DE250422C - - Google Patents
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- DE250422C DE250422C DENDAT250422D DE250422DA DE250422C DE 250422 C DE250422 C DE 250422C DE NDAT250422 D DENDAT250422 D DE NDAT250422D DE 250422D A DE250422D A DE 250422DA DE 250422 C DE250422 C DE 250422C
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- burner cover
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/62—Mixing devices; Mixing tubes
- F23D14/64—Mixing devices; Mixing tubes with injectors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES /k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250422 KLASSE 4g·. GRUPPE
HERMANN GUHL in KARLSRUHE i. B.
Brennerkopf für Gasdoppelbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1911 ab.
Bei dem neuen Brennerkopf sollen die Vorteile vereinigt werden, welche für den oberen
schwachen Flammerikranz durch die Schrägaufwärtsrichtung der Gaskanäle (Patent
211192) erreicht werden und welche die Zusammensetzung
eines Brennerkopfes aus zwei leicht voneinander und von dem Untersatz
abhebbaren Brennerdeckeln bietet, die ohne besondere Befestigungsmittel in richtiger Lage
miteinander verbunden werden können (Patent 222740).
Außerdem wird aber noch eine bessere und sicherere Flammenbildung und damit eine
Gasersparnis erzielt, die Reinhaltung des Brenners erheblich erleichtert und Vorsorge
zur Unschädlichmachung etwa überkochender Flüssigkeit getroffen. Außerdem wird eine
, gleichmäßig genaue Gestaltung der wesentlichen Brennerteile mit einem Minimum von
Herstellungsarbeit erzielt.
Aus der Fig. 1 ist ein Schnitt durch den Brenner, aus Fig. 2 eine Draufsicht nach
Wegnahme des oberen Brennerdeckels ersichtlich.
Das zur Kleinflamme benutzte Gas strömt in bekannter Weise durch ein Rohr α an dem
unteren Brennerdeckel zu. Dieses Zuströmungsrohr steht an seinem oberen Ende um ein geringes über den Boden des Deckels vor,
wodurch zwei Zwecke erreicht werden. Einmal wird eine Rinne gebildet, in der überlaufende
Tropfen Platz finden können, die dann nicht die feine Ausströmungsöffnung des
Gases unterhalb verstopfen. Sie finden Platz und werden bald durch die Hitze des Brenners
verdampft. Außerdem aber bildet der 45
vorstehende Rand b des Zuströmungsrohres eine zweckmäßige Führung für den oberen
Brennerdeckel c, dessen Ansätze d sich außen an b anlegen. Dadurch wird ermöglicht, die
übrigen Flächen der Brennerdeckel ohne scharfe Schultern oder Vorsprünge für die Führung
zu gestalten und sie lediglich dem Zweck einer möglichst reibungslosen Gasführung anzupassen.
Um zwischen der Oberfläche des unteren
und der Unterfläche des oberen Brennerdeckels solche schräg nach oben gehenden
Gasführungen herzustellen, ist der obere Brennerdeckel an seinem äußeren Rand als Flachkonus
gestaltet. Der untere Brennerdeckel zeigt auf derselben Randzone auch eine konische
Gestaltung, jedoch von etwas größerer Steilheit, und an diese schließt sich ein dritter
Hohlkonus von noch größerer Steilheit an, welcher unten in die Rinne mündet. In diese
beiden Konusse sind halbrunde Kanäle eingeschnitten.
Aus der geschilderten Gestaltung ergibt sich, daß der obere Brennerdeckel nur auf der
äußersten Randlinie des unteren Brennerdeckels aufliegt. Das ist von Bedeutung für
die Genauigkeit der Ausströmungsöffnungen. Durch dieses Aufliegen werden die zwischen
den einzelnen Mündungen liegenden Umfangstücke noch sicherer abgeschlossen, als wenn
die Auflage auch noch an einer anderen Stelle erfolgt.
Die Zuführung des Gases zu diesen Mündungsöffnungen f aber ist nun auch eine außerordentlich
günstige. Das ausströmende Gas verbreitet sich zunächst in den sich trichterartig
allmählich verengenden Raum, indem es nicht nur in den halbrunden Kanälchen, sondern
auch neben denselben radial und schräg nach oben fließt. Da der Trichter immer enger
wird und sich an dem äußeren Umfang ganz schließt, wird das Gas allmählich von der
Seite her in die halbrunden Kanäle einlaufen und aus deren Mündung austreten.
Diese Vorgänge gestatten offenbar dem Gas
ίο eine äußerst zwanglose Strömung und tragen
außerdem zur guten Durchmischung desselben mit der mitgeführten Luft wesentlich bei.
Dem letzteren Zweck dient auch die erhebliche Länge des Zuführungsrohres a.
Die beiden Brennerdeckel können aus Gußstücken hergestellt werden, die an dem oberen,
der Gasleitung und Mischung dienenden Raum irgendeine weitere Bearbeitung überhaupt
nicht benötigen.
Einfache Brenner, bei denen das verlängerte obere Ende des Mischrohres mit der kegelförmigen
Innenwandung des unteren Brennerdeckels eine Rinne bildet, sind bekannt. Indessen
besteht bei einfachen Brennern die Gefahr des Einlaufens überlaufender Flüssigkeit
in die Brennkanäle überhaupt nicht, ist vielmehr nur für die Kanäle der Kleinflamme
von Doppelbrennern vorhanden. Bei Großflammen ist der Gasdruck ein solcher und die
Flammenstärke derart, daß überlaufende Flüssigkeiten schon vor Erreichen der Brennöffnung
verdunsten, jedenfalls aber entgegen dem Gasdruck nicht in die Brennöffnungen
eintreten können. Die Düse liegt bei einfachen Brennern nicht senkrecht unter dem
Kochtopf und kann infolgedessen durch über
kochende Flüssigkeit nicht verstopft werden. Bei einfachen Brennern ist also die Aufgabe,
einlaufende Flüssigkeit unschädlich zu machen, gar nicht vorhanden, diese Aufgabe ergibt sich 40
erst bei Doppelbrennern mit senkrechtem Mischrohr.
Claims (2)
1. Brennerkopf für Gasdoppelbrenner mit schräg nach oben gerichteten Gasaustrittskanälen
für den schwach brennenden oberen Flammenkranz, dadurch gekennzeichnet, daß das verlängerte obere Ende
des durch den unteren Brennerdeckel geführten zentralen Mischrohres für den oberen
Flammenkranz mit der kegelförmigen Innenwandung des unteren Brennerdeckels eine Rinne bildet.
2. Die besondere Gestaltung der Führungskanäle für das Gas des oberen Flammenkranzes
bei dem Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den hohlkegelig gestalteten unteren Brennerdeckel
ein oberer Brennerdeckel in Gestalt eines Kegelstumpfes von kleinerem Basiswinkel wie der entsprechende Hohlkegel
des unteren Brennertellers aufgesetzt wird, so daß der Abschluß der Brennerkammer
durch die Berührung der beiden Kegel an dem äußeren Umfang stattfindet und das Gas nach außen in den trichterartig
sich verengenden Raum zwischen den beiden Brennerdeckeln strömt und durch in dem unteren Brennerdeckel angebrachte
Mündungskanäle austritt.
Hierzu 1 BUiLt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250422C true DE250422C (de) |
Family
ID=508947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250422D Active DE250422C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250422C (de) |
-
0
- DE DENDAT250422D patent/DE250422C/de active Active
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