DE250451C - - Google Patents

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DE250451C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/02Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250451 KLASSE 31 b. GRUPPE
WILHELM MEYER in LINDEN a. Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1912 ab.
Bisher wurden die Zahnräder, Radkränze usw. mit rohlaufenden Zähnen auf den Zahnradformmaschinen mittels eines, jedesmal für eine neue Zähnezahl oder Teilung, neu herzustellenden Zahnstückes aus Holz oder Metall geformt. Das bedeutet bei der unendlich großen Verschiedenheit der Zähnezahlen und Teilungen einen erheblichen Kostenaufwand, sowohl hinsichtlich der Herstellung als auch
ίο der Aufbewahrung und Instandhaltung der Zahnstücke. Diesem Ubelstande soll durch die Erfindung abgeholfen werden.
Die für Verzahnungen in Frage kommenden Kurven sind die Cycloide und vor allem die Evolvente. Da nun letztere, somit auch die Zahnkurve, für einen bestimmten Kreis stets die gleiche ist, einerlei ob dieser, z. B. 400 mm Durchmesser, den Teilkreis eines Rades von zehn Zähnen bei 40 π Teilung, oder aber den eines Rades von 40 Zähnen bei 10 π Teilung darstellt. Nur die Länge des in Frage kommenden Kurvenstückes, d. h. also die Kopfhöhe und Fußtiefe, sowie die von der Teilung abhängigen Zahnstärken oder Zahnlücken des jeweiligen Zahnrades, sind verschieden. Es ist also möglich, mittels eines geeignet ausgeführten Zahnstückes, das in Kopfhöhe, Fußtiefe und Teilung verstellbar ist, alle bei diesem Durchmesser möglichen Zähnezahlen und Teilungen herzustellen. Ja, man kann sogar noch weiter gehen. Eine rechnerische Prüfung der in Frage kommenden Krümmungsradien ergibt bei bestimmten Kreisgruppen eine so geringe Abweichung der für die Verzahnung in Frage kommenden Kurvenstücke, daß man für diese verschiedenen ein einziges Kurvenstück entwerfen kann, ohne daß die für die Praxis erforderliche Genauigkeit darunter leidet. So kann man z. B. für jede der nachfolgenden Durchmessergruppe ein einziges Kurvenstück benutzen :
1. 150—169
2. 170—229
3. 230—309 4· 310—389
5. 390—449 10. 900—1099
6. 450— 509
7. 510— 679
8. 680— 779
9. 780—
11. 1100—1299
12. 1300—1499
13. 1500—1999
14. 2000—2499
15. 2500.
Das hier für die Evolventen ausgeführte gilt sinngemäß auch für die Cycloiden. Es können also theoretisch mit 15 Zahnstücken, die in der Teilung, Zahnhöhe und Zahntiefe verstellbar sind, Räder mit sämtlichen vorkommenden Zähnezahlen und Teilungen von 150 mm Durchmesser an aufwärts hergestellt werden. Aus konstruktiven Gründen wählt man jedoch zweckmäßig anstatt dieses einen theoretischen Satzes, der für sämtliche Teilungen ausreicht, mehrere Sätze, die jedesmal nur für bestimmte Teilungen verwendbar sind. So kann man z. B. eine Teilung in zwei Sätzen vornehmen, von denen der erste Satz für sämtliche Teilungen von 15—32 mm und der zweite für sämtliche Teilungen von 32—125 mm gültig ist. Bei einer solchen Einteilung würde man im ersten Satz mit zehn Zahnstücken auskommen, da die Zahnkurve bei diesen verhältnismäßig kleinen Teilungen bei den Rädern mit größerem Durchmesser praktisch fast geradlinig wird. Für den zweiten Satz würde man aber zweckmäßig 15 Zahnstücke wählen. Man hat also dann
nur 25 verstellbare Zahnstücke nötig, um sämtliche Zähnezahlen innerhalb der Teilungen von 15 —125 mm formen zu können, während man unendlich viele der jetzt gebräuchlichen Zahnstücke nötig hätte. In dieser beschränkten Anzahl liegt der Hauptvorteil der verstellbaren Zahnstücke.
Ein solches ist in Fig. 1 und 2 gezeichnet. Das Zahnstück besteht aus den Kurvenstücken a, den Schiebern b, dem Grundschieber c und der Befestigungsplatte d. Die Zahnlücke wird durch die Kurvenstücke a gebildet, welche auf den Schiebern b verstell- und feststellbar angebracht sind, so daß sich dadurch die Zahnhöhe vergrößern oder verkleinern läßt. Die Schieber b gleiten auf dem Grundschieber c, welcher nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, der mit dem Durchmesser des herzustellenden Rades denselben Mittelpunkt hat. Hierdurch ist es möglich, die Zahnlücke zu verändern. Oberhalb der Schieber b ist auf dem Grundschieber c eine Skala angebracht, in deren Schlitz Führungsstifte der beiden Schieber gleiten und mittels der Schrauben h festgeklemmt werden können. Die endgiltige Feststellung geschieht durch Anziehen der Schraube f. Hierdurch wird der Keil m, welcher in einer Nut des Grundschiebers eingelassen ist und dieselbe Krümmung hat, an die beiden Schieber angepreßt, und letztere werden somit in ihrer Lage festgehalten. Mittels der Zeiger i kann man die erforderliche Lückenweite ohne zu messen einstellen. Ebenso tragen die Kurvenstücke a einen Index und die Schieber b eine Skala, so daß auch die Zahnhöhe ohne zu messen eingestellt werden kann. Der Grundschieber c ist durch die zwei Schrauben g auf der Platte d befestigt. Diese hat kreisbogenförmige Schlitze, in welchen die Schrauben g gleiten, so daß man das Zahnstück auch schräg stellen und so Räder mit schrägen Zähnen erzeugen kann. Bei Verwendung von gleichen Zahnstücken mit entsprechend abgeschrägten Kurvenstücken auf einer gemeinsamen Grundplatte kann man auch Räder mit Winkelzähnen herstellen. Die Kurvenstücke α sind maschinell genau nach der erforderlichen Kurve bearbeitet, ebenso die Schieber b, auf denen sie gleiten, so daß eine genaue und saubere Zahnform erzielt wird.
Der Gebrauch des Zahnstückes geschieht nun in folgender Weise:
Nachdem man das dem Durchmesser des herzustellenden Rades entsprechende Zahnstück herausgesucht hat, stellt man auf der Skala c die erforderliche Lückenweite ein und zieht die Muttern h an. Darauf sichert man die Schieber b durch Anpressen des Keiles m mittels der Schraube f. Nun stellt man die Kurvenstücke α auf die erforderliche Zahnhöhe ein und sichert ihre Lage durch Anziehen der Muttern k. Dann klemmt man eine jedesmal der Teilung entsprechend anzufertigende Holzleiste I zwischen die Schieber und schraubt sie an den Grundschieber c an. Anstatt eine Holzleiste einzusetzen, kann man den durch diese ausgefüllten Raum auch mit Gips oder ähnlicher Masse ausgießen. Jetzt wird das Zahnstück mittels der Befestigungsplatte an den Halter der Formmaschine angeschraubt und ist somit fertig zum Gebrauch. Die Kurvenstücke α werden in verschiedenen Längen hergestellt, die auf den gleichen Schiebern verwendet werden, so daß Räder jeder Breite erzeugt werden können.

Claims (1)

  1. PatenT-ANSPRucn :
    Verstellbares Zahnstück zum Formen von Zahnrädern, Radkränzen usw., dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Zahnkurve entsprechend ausgebildete Kurvenstücke verstell- und feststellbar auf zwei Schiebern angeordnet sind, welche wiederum auf einem Grundschieber verschieb- und feststellbar gleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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