DE250696C - - Google Patents
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- DE250696C DE250696C DENDAT250696D DE250696DA DE250696C DE 250696 C DE250696 C DE 250696C DE NDAT250696 D DENDAT250696 D DE NDAT250696D DE 250696D A DE250696D A DE 250696DA DE 250696 C DE250696 C DE 250696C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B19/00—Cartridges with absorbing substances for respiratory apparatus
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Gas Separation By Absorption (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 250696-KLASSE 61 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1911 ab.
Es sind Patronen zur Beseitigung der Kohlensäure bei Atmungsgeräten, Unterseebooten
u. dgl. bekannt, bei denen die Ausatmungsluft nach Art eines Filters durch übereinanderliegende
Lagen von Ätzkalikörnern streicht, um hierbei von der Kohlensäure befreit zu werden. Bei anderen Patronen sind die Ätzkalikörner
in flachen Taschen gelagert, auch zwischen durchlässigen Sieben einerseits und
ίο Böden oder Tellern oder luftundurchlässigen
Schichten andererseits untergebracht, so daß die Ausatmungsluft von außen durch die Siebe
an die Ätzkalikörner herantreten muß, um sodann den gleichen Weg zurückzugehen.
Nach der vorliegenden Erfindung werden die Körner unmittelbar zwischen luftdurchlässigen
Geweben derart gelagert, daß die durch besondere in die Patrone eingebaute Wände
im Zickzackweg geführte Luft ohne nennenswerten Widertand durch die Gewebe und zwischen die Körner hindurch streichen kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Es ist α die Patrone, die
von der ausgeatmeten Luft durchspült werden soll. In diesem Behälter sind nahe beieinander
zwischen Geweben b b die Ätzkalikörner c c in einzelnen dünnen und überall unterbrochenen Schichten so angeordnet, daß kein
Korn auf dem anderen, sondern jedes für sich allein liegt, und daß sowohl zwischen den einzelnen
Schichten als auch zwischen den Körnern Unterbrechungen und Zwischenräume bleiben. Um nun die Luftbewegung zu regeln,
sind, wie dies in der Figur angedeutet ist, Zwischenwände d d in die Patrone eingebaut
und die flachen aus den luftdurchlässigen Geweben b b bestehenden Taschen frei zwischen
diesen Zwischenwänden d d und · parallel zu diesen aufgehängt. Die Luft durchstreicht
nun im wesentlichen in der Pfeilrichtung den Behälter und kann durch sämtliche Siebe und
zwischen, den Ätzkalikörnern hindurchgehen. Jedes einzelne Korn liegt nach allen Richtungen
hin frei und wird von allen Seiten von der zu reinigenden Luft umspült. Diese
Lagerung soll ein Zusammenlaufen und Zusammenbacken der Körner verhindern. Andererseits
wird auch die an sich bekannte Führung der Luft längs dünner Schichten der Ätzkalikörner benutzt. Auf diese Weise werden
die einzelnen Körner' weit besser ausgenutzt als bei den früher bekannten Einrichtungen,
weil sie weder untereinander noch mit luftundurchlässigen Auflageflächen zusammenbacken
können. Da nämlich die Luft nach beiden Seiten entweichen kann, kann das Gewebe,
das die Körner hält, engmaschiger sein, als wenn die Körner auf einer luftundurchlässigen
Auflagefläche ruhen und nur auf einer Seite von einem Drahtsiebe o. dgl gehalten
werden. In letzterem Falle muß nämlich das Drahtsieb verhältnismäßig großmaschig sein,
damit die Luft frei und tunlichst ungehindert an die auf dem undurchlässigen Boden liegenden
Körner und von hier wieder zurückgelangen kann. Bei dem Erfindungsgegenstand dagegen ist jedes Korn von oben und unten
her zugänglich, so daß enge Maschen weniger schaden und die Wirkung nicht beeinträchtigen.
Um die Lage der Körner zwischen den Geweben zu sichern, können diese zwischen den
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Reihen der Körner zusammengenäht sein, so daß ein Verschieben völlig ausgeschlossen ist.
Die Gewebe können aus dünnem Draht oder auch aus Stoffen bestehen, die die entstehende
Flüssigkeit teilweise aufzusaugen imstande sind. Ebenso können die Zwischenböden
aus aufsaugefähigem Stoff hergestellt sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Patrone zur Bindung der Kohlensäure für Atmungsvorrichtungen, bei denen die Ätzkalikörner schichtförmig in flachen durchlässigen Taschen gehalten werden und die von Kohlensäure zu befreiende Luft durch luftundurchlässige Zwischenwände zickzackförmig geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ätzkalikörner in einfacher Schicht unmittelbar zwischen luftdurchlässigen Geweben (b b) gelagert und von diesen gehalten sind und daß diese täschenartigen Gewebe frei zwischen den Zwischenwänden (d d) und parallel zu diesen befestigt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250696C true DE250696C (de) |
Family
ID=509202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250696D Active DE250696C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250696C (de) |
-
0
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