DE250344C - - Google Patents
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- DE250344C DE250344C DENDAT250344D DE250344DA DE250344C DE 250344 C DE250344 C DE 250344C DE NDAT250344 D DENDAT250344 D DE NDAT250344D DE 250344D A DE250344D A DE 250344DA DE 250344 C DE250344 C DE 250344C
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- drafting system
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H3/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
- D01H3/02—Details
- D01H3/04—Carriages; Mechanisms effecting carriage movements
- D01H3/08—Drawing-out or taking-in motions
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
- D01H2700/20—Spinning mules; Transmissions
- D01H2700/207—Yarn delivery rollers; Drawing systems for spinning mules; Silver rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
SERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 250344 KLASSE 76 c. GRUPPE
Die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen sollen der Vervollkommnung von Spinnmaschinen
mit auf- und abwärts bewegtem Streckwerk dienen. Diese Spinnmaschinen arbeiten immer wie der Selbstspinner (Selfaktor) in der
Weise, daß das Spinnen und Aufwinden nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgt. Der
starke Platzbedarf des Selbstspinners mit seiner wagerechten Wagenbahn dürfte der hauptsächlichste
Grund für den Entwurf von Spinnmaschinen mit einer, statt wagerechten, senkrechten
oder schrägen Wagenbahn gewesen sein. Auf den Wagen verlegte man jedoch aus naheliegenden Gründen nicht die Spindeln,
sondern das Streckwerk. In neuester Zeit ist eine Maschine gebaut worden, die Ringspindeln besitzt, aber wie der Selbstspinner
nacheinander spinnt und aufwindet, und deren Streckwerk in der geschilderten Weise über
den Spindeln auf und ab . bewegt wird (vgl. D. R. P. 157976 und 226071).
Diese bekannten Spinnmaschinen mit auf- und abwärts bewegtem Streckwerk haben jedoch
gewisse Unzuträglichkeiten insofern, als die Zuführung des Vorgarnes zu dem auf und ab
bewegten Streckwerk schwierig ist; denn wenn die Vorgarnspulen mit dem Streckwerk bewegt
werden, so ist der sie tragende »Wagen« infolge des veränderlichen Gewichtes der Spulen
fortwährenden Gleichgewichtsstörungen ausgesetzt, die Durchbiegungen des Wagens und
Klemmungen der Zylinderbäume, ungleiche Belastung der Schienen und Ketten, die den
Wagen tragen, Klemmen des Wagens in seiner Führung usw. zur Folge haben müssen. Werden
die Vorgarnspulen dagegen aii das obere Ende der Wagenbahn verlegt, so muß bei jeder
' Wageneinfahrt (abwärts gegen die Spindeln hin) so viel Vorgarn abgewickelt werden, als
die Wagenbahn lang ist. Daß das weichgedrehte Vorgarn infolge seines verhältnismäßighohen
Gewichtes sich verziehen und sogar reißen und dadurch die Güte des gesponnenen Garnes sinken muß, ist unzweifelhaft.
Gleiches gilt für den Fall, daß die Vorgarnspulen (das Aufsteckgatter) an der hinteren
Seite der Maschine feststehend angeordnet sind. Die erstere Anordnung am oberen Ende der Wagenbahn hat außerdem noch den
Nachteil, daß die hochliegenden Vorgarnspulen schwer zugänglich sind.
Die nachstehend beschriebene Neuerung beseitigt diese Unzuträglichkeiten dadurch, daß
das Aufsteckgatter (bzw. die Wickelwalzen bei Streichgarnselbstspinnern) nicht mit dem Streckwerk
zusammen auf demselben Wagen gelagert ist, sondern unabhängig von ihm, neben ihm
geführt wird. Sein Weg braucht nicht völlig gleichgerichtet mit dem des Streckwerkes zu
sein; er kann z. B. senkrecht, letzterer schräg sein; namentlich braucht er aber auch nicht
dieselbe Länge zu haben, er kann vielmehr auch kürzer sein. Letztere Möglichkeit bietet
konstruktive Vorteile rücksichtlich der Platzfrage und außerdem auch des Kraftverbrauches.
Bei der getrennten Aufhängung des Aufsteckgatters spielen Gleichgewichtsstörungen durch
Änderungen des Gewichtes der Vorgarnspulen keine Rolle mehr; die Gründe hierfür ergeben
sich ohne weiteres aus der Ausschaltung der oben aufgeführten Nachteile. Der kürzere
Weg des Aufsteckgatters hat noch den Vor-
zug, daß bei Beginn der Bewegung des Streckwerkes zunächst kein Vorgarn abgewickelt
wird und die Abwicklung dann ganz allmählich eintritt, da sich das Streckwerk zunächst allmählich
dem Gatter nähert; dadurch wird eine erhebliche Schonung des Vorgarnes erzielt.
Gegen Ende wird etwas mehr als bei Selbstspinnern mit wagerechter Wagenbahn abgewickelt (in der Zeichnung übertrieben dargestellt),
doch ist das ohne Bedeutung.· :
In der Figur ist das Streckwerk ι auf dem Wagen 2 gelagert; der Wagen gleitet oder
rollt auf der Schiene 3 und wird durch die Kette (oder das Stahlband, Drahtseil usw.) 4,
das an der Rolle 5 befestigt ist, bewegt bzw. gehalten. Dies alles ist an sich nicht neu (vgl.
Patent 247089). Die dagegen als neu gekennzeichnete Trennung des Aufsteckgatters 6
vom Streckwerk ist in der Zeichnung daraus ersichtlich, daß das Gatter an einer Kette,
einem Stahlband,. Drahtseil usw. 7 hängt, die über die Rolle 8 geleitet und an der Scheibe 9
fest ist. Das Aufsteckgatter kann noch eine besondere Führung oder einen besonderen
Wagen erhalten, um Schwankungen zu vermeiden. Der verschieden lange Weg des Streckwerkes
und des Aufsteckgatters wird bei der gezeichneten Anordnung dadurch erreicht, daß
die Scheiben 5 und 9, die auf der gleichen, durch die ganze Maschine gehenden Welle 10 befestigt
sind, verschiedenen Durchmesser haben. Die .Scheiben können exzentrisch geformt oder auf
ihren Wellen befestigt sein, falls das Gatter (oder das Streckwerk) eine veränderliche —
beschleunigte, gegen Ende verzögerte' — Geschwindigkeit erhalten soll. :
Für die Erzeugung der Bewegung der Welle 10 und somit des Streckwerkes und des Gatters
ist eine hydraulische Presse 11 angeordnet, die durch die Zahnstange 12 das auf 10 feste
Zahnrad 13 . dreht. Dieses Kolbenpressengetriebe ist bekannter Art (vgl. Patent 247089).
Es kann natürlich auch jedes andere geeignete Triebwerk Anwendung finden. Die Umdrehung
der Streckzylinder erfolgt ebenfalls in dort bekannter Weise. .
Die Drehung der Spindeln 14 erfolgt von der Trommel 15 aus, die bei Selbstspinnern
über den Spindeln liegt. Letzteres muß als ein Vorteil gelten, da bei dieser Anordnung
der durch den Schnurzug bedingte Druck der Spindel gegen das Halslager durch das Gewicht
der Spindel und des Kötzers vermindert, der Schnurzug dagegen namentlich bei voller
werdendem Kötzer, ■ also steigendem Kraftbedarf, erhöht wird, die straffer gespannte
Schnur also auch besser ziehen wird.
Die Halslager 16 können infolge ihrer wagerechten oder annähernd wagerechten Lage oben
öllöcher erhalten, wodurch das ölen erleichtert und die Kötzer weniger der Befleckung durch
Öl ausgesetzt sind. Ein am vorderen, der Spindelspitze zugekehrten Ende des Halslagers
vertieft angeordneter Ring schützt davor, daß während des Ganges Öl an die Kötzer
kommen kann.
Nach der auf der Zeichnung dargestellten Ausführung werden die Spindeltrommeln 15
während der Drahtgebung durch das Seil 17 von der Scheibe 18 aus getrieben; die Scheibe
18 wird ihrerseits von der Transmission oder einem Motor getrieben. Für die Drehung der
Spindeln. bei Abschlagen und Aufwinden ist ein gemeinsames Kolbenpressengetriebe angeordnet,
das aber nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Der entsprechend
gesteuerte Kolben 20 der Triebpresse treibt durch Zahnstange 21 und Zahnradgetriebe
22, 23,24 die Spindeltrommel 15 und somit die Spindeln 14. .
Im übrigen ist 25 der Aufwinder, in dem die Aufwindestelze 26 hängt, und 27 der Gegenwinder.
Die Bewegungsvorgänge bedürfen keiner besonderen
Darstellung, da sie sich aus dem Gesagten und der Zeichnung ohne weiteres
ergeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spinnmaschine mit auf- und abwärts bewegtem Streckwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsteckgatter für die Vorgarnspulen bzw. die Wickelwalzen bei Zweizylinderselbstspinnern gesondert vom Streckwerk bzw. den Lieferzylindern auf- und abwärts bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250344C true DE250344C (de) |
Family
ID=508880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250344D Active DE250344C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250344C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900792C (de) * | 1951-06-22 | 1954-01-04 | Mak Maschb Kiel Ag | Feinspinnmaschine, insbesondere Wagenspinner, mit verfahrbarem Streckwerk |
-
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- DE DENDAT250344D patent/DE250344C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900792C (de) * | 1951-06-22 | 1954-01-04 | Mak Maschb Kiel Ag | Feinspinnmaschine, insbesondere Wagenspinner, mit verfahrbarem Streckwerk |
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