystern 172 darstellt. Dieses Eingangssignal versetzt die Kupplung 201 für den Antriebsmechanismus in einen Zustand, der eine Aktivierung bedingt, wenn dessen eigenes Steuersignal effektiv eingegeben ist. Für den Fa!!. daß der Druck in den Niederhalteeinrichtungen für die Niederhaltung unzureichend wird, vermag das Steuersystem 172 den Antriebsmechanismus so lange abzuschalten, bis der Druck wieder ausreicht. Das Steuersystem kann weiter eine kontinuierliche Aktivierung des Gebläsemotors 169 so lange vornehmen, bis die Kupplung 201 für den Antriebsmechanismus 25 außer Betrieb gekommen ist, was beispielsweise während der Maschinenstillegung am Ende eines Produktionslaufes oder bei einer Betriebsstörung der Maschine der Fall ist. Eine weitere Alternative für diese Anordnung, bei der keine Kupplung, wie beispielsweise die Kupplung 201, vorliegt, besteht in dem einfachen Vorsehen eines »Ein-Aus«-Schaltsystems für den Antriebsmechanismus 25. Bei eingeschalteter Maschine wird nur der Gebläsemotor zu Anfang beaufschlagt. Nachdem der Druck in der Niederhalteeinrichtung aufgebaut ist, kann danach der Antriebsmechanismus beaufschlagt werden.
Als weitere Alternative für die Steuerung der Maschine können anstelle der auf Druck ansprechenden Einrichtung nicht gezeigte und bei solchen Maschinen im allgemeinen vorgesehene Maschinensperrschalter verwandt werden. Gewöhnlich enthält eine solche Maschine in Reihe verbundene Sperrschalter, die betriebsmäßig mit der Maschinentür und/oder den Maschinenabdeckungen oder anderen, Verriegelungen erforderlich machenden Maschineneinrichtungen gekoppelt sind. Die Abdeckungen werden üblich angehoben, um einen Zugang zum Inneren der Maschine zu schaffen, damit verklemmte Papierblätter entfernt oder andere Betriebsstörungen behoben werden können. Die Sperrschalter können auch in Reihe mit Schaltern verbunden werden, die betriebsmäßig mit dem Deckel für die Auflageplatte gekoppelt sind, d. h. dem Deckel, der die abzubildenden Originale abdeckt
Die Steuereinrichtung vermag das Öffnen und Schlie-Ben der in Reihe geschalteten Schalter zu erfassen und ein Ausgangssignal zu erzeugen, welches angibt, ob oder ob nicht ein oder mehrere Maschinenabdeckungen und/oder Plattenabdeckungen ordnungsgemäß geschlossen sind. Die Steuereinrichtung ist so ausgelegt, daß sie den Gebläsemotor nur dann anlaufen läßt, wenn sie einen ordnungsgemäßen Verschluß der Sperrschalter und/oder der Plattenabdeckung ermittelt. Nach Verstreichen einer bestimmten Verzögerungszeit, innerhalb der der Motor den notwendigen Unterdruck aufbaut, setzt die Steuereinrichtung den Maschinenantriebsmotor in Gang, so daß der flexible Fotoempfängerriemen anläuft Diese Alternative berücksichtigt damit die Vorschalteinrichtungen, d. h. die Sperrschalter bei der Steuerung des Gebläsemotors und des Maschinenantiiebsmotors.
Aus der vorausgehenden Beschreibung der Vakuumerzeugungscinrichtung für die Riemenanordnung in Verbindung mit dem logischen und taktgebenden Steuersystem für die Maschine geht hervor, daß durch die Erfindung eine wirksame Einrichtung geschaffen ist, um die empfindliche und anfällige Oberfläche eines sich bewegenden flexiblen Fotoempfängers gegenüber ihn umgebende Elemente zu schützen, die in engem Abstand zum Riemen angeordnet sind. Die Erfindung ist jedoch nicht auf Anwendungsfälle beschränkt, bei denen ein flexibler Fotoempfänger der beschriebenen Bauart vorliegt. So kann beispielsweise die beschriebene Steueranordnung außer in Verbindung mit einem endlosen Riemen auch bei einem bahnförmigen Material verwendet werden, das von einer Vorratsrolle abgenommen und auf eine A.ufwickelroM? ai.ifgpsniilt wird. F.in solches bahnförmiges Material könnte einem Mechanismus zugeordnet sein, durch den sich verbrauchte Teile ausscheiden lassen, wobei das Material als endloser Riemen in Verbindung mit einer Versorgungsquelle wirkt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrostatische Kopiermaschine mit Behandlungsstationen, einem sich bewegenden, flexiblen, bahnartigen Material, welches ein oder mehrere Druckbereiche in die Nähe der Behandlungsstationen führt, einer Einrichtung zur Erzeugung wenigstens eines Materiallaufweges und einem dem Material für dessen Bewegung zugeordneten Antriebsmechanismus, wobei eine Unterdruckniederhalteeinrichtung, die gegenüber dem Laufweg angeordnet ist und den Laufweg in einem im wesentlichen flachen Zustand und in einer bestimmten Ebene hält, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (170,172) betriebsmäßig der Niederhalteemrichtung (125, 126, 127) und dem Antriebsmechanismus (25) so zugeordnet ist, daß der Antriebsmechanismus (25) während seines Betriebes abgeschaltet wir'!, wenn der Unterdruck in der Niederhalteeinriäuang (125,126,127) über einen bestimmten Wert steigt
2. Elektrostatische Kopiermaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Betätigen des Antriebsmechanismus (25), wenn der Druck in der Niederhalteeinrichtung (125, 126, 127) bei einem bestimmten We» t liegt
3. Elektrostatische Kopiermaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Betätigen des Antriebsmechanismus (25) nach Verstreichen einer bestimmten Zeitdauer nach dem Beaufschlagen der Unterdruckniederhalteeinrichtung(125,126,127).
DE2507560A 1974-02-22 1975-02-21 Elektrostatische Kopiermaschine Expired DE2507560C2 (de)

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