DE2505955C3 - Schaltung für eine Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprecher - Google Patents

Schaltung für eine Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprecher

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DE2505955C3 DE2505955A DE2505955A DE2505955C3 DE 2505955 C3 DE2505955 C3 DE 2505955C3 DE 2505955 A DE2505955 A DE 2505955A DE 2505955 A DE2505955 A DE 2505955A DE 2505955 C3 DE2505955 C3 DE 2505955C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltung für einen Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprecher mit einem Tonfrequenz-Generator /um Erzeugen von Tonfrcquen/-Wahlsignalen und mit einem Mikrophon-Verstärker ">"> /um Zuführen von Sprcchsignaien. sowie einer Um Schalteinrichtung /um Umschalten von Sprechen auf Wählen und umgekehrt.
Eine derartige Schaltung ist aus der US-PS 3544 7 Jl bekannt Der als Schmitt-Trigger Schaltung misgcbildc- W) Ie elektronische Umschalter /wischen dem Mikrophon-Verstärker und dem Oszillator bewirkt beim Drücken einer Zifferntaste, daß der Mikrophon-Verstärker abgeschaltet und der Oszillator an die Teilnehmerleitung angeschaltet wird. Erst mit Drücken einer Taste h> wird somit der Oszillator eingeschaltet, so daß während seiner Einschwingzeit keine Amplitudenstabilisierung gegeben ist. Dadurch wird die Wahlgeschwindigkeit des Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprechers stark herabgesetzt. Außerdem sind im Mikrophon-Netzwerk und im Netzwerk des Tongenerators verschiedene Impedanzen gegeben. Die Umschaltung kann daher nicht sprungfrei erfolgen, so daß durch die dadurch auftretenden Storsignale der Tonsignalempfänger in der Zentrale für eine bestimmte Zeit unempfindlich wird. Das Einschalten der Storsignale in die Teilnehmerschleife hat zur Folge, daß beim Schaltvorgang Gleichstromänderungen auftreten, die über die Wechselstromimpedanz des Fernsprechkreises Spannungsimpulse ergeben. Diese Spannungsimpulse stoßen die Eingangsbandfilter des in der Zentrale vorhandenen Tonsignalempfängers an, wodurch diese Filter typenabhängig für kürzere oder längi re Zeit gesperrt weiden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Schaltung für einen Mehrfrequenz-Tastenwahl-Fernsprecher anzugeben, mit der eine optimale Geschwindigkeit «um Wählen der Ziffern und eine sprungfreie Umschaltung verwirklicht werden kann und die sich besonders für Integration eignet.
Diese Aufgab·; wird dadurch gelöst, daß an die Anschlußklemmen des Fernsprechers zwei aus einer Reihenschaltung je eines Widerstandes und je einer Diode bestehende Netzwerke über eine beiden Netzwerken gemeinsame Konstantstromquelle angeschlossen sind, daß der E.ngang des ersten Netzwerkes mit dem Tonfrequenz-Generator und der Eingang des zweiten Netzwerkes mit dem Mikrophon-Verstärker verbunden sind, daß die Ausgänge der beiden Net/werke mit Eingängen von Ausgangs-Net/werken verbunden sind und daß die llmschalteinrichti'ig ein emittcrgekoppeltes Transistorpaar enthält, bei dem die Emitter über eine Konslantstromquelle mit einer der Anschlußklemmen verbunden sind, die Kollektoren je an einem verschiedenen Ausgang der Netzwerke angeschlossen sind und die Basen mit einem Kontak' gekoppelt sind /um Aufrcchihalten der Pegel des das Ausgangs-Net/wcrk durchfließenden 'jleichstromes beim Umschalten.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Pegel der Tongenerator- und Mikrophon-Verstärkersignale beide als Funktion des Konstantstrome', des Fernsprechers gesteuert werden können, wodurch eine mögliche Übersteuerung der Tt igersysteme innerhalb der Ver bindungcn durch die 1 onsignalc vermieden wird.
Ein weiterer Vorteil ist. daß der Tongeneralor beim Betätigen einer Drucktaste nicht zu starten braucht, nachdem beim I Inischalten die Verbindung dem Toiios/illator zugewiesen worden ist. sondern bereits früher in Betrieb gesetzt werden kann. woJurch sich das Wählen weiter beschleunigt.
Ein weiterer Vorteil ist die leichte Inlegnerbarkeit der Schaltung.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß aus der niedcrlsndi sehen Patentanmeldung 2 57 471 ein Mehrfrequenz-Ta stenwahlT ernsprecher bekannt ist. der ein Kohlemikrophon und einen Tongeneralor mit gegenseitig ungleichen Glcichstromwiderständen enthält und in dem ein Hückhörunterdrückungsne'/werk mit nichilinearen Elementen vorgesehen ist, um den EinfltilJ der verschiedenen Werte der Glcichstromwidcrstände des Kohlcmikrophons und des Tongencrator; auf den Glcichsirnmwidcrstiintl des Tondrucktastenwahlt'crnsprcchers herabzusetzen. Hierbei wird dieser Einfluß jedoch nicht vollständig beseitigt, außerdem tritt beim Umschalten vom Kohlemikrophon auf den Tongencrator und umgekehrt eine Erhöhung des Gleichstromwiderslan-
des auf, wodurch unerwünschte Störsignale erzeugt werden. Die Umschaltung erfolgt dabei jedoch auf mechanische Weise.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Figuren dargestellten Ausfiihrungsbeispielen näher ■"> erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Mehrfrequenz-Tastenwahl-Femsprechers gemäß der Erfindung.
Fig.2 ein anderer, Austuhrungsbeispiel eines Mehrfrequenz-Tastenwahl-Fernsprechers gemäß der Erfin- u> dung, und
Fig.3 ein Beispiel einer Umschaltanordnung für Anwendung in einem der in den Fig. I und 2 dargestellten Ausführungsberspiel.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. I zeigt eine r> Schaltung, die einen Teil eines Mehrfrequenz-Tastenwahl-Fernsprechers bildet, der einen Tongenerator 1 und einen Miicrophonverstärker 2 enthält. Der Mehrfrequenz-Tastenwahl-Fernsprecher ist /um Wählen von Ziffern mit Hilfe eines besonderen Signalisierungssy- -'» stems eingerichtet.
In diesem Signalisierungssystem werden /wc; verschiedene im Frequenzband eines .Sprechkanals liegende Frequenzbänder benutzt, wobei in jedem Frequenzband vier Tonsignale mit spezifischen Signalisierungs- -'"> frequenzen liegen. Zum Übertragen einer Ziffer wird eine Tonsignalkombination verwendet, die aus einer im einen Frequenzband liegenden Signalisierungsfrequen/ und einer im anderen Frequenzband liegenden Signalisierungsfrequenz zusammengesetzt sind. Diese zwei «> Signalisierungsfrequenzen pro Tonsignalkombination werden unter der Steuerung eines nicht in der Figur dargestellten Drucktastenschalters auf an sich bekannte Weise vom Tongenerator I erzeugt und über eine Teilnehmerleitung auf einen in einer Fernsprechzentra- ^ Ie angeordneten Tonsignalempfänger übertragen. Auf bekannte Weise wird in diesem Empfänger die Tonsignalkonibinalion über einen gegebenenfalls vorhandenen begrenzenden Verstärker den Eingangsband· filtern zugeführ' Diese Bandfilter trennen die Tonsi- «ο gnalkombination in die in verschiedene Frequenzbändern liegenden, getrennten Signalisierungsfrequenzen, die selektiven Detektoren zugeführt werden. Um aus empfangenen Signalen eine Tonsignalkombination /u identifizieren, gelangen die Ausgangssignale der Detek- ·»■> lorcn an eine Kodeauiwahlanordnung. die bestimmt, daß ausschließlich eine Signalisierungsfrequenz pro Band empfangen wird.
In bekannten Schaltungen für Tondrucktastenwahliemsprecher wird direkt "or dem Senoen einer w Tonsignalkornbination von einem im Druckt.islenschaller jngeordne'en Kurzschli'3kontakl zunächst der Sprechkreis kurzgeschlossen, um zu vermeiden, daß die Teilnehmcrschleife unterbrochen wird oder Sprechsignale ausgesandt weu/en können. Der Tonoszillator w wird danach ii. die Teilnehmerschleife eingeschaltet. Die Folge davon ist, daß sich der Gleichstrom in der Teilnehmerschleife sprunghaft ändert. Diese Gleieh- »Iromänderunpen erzeugen Spannungsimpuls über die Wechselstromimpedan/ des Fernsprecherkreises. Diese «ο Spannungsimpulse stollen die Eingangsfilter des Empfängers an, wodurch eine den begrenzenden Verstärker übersteuernde Schwingung entsteht. Hierdurch werden die Tondrucktastenwahlsignale unterdrückt. Gleichfalls besitzen die Spannungsimpiilsc steile Flanken, wodurch ^ sie Frequenzen enthalten, die in den Bändern de. Bandfilter der Tonempfängr,- liegen. Bei ungenügend begrenzender Wirkung der begrenzenden Verstärker werden dabei die Bandfil er angestoßen, so daß mehrere Detektoren gleichzeitig Ausgangssignale abgeben können. Durch die oben erwähnten Effekte wird der Tonsignalempfänger für einige zehn Millisekunden blockiert, wodurch die große Wählgeschwindigkeit des Tondrucktastenwahlfernsprechers nicht benutzt werden kann.
In Fig. 1 sind zwischen den Leitern 3 und 4 mit den Leitungsanschlußklemmen 5 und 6 gekoppelte Netzwerke 7 und 8 angeordnet, die mit einer definierten Stromquelle 9 gekoppelt sind. Weiter enthält das Netzwerk 7 eine Eingangsklemme 10, an die der Tongenerator 1, und eine Ausgangsklemme Il angeschlossen sind, an die ein Eingang 12-1 eines zwischen den Leitern 3 und 4 angeschlossenen Ausgangskreises 13, 14, 15, 18 und 19 angeschlossen is». Ebenso enthält das Metzwerk 8 eine Eingangsklemme 16. an die der Mikrophonverstärker 2 angeschlossen ist, und eine Ausgangsklemme 17, die mit einem Eingang 12-2 des Ausgangskreises 13, 14, 15, 18 und 19 · ;rbundcn ist. Außerdem ist eine mn den Netzwerken 7 und 8 gekoppelte Urr.schaltanordnung 20,21,22,23, 24, 25 26 und 27 vorhanden.
Das Netzwerk 7 enthält die Serienschaltung ais einem Widerstand 28 und einer Diode 29 in der Ausführung eines als Diode geschalteten Transistors, und das Netzwerk 8 enthält die Serienschaltung aus einem Widerstand 30 und einer Diode 31. gleichfalls, in der Ausführung eines als Diode geschalteten Transistors. In F i g. 1 sind diese Net/werke mit einem Ende mit dem Leiter 4 und mit ihren anderen Enden mit Kollektoren der zur IJmschaltanordnung gehörenden Transistoren 20 und 21 verbunden. Die Emitter dieser Transistoren sind miteinander und über eine Stromquelle 9 mit dem Leiter } verbunden. Auf diese Weise wird erreicht. da3 die Netzwerke 7 und 8 in trie Kollektorkreise eines Differenzverstärkers (»long tailed pair« Schaltung) 20,21, aufgenommen sind, die mit einer Konstantstromquelle 9 im Emiiterkreis versehen ist.
Um die Ströme in den Kollektorkreisen des Differenzverstärker umschalten zu können, sind die Steuerelektroden der Transistoren 20 und 21 einerseits über Dioden 22 und 23 mit dem Leiter J und andererseits über die Kontakte 24 und 25 und die Stromquellen 26 und 27 mit dem Leiter 4 ve; bunden. Es sei hierbei bemerkt, daß auf näher zu erläuternde Weise die Kontakte 24 und 25 derart geschaltet werden, daß bei geöffnetem Kontakt 24 der Kontakt 25 geschlossen ist und umgekehrt.
Der Ausgangskreis enthält einen mit dem Leiter } verbundenen Widerstand 13, der den gemeinsamen Kollektorbe<astungswiderstand der Transistoren 14 und 18 bildet, deren Emitter über die Widerstände 15 und 19 mit d«.m Leiter 4 gekoppelt sind und deren Steuerelektroden mit den Eingangsklemmen 12-1 und 12-2 verbunden sind.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist wie folgt. Ist keine Drucktaste betätigt, befinden sich die Kontakte 24 und 25· in der dargeste'lten Stellung. Es fließt dabei ein Strom vom Leiter 3 über die Dioden 23. den Kontakt 25 und die Stromquelle 27 zum Leiter 4.
Hierdurch führt die Basis des Transistors 2i eine derartige Spannung, daß er leitet. Der von der Stromquelle 9 gelieferte Strom fließt dabei über die Hauptslrombahn des Transistors 21, die Diode 31 und din Widerstand 30 zum Leiter 4. Durch den leitenden Zustand der Diode 31 sind die vom Mikrophonverstärker 2 der Eingangsklemme 16 zugeführten Sprechsigna-
lc ander Atisgangsklcmme 17 vorhanden.
Das Net/werk 9, 21, 31, 30 und das Netzwerk 13, 18, 19 bilden eine sogenannte Stromspiegelschaltung. Das heißt, daß der im Netzwerk 11, 18, 19 fließende Strom dem im Net/werk 9, 21, 31, 30 fließenden Strom direkt proportional ist. Der in diesem letztgenannten Net/ werk fließende Strom setzt sich aus dem von der Stromquelle 9 gelieferten Gleichstrom und dem vom Mikrophonverstärker 2 dem Widersland 30 zugeführtcn Wechselstrom zusammen. Der l'roporlionalilälsfaklnr zwischen den in beiden Netzwerken fließenden Ströme wird vorwiegend durch die Werte der Widerstünde 19 und 10 bestimmt. Der im Netzwerk 13, 18, 19 fließende Strom bewirkt am Widerstand 11 einen Spannungs.ibfall. Die Ausgangsspanniing wird au der Klemme 12 abgegriffen.
Heim Wühlen einer Ziffer ist der Kontakt 24 geschlossen und der Kontakt 25 ist offen. In diesem I alle leitet der Transistor 20. wodurch im Net/werk 7 ein Gleichstrom fließt, der die Diode 29 leitend macht. Die vom Tongenerator der Lingangsklemme IO ziigefiihrten Signalfrequenzcn sind dabei an der Ausgangsklemme Il vorhanden. Auch die Netzwerke 9, 20, 29, 28 und 11, 14, 15 bilden einen sogenannten Siromspiegcl. dessen l'roportionalilalsfaktor zwischen den Strömen in den Netzwerken im wesentlichen durch die Werte der Willerstande 28 und 15 bestimmt wird. Der Wert des Widerstandes 28 ist gleich dem Wert des Widerstandes 30 und der Wert des Widerstandes 15 ist gleich dem Wert des Widerstandes 19 gewühlt. Weil der im Netzwerk 7 fließende Gleichstrom den gleichen Wert wie der zuvor im Netzwerk 8 fließende Gleichstrom hat. weil beide von derselben (Quelle 9 geliefert werden, und die erwähnten .Siromspiegcl ilen gleichen l'roportionalilalsfaktor besitzen, ist der den Widerstand 11 durchfließende Gleichstrom beim Aussenden von Tonsignalen über die Ausgangsklenime 32 gleich dem Strom beim Aussenden von Sprechsignalen
•Vieh beim Umschalten bleibt der Wert des den Widersland 11 durchfließenden Gleichstroms ungeün dert. weil die Summe der in beiden Netzwerken 7 und 8 fließenden Gleichströme in jedem Augenblick gleich verstarker 17, 38 angeordnet, bei der die Stromquelle mit dem Leiter 4. die Basiselektroden der Transistoren 37 und 38 mit den Verbindungspuriklen zwischen den Schiillern 24 und 25 und ilen Dioden 22 und 23 und die Kollektoren ikr I ransisloren 37 und 18 mit den Kollektoren der 1 i.insistorcn H und 15 verbunden sind
Die Wirkungsweise dieser Schaumig unterscheidet sich von der in Γ ι g. I darm, daß unter der Steuerung der Kontakte 24 und 25 der von der Stromquelle 11, 34 oder 35, 3f> gelieferte Strom slatl durch die Netz« erke 7 oder 8 über den Transistor 17 oder 18 um\ die Stromquelle 39 zum Leiter 4 abgeleitet wird. Hierdurch wird erreicht, daß für die dargestellten Siellungen der Kontakte 24 und 25 die Mim Tougeneralor I abgegebenen Tonsignale und in den nicht dargestellten Stellungen die vom Mikrophonvcrstiirkcr 2 abgegebenen Sprechsigna Ie an der Ausgangsklenime 12 abgegriffen weiden können.
Is sei bemerkt, daß auch andere Teile der Schaltung auf andere Weise verwirklicht werden können. Obige llesclircibtingen /'igen, dal! beim Umschalten von Sprech- nach Tonsigp.ilen oder umgekehrt der Gleichstrom im 'Visgiingskreis. also der im leilneliiiierkreis. iingcandcrt bleibt, wodurch keine Siörsignalc erzeugt werden und eine optimale Geschwindigkeit beim Wühlen von Ziffern möglich ist.
Außerdem kann beim Hclatigen der lasten der Tongcneralor I direkt gestand werden und man braucht nicht zu warten, bis die Kontakte 24 und 25 umgelegt sind, wodurch der Tongeneralor I beim I Umlegen der Kontakte 24 und 25 direkl die volle ToiiMgnalspannung an die Ausgangsklemme 12 abgibt.
Weiter hai·, sich der Gleichstrompegel im Teilnch merkreis aufrecht, was bedeutet, daß die vom Tongeneralor I und vom Mikrophonv ei Marker 2 abgegebenen Signalpegel durch den Schlcifcnglcichstrom gesteuert werden können, wodurch größere Kancliihständc möglich sind und eine mögliche Ober steuerung der Trügcisvsieme innerhalb der Verbindungen durch die Tonsignale vermieden wird.
Weiter eignen sich die in den Ausführungsheispielen dargestellten Schaltungen besonders gut für eine
Das Netzwerk 13, 14. 15, 18. 19 zusammen mit der Umschaltanordnung 20 bis 27 und die Netzwerke 7 und 8 bilden für die Sprech- und Tonsignale eine sogenannte »exklusive« ODLR-Sehaltung. in der der Gleichstrom durch die Konstant-Slromquelle 9 und die Verwendung eine·· Differenzverstärkers 20,21 konstant bleibt.
Das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in ("ig. 1 dargestellten ■Visfiihrungsbeisf.iel in den nachstehend erwähnten Teilen, leder der Netzwerke 7 und 8 ist über cmc von einem Widerstand 34, 36 und einem Transistor 33, 35 gebildete Stromquelle zwischen den Leitern 3 und 4 angeschlossen. Um Gleichheit der Ströme der beiden Stromquellen zu bekommen, ist zwischen den Leitern 3 und 4 eine Serienschaltung aus einer Konstant-Slromquelle 40 und einem Widerstand 41 angeordnet und die Steuerelektroden der Transistoren 33 und 35 sind mit dem Verbindungspunkt der Stromquelle 40 und des Widerstandes 41 verbunden. Die auf diese Weise erhaltenen Stromspiegelschaltungen 40,41,34, 33,7 und 40.41, 36,35,8 sorgen dafür, daß die in den Netzwerken 7 und 8 fließenden Gleichströme identisch sind.
Um diese Gleichströme in den Netzwerken 7 und 8 exklusiv schalten zu können, ist ein mit einer Stromquelle 39 im Emitterkreis versehener Differenzenthalten.
Die Anzahl Kontakle pro Drucktaste des Druckta sienschaltcrs kann mit Hilfe der in I'ig. 3 dargestellten Schaltung um eins herabgesetzt werden. Diese Schal tung enthalt eine zwischen den Leitern 1 und 4 geschaltete sogenannte Stromspiegelschaltung, von der ein erster Abzweig durch die Reihenschaltung aus der Stromquelle 42. dem als Diode geschalteten Transistor 43 und dem Widerstand 44. ein zweiter Abzweig üorch den Transistor 45. die dazu parallel geschalteten Dioden 46. den damit in Reihe geschalteten Transistor 47 und den Widerstand 48. und ein dritter Abzweig durch den Transistor 49. die dazu parallel geschalteten Dioden 50. den damit in Reihe geschalteten Transistor 51 und den Widerstand 52 gebildet wird, wobei die Steuerelektrode des Transistors 49 mit dem Verbindungspunkt der Diode 46 verbunden ist.
Da die Werte der Widerstände 48 und 52 gleich groß sind, sind auch die die Transistoren 47 und 51 durchfließenden Ströme gleich groß, und ihre Absolutwerte gleich dem von der Stromquelle 42 gelieferten Strom, multipliziert mit dem Wert des Widerstandes 44 und geteilt durch den Wert des Widerstandes 48 oder 52. Mit den Kollektoren der Transistoren 45 und 49 sind Ausgangsklemmen 53 und 54 verbunden, die an die in
'en ί ig ml·' .' dai gcsirlilcn Hasen .iei ir.inw urn 2(1 und 21 i .'w an die Hasen dei l-,r istoi cn !7 im.! IH .Jlgesi hlos,en werden müssen I ■ --ei hierbei benteikl. daß (in /.iis.iiiimeiiiii b it mit dem ι:; Ι ι g. 2 d.irg'-Mellten Ausiühningsbeispie! alle in I; g. ' darg.·-!eliter- np." I lansistoren durch pnp-Transistor"M ei-et/t werde" müssen und die \ ers"rgungsspaiiiHu.gs;.iolanlat umge kehrt wer:'., η muß.
t m an i'i·.' Klemmen it um1 54 du l'c -;- '.in1·, hten Steuersignale ab/ugeben. im /w isii'en del. I eitern !und 4 die Reihenschaltung aus dem als Diode ges- !'ialteten [ ι .risislor 55. dem Wide: stand 5h und einem Schallkoiit,ik 57 angeordnet, wobei de' \ erbindtmgspunki des T riii -is'ors 55 und des Widerstandes 56 mit der (t.isis des I i,iiisistors45 verbunden ist.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist wie folgt. In der dargestellten Stellung des Schalters 57 durchfließt den Transistor 55 keil itrom. wodurch der I'ransistor 45 !!isp-j-rri ist Ί'-s luit /rii' I iilgo. d.ili der den F ι,iιisisi<-i 47 iltin hflieiiende Strom über die Dioden 4d geliefert wird, wodurch die Spannung an der \usgangsklemme 54 'iiedng ist D.ι die Dioden 4<i Stroin fuhren, leitet d>T ir.inM'.tor 44. und die Spannung an ι!;·; Ausgangsklen: nie 5} ist hoch Das Schließen des Sei .liters 57 hat /in I "Ige. d.iH ein Strom vom Leiter 5 die Diode 55. den Wider-'and 5f> und den Schalte- 57 durchfließt. Hierdurcl· k.inn für den Transistor 45 ein Basisstrom fließen, wodurch dieser Iraiisistor in die Sättigung kommt Die Ausgangsspanntnig der Klemme 54 ist dabei hoch Dies bringt nut sich, daß die Dioden 4h keinen Strom fuhren können, wodurch der 11 ansislor 4Ί gesperrt wird. Der Strom für d η Transistor 51 wird dabei über die Dioden 50 vom Leiter 3 be/ogcn. wodurch die Spannung an der Ausgangsklemme 5} niedrig w ird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltung für einen Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprechc-r mit einem Tonfrequenz-Generator zum Erzeugen von Tonfrequenz Wahisignalen und mit einem Mikrophon-Verstärker zum Zuführen von Sprechsignalen, sowie einer Umschalteinrichtung zum Umschalten von Sprechen auf Wählen und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anschlußklemmen (5, 6) des Fernsprechers zwei aus einer Reihenschaltung je eines Widerstandes (28, 30) und je einer Diode (29, 31) bestehende Netzwerke (7,8) über eine beiden Netzwerken (7, 8) gemeinsame Konstantstromquelle (9) angeschlossen sind, daß der Eingang (10) des ersten Netzwerkes (7) mit dem Tonfrequenz-Generator (1) und der Eingang (16) des /weiten Netzwerkes (8) mit dem Mikrophon-Verstärker (2) verbunden sind, daß die Ausgänge (II, 17) de·· beiden Netzwerke (7, 8) mit Eingängen (12-«', 12-2) von Ausgangs-Net/werken (!J, 14,15) verbunden sind und daß die Umschalteinrichtung ein emittergekoppeltes Transistorpa^r (20, 21) enthält, bei dem die Emitter über eine Konstantstromquelle (9) mit einer der Anschlußklemmen (5,6) verbunden sind, die Kollektoren je an einem verschiedenen Ausgang (11, 17) der Net/werke (7,8) angeschlossen sind und die Basen mit einem Kontakt (57) gekoppelt sind zum Aufrechthalten der Pegel des das Ausgangs-Net/werk durchfließenden Gleichitrotiiesbeim Umschalten.
2. Schaltung n-'.ch Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Net/werke (7, 8) jeweils mit oinem der Ausgangs-Nctzwerke [M, 14, Ij) Stromspicgelschaltungen t Iden, be; deneii die Stromverhältriisfaktoren einander gleich sind.
3. Schaltung nacn Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Konslantstromqudle (9) die Konstants' romquelle (9) der Umschalteinrichtung bildet.
4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromquelle (40,41, 33, 34, 35, 36) zwei Stromspiegelschaltungen (40, 41, 33, 34/40, 41, 35, 36) mit gleichem Stromverhältnisfak tor enthält und daß die Konstantstromquelle (9) der Umschalteinrichtung mit der gleichen Anschlußklemme (6) verbunden ist. wie die beiden Net/werke (7.8).
DE2505955A 1974-02-26 1975-02-13 Schaltung für eine Mehrfrequenz-Tastwahl-Fernsprecher Expired DE2505955C3 (de)

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