DE2505584B2 - Hydrodynamisch-mechanisches verbundgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydrodynamisch-mechanisches verbundgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Bei einem Getriebe der im Oberbegriff des Anspruchs 1 aufgeführten Gattung (US-PS 32 61 232) ist
die Leitradwelle an zwei axial voneinander entfernten Stellen auf der beiderseits überstehenden TurbinenweJle
gelagert, deren hinteres Ende in eine in der hinteren Endwand des undrehbaren Getriebegehäuses doppelt
gelagerte Abtriebswelle mit Keilverzahnung eingeschoben ist und deren vorderes Ende in dem an der
Motorabtriebswelle zentrierten Wandlergehäuse gelagert ist, welches seine zweite Lagerung auf der
Leitradwelle erfährt. Das hintere Ende der Leitradwelle trägt das oonnenrad des als Planetengetriebe ausgebildeten
mechanischen Getriebes, dessen Ringrad in einem Stück mit der Abtriebswelle ausgebildet ist, während
der Planetenträger dieses Getriebes alternativ zu einer auf der Leitradwelle sitzenden Bremsscheibe mittels
servobetätigter Scheibenbremsen abbremsbar sind, deren stationäre Teile einschließlich hydraulisch beaufschlagter
Betätigungskolben in einem topfförmigen Innengehäuse untergebracht sind, das mittels Zentrierflächen
an der Innenseite der Vorderwand des undrehbaren Getriebegehäuses zentriert und daran
befestigt ist.
Das bekannte Verbundgetriebe ist demgemäß aufwendig in der Konstruktion und verlangt besonders in
axiaier Richtung enge Toleranzen, die es erforderlich machen, die Einstellung der Axialabstände durch
Paßbleche oder Paßstreifen zu korrigieren.
Auch läßt das bekannte Getriebe nur in geringem Umfang die Zusammenfassung der vielen Einzelteile zu
Montagegruppen zu, was die Auswechselung von Hilfseinrichtungen für den hydrodynamischen Drehmomentwandler
wie beispielsweise Zahnrädersätzen erschwert, und die Ausbildung und Abdichtung der
Verbindungsleitungen zwischen der Druckflüssigkeitspumpe, der Ventileinrichtung, der Servomotoren der
Bremsen, der Arbeitskammer und dem Pumpensumpf bringt weitere konstruktive Probleme insbesondere
auch unter dem Gesichtspunkt einer guten Zugänglichkeit dieser Teile mit sich.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die vorgenannten Schwierigkeiten bei der
ho Herstellung eines solchen Verbundgetriebes mit entsprechend
großem Gehäuse unter der Forderung enger Toleranzen zu vermeiden und soweit wie möglich die
rotierenden Teile, die empfindlich gegenüber exzentrischen Verlagerungen sind, in unmittelbare Nähe
ι,, zueinander zu bringen, wobei gleichzeitig die Schwierigkeiten
bezüglich der Abdichtung des hydraulischen Steuersystems bei einfacher /ugängliehkeit beseitigt
werden sollen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Es ist. bei hydrodynamisch mechanischen Verbundgetrieben bereits bekannt, zwischen dem Getriebeinnenraum
und dem Wandler eine eingesetzte Trennwand vorzusehen, an der wenigstens eine der servobetätigten
Bremsen und andere Teile des mechanischen Getriebes angeordnet sind (z. B. DT-PS 8 48 603). Es ist auch
bekannt, zwischen voneinander getrennte Gehäusen für den hydrodynamischen und mechanischen Teil eines
Verbundgetriebes eine Trennwand einzusetzen, welche die Druckflüssigkeitspumpe und sämtliche Verbindungsleitungen
zur Schaltplatte und den anderen Anschlußeinrichtungen in sich aufnimmt (DT-OS
15 00 358). Hierbei handelt es sich jedoch nicht um zentrale Zwischenwände im Inneren des vom Wandler
getrennten Getriebegehäuses, sondern um abschließende Endwände eines solchen Gehäuses.
Es ist zwar auch schon bekannt, bei hydrodynamischmechanischen Verbundgetrieben im Innern der abge-
schlossenen Getriebegehäuse — für den mechanischen Getriebeteil — eine Zwischenwand vorzusehen, die als
Abstützung für Getriebeteile, Bremsen usw. dient (US-PS 30 99 172, US-PS 26 12 792). Jedoch handelt es
sich hierbei um einstückig mit dem Getriebegehäuse gegossene Wände, die als Abstützung für mehrere
hintereinander angeordnete Planetenradsätze dienen.
Merkmale zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der nachfolgenden Beschreibung ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein hydrodynamischmechanisches Verbundgetriebe gemäß der Erfindung
mit einem hydrodynamischen Drehmomentwandler der gattungsgemäßen Art,
Fig.2 einen Querschnitt durch den Drehmomentwandler
nach Linie II-Il in F i g. 1 und
Fig.3 einen Längsschnitt durch eine abgeänderte
Ausführungsform des Verbundgetriebes nach F i g. 1 mit einem zusätzlichen mechanischen Getriebe, wobei nur
der rückwärtige Bereich des hydrodynamisch-mechanischen Getriebes geschnitten dargestellt ist.
Das in F i g. 1 gezeigte hydrodynamisch-mechanische Verbundgetriebe kann als eine Vereinigung von drei
Hauptteilen, nämlich einem hydrodynamischen Drehmomentwandler TC mit drehbarem Wandlergehäuse,
einem zentralen mechanischen Getriebe CA und einem rückwärtigen mechanischen Getriebe RA angesehen
werden, die im Betrieb zusammenwirken.
Die zum zentralen mechanischen Getriebe CA gehörenden Komponenten sind von einem zentralen
Block 4 getragen der innerhalb des undrehbaren Gehäuses 2 befestigt ist und durch den sich die
Leitradwelle 6 mit einem Kugellager 8 darin erstreckt, welche außerdem mittels eines Gleitlagers to innerhalb
des Turbinenrades des Drehmomentwandler gelagert ist.
In dem zentralen Block 4 sind ferner eine Leitradbremse 12 und eine weitere Bremse 14 für den wi
Planetenradträger 16 eines Planetenraclgetriebes angeordnet, dessen Sonnenrad auf der Leitradwelle 6
befestigt ist und dessen Ringrad mit der Turbinenradwelle
18, die eine Axialbohriing 19 aufweist, fest
verbunden ist. ι,,
Eine Speisedruckpumpe 20 weist zwei stirnseitig miteinander kiimmtMidc Zahnräder 21, 23 (Fig. 2) auf,
von denen das eine dunh i-inen Zahnkranz am
rotierenden Gehäuse 22 des hydrodynamischen Drehmomentwandlers angetrieben wird, welches seinen
Antrieb von dem in F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten Schwungrad 32 einer Antriebsmaschine wie beispielsweise
eines Dieselmotors über Gummikissen erhält.
Die Turbinenwelle 18 ist in dem rotierenden Wandlergehäuse 22 mittels eines Gleitlagers 26
gelagert. Das Wandlergehäuse 22 ist an seinem rückwärtigen Ende in dem zentralen Block 4 mittels
eines Wälzlagers 28 und an seinem vorderen Ende mittels eines Wälzlagers 30 innerhalb des Schwungrades
32 gelagert. Die Turbinenradwelle 18 ist an ihrem rückwärtigen Ende mittels eines Gleitlagers 34 in einer
Abtriebswelle 36 gelagert, die ihrerseits in dem rückwärtigen Getriebedeckel 38 mittels eines Kugellagers
40 und eines Gleitlagers 42 ihre Lagerung erfährt.
Zwischen der Turbinenradwelle 18 und der Abtriebswelle 36 befindet sich ein als Planetenradgetriebe
ausgebildetes Reversiergetriebe 44, das eine Direktverbindung zwischen der Turbinenwelle 18 und der
Abtriebswelle 36 herstellt, wenn eine Kupplung 46 eingerückt ist, und die Drehrichtung der Abtriebswelle
36 gegenüber der Turbinenradwelle 18 umkehrt.wenn eine Bremse 48 bei ausgerückter Kupplung 46
eingerückt ist.
Innerhalb des Wandlergehäuses 22 sind ein Leitschaufelkranz
50 auf der Leitradwelle 6 und ein zwei Schaufelkränze aufweisendes Turbinenglied 52 auf der
Turbinenwelle 18 befestigt. Das Wandlergehäuse 22 enthält ferner ein Pumpenglied 54, das mit dem
Wandlergehäuse 22 wahlweise über eine Kupplung 56 kuppelbar oder freilegbar ist. Außerdem ist noch eine
Direktkupplung 58 zur unmittelbaren Verbindung der Turbinenwelle 18 mit dem Wandlergehäuse 22 vorhanden.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das hydrodynamisch-mechanische
Getriebe gemäß L-inie II-Il in F i g. 1 im Bereich des zentralen Blocks 4 und veranschaulicht
zusammen mit Fig. 1, wie die Speisedruckpumpe 20 Druckflüssigkeit zu einem an der Außenseite des
undrehbaren Gehäuses 2 angebrachten Ventilsystem V liefert. Die Druckflüssigkeit strömt von der Speisedruckpumpe
20 durch eine Speisedruckleitung 64 zu der einen oder anderen von zwei Verbindungsleitungen 66
und 68, die alternativ durch ein 5/3-Wegeventil 112 innerhalb des Ventilsystems V mit der Speisedruckleitung
64 verbindbar sind, während die verbleibende Verbindungsleitung 63 bzw. 66 die Druckflüssigkeit,
nämlich öl, nach dem Durchströmen des Schaufelblattsystems in der Wandlerkammer 22 zurückleitet. Fig. 2
zeigt ferner im undrehbaren Getriebegehäuse 2 einen Rückführkanal 84 vom Ventilsystem zu einem Wärmetauscher
62 und eine Rohrverbindung 60 von der Auslaßseite des Wärmetauschers zur Speisedruckpumpe
20. Der Strömungspfad zwischen den Verbindungsleitungen 66 und 68 über den hydrodynamischen
Drehmomentwandler verläuft durch den zentralen Block 4 zu einer Kammer 88 und weiter durch
Radialbohrungen 86 in der Leitradwelle 6 in einen axialen Ringkanal zwischen dieser und der Turbinenwelle
18 und durch axial gerichtete Bohrungen 90 im Turbinenrad zur Wandlerkammer 92 und den Schaufelringen
50, 52 und 54 und von dort durch axial gerichtete Bohiungen 94 mit darin angeordneten Maximaldruckventilen
96, eine Bohrung 98 und ein Rückschlagventil 100 in der Kupplungsscheibe der Direktkupplung 58,
durch eine Radialbohrung 102, durch die ZentralbohiLirig
19 der Turbinenwellc 18 sowie schließlich durch
Radialbohrungen 104, 106 und 108 zurück zu einer Kammer 110 innerhalb des zentralen Blocks 4, in
welcher die Rohrleitung 66 mit der obenerwähnten Kammer 88 und die Rohrleitung 68 mit der Kammer 110
verbunden sind.
Der Druckflüssigkeitsstrom verläuft in der vorbeschriebenen Richtung, wenn sich der hydrodynamische
Drehmomentwandler im Hydraulikantrieb befindet und das 5/3-Wegeventil hierzu die Stellung nach Fig. 2a
eingenommen hat. In dieser Stellung ist das Pumpenglied 54 mit dem Wandlergehäuse 22 durch die
Kupplung 56 unter der von der Druckdifferenz an den Maximaldruckventilen 96 erzeugten Kraft gekuppelt.
Bei Direktantrieb hingegen ist der Druckflüssigkeitsstrom zwischen den Verbindungsleitungen 66 und 68 mit
Hilfe des 5/3-Wegeventils 112 derart umgekehrt, daß er
durch die Leitung 68 zur Wandlerkammer gelangt und durch die Leitung 66 aus dieser zurückkehrt. Anstelle
des Durchtritts durch das Rückschlagventil 100 strömt in diesem Fall die durch die Radialbohrung 102
eintretende Druckflüssigkeit weiter durch ein Maximaldruckventil 114 in der Kupplungsscheibe der
Direktkupplung 46 und wirkt aufgrund des Druckabfalls dann dergestalt auf den Servokolben 116 dieser
Kupplung, daß diese eingerückt wird. Nach Passieren des Maximaldruckventils 114 strömt die Druckflüssigkeit
dann weiter zwischen den Kupplungsflächen der Reibungskupplung 56 hindurch, legt das Pumpenglied 54
frei, verläßt die Wandlerkammer 92 durch die axial gerichteten Bohrungen 90 und strömt von dort zurück
auf dem oben beschriebenen Wege zur Rohrleitung 66 und zum 5/3-Wegeventil 112. In beiden Fällen erfolgt
der Rückfluß über das Ventil 112 und von dort zurück
durch den Kanal 84 im undrehbaren Gehäuse 2 zum Wärmetauscher 62 und durch diesen über den Kanal 60
erneut zur Speisedruckpumpe 20.
Der Querschnitt nach Fig. 2 verläuft durch die Längsachse des 5/3-Wegeventils 112, das, wie beschrieben,
die Aufgabe hat, die Speisedruckleitung 64 alternativ an eine der Verbindungsleitungen 66, 68 und
die nicht damit verbundene Verbindungsleitung an eine zum Rückführkanal 84 führende Entlüftungsöffnung 85
anzuschließen.
Das 5/3-Wegeventil 112 hat eine dritte Stellung (Mittelstellung), in welcher die Speisedruckleitung 64
weder mit der Leitung 66 noch der Leitung 6i verbunden ist. Statt dessen ist die Speisedruckleitung 64
dann unmittelbar zum Wärmetauscher 62 über ein (nichi gezeigtes) Maximaldruckventil entlüftet. In Fig. 1 isi
jedoch ein Kanal 118 gezeigt, welcher die Speisedruckpumpe
20 über Radialbohrungen 120,121 und 122, einer axial verlaufenden Kanal 124 in der Turbinenwelle
ίο sowie über weitere Radialbohrungen 126 und 128 in
dieser Welle mit der Arbeitskammer 92 verbindet. Die durch diese Bohrungen und Kanäle strömende Arbeitsflüssigkeit, die von begrenzter Menge ist, verläßt die
Arbeitskammer 92 durch das Rückschlagventil 100, das hierbei als Niederdruckdifferenz-Maximaldruckventil
wirkt, und fließt durch die Leitung 68 und ein im Ventilsystem V angeordnetes Niederdruckdifferenz-Maximaldruckventil
132 (F i g. 2) zum Rückführkanal 84 ein entsprechendes Maximaldruckventil 130, das an die
jo Leitung 68 angeschlossen ist, ist für einen verhältnismäßig
hohen öffnungsdruck ausgelegt, um einen genügend hohen Druck in der Wandlerkammer 92 beim
hydraulischen Bremser sicherzustellen. Dieses Ventil ist in der Neutralstellung geschlossen. Die Kammern 134
und 136 im 5/3-Wegeventil stehen mit dem Rückführkanal 84 im feststehenden Gehäuse in Verbindung.
Das 5/3-Wegeventil 112 ist derart ausgebildet, daß alle seine Teile, nämlich die Ventilteller, Ventilschäfte
und Ventilsitze koaxial angeordnet sind, wobei die Ventile durch Axialbewegung öffnen bzw. durch axialen
Andruck gegen ihre Sitze schließen.
Fig.3 veranschaulicht wie bei dem Getriebe der
hintere Gehäusedeckel ohne Austausch der Getriebeleile durch ein zusätzliches Getriebe, beispielsweise ein
Übersetzungs- (Overdrive) oder Untersetzungsgetriebe mit mehreren Getriebestufen ersetzt werden kann. Dies
bedeutet, daß die Getriebekonstruktion zusätzlich zu den bereits beschriebenen Merkmalen auch die
Möglichkeit der leichten Anpassung an die Verwendung verschiedener Zusatzgetriebe eröffnet, so daß verschiedene
Drehzahlbereiche der Zusatzgetriebe unter allen Antriebsbedingungen bei normalem Vorwärtsantrieb
zur Verwendung kommen können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Hydrodynamisch-mechanisches Verbundgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem
flüssigkeitsdichten undrehbaren Getriebegehäuse, einem außerhalb davon befindlichen und mit
drehbarem Gehäuse versehenen hydrodynamischen Drehmomentwandler, dessen drehbare Leitradwelle
mittels einer im Getriebegehäuse angeordneten servobetätigten Bremse festbremsbar ist, und einem
gleichfalls im Getriebegehäuse angeordneten, zumindest teilweise von der Leitradwelle getragenen
und durch eine weitere servobetätigte Bremse einschaltbaren mechanischen Getriebe, wobei
außerdem eine vom Wandlergehäuse antreibbare Druckflüssigkeitspumpe und eine Ventileinrichtung
zum Steuern der Druckflüssigkeitszufuhr zu den Servomotoren der Bremsen sowie durch axiale
Kanäle in den Wellen hindurch zur Arbeitskammer des hydrodynamischen Drehmomentwandlers und
von dort zurück zu einem an der Unterseite des Getriebegehäuses gelegenen Pumpensumpf vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitradwelle (6) innerhalb des Getriebegehäuses
(2) in einer in dessen Mantelteil eingesetzten zentralen Zwischenwand (4) gelagert ist, an welcher
außerdem wenigstens eine der servobetätigten Bremsen (12,14) angeordnet ist, daß die Ventileinrichtung
(V) außerhalb des Getriebegehäuses nahe der Zwischenwand (2) gelegen ist und daß die
Zwischenwand (2) mit der Leitradwelle (6), Teilen des mechanischen Getriebes (16) und den an ihr
angeordneten Bremsen (12, 14) zu einer von der Zwischenwand getragenen zentralen Baugruppe
vereinigt ist, wobei sämtliche Verbindungsleitungen (60, 64, 66, 68, 84) zwischen der Druckflüssigkeitspumpe
(20), der Ventileinrichtung (V), den Servomotoren der Bremsen (12, 14), den axialen Kanälen in
den Wellen (6, 18) und dem Sumpf zumindest in unmittelbarer Nähe der Zwischenwand (4) angeordnet
und zum Teil als Kanäle in dieser ausgebildet sind.
2. Verbundgetriebe nach Anspruch 1, bei dem das mechanische Getriebe als Planetengetriebe mit
einem durch eine servobetätigte Bremse festlegbaren Planetenträger ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Servobetätigung der Bremse (14) für das Planetengetriebe in der Zwischenwand (4)
angeordnet ist.
3. Verbundgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, mit einem von einem Servogerät schaltbaren weiteren
mechanischen Getriebe, dessen Eingangswelle die Turbinenwelle ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitradwelle (6) des Drehmomentwandlers bis an das Servoelement (46) des weiteren mechanischen
Getriebes (44) reicht und zusammen mit der Turbinenwelle (18) einen im Querschnitt kreisringförmigen
Kanal zur Hin- und Rückleitung von Steuerfliissigkeit zu diesem Servo bildet.
4. Verbundgetriebe nach Anspruch 3, bei welchem das weitere mechanische Getriebe ein als Planetengetriebe
ausgebildetes Reversiergetriebe ist, dessen Planetenträger wahlweise mit der Turbinenwelle
kuppelbar oder am undrehbaren Getriebegehäuse mittels einer weiteren Bremse festlegbur ist, dadurch
gekennzeichnet, dal) die Servobetätigung dieser Hreinse (48) in der abtriebsseitigen I'ndwand des
iiMilrehbaren (ieuiebegehaiises(2) angeordnet ist.
5. Verbundgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die als
außenachsige Zahnradpumpe ausgebildete Druckflüssigkeitspumpe (20) an der Zwischenwand (4)
angeordnet und innerhalb des feststehenden Getriebegehäuses (2) von dem dichtend in dieses
hineinragenden rückwärtigen Ende des rotierenden Wandlergehäuses (22) antreibbar ist.
6. Verbundgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Teil des Sumpfes von einem an der Unterseite des stationären Gehäuses angeordneten Wärmetauscher
(62) gebildet ist.
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