DE250359C - - Google Patents

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DE250359C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/0086Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by the application technique

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1910 ab.
Bei der Konfektionierung von Gegenständen mit gummielastischen Materialien, wie Gummigurten, elastischen Trikots o. dgl., besteht der große Nachteil, daß die Gummifaden beim Nähen der elastischen Stoffe sehr leicht durch die Nadel zerstochen oder zum mindesten verletzt werden, so daß sie beim Tragen des betreffenden Gegenstandes sehr bald abreißen. Solche durchstochenen oder gerissenen Gummifäden ziehen sich naturgemäß infolge des elastischen Zuges, dem sie beim Tragen ausgesetzt sind, in dem elastischen Material zusammen; hierdurch wird aber die elastische Wirkung des Materials ausgeschaltet, und dasselbe läßt den Defekt schon von außen erkennen. Wenn dieses, wie es in der Regel der Fall ist, an verschiedenen Stellen des elastischen Gewebes geschieht, so verliert der betreffende Gegenstand seinen Zweck, bzw. es wird seine elastische Wirkung stark beeinträchtigt, wenn nicht sogar aufgehoben.
Der Zweck dieser Erfindung besteht darin, zu verhindern, daß die beim Nähen des elastischen Gewebes durchstochenen oder durch anderweitige Beschädigung geplatzten oder gerissenen Gummifaden trotz ihres Freiwerdens sich nicht von ihrer Nahtstelle entfernen und somit in dem Stoff zusammenziehen können.
Dieses geschieht dadurch, daß die betreffenden Stellen, an denen die Verbindung mit dem unelastischen Stoff durch Nähen hergestellt werden soll, d. h. etwa 1 bis 2 Zentimeter breit der Naht entlang derartig mit einer Gummilösung getränkt werden, daß zwischen den Gummifäden und dem sie umgebenden Strick- oder Webstoff nach erfolgtem Trocknen der Lösung eine so innige Verbindung stattfindet, daß die beim Nähen zerstochenen Gummifäden sich trotz ihres Freiwerdens nicht von der Nahtstelle entfernen können.
Patent-A ν Spruch:
Verfahren zur Verhinderung des Zusammenziehens der in gummielastischen Strick- und Webstoffen befindlichen Gummifaden, die durch Nadelstiche bei der Verbindung des elastischen Stoffes mit unelastischem Stoff durchstochen oder nachträglich gerissen sind, dadurch gekennzeichnet, daß 50 , das elastische Gewebe an der Nahtstelle in entsprechender Breite mit einer Gummilösung derart imprägniert ist, daß die Gummifäden mit dem sie umgebenden Stoffe innig verbunden sind und somit ein untrennbares Ganzes bilden.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE Sh. GRUPPE
    WILHELM JULIUS TEUFEL in STUTTGART.
    nachträglich gerissen sind.
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