DE250551C - - Google Patents

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DE250551C
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cleaning roller
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/80Arrangements for stripping cylinders or rollers
    • D01G15/805Arrangements for stripping cylinders or rollers by suction or blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand des Patentes 248375 ist eine Putzvorrichtung mit Staubabsaugung für Krem-. pein und ähnliche Maschinen, bei der die Putzwalzenwelle und der die Saugluft erzeugende Ventilator o. dgl. auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind. Falls der Ventilator, wie es bei dem Hauptpatent der Fall ist, auf der Putzwalzen welle aufgekeilt ist, erhält er dieselbe Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Putzwalze. In manchen Fällen ist es aber erwünscht, den Ventilator schneller umlaufen zu lassen als die Putzwalze, und die Erfindung bezweckt, eine solche Betriebsweise der Putzvorrichtung zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der einen Ausführungsform von der Seite des Ventilators aus.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie E-E der Fig. 1. Die
Fig. 4 ist eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansieht einer zweiten Ausführungsform und
Fig. 5 ein zugehöriger Längsschnitt. Die
Fig. 6 und 7 zeigen eine Anordnung des Saugspaltes in Querschnitt und Längsschnitt.
Auf der Welle 15 (Fig. 1, 2 und 3) der Bürstwalze, die mittels der Rillenscheibe 10 von der Leerscheibe der Karde aus angetrieben wird, ist nahe neben der Scheibe 10 eine Lauf büchse 16 angeordnet, auf der der Ventilator 5 und eine kleinere Rillenscheibe 17 befestigt sind. An dem Ventilatorgehäuse ist der Drehzapfen 18 eines Winkelhebels 19 fest gelagert, an dessen einem Ende eine Zugfeder 20 angreift, während der andere Schenkel den Drehzapfen für eine kleine Rillenscheibe 21 trägt, die mit ihrer Ebene gegen die beiden Scheiben 10 und 17 einen Winkel einschließt. Die Drehachse der beiden Scheiben 10,17 ist parallel zur Achse der Karde. In Fig. 1 ist mit strichpunktierten Linien das Antriebsseil eingezeichnet, das von der Leerscheibe der Krempel ausgeht, zunächst teilweise um die kleine Antriebsscheibe 17 des Ventilators und dann um die Scheibe 21 herumgeführt ist, die als Umkehr- und Spannrolle dient, um schließlich über die Antriebsscheibe 10 der Putzwalze nach der Leerscheibe zurückzukehren.
Die beschriebene Ausbildung des Antriebes ist in Spinnereien anzuwenden, bei denen alle Krempeln den Antrieb auf derselben Seite haben. Wenn jedoch die Krempeln ihren Antrieb abwechselnd auf der rechten und linken Seite haben, kann die nachfolgend beschriebene Ausführungsform gewählt werden. Am Ventilatorgehäuse ist dann ein zweiter Drehzapfen für eine Rillenscheibe 22 gelagert (Fig. 4), die gleich groß ist wie die Scheibe 21 und unter demselben Winkel, aber in entgegengesetztem Sinne gegen die Scheiben 10 und 17 geneigt ist. Der Antrieb wird mittels eines geschlosse-
nen Seiles von der Scheibe io über die beiden Scheiben 21, 22 auf die Antriebsscheibe 17 des Ventilators übertragen, wie das in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Der Antrieb der Bürstwalzenwelle erfolgt dann mittels einer Rillenscheibe 10', die auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 15 aufgekeilt ist und über die das von der Leerscheibe der Krempel ausgehende Seil gelegt wird. Die mit dem Putzen der Krempeln beauftragten Arbeiter putzen zunächst alle Krempeln, bei denen der Antrieb auf der rechten Seite liegt, wobei die Seilführung entsprechend Fig. 1 gewählt wird. Sobald sie auf der einen Seite des Spinnsaales angekommen sind, legen sie das geschlossene Seil entsprechend Fig. 4 auf und putzen nacheinander alle Karden, deren Antrieb auf der linken Seite liegt, wobei die Bürstwalze mittels der Scheibe io' angetrieben wird.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine weitere Ausbildung, die aber keinen Gegenstand der Erfindung bildet und sich auf die Anordnung des Saugspaltes bezieht, durch den die Saugkammer mit dem Innern des Bürstwalzengehäuses in Verbindung steht. Dieser Saugspalt ist nämlich auf der Seite des Bürstwalzengehäüses angebracht, die am weitesten von dem zu reinigenden Gegenstand, z. B. dem Tambur der Krempel, abliegt. Diese Anordnung gestattet, die Fliehkraftwirkung zur Erhöhung der Saugwirkung auszunutzen. Der eine Rand des Saugspaltes 4 verläuft parallel zu den Erzeugenden des zylindrischen Gehäuses 2 der Bürstwalze, der andere Rand verläuft, dagegen schräg, so daß der Saugspalt sich nach dem Ventilator zu verengert, um eine gleichmäßige Saugwirkung über die ganze Länge des Saugspaltes zu erhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Putzvorrichtung mit Staubabsaugung für Krempeln und ähnliche Maschinen nach Patent 248375, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator nebst seiner Antriebsscheibe (17) lose auf der Putzwalzenwelle (15) sitzt und seinen Antrieb von der Putz walzen welle aus durch einen Riemen o. dgl. erhält, der über eine auf der Putzwalzenwelle feste Scheibe (10) und eine schwingbar gelagerte Umkehr- und Spannrolle (21) geführt ist.
2. Putzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung auf den Ventilator durch einen geschlossenen Riemen o. dgl. übertragen wird, der von einer auf der Putzwalzenwelle (15) festen Scheibe (10) über zwei Umkehrrollen (21, 22) nach der Antriebsscheibe (17) des Ventilators geführt ist (Fig. 4), während für den Antrieb der Putzwalzenwelle eine besondere Scheibe (10') vorgesehen ist, die von der Leerscheibe der Karde aus angetrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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