DE250308C - - Google Patents

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DE250308C
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bottles
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transversely
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/02Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32«. GRUPPE
JOSEF PLASCHKE und RUDOLF LINKE in AUSSIG a. Elbe, Böhmen.
Flaschensammelapparat für Glashütten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1911 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Apparat, welcher die Möglichkeit gibt, die von den Bläsern fertiggestellten Flaschen am Arbeitsorte zu sammeln und partienweise (statt wie bisher einzeln) zum Kühlofen zu schaffen. Es wird dadurch an Zeit und Leuten und damit auch an Löhnen gespart.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt ίο wie folgt:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 eine Einzelheit der ersten Form und Fig. 3 ein Schnitt der zweiten Form.
Der Apparat ist ein auf einem Fußgestell c ruhendes Gehäuse, aus Blech oder metallbeschlagenem Holz bestehend, mit einem Boden b und drei Wänden a. Die vierte Seite bleibt offen. Die Tiefe beträgt etwa 45 cm, was der Größtlänge der üblichen Flaschen entspricht.
In das Gehäuse gehören zwei Trageinsätze g, aus Eisenblech oder Metallgewebe hergestellt. Jeder Einsatz weist drei Mulden h auf, die an der Vorderseite offen, an der Hinterseite durch eine Wand i abgedeckt sind. An dieser Wand sind zwei starke Griffe k befestigt. Die beiden Kanten sind zu einem wagerechten Falz I umgebogen. Mit diesem Falze wird der jeweils obere Einsatz auf Leisten m (an der Gehäusewand sitzend) aufgeschoben, der jeweils untere steht auf dem Boden b auf.
An jeder Schmalseite schließt eine Schrägbahn η an die Wand α an. Diese je etwa 85 cm messenden Bahnen, die von Begrenzungsleisten p eingefaßt und mit Asbest oder feinem Drahtgewebe bekleidet sind, endigen je in eine Plattform o. Auf der letzteren ist kippbar eine Rinne r gelagert, zu welcher ein Stützanschlag s gehört.
Der Apparat wird am Arbeitsorte aufgestellt und dient in der gezeichneten Größe für drei Bläser. Der eine legt seine Flasche je auf die rechte Rinne, welche die Flasche, durch deren Übergewicht umkippend, auf die Schrägbahn wirft und in die rechte Mulde abrollen läßt. Der andere tut dasselbe links. Der dritte Mann legt von obenher unmittelbar in die Mitte ein.
Zwei dem Gehäuse aufgesetzte Brücken t dienen zum Anhängen zweier Drahtwände u, welche die ankommende Flasche elastisch abfangen und ihr Niederfallen in die bestimmte Mulde sichern. An der Vorderseite des Apparates ist die Brücke ausgespart, damit sie den dritten Mann nicht beim Einlegen stört.
Ist einer der Einsätze gefüllt, so zieht ihn der Einträger an den Griffen k heraus, schafft ihn zum Ofen und setzt ihn nach der Leerung wieder ein. Werden inzwischen wieder Flaschen fertig, so dient einstweilen der untere Einsatz zum Aufsammeln, und so geht es ohne Aufenthalt abwechselnd fort.
In Fig. 3 ist der Apparat gezeigt mit der Einrichtung, daß immer je vier Flaschen aufgesammelt werden. Da sind drei Trennwände u angeordnet, und die Bahnen η schließen an zwei dieser Trennwände an. An die Kammerwände dagegen schließen Bahnen n1
an, welche um einen Arbeiterstand länger sind wie n. Nun legen zwei Leute ihre Flaschen auf die Rinnen r, von wo sie in die Mulden 2 und 3 fallen, und zwei andere auf die Rinnen r1, von wo sie nach den Mulden 1 und 4 laufen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flaschensammelapparat für Glashütten, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (a, b) mit aus- und einschiebbaren Einsätzen (g) mit mehreren zur Flaschenaufnahme geeigneten Mulden (h), in Verbindung mit schiefen Ebenen (n) am Gehäuse, auf denen die Flaschen in die Mulden der Einsätze hineinrollen.
  2. 2. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch kippbar und quer zur schiefen Ebene gelagerte Rinnen (r), in welche die Flaschen zunächst abgelegt und quer zur schiefen Ebene eingestellt werden und die, unter dem Gewicht der Flasche umkippend, diese zum Abrollen bringen.
  3. 3. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch elastische, quer zur schie· fen Ebene stehende Anprallwände (u) zum Abfangen der ankommenden Flaschen und Ablenken nach den Mulden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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