DE2507169B2 - Vorrichtung zum einfuehren von vliesen in nadelmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum einfuehren von vliesen in nadelmaschinenInfo
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- D04H18/00—Needling machines
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einführen von Vliesen in Nadelmaschinen mit einer Vielzahl auf- und abbewegter Nadeln, die in das zwischen einer gelochten Abstreifplatte und einer ebenfalls gelochten Unterlagsplatte vorgeschobene, von einem endlosen Förderband od. dgl. herangebrachte und ein Einlaßwalzenpaar durchlaufende Vlies einstechen, wobei ober- und gegebenenfalls auch unterhalb des Vlieses über dessen Breite verteilt nebeneinanderliegende Stäbe vorgesehen sind, die mit ihrem einen Schenkel befestigt sind, im Mittelteil in Ringnuten der Einlaßwalze bzw. -walzen eingreifen und mit ihrem anderen Schenkel zwischen der Abstreif- und Unterlagsplatte bis in den Bereich der ersten Nadeln reichen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DT-OS 20 53 863) sind die ober- und unterhalb des zuzuführenden Vlieses und zur Überbrückung des Abstandes vom Spalt zwischen den Einlaßwalzen zu den ersten Nadeln dienenden Stäbe an der Zulaufseite des Einlaßwalzenpaares befestigt, um die Walzen herum gebogen und durch den Walzenspalt bis zu den ersten Nadeln geführt. Bei einer Ausführungsvariante umschlingen die Stäbe die beiden Einlaßwalzen, an der Zulaufseite über einen Winkel von mehr als 180°, so daß die Stäbe gewissermaßen auf den Walzen selbst gelagert sind und sich eine besondere Stabbefestigung erübrigt. Das zwischen den oberen und unteren Stäben vorgeschobene Vlies übt nun auf die Stäbe einen Zug in Richtung zu den Nadeln hin aus. Dadurch werden die Stäbe stets fest in die Ringnuten des Einlaßwalzenpaares eingedrückt, so daß sie in den Nuten reibend anliegen, was zu einem erhöhten Verschleiß führt, da die Stäbe wie Bremsbacken wirken. Die oberen und unteren Stäbe liegen jeweils genau übereinander. Dies hat den weiteren Nachteil, daß, da im Bereich jedes Stabpaares die Förderwirkung der Einlaßwalzen verlorengeht, das Vliesmaterial also bremsend beeinflußt wird, im Vlies den Stäben entsprechende Längsstreifen entstehen, in denen das Vliesmaterial den benachbarten Zonen gegenüber etwas zurückhängt.
Zur Beseitigung dieser Mängel ist es auch schon bekannt, an der unteren und/oder oberen Lochplatte, also an der Abstreif- bzw. Unterlagsplatte gegen die Einlaßwalzen kammartig vorragende Lamellen vorzusehen, die an der Ablaufseite der Einlaßwalzen in Ringnuten eingreifen, wobei die Ringnuten der einen Einlaßwalze jenen der anderen Einlaßwalze gegenüber auf Lücke versetzt sind, um das Übereinanderliegen zweier Lamellen zu verhindern. Diese Konstruktion hat sich zwar durchaus bewährt, sie ist aber nur dann brauchbar, wenn der Abstand der Abstreifplatte von der Unterlagsplatte unverändert bleiben soll. Werden jedoch Vliese verschiedener Stärke genadelt, so muß zumindest die Abstreifplatte zur Anpassung an die jeweilige Vliesdicke der Höhe nach verstellbar sein, was die Anordnung von in Ringnuten der betreffenden Einlaßwalze eingreifenden Lamellen an der verstellbaren Lochplatte ausschließt.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Vorrichtung so zu verbessern, daß der Stab- und Einlaßwalzenverschluß auf ein praktisch unbedeutendes Minimum reduziert wird und kein Verziehen des Vlieses zu befürchten ist.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Stäbe von ihrer Befestigung aus an der den Nadeln zugekehrten Seite des Einlaßwalzenpaares in deren Ringnuten eingreifen und unter Bildung eines spitzen Winkels, von dem lediglich der Scheitel in die zugehörige Ringnut ragt, mit ihrem anderen Schenkel zu den Nadeln hin laufen, wobei gegebenenfalls die unteren Stäbe und die Ringnuten der unteren Einlaßwalze den oberen Stäben bzw. Ringnuten der oberen Einlaßwalze gegenüber auf Lücke versetzt sind.
Da die Stäbe nicht mehr in die eigentliche Preßzone zwischen den Einlaßwalzen einragen und die oberen und unteren Stäbe nicht übereinanderliegen, sondern auf Lücke versetzt sind, ist keine Materialverzögerung in einzelne Vliesstreifen zu befürchten. Das vorgeschobene Vlies drückt die Stäbe auch nicht in die Ringnuten der Einlaßwalzen ein, sondern zieht sogar die Winkel etwas vom Nutengrund weg, so daß praktisch keine Reibung zwischen den Stäben und den Einlaßwalzen auftritt und dementsprechend auch kein merkbarer Verschleiß befürchtet zu werden braucht, zumal auch der Stabeingriff in die Ringnuten auf den Scheitelbereich beschränkt ist. Die Stäbe sind an dem einen Winkelschenkel unabhängig von der jeweiligen Lochplatte befestigt, so daß die Abstreifplatte und gegebenenfalls auch die Unterlagsplatte ohne weiteres zur Anpassung an verschiedene Vliesdicken verstellt werden können.
Die Zeichnung zeigt die wesentlichen Teile einer Nadelmaschine mit einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einführvorrichtung schematisch im Vertikalschnitt.
In einen rasch auf- und abbewegten Nadelbalken 1 sind Nadelbretter eingesetzt, die eine Vielzahl von neben- und hintereinander angeordneten Nadeln 2 tragen. Die Nadeln 2 stechen in das nicht dargestellte Vlies ein, das zwischen einer der Höhe nach verstellbaren, gelochten Abstreifplatte 3 und einer ebenfalls gelochten Unterlagsplatte 4 vorgeschoben wird. Das Vlies wird von einem endlosen Förderband 5
herangebracht und durchläuft ein Einlaßwalzenpaar 6, 7, wobei die Walzen 6, 7 mit Ringnuten 8 versehen sind. An der den Nadeln 2 zugekehrten Seite des Einlaßwalzenpaares 6, 7 sind Stäbe 9, 10 angeordnet, die einen spitzen Winkel bilden, dessen Scheitel 11 jeweils in eine Ringnut 8 der oberen bzw. unteren Einlaßwalze 6, 7 eingreift. Der eine Winkelschenkel 12 ist zwischen der Abstreifplatte 3 und der Unterlagsplatte 4 bis in den Bereich der ersten Nadeln 2 geführt. Der andere Schenkel 13 ist vom Scheitel aus etwa tangential und von der betreffenden Einlaßwalze 6 bzw. 8 weggerichtet und dient der Stabbefestigung. Die oberen Stäbe 9 und die Ringnuten 8 der oberen Einlaßwalze 6 sind den unteren Stäben 10 bzw. den Ringnuten 8 der unteren Einlaßwalze 7 gegenüber auf Lücke versetzt. Werden die Winkelschenkel 12 auseinandergespreizt oder durch das zwischen ihnen durchgedrängte Vlies zu den Nadeln hingezogen, so heben sich die Winkelscheitel 11 von den Einlaßwalzen 6, 7 zur Reibungsverminderung ab. Die oberen Stäbe 9 behindern nicht eine Verstellung der Abstreifplatte 3.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einführen von Vliesen in Nadelmaschinen mit einer Vielzahl auf- und abbewegter Nadeln, die in das zwischen einer gelochten Abstreifplatte und einer ebenfalls gelochten Unterlagsplatte vorgeschobene, von einem endlosen Förderband od. dgl. herangebrachte und ein Einlaßwalzenpaar durchlaufende Vlies einstechen, wobei ober- und gegebenenfalls auch unterhalb des Vlieses über dessen Breite verteilt nebeneinanderliegende Stäbe vorgesehen sind, die mit ihrem einen Schenkel befestigt sind, im Mittelteil in Ringnuten der Einlaßwalze bzw. -walzen eingreifen und mit ihrem anderen Schenkel zwischen der Abstreif- und Unterlagsplatte bis in den Bereich der ersten Nadeln reichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (9, 10) von ihrer Befestigung aus an der den Nadeln (2) zugekehrten Seite des Einlaßwalzenpaares (6, 7) in deren Ringnuten eingreifen und unter Bildung eines spitzen Winkels, von dem lediglich der Scheitel (11) in die zugehörige Ringnut (8) ragt, mit ihrem anderen Schenkel (12) zu den Nadeln hin verlaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Stäbe (10) und die Ringnuten der unteren Einlaßwalze (7) den oberen Stäben bzw. Ringnuten der oberen Einlaßwalze (6) gegenüber auf Lücke versetzt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT270374 | 1974-04-01 | ||
| AT270374A AT333048B (de) | 1974-04-01 | 1974-04-01 | Vorrichtung zum einfuhren von vliesen in nadelmaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507169A1 DE2507169A1 (de) | 1975-10-09 |
| DE2507169B2 true DE2507169B2 (de) | 1977-03-31 |
| DE2507169C3 DE2507169C3 (de) | 1977-11-10 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945872A1 (de) * | 1979-11-14 | 1981-05-27 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Nadelmaschine |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945872A1 (de) * | 1979-11-14 | 1981-05-27 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Nadelmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA270374A (de) | 1976-02-15 |
| US3921266A (en) | 1975-11-25 |
| AT333048B (de) | 1976-10-25 |
| BE826956A (fr) | 1975-09-22 |
| FR2265896A1 (de) | 1975-10-24 |
| JPS50132264A (de) | 1975-10-20 |
| DE2507169A1 (de) | 1975-10-09 |
| JPS5335191B2 (de) | 1978-09-26 |
| GB1442974A (en) | 1976-07-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TEXTILMASCHINENFABRIK DR. ERNST FEHRER AG, 4060 LE |
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Free format text: TERGAU, E., DIPL.-ING. POHL, H., ING. (GRAD.), PAT.-ANW., 8500 NUERNBERG |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |