DE250652C - - Google Patents

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DE250652C
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disk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 250652 KLASSE 63 d. GRUPPElO.
DANTE SILVESTRI in ROM.
Federnde Nabe für Fahrzeugräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine federnde Radnabe für Fahrzeuge aller Art, bei welchen auf der Fahrzeugachse, achsial verschiebbar und unter Federwirkung stehend, eine Scheibe angeordnet ist, die mit ihrer kegelförmig ausgestalteten Fläche in eine ähnlich gestaltete Scheibe des radial verschiebbaren Radkörpers eingreift, derart, daß bei einer Radialverschiebung des Radkörpers die unter Federwirkung
ίο stehende Gegenscheibe achsial verschoben wird, so daß senkrechte, das Rad treffende Stöße in eine achsiale Verschiebung der Gegenscheibe umgesetzt und durch die die letztere beeinflussenden Federn aufgenommen werden.
Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen, bei denen die radiale Verschiebung der mit dem Radkörper verbundenen Scheibe eine Schrägstellung der Gegenscheibe bewirkt, greift bei dem Erfindungsgegenstande die mit dem Radkörper verbundene Scheibe in die auf der Achse angeordnete, unter Federwirkung stehende Scheibe mittels besonderer Führungsflächen, die als dreieck- oder trapezförmige Keilflächen ausgebildet sind, derart ein, daß einer Radialverschiebung des Radkörpers stets eine achsiale Parallelverschiebung der Gegenscheibe entspricht.
Gleichzeitig wird durch diese besondere Ausgestaltung der Angriffsflächen der Scheiben erreicht, daß im Gegensatz zu den bekannten' Konstruktionen eine Drehung des Radkörpers gegenüber der Achse eine Achsialverschiebung der Gegenscheibe hervorruft, wodurch jede Relativdrehung des Radkörpers begrenzt wird und tangentiale, auf den Radkörper treffende Stöße gleichfalls durch die achsial wirkenden,
die Gegenscheibe beeinflussenden Federn aufgenommen werden.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Nabe bei unbelastetem Rade; Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt bei Belastung des Rades; Fig. 3 ist eine Ansicht der beweglichen Scheibe; Fig. 4 ist eine Ansicht der mit dem Radkörper verbundenen Scheibe.
Die die Speichen aufnehmende Nabenhülse 1 ist senkrecht verschiebbar zwischen der mit der Achsbüchse 3 fest verbundenen Scheibe 13 und der von der Büchse 3 abnehmbaren Scheibe 7. Mit der Achsbüchse 3 durch Verschraubung verbunden ist eine zweite Hülse 2, welche die eine achsial verschiebbare Scheibe 4 beeinflussenden Federn 6 in sich aufnimmt. Diese Scheibe 4 ist. mit den Ringflanschen 11 und 12 versehen, welche eine achsiale Führung der Scheibe an der Achsbüchse 3 bzw. an der inneren Wand des Gehäuses 2 gewährleisten. Damit die Scheibe 4 nur eine achsiale Verschiebung, nicht aber eine Drehung gegenüber der Büchse 3 ausführen kann, sind die beiden Teile durch die Führung 22 miteinander gekuppelt. Die Federn 6 bewirken, daß im Ruhezustand des Rades die Scheibe 4 sich gegen eine Ringscheibe 5 (Fig. 4) legt, die mit dem Radkörper 1 fest verbunden ist.
Die Gegenscheibe 4 ist nun gemäß der Erfindung auf der einen, den Federn 6 abgewandten, die Druckfläche bildenden Seite (Fig. 3) mit Gruppen von regelmäßig angeordneten hervortretenden oder zurückspringenden dreieck- oder trapezförmigen Keilflächen 14, 15,16, 17, 18, 19, 20, 21 versehen, denen gleich-
gestaltete Flächen 14' bis 21' auf der mit dem Radkörper 1 verbundenen Scheibe 5 entsprechen.
Wird das Rad belastet oder erfolgt ein Stoß gegen das Rad, so wird unter Wirkung der hierdurch hervorgehobenen Radialverschiebung bzw. Drehung des Radkörpers die Gegenscheibe unter Spannung der sie beeinflussenden Federn achsial und parallel zu sich verschoben. Es werden also irgendwelche auf das Rad auf: treffende Stöße in Achsial verschiebungen der Gegenscheibe umgewandelt und dadurch mit Hilfe der die Gegenscheibe abstützenden Federn abgefangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federnde Nabe für Fahrzeugräder mit zwei Scheiben, deren konische, im unbelasteten Zustande des Rades sich berührende Flächen radiale und achsiale Bewegungen der einen Scheibe gegenüber der anderen Scheibe zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen der Scheiben aus Gruppen regelmäßig angeordneter, radial verlaufender dreieck- oder trapezförmiger Keilflächen bestehen, um bei einer Radialverschiebung oder Drehung der einen Scheibe eine achsiale Parallelverschiebung der Gegenscheibe zu erzielen.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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