DE250442C - - Google Patents

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DE250442C
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gas
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12 e. GRUPPE
AUGUST STOLTE in ZWEIBRÜCKEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein rotierender Gaswäscher mit zwei einander gegenüberliegenden Gaszuführungen und einem zwischen zwei Waschtrommeln liegenden Ventilator. Das neue Merkmal des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bisherigen Anordnungen dieser Art besteht nun darin, daß durch einen die Waschtrommeln konzentrisch umgebenden Mantel in an sich bekannter Weise ringförmige
ίο Leitungen geschaffen werden, welche sowohl den Gasen als auch dem Wasser eine Bewegung parallel zur Achse der Waschtrommeln gestatten und längs der Waschtrommeln in die Flügelzwischenräume des Ventilators münden. Hierdurch wird erzielt, daß das Gas auf seinem Wege zu dem zwischen den Waschtrommeln befindlichen Ventilator' stets von einer ringförmigen Flüssigkeitsschicht umgeben ist, welch letztere sich bis in die Flügelzwischenräume des Ventilators fortsetzt und daselbst durch die unter dem Einfluß des Ventilators nach außen getriebenen Gase durchbrochen wird. Dies hat eine innige Durchmischung des Gases - mit der Flüssigkeit inner-
a5 halb der Ventilatorflügel und demgemäß eine nochmalige weitgehende Reinigung zur Folge. Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch denselben, während
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. ι erkennen lassen.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist a der Mantel des Gaswäschers, in welchem die ' Welle b rotiert. Letztere trägt in der Mitte den Ventilator c zwischen den beiden Wäschtrommeln, welche konzentrisch von dem Mantel umgeben sind. Der Ventilator c sowie die Trommeln d sind mit der Welle b fest verbunden. Zwischen dem Mantel α und den Trommeln d sind Gaswege geschaffen, welche ringförmigen Querschnitt besitzen und sich parallel zur Trommelachse in die Flügelräume des Ventilators c erstrecken. An den beiden gegenüberliegenden Stirnwänden des Mantels sind die Stutzen e zum Eintritt des zu reinigenden Gases angeordnet. Zur Ableitung des gereinigten Gases dient der Stutzen f. Das zur Reinigung des Gases nötige Wasser wird den beiden Trommeln durch die Stutzen g, g zugeführt. Die Abführung des gebrauchten Wassers ist bei i vorgesehen. Zur Unter-Stützung des Ventilators c und zur Erzeugung größerer Druckdifferenzen, können, falls er-, forderlich, die Trommeln d auf den Stirnseiten mit Seitenflügeln h versehen sein, welche als ' Saugorgane ausgebildet sind. Der Erfmdungsgegenstand besitzt folgende Wirkungsweise:
Das zu reinigende Gas tritt von beiden Seiten durch die Stutzen e ein und mischt sich mit dem bei g, g zugeführten Wasser. Gas und Wasser bewegen sich parallel in Kammern, welche durch die Flügel der

Claims (1)

  1. Waschtrommeln gebildet werden. Da das Gas aber nicht alle Flüssigkeit aufzunehmen vermag, so wird bereits zu Anfang des Waschprozesses ein Teil des Wassers gegen den Mantel α geschleudert. Durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft wird das Gas, welches zwischen den Flügeln d der Waschtrommeln rotiert, gegen den Mantel α gepreßt. Das Gas bewegt sich parallel zur Achse der Waschtrommeln. Die Bewegung des Gases wird den auf dem Mantel rotierenden Flüssigkeitsteilchen mitgeteilt. Letztere werden sich in der Richtung des Gases fortbewegen, d. h. ebenfalls parallel zur Achse der Waschtrommein. Wenn nun Gas und Flüssigkeit die Flügel d der Waschtrommeln passiert haben, so bewegen sich die Fäden der ringförmigen Flüssigkeitsschicht infolge der weiteren Beschleunigung durch die Ventilatorflügel und ihres Beharrungsvermögens bogenförmig bis in die Mitte der Flügel c des Ventilators, woselbst von rechts und links kommende Flüssigkeitsschichten gegeneinander prallen und zerstäuben. Nun erhält aber das mit der Flüssigkeitsschicht ebenfalls zwischen die Ventilatorflügel c gelangende Gas eine bestimmte Spannung durch den Ventilator oder besitzt sie schon vorher. Die Folge davon ist, daß das Gas durch die zerstäubte Flüssigkeitsschicht hindurchgedrängt und daher nochmals mit der Flüssigkeit innig gemischt sowie einer weitgehenden Reinigung unterworfen wird. Hierbei füllen Gas und Wasser die von der Achse entferntest liegenden Räume an, worauf das gereinigte Gas zum Ausgangsstutzen f gelangt und durch denselben den Gaswäscher verläßt. Der Apparat kann auch dazu dienen, Gase von festen Bestandteilen, Flugstaub und Gichtstaub zu befreien oder flüchtige Bestandteile aus Gasen zu absorbieren.
    Pate ν τ-Α ν Spruch:
    Rotierender Gaswäscher mit zwei einander gegenüberliegenden Gaszuführungen und einem zwischen zwei Waschtrommeln wirkenden Ventilator, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Waschtrommeln und den Mantel gebildeten ringförmigen Leitungen, welche sowohl den Gasen als auch dem Wasser eine Bewegung parallel zur Achse der Waschtrommeln gestatten, in die Flügelzwischenräume des Ventilators einmünden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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