DE250505C - - Google Patents

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DE250505C
DE250505C DENDAT250505D DE250505DA DE250505C DE 250505 C DE250505 C DE 250505C DE NDAT250505 D DENDAT250505 D DE NDAT250505D DE 250505D A DE250505D A DE 250505DA DE 250505 C DE250505 C DE 250505C
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DE
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cutterhead
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channels
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250505 KLASSE 55 c. GRUPPE
WILHELM RABUS in DÜREN.
angeordnetem Mahlwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Papierstoffholländer mit dreiteiligem Trog, bei denen am einen Ende des mittleren Trogkanals das Mahlwerk angeordnet ist, dessen umlaufende Mahlwalze den Stoff aus dem mittleren Trogkanal in die Seitenkanäle befördert, aus denen der Stoff dann wieder dem mittleren Trogkanal und somit dem Mahlwerk aufs Neue zufließt. Diese bekannten Holländer besitzen
ίο den Nachteil, daß die Mischung des Stoffes eine unvollkommene ist, da die einzelnen St off teilchen fast immer nur in denselben senkrechten Ebenen umlaufen.
Die Erfindung sucht diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß der von der Mahlwalze aus dem Mittelkanal angehobene Papierstoff durch zwei unmittelbar vor (oder hinter) der Mahlwalze angebrachte, sich derart kreuzende Rinnen in die beiden Seitenkanäle des Trogs hineingeleitet wird, daß der Papierstoff von der rechten Seite der Mahlwalze aus in den linken Seitenkanal hineingeleitet wird, und umgekehrt, so daß eine sehr eingehende Mischung des Stoffes erreicht wird und auch das Mahlen viel schneller erfolgt als bisher.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist der
neue Holländer in drei zueinander senkrechten Schnitten in einer Ausführungsform darge-■ stellt, während in den Fig. 4 und 5 j e ein Längsschnitt durch die beiden Ableitungskanäle veranschaulicht ist.
'Wie insbesondere aus dem Grundriß (Fig. 3) ersichtlich, wird der. Trog a des Holländers in bekannter Weise durch die beiden parallelen Scheidewände b und c in der Längsrichtung in drei Kanäle d, e, f geteilt, die an ihren rechten Enden miteinander in Verbindung stehen. Nach der anderen, also linken Seite hin, sind die beiden Scheidewände b und c über den Trog hinaus verlängert und bilden eine kastenartige Verlängerung g des Mittelkanals ä. In dieser Verlängerung des Mittelkanals läuft die auf der Achse h befestigte Mahlwalze i um, bei deren Drehung der Papierstoff zwischen den Messern dieser Walze und entsprechenden in das Grundwerk k eingesetzten feststehenden Messern gemahlen wird.
Dicht vor der Mahlwalze i sind oberhalb des Mittelkanals d nebeneinander die beiden Ableitungsrinnen I und m angeordnet, welche in den Fig. 4 und 5 für sich allein im Längsschnitt dargestellt sind. Der von der umlaufenden Mahlwalze i angehobene Papierstoff gelangt durch die oberen gegeneinander versetzten Öffnungen η und 0 der beiden Ableitungsrinnen in diese hinein und fließt alsdann durch die beiden schrägen Kanäle q und r hindurch in die Seitenkanäle e und f. Aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß der auf der einen Hälfte der Mahlwalze i befindliche Stoff durch die Öffnung η in den entgegengesetzt liegenden Seitenkanal f des Trogs hineingelangt, während der auf der anderen Mahlwalzenhälfte befindliche Stoff durch die Öffnung 0 in den anderen Seitenkanal e hin-

Claims (1)

  1. einfließt. Am anderen (rechten) Ende des Trogs strömt der Stoff aus beiden Seitenkanälen c und f lieruni wieder in den Mittelkanal d.
    Auf diese Weise wird der Stoff jedesmal von der einen Hälfte des Mittelkanals in den entgegengesetzten Seitenkanal liineingeleitet, so daß ein ununterbrochenes Kreuzen des Stoffes und dadurch ein sehr intensives Mischen und schnelles Mahlen des Stoffes erreicht wird.
    Wie aus Fig. ι hervorgeht, ist bei dem neuen Holländer das Grandwerk k auf derselben Grundplatte p befestigt, auf welcher auch die die Achse h mit der Messertrommel i tragenden Lagerböcke angebracht sind. Ein Zittern zwischen Grundwerk und Messertrommel, welches häufig die Ursache schlechten Stoffes ist, kann daher ebenfalls nicht mehr vorkommen. Der neue Holländer bietet noch den Vorteil, daß sowohl das Grundwerk als auch die Lager der Messertrommel jederzeit bequem zugänglich sind.
    Die sich kreuzenden Ableitungsrinnen könnten übrigens gegebenenfalls anstatt vor auch hinter der Messertrommel, also bei der gezeichneten Ausführungsform auf der linken Seite der Trommel angeordnet sein.
    t Pa τ ε ν τ - A χ s ν κ υ c η :
    Papierstoffholländer mit dreiteiligem Trog und am Ende des mittleren Trogkanals angeordnetem Mahlwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stoff aus dem mittleren Kanal (d) anhebende Mahlwalze (i) ihn in zwei vor oder hinter der Mahlwalze angebrachte Rinnen '!, r und ■η. q) befördert, die sich derart kreuzen, daß sie den Papierstoff jedesmal von der einen Hälfte der Mahlwalze (i) in den auf der entgegengesetzten Seite befindlichen Seitenkanal (e bzw. f) leiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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