DE2507384B2 - Vorrichtung zum Herstellen von an beiden Enden abisolierten und bearbeiteten elektrischen Leiterabschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von an beiden Enden abisolierten und bearbeiteten elektrischen Leiterabschnitten

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DE2507384B2
DE2507384B2 DE2507384A DE2507384A DE2507384B2 DE 2507384 B2 DE2507384 B2 DE 2507384B2 DE 2507384 A DE2507384 A DE 2507384A DE 2507384 A DE2507384 A DE 2507384A DE 2507384 B2 DE2507384 B2 DE 2507384B2
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Akira Kawanishi Ogawa
Masashi Nishinomiya Sakao
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von an beiden Enden abisolierten und bearbeiteten elektrischen Leiterabschnitten vorgebbarer Länge aus einem isolierten Leitermaterial größerer Länge, bei der eine Schneideinrichtung enthaltend ein erstes Paar sich gegenüberstehender beim Zusammenfahren den Leiter durchschneidendes Messer sowie jeweils ein zweites bzw. drittes Paar in Vorschubrichtung des Leiters gesehen vor bzw. hinter dem ersten Paar angeordneter, die Leiterisolation durchtrennender und annähernd bis auf den Leiterdurchmesser zusammenfahrbarer Messer vorgesehen ist, mit einer ein Paar von Klemmbacken aufweisenden Zuführungseinrichtung, die jeweils eine dem zu bildenden Leiterabschnitt entsprechende Länge des Leitermaterials längs einer Leiterabgabelinie durch die Schneideinrichtung hindurchzuführen gestattet, und mit einem schrittweise bewegbaren Endlosförderer, dessen Bewegungsrichtung annähernd senkrecht zur Vorschubrichtung des Leiters in der Schneideinrichtung verläuft und der in dem jeweiligen Schrittmaß entsprechenden Abständen Greifeinrichtungen zur Halterung jeweils eines Leiterabschnittes aufweist, von denen jeweils eine bei Stillstand des Endlosförderers mit der Schneideinrichtung fluchtet, und bei der wenigstens eine ortsfest seitlich des Endlosförderers angeordnete Bearbeitungseinrichtung vorgesehen ist, die das abisolierte Ende der; jeweiligen Leiterabschnittes zur Vorbereitung einer elektrischen Verbindung bearbeitet, und bei der das in bezug auf die Vorschubrichtung hintere Ende des jeweiligen Leiterabschnittes durch Zug auf den Leiterabschnitt in Vorschubrichtung bei geschlossener Schneideinrichtung und das in bezug auf die Vorschubrichtung vordere Ende des jeweiligen Leiterabschnittes durch Zug auf den Leiterabschnitt entgegen der Vorschubrichtung bei geschlossener Schneideinrichtung abisolierbar ist.
Aus der US-PS 25 71 078 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von an einem Ende abisolierten und bearbeiteten elektrischen Leiterabschnitten bekannt. Dabei erfolgt das Herausziehen eines Leiterabschnittes aus einer Schneideinrichtung zum Abisolieren des hinteren Endes des Leiterabschnittes mittels derselben Zuführungseinrichtung, die das Leitermaterial zuvor durch die Schneideinrichtung hindurchgezogen hat. Daher können die das Leitermaterial bzw. den Leiterabschnitt ergreifenden Elemente der Zuführungs-
einrichtung während des Abisolierens noch nicht zu der in Zuführungsrichtung vorderen Seite der Schneideinrichtung zurückgeführt werden, wodurch sich ein Zeitverlust ergibt. Ferner wird das vordere, abisolierte Ende des Leiterabschnittes zu einem Haken oder einer öse verformt, während das hintere Ende des Leiterabschnittes abisoliert wird. Dadurch ist die Länge des zu bearbeitenden Leiterabschnittes vorgegeben und kann nur unter konstruktiver Abänderung der Antriebselemente der Zuiuhrungseinrichtung geändert werden, was zu längeren Stillstandszeiten führt Schließlich hat die erforderliche Verschiebung der Bearbeitungseinrichtung in der Zuführungseinrichtung zusammen mit dem jeweils bearbeiteten vorderen Ende des Leiterabschnittes den Nachteil, daß die Bearbeitungseinrichtung robust ausgeführt werden muß, was die Anwendung mancher Bearbeitungsverfahren ausschließt.
Aus der DE-OS 22 12 808 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Leiterdrahtabschnitten vorgebbarer Länge bekannt Dabei erfolgt die Abführung der hergestellten Drahtabschnitte mittels eines Endlosförderers, dessen Greifeinrichtungen jeweils den von der Schneideinrichtung abzuschneidenden bzw. abgeschnittenen Leiterabschnitt ergreifen und mitnehmen. Eine Bearbeitung eines abisolierten Endes jedes Leiterabschnittes erfolgt dabei nicht; sie würde eine über weitere Fördermittel nachgeschaltete Bearbeitungseinrichtung und damit einen erhöhten konstruktiven Aufwand erfordern.
Aus der US-PS 35 83 055 in Verbindung mit der darin erwähnten US-PS 26 80 394 ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung bekannt. Dabei wird das jeweils hintere Ende des Leiterabschnittes dadurch abir.cliert, daß mittels eines für die Zuführung des jeweiligen Leiters vorgesehenen Klauenkopfes auf den jewei s abgeschnittenen Leiterabschnitt in dessen Zufiil rungsrichtung ein Zug ausgeübt wird. Die Bewegung des Klauenkopfes erfolgt über einen komplizierten Steuerungsmechanismus, der der mechanischen Abnutzung unterliegt, welche sich nachteilig auf die Abisolierungsvorgänge auswirken. Das Abisolieren von unterschiedlich langen Isolationsabschnitten ist ohne eine aufwendige Umrüstung der Steuerung nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art so weiterzubilden, daß auf einfache Weise das Abisolieren der Enden der Leiterabschnitte bei unterschiedlichen Längen der Leiterabschnitte möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung der genannten Gattung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zumindest der neben der geschlossenen Schneideinrichtung gelegene Bereich des Endlosförderers mittels eines Stellantriebs bei den jeweiligen Leiterabschnitt fest einspannender Greifeinrichtung in eine in Abstand von der Schneideinrichtung befindliche Verschiebestellung verschiebbar ist und der verschobene Bereich des Endlosförderers nach erfolgter Abisolierung des hinteren Endes des jeweiligen Leiterabschnittes in seine Normalstellung zurückführbar ist und daß von den Klemmbacken der Zuführeinrichtung, die den mit der größeren Länge noch einstückig verbundenen Leiterabschnitt in geschlossenem Zustand umfassen, aus einer in Vorschubrichtung vor der Schneideinrichtung liegenden Stellung der ■ Klemmbacken der Leiterabschnitt zunächst entgegen der Vorschubrichtung um mindestens den zwischen den den Leiter durchschneidenden und den die Leiterisolation durchtrennenden Messerpaaren liegenden Abstand verschiebbar ist und anschließend von der Zuführeinrichtung in Vorschubrichtung durch die geöffneten Messerpaare der Schneideinrichtung um eine vorgebbare Länge ziehbar ist
Die vorgeschlagene Konstruktion weist den Vorteil einer einfacheren Steuerung der Trennung der Isolation vom jeweiligen Leiter auf. Dabei genügt es, wenn zur Trennung von unterschiedlich langen Leiter durch den vorgesehenen Stellantrieb entsprechend lange Stellbewegungen ausgeführt werden, was insgesamt einfacher ausführbar ist als eine Umrüstung der Steuerung des Klauenkopfes, wie sie nach dem Stand der Technik notwendig ist Ferner unterliegt die erfindungsgemäße Vorrichtung einer geringeren mechanischen Abnutzung der die Leiterzuführungseinrichtung bildenden Elemente, da diese Elemente lediglich für die Leiterzuführung ausgelegt zu sein brauchen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der gesamte Endlosförderer mittels des Stellantriebs paral IeI zur Zuführungsrichtung verscl- j.'bbar. Vorzugsweise ist der Endlosförderer von seiner Förderantriebseinrichtung eine kurze Zeitspanne vor Beginn seiner Rückführung aus der Verschiebestellung in die Normalstellung antreibbar und nach Bewegung um einen Teilmgsabstand stillsetzbar.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der in der Verschiebestellung gehaltene Endlosförderer von der Förderantriebseinrichtung nach jo Bewegung um einen Teilungsabstand stillsetzbar. Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Greifeinrichtungen nach dem Zurückholen des Endlosförderers in seine Normalstellung in einem vorgegebenen Abstand zu der Schneideinrichtung mittels einer J) ortsfesten Anschlagplatte gehalten.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht eine vollständige Vorrichtung gemäß der Erfindung.
ίο F i g. 2 zeigt in einer Perspektivansicht einen Schneideinrichtungs-, öffnungs- und Schließmechanismus, eine Greifereinrichtung und einen Teil einer endlosen Kette. F i g. 3 zeigt in einer Draufsicht, wie eine Isolator-Abstreifoperation am rückwärtigen Ende eines zugeschnitn tenen Drahtstücks durch einen Endlosförderer für den Leiterabschnitt ausgeführt wird.
F i g. 4 zeigt in einer Vorderansicht und in verkleinertem Maßstab, wie Greifeinrichtungen an dem Endlosförderer zur Ausführung einer Zirkulation angetrieben ίο werden.
F i g. 5 zeigt eine Draufsicht von Greiferführungseinrichtungen vor Anschlußklemmen-Biegeeinrichtunpen. Fig.6 zeigt eine Schnittansicht in Richtung der in F i j. 5 eingetragenen Pfeile /1-/4.
Ti Fig. 7 zeigt in einer vergrößerten Draufsicht eine Greifeinrichtung.
F i g. 8 zeigt in einer vergrößerten Vorderansicht die Greifeinrichtung.
Fig. 9 und 10 veranschaulichen in vergrößerten <> Draufsichten Zustände vor und nach einein Greifvorgang am lührungsseitigen Ende des Endlosförderers,
Fig. 11 zeigt in einer vergrößerten Draufsicht die Hauptteile der in F i g. 10 dargestellten Anordnung.
F i g. 12 veranschaulicht die Zustände unmittelbar vor > Aufhebung der G-xiferwirkung am rückwärtigen Ende des Endlosförderers.
Fig. 13 zeigt in einer Vorderansicht den um eine Mittellinie herumschwenkenden Endlosförderer sowie
die Beendigung der Aufhebung der Drahtstück-Greifwirkung.
In den Zeichnungen ist mit 1 eine Drahtabisoliervorrichtung gezeigt, die weitgehend von herkömmlichem Aufbau ist. Mit 2 sind zwei Drahtabwickelspulen bezeichnet, mit 3 ist eine Schneideinrichtung bezeichnet, die aus einem Paar von Kerndraht-Schneidmessern und aus zwei gegenüberliegenden Paaren von Isolationsschneidmessern besteht, welche zu beiden Seiten des erstgenannten Paares von Schneidmessern angeordnet sind. Mit 4 ist eine mit Klemmbacken versehene Zuführeinrichtung bezeichnet, die über die Schneideinrichtung 3 hin- und herbewegbar ist, und zwar in einer parallel zu der betreffenden Schneideinrichtung verlaufenden Richtung. Diese Bewegung dient dazu, Drähte bzw. Leiter 5 von den Abwickelspulen 2 abzuziehen und lediglich die Isolationsteile an den rechten Enden der zugeschnittenen Drahtstücke abzustreifen bzw. abzuisoiieien. DtC ZuiünicifinCntüng 4 i5t Über CiiiCPi gCCigüC- ten Verbindungsmechanismus, der in dem Maschinenkörper enthalten ist, mit der Schneideinrichtung 3 wirksam verbunden. Ein Endlosförderer 6 ist auf der Drahtabzugsseite der Schneideinrichtung 3 angeordnet; er verläuft unter rechten Winkeln zu der Schneideinrichtung und enthält eine geeignete Anzahl von in gleichen Abständen voneinander entfernten Greifeinrichtungen bzw. Greifern 7. Diese Greifer 7 können derart betätigt werden, daß eine intermittierende zirkulierende Bewegung über eine Teilungsstrecke auf die jeweilige Betätigung hin erfolgt, und zwar in zeitlicher Beziehung zur Betätigung der Drahtabisoliervorrichtung 1. Der Endlosförderer 6 ist so angeordnet, daß er um die Achse einer Welle 11 (F ig. 13) gedreht werden kann, die in Lagern 9 und 10 auf einer Grundplatte 8 auf der der Drahtabzugsseite gegenüberliegenden Seite schwenkbar getragen ist. Die erwähnte Drehung erfolgt dabei durch die Einziehwirkung eines Stellantriebs 12 (F i g. 3). der die genannte Grundplatte 8 mit dem Endlosförderer 6 verbindet.
Die antriebsmäßige Verbindung mit der Drahtabisoliervorrichtung 1 kann überdies anstelle mittels des Stellantriebs 12 unter Anwendung bekannter Einrichtungen erfolgen, und zwar über eine geeignete Kurvenscheibe, ein Gelenkglied, eine Kette oder dgl. Eine endlose Kette 13 ist um Kettenräder 14 und 15 herumgeführt, die an beiden Seiten des Endlosförderers 6 angebracht sind. Wenn eine intermittierende Drehbewegung auf die Welle 16 des Kettenrades 14 über einen kettengetriebenen Drehzahluntersetzungsmechanismus und eine Eine-Umdrehung-Kupplung in zeitlicher Beziehung zu d?r Drahtabstreifvorrichtung 1 übertragen wird, bewegt sich der obere Teil der endlosen Kette 13 in der Richtung des in F i g. 4 eingetragenen Pfeiles χ um eine Strecke von einer Teilung der Greifeinrichtungen?.
Jede Greifeinrichtung 7 umfaßt seitliche Wangen 17, 18, vordere und hintere Klauen 19, 20, abgesetzte Zapfen bzw. Stifte 21, 22, Druckfedern 23 und einen Verbindungsstift 24. Die Greifer 7 sind in gleichen Abständen an der endlosen Kette angebracht. Dabei sind die Wangen 17 und 18 mit einem der Gelenkglieder der endlosen Kette 13 mittels des Verbindungsstiftes 24 derart schwenkbar verbunden, daß das betreffende Gelenkglied zwischen den betreffenden Platten gehalten ist Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Tragplatten während ihrer Führung an ihren Unterseiten mittels einer Führungsplatte 26, die von dem Rahmen 23 des Endlosförderers horizontal absteht, längs des oberen horizontalen Bereiches bewegt werden. Ferner sind die Tragplatten 17 und 18 an ihrem vorderen Bereich und an ihrem hinteren Bereich mittels der abgesetzten Stifte 21, 22 und mittels Stellschrauben 27 verbunden. In ihrem oberen mittleren Bereich sind mit den betreffenden Platten die vorderen und hinteren Klauen 19 und 20, die mit miteinander kämmenden Zahnrädern versehen sind, über Stifte 28 und Scheiben 29 schwenkbar verbunden.
Die Klaue 19 weist einen U-förmigen flachen Klauenteil 30 auf, der mittels eines Stiftes 31 mit dem oberen Bereich der betreffenden Klaue schwenkbar verbunden ist. Demgegenüber ist die rückwärtige Klaue
20 mit einem sägezahnförmigen Klauenteil 33 versehen, um mit dem flachen Klauenteil 30 zusammenzuwirken, und zwar derart, daß zugeschnittene Drahtstücke 32 zwischen diesen Klauenteilen festgehalten werden. Der sägezahnförmige Klauenteil hat eine solche seitliche
/-\u.3Ul.tiiiuilg, U α υ wii ui Ut.r\ ιi*iι ^r-T mit ίΐιινι jviiiug ut. η.
geneigt verlaufenden Rückseite gebildet ist. Jede der vorderen und hinteren Klauen 19,20 weist einen in ihren Schulterteil eingeschnittenen Schlitz auf, in welchem ein abgestufter Stift 35 mittels eines Stiftes 36 schwenkbar untergebracht ist. Eine Druckfeder 23 und eine Lagerplatte 37 sind zwischen der Schulter des betreffenden Stiftes 35 und jedem der abgesetzten Stifte
21 und 22 vorgesehen. Das vordere Ende des abgesv ^z.ten Stiftes 35 ist in ein Führungsloch 38 eingeführt, welches in dem abgesetzten Stift 21, 22 gebildet ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Druckfedern 23 normalerweise die vorderen und hinteren Klauen 19, 20 aufeinanderzu drücken, um diesen Klauen zu ermöglichen, Drahtstücke zu ergreifen. Wenn der Druckteil 34 jedoch nach außen gedrückt wird, werden die vorderen und hin eren Klauen 19 und
20 nach außen geöffnet, wobei eine Drehung um die Achsen der Stifte 28 erfolgt, bis jeder der Stifte 36 über eine Linie gedreht worden ist, die den abgesetzten Stift
21 oder 22 und den Stift 28 verbindet, wie dies in F i g. 8 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Dabei werden die Klauen in ihrer geöffneten Stellung gehalten.
Festliegende bzw. bewegbare Führungen 39, 40 sind in geeignetem Abstand voneinander vor jeder der ersten und zweiten Bearbeitungseinrichtung 41 und 42 angeordnet, die an Stillsetz-Positionen der Greifeinrichtung 7 seitlich von dem Endlosförderer 6 angeordnet sind. Eine derartige fest angeordnete Führung und eine derartige bewegbare Führung bilden ein Führungspaar welches dazu dient, den Abstand L 2 zwischen einer Greifeinrichtung 7 und einem Biegeanschluß 43 in der Bearbeitungseinrichtung 41 oder 42 währe.der Anschlußklemmen-Biegeoperation konstant zu halten Demgemäß ist die festliegende Führung 39 an einem Bügel 44 mittels Bolzen 45 befestigt Dieser Bügel ist ar dem Rahmen 25 fest angebracht Demgegenüber ist die bewegbare Führung 40 an einem Bügel 46 angebracht der ebenfalls an dem Endlosförderer 6 fest angebracht ist und der im übrigen so angeordnet ist, daß er mit dei fest angeordneten Führung 39 zusammenwirkt Dies« Zusammenwirkung erfolgt derart, daß eine Greifeinrichtung 7 zwischen den betreffenden Führungen mittel· zweier Druckfedern 47 und Bolzen 48 elastisch festgehalten wird, auf die jeweils zwei gesicherte Muttern 49 aufgeschraubt sind.
Von dem Obertragungs-Abschlußende des Endlosför derers 6 steht ein nach hinten sich erstreckender Arrr ab, d. h. von dem seitlichen Teil des Endlosförderers ( auf der Seite des Kettenrades 14. Dieser Arm weisi
einen vom vorderen Ende nach innen verlaufenden Greiferöffnungsstift 51 auf. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß dann, wenn eine Greifeinrichtung 7 mit festgehaltenen leiterabschnitten durch den Arm bewegt wird, der Greiferöffnungsstift 51 in die Innenseite des Druckteiles 34 der rückwärtigen Klaue eingreift (und zwar in einem Zustand, wie er in Fig. 12 gezeigt ist). V'inn die endlose Kette 13 fortfährt sich zu drehen, wird dz.her der Greifer 7 veranlaßt, sich zu öffnen, wie dies auf der linken Seite der F i g. 13 veranschaulicht ist. Dies ermöglicht den mit einer gebogenen Anschlußklemme versehenen Leiterabschnilten nach unten auf eine Aufnahmeschale 52 zu fallen.
Ein Greifer-Verschlußhebel 53 ist in seinem mittleren Teil von dem Endlosförderer 6 unterhalb der Drahtabzugslinie schwenkbar getragen. Der betreffende Hebel ist an seinem einen Ende mit einem Hubmagneten 54 verbunden, der auf der Seite des Endlosförderers derart angeordnet ist, daß der betreffende Hebel 53 ge schwenkt werden kann, wenn der Hubmagnet 54 erregt wird, und zwar in zeitliche Beziehung zur Betätigung der Drahtabstreifvorrichtung 1. Das andere Ende des Hebels 53 trägt eine Rolle 55, die an die Rückseite des Druckteiles 34 der rückwärtigen Klaue 20 während deren Stillsetzung zu drücken vermag, um die vorderen und hinteren Klauen 19 und 20 zum Zwecke des Greifens abgezogener Drähte 5 zu schließen. Auf die Aberregung des Hubmagneten 54 hin werden die Klauen in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht, und zwar unter der Wirkung einer Spannfeder 56, die zwischen dem Hebel 53 und dem Endlosförderer 6 gespannt ist. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß die Anlage zwischen der Rolle 55 und der schrägen Oberfläche auf der Rückseite des Druckteiles 34 dazu führt, daß der Greifer 7 zu einer festen Anschlagplatte 57 auf der Seite der Schneideinrichtung 3 hin gedrückt wird, während der Greifer geschlossen ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der vorliegenden Maschine beschrieben.
Auf der Seite der Drahtabisoliervorrichtung 1 wird die Zuführeinrichtung 4 nach links bewegt und klemmt die Drähte 5 auf der linken Seite der Schneideinrichtung 3 fest. Anschließend wird die Zuführeinrichtung 4 nach rechts bewegt, und zwar um einen bestimmten Hub, um die Drähte von den Spulen 2 abzuziehen, währenddessen die Zuführeinrichtung in der Mitte der Schneideinrichtung 3 hindurchgeführt wird, die nunmehr in ihrer geöffneten Stellung sich befindet. Auf der Seite des Endlosförderers 6, der in einer bestimmten Stellung stillgesetzt ist, wird der Hubmagnet 54 (F i g. 10) erregt. Dadurch wird der Greifer-Schließhebel 53 geschwenkt, wodurch der Greifer 7 geschlossen wird. Währenddessen wird der betreffende Greifer zu der festliegenden Führung 57 (Fig. 11) hin gedruckt Daraufhin werden die abgezogenen Drähte 5 durch die vorderen und hinteren Klauen 19 und 20 (F i g. 7,8) erfaßt, und zwar an einer bestimmten Stelle dicht bei der Schneideinrichtung 3. Gleichzeitig wird die Zuführeinrichtung 4 geöffnet, um die Drähte 5 freizugeben. Die Schneideinrichtung wird geschlossen, wodurch die abgezogenen Drähte abgeschnitten werden. Gleichzeitig werden die Isolationen an bestimmten Stellen auf beiden Seiten des abgeschnittenen Drahtes durchschnitten. Der Stellantrieb 12 wird sodann betätigt, um den Endlosförderer 6 nach rechts zu führen. Da die Schneideinrichtung 3 geschlossen bleibt, werden demgemäß die auf der linken Seite liegenden durchschnittenen Isolationen der Leiterabschnitte 32 mittels der Schneidmesser abgestreift; sie verbleiben in der Schneideinrichtung 3. Demgemäß sind die linken Seitenenden der Leiterabschnitte 32 von den Isolationen befreit (die Isolationen an den rechten Seitenenden der Leiterabschnitte 32 sind bereits abgestreift worden, wie dies später noch beschrieben werden wird). Der Abstand L 1 von dem Greifer 7 zu den hinteren Enden der Leiterabschnitte 32 wird konstantgehalten.
In einem solchen Zustand bewegt die Drehung des
ίο Kettenrades 14 die endlose Kette 13 um eine Strecke von einer Teilung, wodurch die Leiterabschnitte 32 in die nächste Position auf dem Endlosförderer 6 gebracht v/erden. Gleichzeitig wird auf der Seite der Drahtabstreifvorrichtung 1 die Zuführeinrichtung 4, die nunmehr geöffnet ist, nach links über die Schneideinrichtung 3 bewegt, die nunmehr geschlossen ist, bis die linke Seite der Schneideinrichtung 3 erreicht ist. Dort wird die betreffende Zuführeinrichtung stillgesetzt und geschlossen, um die abgezogenen Drähte 5 festzuklemmen.
2(i Sodann erfähr· die betreffende Zuführeinrichtung eine schwache Bewegung nach links, um das Abstreifen der auf der rechten Seite befindlichen Isolation der Drähte 5 zu bewirken. Die Schneideinrichtung 3 wird dann geöffnet, und die Zuführeinrichtung 4 wird nach rechts bewegt, um die Drahtentnahme bzw. -ableitung zu bewirken. Während dieses Betriebs ist der Stellantrieb 12 betätigt, um den Endlosförderer 6 in ihre Ursprungsstellung zurückzubringen (in der in dem Fall, daß ein geeigneter Anschlag vorgesehen ist, die Anschlagstellung genauer bestimmt wäre). Ferner ist ein neuer Greifer 7 für die nächste Drahtstück-Greifoperation bereit.
Auf die Bewegung nach rechts hin und die Stillsetzung der Zuführeinrichtung 4 wird der Hubmagnet 54 wieder erregt. Daraufhin werden die Drahtstücke mittels des Greifers 7 ergriffen, und gleichzeitig laut die Zuführeinrichtung 4 die Drahtstücke los. Durch Wiederholung der oben beschriebenen Operationen werden die Drähte in aufeinanderfolgende Leiterabschnitte bestimmter Längen zerschnitten, wobei derartige Leiterabschnitte 32 mit von ihren beiden Enden befreiten Isolationen mitteln des Endlosförderers 6 zu der Bearbeitungseinrichtung 41 und 42 für die nächste Bearbeitung über eine Entfernung von jeweils einer Teilung übertragen werden.
Wenn der Greifer 7 mit den festgehaltenen Leiterabschnitten 32 sich der Bearbeitungseinrichtung 41 oder 42 nähen, wird er zwischen der festen Führung 39 und der bewegbaren Führung 40 geführt, die einen durch Druckfedern 47 verkörperten Puffer aufweist. Auf diese Weise wird die Entfernung L 2 zu einer B:egeklemme 43 hin, die an der Bearbeitungseinrichtung 41 oder 42 in entsprechende Stellung gebracht wird, konstantgehalten. Darüber hinaus werden die Unterseiten der seitlichen Wangen 17 und 18 des Greifers 7 mittels der Führungsplatte 26 geführt, so daß ein Durchhängen der Oberseite der endlosen Kette 13 verhindert ist
Wenn der Greifer 7, der die oberen und unteren Leiterabschnitte 32 festhält die nach Durchlaufen der Bearbeitungseinrichtungen jeweils einen umgebogenen Anschluß aufweisen, das Anschlagende des Endlosförderers 6 erreicht so stößt die Innenseite des Druckteiles 34 der hinteren Klaue 20 an dem Öffnungsstift 51 an.
Dadurch werden die vorderen und hinteren Klauen 19 und 20 in die Öffnungsrichtung entgegen der Kraft der Druckfedern 23 gedrückt bis der jeweilige Stift 36 die den abgesetzten Stift 21 oder 22 mit dem Stift 28
verbindende Linie durchläuft. Dadurch werden die vorderen und hinteren Klauen 19 und 20 in ihrer offenen Stellung unter der Krafteinwirkung der Druckfedern 23 gehalten. Bei somit geöffnetem Greifer 7 werden die umgebogenen Anschlußklemmen aufweisenden Leiterabschnitte 32 freigegeben und fallen auf die Aufnahmeschale 32.
Durch Wiederholen der verschiedenen oben beschriebenen Operationen werden die von den Drahtabwickelspulen 2 abgezogenen Drähte 5 in aufeinanderfolgende Paare von Leiterabschnitten bestimmter Längen zerschnitten, wobei die Leiterabschnitte an ihren beiden Enden von ihrer Isolation befreit und an lediglich einem ihrer Enden einer Bearbeitung unterworfen werden, währenddessen sie zu der Aufnahmeschale 52 hin übertragen werden. Darüber hinaus werden alle diese Operationen kontinuierlich und automatisch ausgeführt.
Soweit im einzelnen gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben worden ist, wird das Abstreifen der Isolationen auf der Biegeanschlußseite in einer solchen Weise ausgeführt, daß nach Festhalten der Drahtstücke an einer festen Stelle in bezug auf die Schneideinrichtung mittels Greifern, die an Endlosförderern für die Übertragung zu Bearbeitungseinrichtungen hin vorgesehen sind, die Endlosförderer selbst
ίο geschwenkt werden. Daraus folgt, daß der Abstand L 1 von den vorderen Enden der Drahtstücke zu der Greifstellung stets konstant ist. Nachdem die Leiterabschnitte bei Beibehaltung dieser Greifsteliung übertragen sind, wird der Endlosförderer in seine Ursprungs-
stellung zurückgebracht.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von an beiden Enden abisolierten und bearbeiteten elektrischen Leiterabschnitten vorgebbarer Länge aus einem isolierten Leitermaterial größerer Länge, bei der eine Schneideinrichtung enthaltend ein erstes Paar sich gegenüberstehender beim Zusammenfahren den Leiter durchschneidender Messer sowie jeweils ein zweites bzw. drittes Paar in Vorschubrichtung des Leiters gesehen vor bzw. hinter dem ersten Paar angeordneter, die Leiterisolation durchtrennender und annähernd bis auf den Leiterdurchmesser zusammenfahrbarer Messer vorgesehen ist, mit einer ein Paar von Klemmbacken aufweisenden is Zuführungseinrichtung, die jeweils eine dem zu bildenden Leiterabschnitt entsprechende Länge des Leitermaterials längs einer Leiterabgabelinie durch die Schneideinrichtung hindurchzuführen gestattet, und mit einem schrittweise bewegbaren Endlosförderer, dessen Bewegungsrichtung annähernd senkrecht zur Vorschubrichtung des Leiters in der Schneideinrichtung verläuft und der in dem jeweiligen Schrittmaß entsprechenden Abständen Greifeinrichtungen zur Halterung jeweils eines Leiterab-Schnittes aufweist, von denen jeweils eine bei Stillstand des Endlosförderers mit der Schneideinrichtung fluchtet, und bei der wenigstens eine ortsfest seitlich des Endlosförderers angeordnete Bearbeitungseinrichtung vorgesehen ist, die das abisolierte Ende des jeweiligen Leiterabschnittes zur Vorbereitung einer elektrischen Verbindung bearbeitet, und bei der da·« in bei g auf die Vorschubrichtung hintere Ende der jeweiligen Leiterabschnittes durch Zug auf den Leiterabsc' litt in Vorschubrichtung bei geschlossener Schneideinrichtung und das in bezug auf die Vorschubrichtung vordere Ende des jeweiligen Leiterabschnittes durch Zug auf den Leiterabschnitt entgegen der Vorschubrichtung bei geschlossener Schneideinrichtung abisolierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der neben der geschlossenen Schneideinrichtung (3) gelegene Bereich des Endlosförderers (6) mittels eines Stellantriebes (12) bei den jeweiligen Leiterabschnitt (32) fest einspannender Greifeinrichtung (7) in eine in Abstand von der Schneideinrichtung (3) befindliche Verschiebestellung verschiebbar ist und der verschobene Bereich des Endlosförderers (6) nach erfolgter Abisolierung des hinteren Endes des jeweiligen Leiterabschnittes (32) in seine Normal-Stellung zurückfuhrbar ist und daß von den Klemmbacken der Zuführeinrichtung (4), die den mit der größeren Länge noch einstückig verbundenen Leiterabschnitt in geschlossenem Zustand umfassen, aus einer in Vorschubrichtung vor der Schneideinrichtung liegenden Stellung der Klemmbacken der Leiterabschnitt zunächst entgegen der Vorschubrichtung um mindestens den zwischen den den Leiter durchschneidenden und den die Leiterisolation durchtrennenden Messerpaaren liegenden Ab- ·>< > stand verschiebbar ist und anschließend von der Zuführeinrichtung in Vorschubrichtung durch die geöffneten Messerpaare der Schneideinrichtung um eine vorgebbare Länge ziehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- h"> zeichnet, daß der gesamte Endlosförderer (6) mittels des Stellantriebs (12) parallel zur Zuführungsrichtung verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Förderantriebseinrichtung (13,14,15) des Endlosförderers (6) dieser eine kurze Zeitspanne vor Beginn seiner Rückführung aus der Verschiebestellung in die Normalstellung antreibbar und nach Bewegung um einen Teilungsabstand stillsetzbar ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Förderantrinbseinrichtung (13, 14, 15) des in der Verschiebestellung gehaltenen Endlosförderers (6) dieser nach Bewegung um einen Teilungsabstand stillsetzbar ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtungen (7) nach Zurückholen des Endlosförderers (6) in seine Normalstellung in einem vorgegebenen Abstand zu der Schneideinrichtung (3) mittels einer ortsfesten Anschlagplatte (57) gehalten sind.
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