DE2502985B2 - Vorrichtung zur einstellung von gegeneinander drehbeweglichen koerpern in eine vorbestimmte winkelstellung, insbesondere zur drehwinkeleinstellung des raedersatzes eines zeit- oder zaehlwerkes o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur einstellung von gegeneinander drehbeweglichen koerpern in eine vorbestimmte winkelstellung, insbesondere zur drehwinkeleinstellung des raedersatzes eines zeit- oder zaehlwerkes o.dgl.

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DE2502985B2 DE19752502985 DE2502985A DE2502985B2 DE 2502985 B2 DE2502985 B2 DE 2502985B2 DE 19752502985 DE19752502985 DE 19752502985 DE 2502985 A DE2502985 A DE 2502985A DE 2502985 B2 DE2502985 B2 DE 2502985B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung von gegeneinander drehbeweglichen Körpern in eine vorbestimmte Winkelstellung insbesondere zur Drehwinkeleinstellung eines Rädersatzes für ein Zeitoder Zählwerk u. dgl., mit einem die Drehwinkeleinstellung bewirkenden Permanentmagnetsystem.
Die Erfindung ist insbesondere auf ein Zeit- und/oder Zählwerk od. dgl. sowie auf ein magnetisches Rückstellsystem für solche Vorrichtungen gerichtet und wird im folgenden im Zusammenhang mit diesen Vorrichtungen näher erläutert. Es versteht sich aber, daß die Erfindung breitere Anwendung finden kann und insbesondere ihr magnetisches Rückstell- bzw. Einsiellsystem überall dort zur Verwendung kommen kann, wo ein verstellbarer Körper gegenüber einem anderen Körper in eine vorbestimmte oder vorwählbare Position eingestellt bzw. zurückgestellt werden soll.
Für die überwachung oder Steuerung von Maschinenanlagen und industrieller Verfahren werden bekanntlich in großem Umfang rückstellbare Zeitschaltwerke od. dgl. verwendet. Diese Vorrichtungen weisen an ihrer Stirnwand e.n Fenster für die Digitalanzeige
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des ablaufenden Zeit- oder Zählzyklus auf. Die Ziffern der Digitalanzeige können durch Handbetätigung von Einstellknöpfen einzeln eingestellt werden. Nach diesem Einstellvorgang läuft der Arbeits- bzw. Zählzyklus entsprechend der an der Frontseite der Vorrichtung sichtbaren Einstellung ab. Die durch das Fenster an der Frontseite der Vorrichtung erkennbaren Ziffern sind am Umfang von axial nebeneinander angeordneten Rädergruppen angeordnet Während des Arbeits- bzw. Zählzyklus laufen die an der Frontseite erkennbaren Ziffern zurück, so daß die aus mehreren Ziffern bestehende eingestellte Zahl bis Null zurückläuft. Der Arbeitszyklus ist dann beendet und kann bei Bedarf wiederholt werden.
Solche während des Arbeits- bzw. Zähl Vorgangs rücklaufende Zeit- oder Zählwerke haben einige wesentliche Nachteile. Da die Ziffernräder während des Arbeitszyklus bis auf Null zurücklaufen, ist der vor dem Beginn des Arbeitszyklus eingestellte Zahlenwert nicht bekannt. Außerdem kann während eines ablaufenden Arbeitszyklus nicht bereits die Länge des nächstfolgenden Arbeitsspieles eingestellt werden. Um den Arbeitsbzw. Zählzyklus zu ändern, wird häufig ein handbetätigter Rückstellknopf vorgesehen, welcher den gerade ablaufenden Zyklus beendet und das Einstellen eines neuen Arbeitszyklus ermöglicht In vielen Fäller ist es aber unzweckmäßig, wenn beim Eingeben eines neuen Zyklus der gerade ablaufende Arbeitszyklus beendet wird.
Andere wesentliche Nachteile der bekannten Rücklauf-Zeit- und -Zählwerke ergeben sich aus der Bauart der hier verwendeten Rücklauf-Rädergruppen, welche zumeist zwei relativ zueinander bewegliche Räder aufweisen, von welchen das eine während des Einstellvorgangs in seiner Lage verriegelt ist, während das andere, die von außen sichtbaren Ziffern tragende Ziffernrad sich während des Zählvorgangs in Bewegung befindet. Zwischen diesen beiden Rädern befindet sich eine Nockenanordnung, welche bestrebt ist, das Ziffernrad nach Ablauf des Arbeitszyklus und Abschalten des Antriebsmechanismus des Zeit- bzw. Zählwerkes in eine Einstellposition zurückzubringen. Dieser Nocken-Rückstellmechanismus weist zumeist einen herzförmig ausgebildeten Nocken auf, dessen den Herzeinschnitt bildender Kurvenabschnitt die Rückstellposition bestimmt. Die Rückstellung erfolgt mittels eines an einem der beiden Räder angeordneten und an der herzförmigen Nockenkurve entlanggleitenden Tasters od. dgl. im Zusammenwirken mit einer ihn belastenden Federvorrichtung, welche die beiden Räder in der vorbestimmten Drehstellung gegeneinander ausrichtet. Bei solchen Vorrichtungen stellt sich sowohl an der Nockenkurve als auch an dem Tastmechanismus ein erheblicher Verschleiß ein, welchei die Lebensdauer des gesamten Zeitschaltwerks bzw. Zählwerks erheblich vermindert. Außerdem können sich nach längerer Betriebszeit an der Nockenkurve Totpunktstellen ausbilden mit der Folge, daß die Ziffernräder unter der Wirkung des Nocken-Steuermechanismus nicht mehr in die richtige Rückstellposition zurückgeführt werden.
Die vorgenannten Nachteile der Rücklauf-Zahl- und -Zeitschaltwerke konnten dadurch behoben werden, daß diese Vorrichtungen für die Rückstellung der Ziffernräder in die Einstell- bzw. Rückstellposition nach Beendigung des Arbeitszyklus mit einem Magnetsystem versehen wurden. Diese magnetisch arbeitenden Zählbzw. Zeitwerke weisen zwei Rädergruppen auf, nämüd einerseits eine Reihe von Hand einstellbarer, um eine Arhse. drehbarer Ziffernräder, welche die Ziffern für die einzelnen Zahlenstellen tragen, und andererseits eine Reihe rückstellbarer Räder, die um eine zu der Achse der erstgenannten Rädergruppe parallele Achse drehbar sind, wobei jedem einzelnen Ziffernrad ein gesondertes Rad der zweitgenannten Rädergruppe zugeordnet ist Die Ziffernräder sind jeweils mit einem zu ihrer Achse konzentrischen Getrieberad und mit konzentrisch um die Achse herum angeordneten numerischen Zahlen versehen. Für die Fortschaltung der Ziffernräder in die dem jeweils gewünschten Zählzyklus entsprechende Drehposition sind gesonderte handbetätigte Schaltorgane vorgesehen. Außerdem werden für die Feststellung der Ziffernräder in den vorgewählten Einstellpositionen Feststellvorrichtungen benötigt. Die rückstellbaren Rädersätze weisen jeweils zwei um ihre Achse drehbare Räder auf, von denen das eine mit seiner Veizahnung im Zahneingriff mit dem Zahnrad des zugeordneten Ziffernrades steht, so daß die Winkelposition dieses Rades von der Winkeleinstellung des Zahnrades an dem zugeordneten Ziffernrad bestimmt wird. Das zweite Rad des genannten Rädersatzes umfaßt ein zur Drehachse koaxiales Antriebszahnrad und ein magnetisches Rückstellsystem, welches dieses zweite Rad bei seiner Freigabe in die vorbestimmte Drehstellung des ersten Rades und damit des zugeordneten Ziffernrades dreht. Das Magnetsystem besteht aus an den beiden Rädern der Rädersätze angeordneten Permanentmagneten, die wechselseitig magnetisch ausgeglichen sind, wenn sich das zweite Rad in der "orgewählten Position gegenüber dem ersten Rad der einzelnen Rädersätze befindet. Auf diese Weise wird eine magnetische Rückstellung der angetriebenen Räder auf die zuvor eingestellte Drehposition des jeweils zugeordneten Einstellrades und damit auf die jeweilige Zahlenposition bewirkt.
Bei den vorstehend erwähnten Vorrichtungen wurden für die eine Magnetgruppe des Magnetsystems zylindrische, axial magnetisierte und stabförmige Magnete verwendet, welche etwa diametral an den zugeordneten Rädern angeordnet sind, so daß ihre gegenüberliegenden Pole entgegengesetzter Polarität radial nach außen gerichtet sind. Die zweite Magnetgruppe bestand aus entsprechenden Magneten, die an den anderen Rädern der Rädersätze so angeordnet sind, daß sie sich in axialem Abstand zu der ersten Magnetgruppe befinden. Bei magnetischem Gleichgewicht befinden sich somit die Magnetpole in unterschiedlichen, axial versetzten Ebenen.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber den bekannten Magnetsystemen verbessertes Magnetsystem zur Einstellung von zwei gegeneinander drehbeweglichen Körpern, wie insbesondere Rädern od. dgl, die vor allem für ein rückstellbares bzw. während des Arbeitszyklus zurücklaufendes Zeit- oder Zählwerk bestimmt sind, zu schaffen. Insbesondere bezweckt die Erfindung hierbei eine solche Ausgestaltung des Magnetsystenis, daß eine exakte Einstellung in eine bestimmte, gegebenenfalls vorwählbare Drehlage unter einer stärkeren magnetischen Zwangseinstellkraft bzw. Rückstellkraft erreicht wird. Dabei soll die Anordnung vorzugsweise so getroffen werden, daß das Magnetsystem auch eine Bewegungs- oder Schwingungsdämpfung des einzustellenden Drehkörpers bewirkt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß da? Permanentmagnetsystem aus zueinander und zu den drehbeweglichen Körpern konzentrischen Magnetrin-
gen besteht, die an den gegeneinander drehbeweglichen Körpern angeordnet sind und von denen jeder an ihren einander zugewandten ringförmigen Polflächen mindestens zwei Magnetfelder entgegengesetzter Polarität aufweist. Die beiden Magnetringe weisen somit im wesentlichen kreis- oder ringförmige Polflächen auf, die mit Magnetpolen entgegengesetzter Polarität in einer bestimmten Polanordnung versehen sind.
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung weisen die Magnetringe an ihrer Polfläche zwei Magnetpole entgegengesetzter Polarität auf, welche sich jeweils in Umfangsrichtung über die Polfläche erstrecken. In der Einstell- bzw. Rückstellposition sind die in Umfangsrichtung verlaufenden ungleichnamigen Pole der beiden Magnetringe einander ij zugewandt. Vorzugsweise erstrecken sich an jeder Polfläche die ungleichnamigen Pole im wesentlichen über einen Bogenumfang von angenähert 180°, so daß an jedem Magnetring ein sich angenähert über einen Halbkreis erstreckender Nordpol und ein sich über die x> andere Hälfte des Kreises erstreckender Südpol gebildet wird. Es empfiehlt sich, die zylindrischen Polflächen an denjenigen Stellen, an welchen die Pole entgegengesetzter Polarität nebeneinanderliegen, mit einer größeren Polflächenbreite zu versehen als in den übrigen Umfangsbereichen. Aufgrund dieser Polflächenverbreiterung im Übergangsbereich zwischen den ungleichnamigen Polen der beiden Magnetringe wird eine besonders starke magnetische Rückstellkraft erzielt, welche eine exakte Einstellung der Drehlage des einen Magnetringes gegenüber dem anderen Magnetring gewährleistet
Nach einem weiteren, an sich selbständigen Merkmal der Erfindung ist zumindest der eine der beiden gegeneinander drehbaren Magnetringe axial beweglich angeordnet, wobei zur Dämpfung von Schwingungen od. dgl. der Magnetringe in der vorgegebenen Drehstellung, in der die Pole mit entgegengesetzter Polarität einander gegenüberstehen, eine Reibungsbremse od. dgl. vorgesehen ist Die Anordnung ist so getroffen, daß die Axialbewegung durch die magnetische Anziehungskraft der beiden Magnetringe in der Einstell- bzw. Rückstellposition erfolgt. Diese auf magnetischem Wege bewirkte Axialverstellung bringt die Reibungsbremse zur Wirkung, welche die Drehbewegung des bzw. der Magnetringe abbremst wenn diese in ihre Einstell- bzw. Rückstellposition gelangen.
Wie bereits erwähnt, eignet sich das erfindungsgemäße Magnetsystem mit besonderem Vorteil für die Verwendung bei Rücklauf-Zähl- und -Zeitwerken u. dgl. der eingangs beschriebenen Art obwohl es hierauf nicht beschränkt ist Die genannten Magnetringe werden vorzugsweise aus permanentmagnetisierbaren Teilchen hergestellt welche mit Hilfe eines Bindemittels in der Ringform abgebunden werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den einzelnen Ansprüchen. In der nachfolgenden Beschreibung ist ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel erläutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zähloder Zeitwerks;
F i g. 2 in einer Teil-Seitenansicht schematisch den Rückstellmechanismus und dessen Betätigung des in F i g. 1 dargestellten Gerätes; F i g. 3 eine Draufsicht nach Linie 3-3 der F i g. 2;
Fig.3A in größerem Maßstab eine Ansicht in Richtung der Linie 3A-3A der F i g. 3;
F i g. 3B eine Seitenansicht der F i g. 3A;
F i g. 4 in größerem Maßstab und in Draufsicht den Rückstellmechanismus und den Schalterbetätigungsmechanismus des in F i g. 1 dargestellten Gerätes;
Fig.5 eine Einzelheit in Seitenansicht zur Darstellung des Schalterbetätigungsmechanismus in einer Betriebsstellung, bei der der Arbeitszyklus beendet ist;
Fig.5A die Anordnung nach Fig.5 in einer Betriebsstellung während des Zähl- bzw. Arbeitszyklus;
Fig.5B die Anordnung nach Fig.5 in einer Betriebsstellung, bei der das Gerät über seinen eingestellten Arbeitszyklus hinweg arbeitet;
F i g. 6 in größerem Maßstab die Kopplung zwischen einem Ziffernrad und einem rückstellbaren Rädersatz des Gerätes nach F i g. 1;
Fig.6A einen Querschnitt nach Linie 6A-6A der Fig. 6;
Fig.6B einen Querschnitt nach Linie 6B-6B der Fig.6A;
F i g. 7 in einem Sprengbild ein einzelnes rückstellbares Rad des Rädersatzes zusammen mit seinem Magnetsystem;
Fig.7A eine Stirnansicht in Richtung der Linie 7A-7AderFig.7;
Fig.7B einen Querschnitt nach Linie 7B-7B der Fig.7A;
Fig.7C einen Querschnitt nach Linie 7C-7C der Fig.7A;
Fig.8 in einem Sprengbild das Ziffernrad eines einzelnen Rädersatzes zusammen mit seinem Magnetsystem;
Fig.8A eine Stirnansicht in Richtung der Linie 8A-8AderFig.8;
Fig.8B einen Querschnitt nach Linie 8B-8B der Fig.8A;
Fig.SC einen Querschnitt nach Linie 8C-8C der Fig.8A;
Fig.9 eine Ansicht in Richtung der Linie 9-9 der Fig.8A;
F i g. 10 in einer Seitenansicht zwei benachbarte, von Hand einstellbare Ziffernräder;
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung der Linie 11-11 der F i g. 10 zur Darstellung der Fortschalt- und Einstellvorrichtung für die Ziffernräder;
Fig. 12 einen bei dem erfindungsgemäßen Gerät verwendeten Magnetring in aufgewickeltem Zustand zusammen mit einigen für diesen Ring repräsentativen Maßangaben;
F i g. 13 in Teilansicht die beiden Magnetringe in ihrer Rückstellposition;
F i g. 14 ebenfalls in Teilansicht die beiden Magnetringe, wobei sie um 180° gegenüber der Position nach F i g. 13 gegeneinander verdreht sind;
Fig. 15 in schematischer Darstellung und in Teilansicht die beiden zusammenwirkenden Magnetringe zur Darstellung einiger wesentlicher Betriebseigenschaften des erfindungsgemäßen Gerätes;
Fig. 15A bis 15D die Anordnung nach Fig. 15 zur Erläuterung verschiedener Betriebseigenschaften derselben;
Fig. 16 schematisch die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendete Bremsvorrichtung;
F i g. 17 eine Teilansicht der beiden Magnetringe zur Darstellung bestimmter Betriebseigenschaften derselben;
Fig. 18 in einer grafischen Darstellung das von dem Magnetsystem ausgeübte Drehmoment in Abhängigkeit
(ο
von dem Drehwinkel.
Im folgenden wird zunächst das Zähl- bzw. Zeitwerk näher erläutert, auf welches sich die Erfindung bevorzugt bezieht.
F i g. 1 zeigt ein solches Zähl- bzw. Zeitwerk A, dessen Gehäuse mit einer Frontplatte B versehen ist, welche zwei iibereinanderliegende Fenster C und D aufweist. Mit Hilfe von Druckknöpfen 10 läßt sich die Position einzelner Ziffernräder 20 von Hand einstellen. Die Ziffernräder 20 sind in Reihe nebeneinander angeordnet und durch das untere Fenster D sichtbar. Oberhalb dieser Ziffernräder und im Zahneingriff mit diesen befinden sich in axialer Ausrichtung weitere Räder, die aus mehreren nebeneinander angeordneten rückstellbaren Rädersätzen 30 bestehen, welche durch das obere Fenster C von außen sichtbar sind. Der Arbeits- bzw. Zählzyklus des Gerätes A wird im Betrieb dadurch eingestellt, daß durch aufeinanderfolgendes Niederdrücken der Druckknöpfe 10 die Ziffernräder 20 um jeweils eine Ziffer in Drehrichtung weitergeschaltet und in eine Drehlage gebracht werden, in der die gewünschten Ziffern, die sich am Umfang der Ziffernräder 20 befinden, im Fenster D erscheinen. Im Fenster D ergibt sich somit die gewünschte mehrstellige Zahl. Es versteht sich, daß für jede Zahlenstelle dieser mehrstelligen Zahl ein gesondertes Ziffernrad 20 vorgesehen ist. Nach diesem Einstellvorgang ist das Gerät in der Lage, einen dieser eingestellten Zahl entsprechenden Arbeits- oder Zählzyklus durchzuführen. Der Bereich dieses Zyklus wird von der Auslegung des Innengetriebes des Gerätes A bestimmt. Bevor der Zyklus beginnt, wird das Gerät zurück- bzw. nachgestellt, wobei die rückstellbaren Rädersätze 30 in eine Drehlage gebracht werden, in der sie im Fenster C dieselbe mehrstellige Zahl anzeigen wie die Ziffernräder 20 im Fenster D. Nach diesem Nachsteiivorgang der Rädersätze 30 kann der Zyklus ablaufen, wobei die in dem Fenster C erscheinende mehrstellige Zahl um jeweils den Zahlenwert 1 abnimmt, bis schließlich sämtliche Ziffern den Wert Null erreichen. In diesem Augenblick wird ein Schalter betätigt, welcher das Ende des Zählzyklus anzeigt, wie dies weiter unten noch näher erläutert wird. Anschließend kann das Gerät bzw. sein Zählwerk erneut zurückgestellt werden. Hierbei werden die zurückstellbaren Rädersätze 30 in eine Drehiage gebracht, in der sie wiederum die in dem unteren Fenster D von den Ziffernrädern 20 angezeigten Ziffern im Fenster C zeigen. Diese im Fenster D ablesbaren Ziffern können durch Drücken der Knöpfe 10 geändert werden während der Zähl- oder Zeitschaltvorgang der Rädersätze 30 stattfindet, ohne daß hierdurch der gerade ablaufende Zyklus beeinflußt wird. Die Einstellung des nächstfolgenden Zyklus erscheint somit in dem Fenster D, während im selben Zeitpunkt in dem Fenster C noch die Restzeit bzw. die restliche Zählperiode des im Ablauf befindlichen Zyklus abzulesen ist Hierdurch wird dem Beobachter selbst während des ablaufenden Zähl- oder Zeitmeßzyklus eine vollständige Information über den Betriebszustand des Gerätes gegeben.
Wie vor allem die F i g. 2,3 und 4 zeigen, ist die untere Räderreihe der Ziffernräder 20 auf einer gemeinsamen Achse 40 drehbar gelagert Jedes Ziffernrad veist ein Zahnrad oder einen Zahnkranz 42 auf, der mit einem entsprechenden Zahnrad oder Zahnkranz 50 des zugeordneten oberen rückstellbaren Rädersaires 30 im Zahneingriff steht Die letztgenannten Rädersäue 30 umfassen jeweils ein einstellbares Rad 52 und ein gleichachsiges Ziffernrad 54. Wie nachfolgend noch näher erläutert wird, ist die Anordnung so getroffen, daß das Ziffernrad 54 in eine Einstellposition gegenüber dem Rad 52 zurückläuft, sobald es freigegeben wird.
Hierdurch wird der Rädersatz 30 auf die im Fenster D (Fig. 1) erscheinende Ziffer des zugeordneten unteren Ziffernrades 20 zurückgestellt. Das Rad 54 weist ein Zahnrad oder eine Außenverzahnung 56 auf. Die beiden Räder 52 und 54 der einzelnen Rädersätze 30 drehen
ίο sich um eine gemeinsame Achse 58, die parallel zu der Achse 40 der Ziffernräder 20 und oberhalb dieser Achse verläuft.
Während des Zähl- oder Zeitmeßzyklus erfolgt der Antrieb über ein Getrieberad 60, welches auf einer Achse 62 drehbar gelagert ist, die im wesentlichen parallel zu der Achse 58 verläuft Das Getrieberad 60 weist zwei Ritzel oder Zahnräder 60a und 606 auf, von denen das letztgenannte im Zahneingriff mit der Außenverzahnung 56 des in der Zahlenfolge letzten Rädersatzes 30 steht. Dieser Rädersatz repräsentiert die letzte Stelle der mehrstelligen, hier vierstelligen Zahl der vier Rädersätze 30. Es handelt sich hier also um den in F i g. 1 rechts dargestellten Rädersatz 30. Bei einem Zeitmeß- oder Zeitschaltvorgang dreht sich das Getrieberad 60 mit einer Winkelgeschwindigkeit, welche den gesamten Ablaufbereich des Arbeitszyklus bestimmt. Während dieses Arbeitszyklus hält das Zahnrad 42 den Zahnkranz 50 des Rades 52 eines jeden Rädersatzes 30 fest, so daß die Räder 52 hierbei keine Drehbewegung ausführen können und in ihrer Drehlage in einer von der Drehposition der unteren Ziffernräder 20 abhängigen Position fixiert sind.
Aus F i g. 3 ist zu erkennen, daß das die letzte Stelle der mehrstelligen Zahl repräsentierende Ziffernrad 54 (in F i g. 1 rechts im Fenster C dargestellt) nach jeder vollen Umdrehung das die nächste Zahlenstelle repräsentierende Ziffernrad 54 um einen Drehwinkel weiterdreht, welcher der Zahl 1 entspricht. Dieser Vorgang setzt sich über die gesamte Reihe der Ziffernräder 54 von rechts nach links fort, so daß während des Arbeitszyklus die im Fenster Cerscheinende Zahl bis auf den Zahlenwert Null zurückläuft Für diese vorgenannte Weiterschaltung der einzelnen Ziffernräder 54 lassen sich Koppel- und Getriebeanordnungen unterschiedlicher Ausführung verwenden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden zu diesem Zweck mehrere auf der Achse 62 drehbar angeordnete Getrieberäder vorgesehen, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist und im folgenden erläutert wird.
Die Achse 62 mit den von ihr getragenen Getrieberädern einschließlich des Getrieberades 60 ist an einer sich in axialer Richtung erstreckenden Konsole 70 gehalten, welche eine obere feststehende Gelenkachse 72 und einen rückwärtigen zungenartigen Vorsprung 74 aufweist (F i g. 3 und 4). Dieser Vorsprung faßt unter die Unterseite einer Rückstellschalterplatte 80, die um eine Achse 82 schwenkbar ist Am hinteren Ende der Schalterplatte sind Schalterbetätigungsorgane 84 und 86 in Form von Fingern od. dgL vorgesehen, welche bei der Rückstellung des Gerätes Schalter 90 und 92 drücken. Die Betätigung dieser Schalter löst nach dem Rückstellvorgang einen neuen Arbeitszyklus aus. Die Platte 80 weist ferner einen Verschiebe-Rückstellarm 100 mit einem Exzenter 102 auf. Durch Drehen des Exzenters 102 läßt sich die Kopplung zwischen der Schalterplatte 80 und einem Schaltarm 110 justieren. Der Schaltarm UO ist um eine Gelenkachse 112 schwenkbar und betätigt einen unteren Schalter 114. Es
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versteht sich, daß hier Schalter unterschiedlicher Ausführung verwendet werden können. Die Betätigung der Schalter kann als Folgebetätigung ausgeführt werden, um Folgesteuerungen der Außenkreise und des Rückstellzyklus des Gerätes zu erhalten. Am vorderen Ende des zyklisch betätigten Schaltarmes 110 ist eine kurze Querachse 116 angeordnet, welche zur Steuerung der Stellbewegung eines Nullzählerarmes 120 während des Rücklaufzyklus und zugleich zur Steuerung der Bewegung des Schaltarmes 110 bei Beendigung eines vollen Zähl- bzw. Zeitzyklus dient
Wie vor allem die Fig.4 und 5 zeigen, ist der Nullzähierarm 120 um die feststehende Achse 72 schwenkbar. Er weist im axialen Abstand angeordnete Finger 122, 124,126 und 128 auf, die jeweils mit einem nach unten gerichteten Hakenende 122a, 124a, 126a und 128a versehen sind. Auf der den Fingern gegenüberliegenden Seite ist ein Gabelarm 130 vorgesehen, welcher die Stummelachse 116 umgreift. Wie F i g. 4 zeigt, kann der Nullzählerarm 120 gegen die Wirkung einer die Achse 72 umgreifenden Rückstellfeder 132 nach rechts verschoben werden. Die einzelnen Finger 122 bis 128 sind gegenüber einer Nockensteuerkurve 140 ausgerichtet, die sich an dem Rad 54 eines jeden nachstellbaren Rädersatzes 30 befindet. Die Nockensteuerfläche weist eine Nullaussparung 142 (F i g. 2) auf, welche gegenüber dem zugeordneten Finger ausgerichtet ist, wenn sich das zugehörige Rad 54 in seiner Nullstellung befindet, in der die Ziffer Null im Fenster C erscheint Die Aussparung 142 wird im vorderen Bereich von einer schräg stehenden Nockenfläche 144 begrenzt Wie vor allem die F i g. 5, 5A und 5B zeigen, sind im Betrieb sämtliche Räder 54 so in ihrer Drehlage angeordnet, daß im Fenster C die Ziffer Null erscheint und die Aussparungen 142 mit den Fingern 122 bis 128 fluchten, so daß die Vorsprünge 122a bis 128a gleichzeitig in die Aussparungen 142 einfallen. Dies kann, wie erwähnt, nur dann eintreten, wenn im Fenster C sämtliche Nullziffern der Räder 54 sichtbar sind. Befindet sich eines der Räder 54 nicht in der Nullanzeigestellung, so hält die Nockensteuerfläche 140 dieses Rades den Nullzählerarm in seiner oberen Position.
Fig.5 zeigt die Nullzählposition, in welcher die Ziffemräder 54 sich bis auf ihre Nullposition zurückgestellt haben und die Finger in die Aussparungen 142 einfallen. Dabei wird der Gabelarm 130 nach oben geschwenkt wodurch der Schaltarni 110 um seine rückwärtige Gelenkachse 112 angehoben wird, so daß er den Schalter 114 freigibt
Die Position des Armes 120 während des Zähl- bzw. Arbeitszyklus ist in Fig.5A gezeigt In diesem Betriebszustand liegt zumindest einer der Vorsprünge 122a bis 128a auf der ihm zugeordneten Nockensteuerfläche 140, wodurch der Arm 110 durch den Gabelarm 130 in seiner unteren Position gehalten wird. Der Arm 110 wird, wie erwähnt, erst nach oben geschwenkt, wenn die Nullposition erreicht ist (Fig.5). Die in Fig.5B gezeigte Betriebsstellung liegt dann vor, wenn das Zählbzw, das Zeitschaltwerk A weiterläuft nachdem der Nullwert in Fenster C erreicht und der Arm 120 in die Position gemäß Fig.5 gehoben worden ist Wenn dies eintritt, werden die Vorsprünge 122a bis 128a der Finger 122 bis 128 über die seitliche Abschrägung 144 der Ziffernräder 54 aus den Aussparungen 142 gedrückt Hierbei wird der Nullzählerarm 120 gemäß Fig.4 gegen die Rückstellkraft der Feder 132 nach rechts verschoben. Aufgrund dieser Stellbewegung kann der Motor weiterlaufen, wenn ein voller Arbeits- bzw. Zählzyklus beendet und von dem Schalter 114 registriert worden ist. Es ist daher bei dieser Anordnung nicht erforderlich, daß der Motor bzw. der Antrieb des Gerätes exakt in dem Moment angehalten wird, in welchem die rücklaufende Zählung den Nullwert erreicht hat.
Gemäß Fig.2 ist ein Solenoid 150 vorgesehen, dessen Anker 152 einen Winkelhebel 154 betätigt, wodurch der Antrieb und die Rückstellung der rückstellbaren Rädersätze 30 bewirkt wird. Der Winkelhebel ist gegen die Kraft einer Feder 158 um eine feste Gelenkachse 156 schwenkbar und weist einen Betätigungsarm 160 auf, welcher über einen Getenkbolzen 162 mit einem Arm 164 verbunden ist, der auf der Achse 62 drehbar ist. Fig.2 zeigt die Anordnung während des Zählvorgangs, bei welchem der Solenoid 150 abgefallen ist, so daß das Getrieberad 60 und sämtliche weiteren an der Achse 62 gelagerten Zahnräder in Eingriff mit den Ziffernrädern 54 der Rädersätze 30 gehalten werden. Aufgrund der Hebelwirkung der Arme 160 und 164 wird die Lösekraft für das Getrieberad 60 und die anderen auf der Achse 62 sitzenden Getrieberäder erhöht, so daß diese während des Antriebszustandes ohne Schwierigkeiten außer Eingriff gebracht werden können. Die Achse 62, der Gelenkbolzen 162 und die Achse 156 sind während der Antriebsperiode ausgerichtet. Nachdem die Antriebsperiode beendet ist, fallen die Finger des Nullzählerarmes 120 in die Aussparungen 142 der Ziffemräder 54. Dieser Betriebszustand ist in Fig.2 gezeigt. In diesem Augenblick ist das Gerät A für den Rückstell- bzw. Nachstellvorgang betriebsbereit Dieser Rückstellvorgang wird durch Betätigen des Solenoids 150 bewirkt, der dabei den Arm 160 nach unten verschwenkt, wodurch der Arm 164 ebenfalls nach unten gezogen wird. Hierbei entfernt sich die Achse 62 von der Achse 58, wobei die Konsole 70 um die Achse 72 schwenkt. Hierdurch wird die antriebsmäßige Kupplung des Ritzels oder Getrieberades 60 von dem die letzte Zahlenstelle repräsentierenden (in F i g. 1 rechts dargestellten) Ziffernrad 54 und außerdem die Kupplung sämtlicher weiterer auf der Welle 62 sitzender Getrieberäder von den einzelnen Rädern 54 aufgehoben. Wenn für die Durchführung des Rückstellvorgangs die Konsole 70 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt hebt die rückwärtige Zunge 74 die Rückstellschalterplatte 80, die hierbei um die Gelenkachse 82 schwenkt Hierdurch wird über den Exzenter 102 der Schaltarm 110 niedergerdrückt, wodurch dieser den Gabelarm 130 nach unten stellt, so daß die Finger 122 bis 128 von den Rädern 54 abgehoben werden. Falls hierbei die Finger aufgrund eines über die Nullstellung hinausgehenden Zählvorgangs seitlich aus den Aussparungen 142 herausgeschoben worden sind, wie dies weiter oben beschrieben ist, werden sie ebenfalls angehoben, wobei der NuHzählerarm 120 von der Feder 132 gemäß F i g. 4 nach links zurückgeschoben wird. Durch Betätigen des Solenoids 150 werden demgemäß die Ziffemräder 54 vollständig von den Antriebs- und Getrieberädern sowie von den Fingern des Armes 120 gelöst, so daß sie sich frei drehen und in eine Drehlage einstellen können, die abhängig ist von der Drehwinkellage der Räder 52 der einzelnen Rädersätze 30. Der Mechanismus für diese Rückstellbewegung wird weiter unten noch näher erläutert Nach dem Rückstellvorgang zeigt das Fenster C wiederum dieselben Zahlenwerte wie das Fenster D. Der Solenoid 150 wird dann abgeschaltet, wodurch die
Antriebsräder und die Getrieberäder auf der Welle 62 mit den rückstellbaren Rädersätzen 30 antriebsmäßig gekuppelt werden, so daß sich der Zähl- oder Zeitzyklus wiederholt.
Für den Antrieb der genannten Ziffernräder 54 während des Zähl- bzw. Zeitzyklus können Vorrichtungen unterschiedlicher Art verwendet werden. Gemäß dem in den Fig.3, 3A und 3B gezeigten Ausführungsbeispiel werden die benachbarten Räder über Doppelzahnräder 170 angetrieben, die Zahnräder 172 und 174 aufweisen. Das Zahnrad 172 arbeitet mit demjenigen Ziffernrad 54 zusammen, welches in dem im Fenster C erscheinenden mehrstelligen Zahlenwert die niedrigere Stelle repräsentiert, während das Zahnrad 174 im Eingriff mit dem Zahnkranz 56 des die nächst höhere Zahlenwertstelle repräsentierenden Rades 54 steht. Beim Drehen des Zahnrades 172 wird somit das nächstfolgende Rad 54 in Umdrehung versetzt. Das Zahnrad 172 weist in wechselnder Folge sich über seine Gesamtbreite erstreckende Zähne 180 und sich nur über seine Teilbreite erstreckende Zähne 182 auf. Wie vor allem die F i g. 6 und 9 zeigen, ist jedes Rad 54 an seinem Umfang mit einer einzigen Zahnaufnahmeausnehmung 190 versehen, welche die einzige Stelle am Umfang des Rades 54 bildet, in welcher ein breiter Zahn 180 Aufnahme findet. Die Ausnehmung 190 wird von Zahnsegmenten 192 und 194 begrenzt, welche in Eingriff kommen mit den schmaleren Zähnen 182. Während des Normalbetriebs bewegen sich die breiteren Zähne 180 über die Außenfläche des Rades 54, ohne hierbei das Zahnrad 172 des Getrieberades 170 in Drehung zu versetzen. Das nächstfolgende Rad 54 wird dagegen durch den Eingriff des Zahnrades 174 und der Verzahnung 56 des nächstfolgenden Rades 54 verriegelt. Nach einer vollen Umdrehung eines den niedrigeren Zahlenstellenwert repräsentierenden Rades 54 kommt das Zahnsegment 194 in Zahneingriff mit einem der schmaleren Zähne 182, wodurch das Getrieberad 170 in Drehung versetzt vrird. Diese Drehung setzt sich fort, bis der nächste breite Zahn 180 in die Ausnehmung 190 einfaßt. Das Zahnsegment 192 kommt dann in Eingriff mit einem anderen schmaleren Zahn, wodurch der breite Zahn aus der Ausnehmung 190 herausgeführt wird und bei Anordnung der breiten Zähne an der Außenfläche das Getrieberad 170 bis zur Beendigung der nächsten Umdrehung des Rades 54 in seiner Schaltbzw. Drehposition verriegelt wird. Auf diese Weise wird bei jeder vollen Umdrehung eines Rades 54 das nächstfolgende Rad um einen Winkelbetrag weitergeschaltet, welcher einem Zahlenwert dieses Rades entspricht Diese Fortschaltung der einzelnen Ziffernräder 54 setzt sich fort, bis sämtliche Ziffernräder ihre Nullposition erreicht haben und den Schaltarm 110 betätigea Während des Rückstellvorgangs ist der Solenoid 150 erregt, so daß er die verschiedenen Getrieberäder 170 aus dem Eingriff mit den Rädern 54 bringt Infolgedessen können die einzelnen Räder 54 sich unbehindert in eine Position drehen, in welcher sie im Fenster C einen Zahlenwert anzeigen, welcher mit dem im korrespondierenden Fenster erscheinenden Zahlenwert übereinstimmt
Wie vorstehend schon angedeutet, weist jeder Rädersatz 30 ein einstellbares Rad 52 auf, welches durch das zugeordnete, von Hand fortschaltbare Rad 20 in der Drehlage eingestellt wird, sowie ein Ziffernrad 54, welches bei seiner Freigabe in eine von der Drehlage des Rades 52 abhängige Drehposition zurückgestellt wird. Diese Rückstellung erfolgt mit Hilfe eines erfindungsgemäßen magnetischen Rückstellsystems, welches in den Fig.6, 7 und 8 im einzelnen dargestellt ist.
Die F i g. 7, 7A, 7B und 7C lassen ein einzelnes Rad 52 mit den ihm zugeordneten Teilen des Magnetsystems erkennen. Das Rad 52 weist eine Radscheibe 52a auf, welche zusammen mit ihrer Nabe 210 einstückig aus Kunststoff gefertigt ist und mit der inneren Drehlagerfläche 212 der Nabe auf der Achse 58 drehbar ist. An der
ίο Radscheibe 52a ist in genauer Winkelausrichtung und konzentrisch zu der Achse 58 ein permanentmagnetisierbarer Ring E befestigt. Die Radscheibe 52a weist vier in Umfangsrichtung im Abstand angeordnete innere magnetische Halterippen 214 in Form von Kreissegmenten auf, die jeweils eine zylindrische Außenfläche 214a haben, die der Innenfläche eines den magnetischen Kraftfluß bündelnden Flußkonzentratorringes und Halteelementes für den Magnetring £ angepaßt ist. Außerdem weisen die segmentförmigen Rippen 214 Stirnflächen 2146 auf, welche zur axialen Abstützung eines verjüngten Teils des Magnetringes £ dienen. An der Radscheibe 52a sind ferner außenseitig an dem Magnetring anliegende, segmentförmige Halterippen 216 angeordnet welche gegenüber den Rippen 214 zum Außenumfang versetzt angeordnet sind. Die beiden diametral gegenüberliegenden äußeren Halterippen 216 weisen jeweils eine innere zylindrische Fläche 216a auf, welche der äußeren Umfangsfläche des genannten Flußkonzentratorringes für den Magnetring E angepaßt ist. Außerdem sind die Rippen 216 mit Lagerflächen 216ft versehen, gegen welche sich breitere Abschnitte des Magnetringes E abstützen. Anstelle dieser Anordnung wäre es auch möglich, die Flächen 214Zj für die axiale Abstützung heranzuziehen und die Flächen 2166 so auszubilden, daß hier ein gewisser Spalt zu den breiteren Abschnitten des Magnetringes £ vorhanden ist. An der Radscheibe 52a ist ein Paar diametral gegenüberliegender federnder Riegelfinger 218 einstückig angeformt welche an ihren freien Enden Riegelnasen 218a aufweisen. Außerdem ist an der Radscheibe 52a innenseitig eine Bremsrippe oder ein Bremsring 220 mit einer axial vorspringenden, ringförmigen Bremsfläche angeordnet um Schwingungen und Pendelbewegungen des Rades 54 bei der Rückstellung in seine jeweilige Rückstellposition zu dämpfen. Diese Anordnung wird weiter unten noch näher erläutert. Die Rippe bzw. der Bremsring kann mit einer besonderen Bremsfläche mit hohem Reibungskoeffizienten versehen sein, um die Reibung des Rades 54 an dieser Bremsfläche zu erhöhen. Beispielsweise kann der Bremsring mit einer durch Sandstrahlgebläse aufgerauhten Bremsfläche versehen sein.
Der an der Radscheibe 52a gelagerte Magnetring £ besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff-Formteil wie insbesondere einem Spritzgußteil, welches aus dauerhaft magnetisierbaren Partikeln, wie z. B. Barium ferrit oder Alnico, hergestellt wird, die durch eir Bindemittel aus Kunststoffmaterial, wie z. B. Nylon, zi dem Formkörper abgebunden werden. Diese Herstel-
to lungsweise für Permanentmagnete ist bekannt Dei Magnetring E weist eine innere zylindrische Polfläche 230 mit zwei ungleichnamigen Polen auf, die sich jeweils über einen Winkel von 180° über den Umfang dei Polfläche 230 erstrecken. Diese Anordnung der Pole isi aus den F i g. 6A und 7 zu erkennen. Der Permanentmagnetring E ist radial magnetisiert so daß an der äußeren zylindrischen Umfangsfläche des Magnetringes £zwei Magnetpole mit zu den Polen der Polfläche 23C
entgegengesetzter Polarität vorhanden sind. Es versteht sich, daß die beiden sich in Unifangsrichtung durchSaufend erstreckenden Pole an den Enden nicht wirklich aneinanderstoßen, sondern daß jeweils zwischen den Enden der ungleichnamigen Pole ein kleiner Spalt vorhanden ist Diese Stellen zwischen den Enden der Pole sind mit 230a und 2306 bezeichnet An diesen Obergangsstellen zwischen den beiden ungleichnamigen Polen weist der Magnetring £ eine größere Polbreite, gemessen in Axialrichtung des Magnetringes und seiner zylindrischen Polfläche 230, auf. Die sich in Umfangsrichtung über die Polfläche 230 erstreckenden ungleichnamigen Pole könnten auch aus einer Reihe in engem Abstand nebeneinander angeordneter Nordbzw. Südpole bestehen. Der Ma^netring E weist eine Kerbe 230c auf, welche die Polarität und die genaue Lage des Magnetringes beim Zusammenbau mit der Radscheibe 52a angibt.
Der Magnetring E wird an seinem Außenumfang von dem oben erwähnten Flußkonzentratorring 232 umschlossen, der zugleich eine gewisse Halterung und Aussteifung des Magnetringes bewirkt Der geschlitzte Ring 232 ist, wie in der Magnettechnik bekannt aus einem Material hoher Permeabilität gefertigt; er weist zwei diametral einander gegenüberliegende Ringverbreiterungen 232a auf, welche den Polflächenverbreiterungen 230a und 2306 des Magnetringes entsprechen und diese außenseitig abdecken, wie dies deutlich aus Fig.7 hervorgeht. Der Ring 232 vermindert den magnetischen Widerstand an der Rückseite des Magnetriuges E, wodurch die magnetische Feldstärke an den radial nach innen gerichteten Polen der Polfläche 230 erhöht wird.
Das dritte Element des Rades 52 besteht aus einem Haltering 234, welcher diametral einander gegenüberliegende Ausnehmungen 234a aufweist, welche die Magnetringverbreiterungen 230a und 2306 sowie die entsprecnenden Teile 232a des Ringes 232 aufnehmen. Außerdem weist der Haltering 234 eine innere zy'indrische Fläche 2346 auf, welche der Außenfläche des Ringes 232 angepaßt ist und diese im zusammengebauten Zustand umgreift. An dem Haltering 234 diametral einander gegenüberliegend sind ferner Aussparungen 234c mit Vorsprüngen oder Lippen 234c/ angeordnet, die mit {Jen Vorsprüngen oder Lippen *18a nach Art einer Klemm- oder Riegelverbindung zusammenwirken und im zusammengebauten Zustand den Haltering 234 an der Radscheibe 52a festlegen.
Beim Zusammenbau wird zunächst der den Magnetfluß bündelnde Ring 232 über den Magnetring £ geschoben, worauf diese Teile an der Radscheibe 52a angeschlossen werden. Die zylindrischen Flächen 214a der an der Radscheibe angeordneten Halterippen 214 legen sich hierbei gegen die innere zylindrische Fläche des Halteringes 232, während die Stirnflächen 2146 sich seitlich gegen die schmaleren Umfangsteile des Magnetringes E abstützen und damit die Axialbewegung des Magnetringes E und des ihn umgreifenden Ringes 232 in Richtung auf die Radscheibe begrenzen. Der geschlitzte Ring 232 wird unter seiner Federkraft fest auf dem Umfang des Magnetringes £ gehalten. Die Innenflächen 216a der segmentförmigen Halterippen 216 legen sich gegen die zylindrische Außenfläche des Ringes 232. Der Abstand zwischen den Rippen 214 und 216 entspricht im wesentlichen der Breite der breiteren Abschnitte 230a und 2306 des Magnetringes E. Auf diese Weise wird der Magnetring in der richtigen Winkelstellung eeeenüber der Radscheibe 52a ausgerichtet. Der Abstand zwischen den benachbarten Rippen 214 ist so bemessen, daß die breiteren Teile 230a des Magnetringes £ zwischen diese Rippen fassen können, dabei aber eine Drehbewegung des Magnetringes verhindern, so daß der Magnetring E in der vorgeschriebenen Winkelstellung an der Radscheibe 52a gehalten wird. Die breiteren Abschnitte 230a und 2306 stützen sich seitlich gegen die Flächen 2166 der Halterippen 216 ab. Der Haltering 234 wird so über den Magnetring E geschoben, daß dessen breitere Ringabschnitte in die Aussparungen 234a einfassen. Hierbei rasten die Lippen 218a der Riegelfinger 218 über die Riegellippen 234d des Halteringes, so daß dieser an der Radscheibe 52a festgelegt wird (Fig.7B). Der Magnetring £ ist damit konzentrisch zu der Lagerfläche 212 am Rad 52 festgelegt Um eine genaue Ausrichtung des Magnetringes £ zu erzielen, wird die Kerbe 230c in eine vorbestimmte Lage gebracht Diese Lage ist bei der Darstellung der F i g. 7 vorzugsweise im oberen Bereich der Radscheibe »2a.
Die anderen Räder 54 der Rädersätze 30 weisen ebenfalls einen zylindrischen Permanentmagnetring F auf, der konzentrisch zur Achse 58 und in Axialrichtung ausgerichtet an diesem Rad gehalten ist so daß dieser Magnetring F in einer Drehstellung, die der Rückstellposition des Rades 54 entspricht, sich in einem magnetischen Gleichgewichtszustand zu dem Magnetring £des Rades 52 befindet. Wie vor allem die F i g. 8. 8A. 8B und 8C zeigen, weist jedes Rad 54 ein Radelement 54a mit einer äußeren zylindrischen Ziffernfläche 240 und einer Innennabe 242 auf, die mit ihrer inneren Lagerfläche 244 drehbar auf der Achse 58 gelagert ist. Das Radelement 54a ist ferner mit zwei diametral einander gegenüberliegenden, kreissegmentförmigen und von der Radscheibe nach innen vorspringenden Rippen 250 versehen, die in einem solchen Umfangsabstand angeordnet sind, daß an dem Magnetring F angeordnete breitere Polabschnitte zwischen diese Rippen einfassen können. Gegen die zylindrischen Innenflächen 250a der Rippen legt sich ein im Inneren des Magnetringes Fangeordneter, geschlitzter Ring 262, welcher zur Bündelung des magnetischen Kraftflusses dient. Die inneren Stirnflächen 2506 der Rippen 250 dienen zur Anlage und Ausrichtung des Ringes 262 und damit des Magneten F. Gegen die äußeren Stirnflächen 250c der Rippen 250 legt sich der Magnetring F mit seinen in der Axialabmessung schmaleren Umfangsteilen. Außerdem sind im Umfangsbereich zwischen den Rippen 250 Stütznasen 252 angeordnet gegen deren Schulterflächen 252a sich der Ring 262 legt Die Flächen 252a befinden sich mit den Flächen 2506 der Rippen 250 in einer gemeinsamen Ebene. Bei dieser Anordnung wird somit der Magnetring F sowohl in radialer Richtung als auch in axialer Richtung exakt gegenüber dem Radelement 54a ausgerichtet, wie dies die Fig.8B und 8C erkennen lassen. Das Radelement 54a weist zwei diametral einander gegenüberliegende öffnungen 254 auf, die im wesentlichen in der Mitte der beiden Rippen 250 liegen und rückwärtige Schulterflächen 254abilden, welche mit einem Halte- oder Riegelorgan zusammenwirken.
Der Magnetring F entspricht in der Form und Herstellung dem Magnetring E Er weist allerdings als Innenring eine äußere zylindrische Pollläche 260 auf, die im zusammengebauten Zustand der Polfläche 230 des Magnetringes £ zugewandt ist (Fig.6A und 6B). Außerdem ist der Magnetring F mil. zwei diametral einander gegenüberliegenden Umiangsabschnitten
/fO
260a und 2606 versehen, welche eine größere axiale Breite haben als der Ring auf seinem übrigen Umfangsbereich. In der Rückstellposition des Rades 54 liegen diese breiteren Abschnitte 260a und 2606 den entsprechenden Verbreiterungen 230a und 2306 des äußeren Magnetringes £ gegenüber. Die Abmessungen dieser Verbreiterungen 260a und 2606 entsprechen denjenigen der Verbreiterungen 230a und 2306 des Magnetringes £(Fig.6A und 6B). Die eine der beiden Polverbreiterungen ist mit einer Kerbe 260c für die genaue Lageorientierung des Magnetringes F an dem Radelement 54a versehen. Der geschlitzte Ring 262 ist aus einem Material hoher Permeabilität gefertigt und ist im Inneren des Magnetringes F federnd gehalten. Er weist ebenfalls Verbreiterungen 262a auf, die in der Form und Abmessung den Verbreiterungen 260a und 260b des Magnetringes F entsprechen (F i g. 8). Das untere bzw. rückwärtige Ende des Ringes 262 befindet sich im Einbauzustand mit der hinteren Stirnfläche des Magnetringes Fin einer gemeinsamen Ebene, so daß die beiden Ringe F und 262 im Montagezustand an den Schulterflächen 252a und den Stirnflächen 2506 anliegen.
Die Befestigung des Magnetringes F mit dem darin federnd angeordneten Ring 262 erfolgt mittels einer Federspange oder Riegelplatte 264. welche zwei diametral einander gegenüberliegende Flansche 264a aufweist, die zwischen die breiteren Abschnitte 260a und 2606 des Magnetringes F fassen. Außerdem ist die Riegelplatte 264 mit federnden Riegelfingern 266 versehen, die an ihren freien Enden Riegelnasen 266a aufweisen. Die Riegelfinger durchfassen die beiden obenerwähnten öffnungen 254, wobei die Riegelnasen hinter die Schulterflächen 254a fassen und damit den Magnetring F an dem Radelement 54a festlegen. Die schmaleren Umfangsabschnitte der Polfläche des Magnetringes stützen sich seitlich gegen die Stirnflächen 250c der Rippen 250 ab, während die größeren Polflächenabschnitte 260a und 2606, wie in F i g. 6A gezeigt, zwischen den Rippen 250 liegen. Auf diese Weise ist der Magnetring F in genauer Orientierung an dem Radelement 54a gehalten.
Nach dem Zusammenbau der beiden Räder 52 und 54 werden diese auf die Achse 58 aufgeschoben (F i g. 6A und 6B). In F i g. 6B ist aus Gründen der Vereinfachung der Haltering 234 für die Sicherung des Magnetringes E nicht dargestellt.
Aus F i g. 6A ist zu erkennen, daß in der Rückstellposition des Ziffernrades 54 die zylindrischen Polflächen der Magnetringe £ und F so gegeneinander ausgerichtet sind, daß sie mit ihren ungleichnamigen Polen einander gegenüberliegen. Infolgedessen stellt sich das Rad 54 bei einer Freigabe in eine genaue definierte Rücklaufposition ein. Dadurch, daß die breiteren Polflächenabschnitte in der Rücklaufposition zueinander ausgerichtet sind und einander gegenüberliegen, wird eine erhebliche Erhöhung der magnetischen Haltekraft in dieser Rücklaufposition erreicht. Wird das Rad 54 während des Zähl- bzw. Arbeitszyklus in Drehung versetzt, so ist die magnetische Rücksttll- und Haltekraft zunächst verhältnismäßig groß, bis die breiteren Polflächenabschnitte des Magnetringes F sich in Umfangsrichtung von den breiteren Polflächenabschnitten des Magnetringes F. entfernen. In diesem Augenblick stellt sich eine mit der Weiterdrehung allmählich abnehmende magnetische Rückstellkraft ein. Wird das Rad 54 in einer Drehstellung angehalten, in welcher die Polflächenverbreiterungen der beiden Magnetringe einander nicht überdecken, so wird das Rad 54 aufgrund der zwischen den Magnetpolen wirkenden magnetischen Rückstellkraft in die Rücklauf position gemäß F i g. 6A zurückgestellt, wobei sich bei Überdeckung der Polflächenver- breiterungen eine erhöhte magnetische Rückstellkraft einstellt Auf diese Weise ist sichergestellt, daß sich das Rad 54 bei Freilauf zuverlässig in die genaue Rücklaufposition einstellt Dabei ergibt sich auch eine gegenseitige Zentrierung der Polflächenverbreiterun gen. Die Erhöhung der magnetischen Rückstellkraft bei Annäherung des Rades 54 in die Rücklaufposition verhindert weitgehend auch, daß das sich rasch drehende Rad 54 beim Rücklauf die Rücklaufposition überläuft, was zu Schwingungen oder Pendelbewegun gen dieses Rades führen würde. Selbst dann, wenn das Rad 54 sich in einer Drehstellung befindet, bei welcher die Polflächenverbreiterungen einander nicht überdekken, ist die magnetische Rückstellkraft noch ausreichend groß, um einen sicheren Rücklauf des Rades 54 in die Rücklaufposition zu erreichen. Befindet sich das Rad 54 nach einem Arbeitszyklus und bei seiner Freigabe in einer 180°-Drehlage zu der Rücklauf position, so stehen die Polflächenverbreiterungen 2606 und 230a sowie 260a und 2306 einander gegenüber. In diesem Fall sind die Magnetringe fund F also mit ihren gleichnamigen Polen über den gesamten Ringumfang einander zugewandt so daß sich eine hohe magnetische Rücklaufkraft einstellt unter welcher das Rad 54 aus dieser instabilen Drehlage in die Rücklaufposition gedreht wird. Eine Totpunktlage in dieser 180°-Drehstellung ist soir.it nicht gegeben.
Um etwaige Pendel- oder Nachlaufbewegungen des sich rückstellenden Rades 54 noch stärker zu dämpfen, ist gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung eine besondere Bremsvorrichtung vorgesehen, welche die Bewegung des Rades 54 in der Rückstellposition dämpft bzw. abbremst Wie aus den Fig.6A und 6B zu erkennen ist ist das Rad 54 so angeordnet daß es eine kleine Axialbewegung auf der Achse 58 und gegenüber dem Rad 52 ausführen kann. In der Rücklaufposition hat der Magnetring F das Bestreben, sich in eine Position einzustellen, in welcher er in Axialrichtung gegenüber dem Magnetring E zentriert ist. Der innenseitig an der Radscheibe des Rades 52 angeordnete ringförmige Vorsprung bzw. Reibbremsring 220 bildet einen Anschlag für den Magnetring F in einer Position, in welcher dieser noch nicht gegenüber dem Magnetring E axial zentriert ist Infolgedessen ist in der Rücklaufposition gemäß Fig.6B der Magnetring F in axialer Richtung noch etwas gegenüber dem Magnetring £ versetzt so daß er unter der Wirkung der Magnetkraft welche das Bestreben hat die Magnetringe axial gegeneinander zu zentrieren, gegen den Bremsring 220 gedruckt wird.
Diese magnetische Brems- und Anstellkraft bewirkt somit eine Anstellung der breiteren Umfangsabschnitte des Magnetringes Fgegen den Bremsring 220 und damit eine Bremskraft an dem Rad 54, welche in dessen Rücklaufposition zur Wirkung kommt und damit das Rad 54 in seiner Rücklaufbewegung abbremst. Auf diese Weise werden Schwingungen und Pendelbewegungen des Rades 54 bei rascher Rücklaufbewegung stark gedämpft. Infolgedessen kann bei dem erfindungsgemä3en Zähl- und Zeitwerk mit erheblich gesteigerten Rücklaufgeschwindigkeiten gearbeitet werden, was auch eine Verminderung der Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen bewirkt. Befindet sich das Rad 54 nicht in der Rücklaufposition, so kommt
die Bremswirkung am Bremsring 220 nicht zustande, da in diesem Fall die magnetischen Anziehungskräfte erheblich vermindert sind und die zwischen den Magneten wirkenden magnetischen Abstoßkräfte das Bestreben haben, den Magnetring F gemäß Fig.6B nach rechts außer Anlage mit dem Bremsring 220 zu bringen.
Im folgenden wird im Zusammenhang mit den F i g. 10 und 11 der Aufbau der Ziffernräder 20 und des ihnen zugeordneten Einstellmechanismus näher erläutert In Fig. 10 sind von der gesamten Reihe der Ziffernräder nur zwei benachbarte Ziffernräder dargestellt Iin allgemeinen empfiehlt es sich, insgesamt vier Ziffernräder vorzusehen, wie dies aus F i g. 1 erkennbar ist Die Ziffernräder weisen jeweils eine zylindrische Umfangsfläche 280 auf. welche als Ziffernfläche die einzelnen Ziffern über den Umfang verteilt trägt, die im Fenster D der Frontplatte B des Gerätes A erscheinen (F i g. 1). In dem Rad kann außerdem eine zu dem Fenster fluchtende Öffnung vorgesehen sein, durch welche die Zahl nach außen sichtbar wird. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist allerdings von der Anordnung einer solchen Öffnung abgesehen. An der dem Zahnrad oder Zahnkranz 42 gegenüberliegenden Seite des Ziffernrades 20 ist ein Klinken- oder Schaltrad 290 angeordnet dessen Zähne 292 jeweils eine Schrägfläche 294, eine Nase 296 und eine innere Einziehung 298 aufweisen. Die den einzelnen Rädern 20 zugeordneten Druckknöpfe 10 wirken mit einem hin- und herbeweglichen Verschiebeglied 300 zusammen, welches einen sich nach hinten erstreckenden Schaft 302 aufweist und von einer Feder 304 nach vorne gedrückt wird Bei Betätigung des Druckknopfes 10 wird das Verschiebeglied 300 nach hinte«i geschoben, während die Feder 304 das Verschiebeglied anschließend wieder in die vordere Stellung zurückdrückt. Das Verschiebeglied 300 weist einen Federarm 310 mit einer Klaue 312 sowie einen unteren Federarm 320 mit einer Betätigungsnase 322 auf. Außerdem ist das Verschiebeglied 300 mit schräg stehenden Anschlägen 330 und 340 versehen.
F i g. 11 zeigt das Verschiebeglied 300 in seiner Ruhestellung. Dabei wird der Anschlag 340 gegen die Schrägfläche 294 eines Zahnes 292 gedrückt, wodurch die Verschiebebewegung des Verschiebegliedes 300 nach vorn begrenzt und das Schaltrad in einer vorgewählten Zahlenposition verriegelt wird. Um den Zahlenwert um die Zahl 1 zu verändern, wird der Druckknopf 10 gegen die Kraft der Feder 304 niedergedrückt. Hierbei faßt die Klaue 312 in eine Einziehung 298 eines Zahnes 292 ein, wodurch das Schaltrad 290 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Diese Drehbewegung wird durch die Anschlagfläche 330 begrenzt, welche sich gegen die Schrägfläche eines anderen Zahnes des Schaltrades legt. Auf diese Weise wird die Verschiebebewegung des Verschiebegliedes 300 nach hinten begrenzt und erreicht, daß das Schaltrad und mit ihm das Ziffernrad 20 um einen bestimmten Winkelbetrag weitergedreht werden. Anschließend wird der Druckknopf 10 wieder freigegeben. Dabei gelangt die Nase 322 des Federarmes 320 in die Einziehung 298 eines Zahnes, wodurch das Schaltrad um einen weiteren Winkelbetrag im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sich schließlich der Anschlag 340 gegen das Schaltrad legt und die Weiterdrehung des Ziffernrades 20 verhindert. Diese Fortschaltbewegung läßt sich durch wiederholte Betätigung des Druckknopfes 10 fortsetzen, bis in dem Fenster D der gewünschte Zahlenwert am Umfang des Zirfernrades 20 erscheint Die anderen Ziffemräder 20 werden durch Betätigung ihrer Druckknöpfe 10 entsprechend auf den jeweils gewünschten Zahlenwert eingestellt so daß schließlich der gewünschte Zyklus des Gerätes eingestellt ist Da die Ziffernräder 20 im Zahneingriff mit den Rädern 52 der Rädersätze 30 stehen, läßt sich der Zyklus auch während des Zähl- oder Zeitschaltvorgangs des Gerätes A mit Hilfe der Druckknöpfe 10 ändern. Die in dem
ίο Fenster D erscheinenden Ziffern zeigen stets den Zustand an, in welchen die oberen rückstellbaren Rädersätze 30 beim Rückstellzyklus zurückstellen, wenn der Solenoid 150 betätigt wird. Der Anschlag 340 hält sowohl das Ziffernrad 20 als auch das Rad 52 des zugeordneten oberen Rädersatzes 30 gegen Drehung fest
Die F i g. 12 bis 18 dienen zur Erläuterung spezifischer magnetischer Eigenschaften des erfindungsgemäßen Magnetsystems. In Fig. 12 ist der an der Polverbreite-
rung quer aufgeschnittene und flach abgewickelte Magnetring gemäß der Erfindung mit seiner Polfläche 230 bzw. 260 dargestellt. Dabei sind für die beiden bevorzugt zur Anwendung kommendtn Magnetringe E und Fdie angenäherten Abmessungen a, b. c dund /(in
Millimetern) angegeben. Es ist erkennbar, daß die beiden Magnetringe E und F mit Ausnahme der Längenabmessungen der zwischen den breiteren Polabschnitten liegenden schmaleren Polabschnitte im wesentlichen dieselben Abmessungen aufweisen. Da der Magnetring fden Magnetring F umschließt und daher den größeren Durchmesser hat, sind bei ihm die schmaleren Abschnitte länger als bei dem Magnetring F Die sich über die Polflächen hinweg erstreckenden Pole können für jede Hälfte der Magnetringe aus einer Vielzahl im Abstand nebeneinander angeordneter gleichnamiger Pole bestehen. Da die Magnetringe im allgemeinen erst nach dem Foimgebungsvorgang, d. h. nach dem Spritzgießen, magnetisiert werden, erfolgt die Magnetisierung in radialer Richtung, so daß sich an denjenigen Flächen, welche den Polflächen 230 und 260 gegenüberliegen, Pole entgegengesetzter Polarität befinden. Die beiden verbreiterten Polabschnitte eines jeden Magnetringes, die diametral einander gegenüberliegen, können dadurch hergestellt werden, daß ein zylindrischer Magnetring, der über den ganzen Umfang eine gleichmäßige axiale Breite hat, in der erfindungsgemäßen Weise magnetisiert wird, worauf dann die Formgebung des Ringes unter Ausbildung der breiteren und schmaleren Ringabschnitte vorgenommen wird. Es versteht sich, daß die Abmessungsverhältnisse der Magnetringe je nach den gewünschten magnetischen Eigenschaften unterschiedlich gewählt werden können.
Fig. 13 zeigt in einer Teilansicht die Magnetringe £
und Fin einer Stellung, in der ihre ungleichnamigen Pole einander zugewandt sind. Die Magnetringe sind demgemäß in einem magnetischen Ausgleichszustand wobei die zwischen den ungleichnamigen Poler wirkenden magnetischen Anziehungskräfte eine stabile Drehlage der beiden Ringe bewirken. Schon geringe Winkeldrehungen des Magnetringes F führen zu einen magnetischen Ungleichgewicht, welches selbsttätig aufgehoben wird, wenn der Magnetring F freigegeber wird, so daß er sich um seine Achse 58 in der Gleichgewichtszustand zurückdrehen kann. Bei dei Anordnung nach Fig. 14 ist der Magnetring I gegenüber F i g. 14 um 180° gedreht, so daß gleichnami ge Pole einander zugewandt sind. Die Magnetring« befinden sich in einem unstabilen Zustand, in den
erhebliche magnetische Rückstellkräfte wirken. Diese Rückstellkräfte werden dadurch erhöht, daß die Magnetringe mit ihren Polverbreiterungen einander zugewandt sind. Wird der Magnetring Flosgelassen, so wird er sich in der einen oder anderen durch den Pfeil 5 angegebenen Drehrichtung in die Drehlage nach F i g. 13 zurückstellen.
F i g. 15 zeigt den flach abgewickelten Magnetring in einer Teilansicht In der in Fig. 13 dargestellten Rückstellposition und die Magnetringe fund Fin einem ·ο magnetischen Gleichgewichtszustand, wobei sie sich mit ihren ungleichnamigen Polen anziehen. Bei der Anordnung nach Fig. 15A ist der Magnet Fetwas nach oben verschoben, so daß eine große magnetische Anziehungskraft zwischen den beiden Polverbreiterungen der Ringe vorhanden ist, weiche bestrebt ist, die beiden Magnete wieder in den Gleichgewichtszustand gemäß Fig. 15 zurückzustellen. Zwischen den Nordpolen der Polverbreiterungen 260a des Magnetringes F und den Südpolen der Polverbreiterungen 230a des Magnetringes Ewirken erhebliche magnetische Anziehungskräfte. Zugleich versuchen die Südpole an dem verbreiterten Polabschnitt 230a die sie übergreifenden Südpole an der Polverbreiterung 260a magnetisch abzustoßen. Diese beiden Kräfte addieren sich und vermindern sich auf *5 einen stabilen Gleichgewichtszustand nur dann, wenn die Polverbreiterungen gemäß Fig. 15 mit ungleichnamigen Polen einander gegenüberstehen. Wird der Magnet F gemäß Fig. 15B nach unten bewegt, so ziehen die Nordpole der Polverbreiterungen 230a die Südpole der Polverbreiterungen 260a an, während zugleich die sich überlappenden gleichnamigen Nordpole einander abstoßen. Hierdurch wird eine Ausgleichskraft in Gegenrichtung wirksam, die nur dann magnetisch stabilisiert wird, wenn die Ringe in die Position gemäß F i g. 15 gelangen.
Wird der Magnet F so gegenüber dem Magnet E verschoben, daß ihre Polverbreiterungen sich nicht mehr überdecken, so ergeben sich die in den Fig. 15C und 15D dargestellten Verhältnisse. In diesem Fall stoßen sich die gleichnamigen Pole ab, während die ungleichnamigen Pole sich anziehen, wodurch der Magnet F in die durch den Pfeil angegebene Richtung verstellt wird. Diese Stellkraft bewirkt so lange ein konstantes Rückstelldrehmoment, bis die Polverbreiterungen sich wieder einander nähern und dadurch größere magnetische Kräfte zur Wirkung kommen, welche den Magnetring F in seine Rückstellposition zwangsweise zurückstellen.
In den Fig. 16 und 17 ist das Prinzip der erfindungsgemälien Reibungsbremse dargestellt. Fig. 17 zeigt dabei die beiden Magnete E und F schematisch in ihrer Stellung, in der sie sich gegenseitig anziehen. Mit χ ist die axiale Versetzung der beiden Magnetringe in der Rückstellposition angedeutet, welche zu einem kleinen axialen Ungleichgewicht führt. Dieses Ungleichgewicht ist für den beim Rückstellvorgang notwendigen Ausgleich in Umfangsrichtung ohne Bedeutung. Er ist hier für die Bremswirkung an einer Bremsfläche bzw. dem Bremsring 220 wichtig. Wird der innere Magnetring F aus der Rückstellposition herausgedreht, so gelangen teilweise gleichnamige Pole in Überdeckung, wie in F i g. 16 unten dargestellt ist. Wenn dies geschieht, stellt sich eine Verminderung der Kraft ein, welche bestrebt ist, die Magnetringe in eine axiale Fluchtlage zueinander einzustellen. Bei einer 180°-Drehung des inneren Magnetringes Faus der Rückstellpc ,1 tnn heraus ereibt sich eine sehr starke Kraft, welche im Sinne einer axialen Verschiebung der Magnetringe unter Entfernung von dem Bremsring 220 wirkt Da selbst in der Rückstellposition eine geringe Fluchtungsungenauigkeit χ vorliegt, wird der durch die Magnetkräfte abgestoßene Magnet sich unter Erhöhung des Fluchtungsfehlers y von dem Bremsring 220 entfernen. Mit anderen Worten wird aufgrund der Fluchtungsungenauigkeit χ die magnetische Abstoßkraft den Magnetring F stets von dem Bremsring zu entfernen suchen, während die magnetische Anziehungskraft den Magnetring gegen den Bremsring 220 anzustellen bestrebt ist. Die Fluchtungsungenauigkeit χ in der Rückstellposition stellt sicher, daß in dieser Drehstellung stets ein Reibschluß zwischen dem Magneten und dem Bremsring vorhanden ist, da sich der Magnet nicht in den axialen magnetischen Ausgleichszustand einstellen kann. Hierdurch wird eine wirksame Dämpfung des Ziffernrades 54 in der Rückstellposition und zugleich ein Abstoßen dieses Ziffernrades in der 180°-Drehposition bewirkt. Zwischen diesen beiden Drehstellungen ist praktisch keine Reibkraft an dem Bremsring vorhanden, da sich die Anstellkraft gegen den Bremsring schon bei geringer Drehung des Magnetringes F aus seiner Rückstellposition stark vermindert. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt das Maß χ im Bereich zwischen etwa 0,12 mm und 0,28 mm. Hierbei stellt sich eine positive Bremskraft in der Rückstellposition des Rades 54 ein, welche beim Herausdrehen des Magneten Faus dieser Position sehr rasch verschwindet. Fig. 17 zeigt,daß beim Herausdrehen des Magneten F aus der Rücksiellposition sich sofort eine hohe magnetische Abstoßkraft bildet, da die breiteren Polflächenteile teilweise mit gleichnamigen Polen einander gegenüberliegen. Diese Kraft hebt die Anstellkraft des Magneten Fgegen den Bremsring 220 auf. Nach einer geringfügigen Drehung über die Rückstellposition hinaus wird demgemäß die Reibkraft zwischen dem Magneten F und dem Bremsring 220 vollständig aufgehoben. Das Maß y der Axialverstellbarkeit kann so eingestellt werden, daß es nur geringfügig größer ist als das Maß x, so daß die sich bei Bewegung des Magnetringes F einstellende Abstoßkraft sofort den Magnetring vollständig von dem Bremsring 220 abhebt. Diese Einstellung läßt sich über den Abstand der Federringe zwischen den benachbarten Rädersätzen 30 bewirken.
Fig. 18 zeigt in einer grafischen Darstellung die magnetische Rückstellkraft in Abhängigkeit von der verschiedenen Drehstellungen des Rades 54. Es ist zi erkennen, daß schon bei einer kleinen Winkelausstel· lung des Rades 54 gegenüber dem Rad 52 ein raschel Anstieg des Rückstelldrehmomentes erfolgt, was auf die Polverbreiterungen zurückzuführen ist. Bei Weiterdre hung des Rades 54 in einer Stellung, bei der sich di< Polverbreiterungen der beiden Magnetringe nicht mehl überdecken, ergibt sich eine Verminderung de; Kückstelldrehmomentes, welches angenähert bis zu de 180"-Drehstellung konstant ist. In Nähe der 180"-Dreh stellung stellt sich dann wieder ein hohes Rückstelldreh moment ein. Da sich in der 180° -Drehstellung keil magnetischer Gleichgewichtszustand aufgrund de magnetischen Abstoßung einstellen kann, ist sicherge stellt, daß sich das Rad 54 stets wieder in di Rückstellposition zurückdrehen wird. Wird das Ra über die 180°-Drehstellung weitergedreht, so stellt sie ein in Gegenrichtung wirkendes Rückstelldrehmomen ein, dessen Verlauf aus Fig. 18 zu erkennen ist. Bc Annäherung des Rades 54 an seine Rückstell- bzw
Ausgangsposition ergibt sich wiederum aufgrund der Polverbreiterungen ein rascher Anstieg des Rückstelldrehmoments, so daß das Rad 54 zuverlässig in die Rückstellposition zurückdreht. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß über den gesamten Drehbereich ein Rückstelldrehmoment auf das Rad 54 wirkt, so daß eine zuverlässige Rückstellung desselben gewährleistet ist. Es versteht sich, daß der Verlauf des Drehmomentes z. B. dadurch veränderi werden kann, daß die Längenabmessungen der Pol- bzw. Magnetringverbreiterungen geändert werden.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Einstellung von gegeneinander drehbeweglichen Körpern in eine vorbestimmte Winkelstellung, insbesondere zur Drehwinkeleinstellung eines Rädersatzes für ein Zeit- oder Zählwerk u. dgl, mit einem die Drehwinkeleinstellung bewirkenden Permanentmagnetsystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Permanentmagnetsystem aus zueinander und zu den drehbeweglichen Körpern konzentrischen Magnetringen (E, F) besteht, die an den gegeneinander drehbeweglichen Körpern (52, 54) angeordnet sind vnd von dea^n jeder an ihren einander zugewandten ringförmigen Polflächen (230,260) mindestens zwei Magnetpole (N, S) entgegengesetzter Polarität aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetringe (E. F) aus einem Permanent-Magnetmaterial mit durch ein Bindemittel od. dgl. gebundenen permanentmagnetisierbaren Teilchen besteht
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch (gekennzeichnet, daß die zylindrischen Polflächen (230, 260) der Magnetringe (E, F) an denjenigen Stellen, an welchen die Pole entgegengesetzter Polarität nebeneinanderiiegen, eine größere Polbreite haben als an den im Abstand hiervon liegenden Bereichen ihrer Polflächen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Pole an den Polflächen (230, 260) über den Umfang der Polflächen erstrecken und die Pole entgegengesetzter Polarität an jedem Magnetring in geringem Abstand nebeneinanderliegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Polfläche (230,260) die Nord- und Südpole sich im wesentlichen über einen Bogenumfang von etwa 180° erstrecken.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Polflächen (230, 260) der sich umgreifenden Magnetringe (E, F) radial zur Drehachse (58) der gegeneinander drehbeweglichen Körper (52,54) gerichtet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der eine der beiden gegeneinander drehbaren Magnetringe (E, F) axial beweglich angeordnet ist, und daß zur Dämpfung von Schwingungen des beweglichen so Magnetrings in der vorgegebenen Drehstellung, in der die Pole mit entgegengesetzter Polarität einander gegenüberstehen, eine Reibungsbremse (220) od. dgl. vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse aus einem Bremsring (220) od. dgl. besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetringe (E, F) mittels Steck- und/oder Klemmorgane an den gegeneinander drehbeweglichen Körpern (52, 54) gehalten sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Magnetring (E) von einem geschlitzten Ring (232) aus hochpermeablem Material umgeben ist, während der innere Magnetring (F) einen solchen Ring (262)
in der öffnung aufweist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem zurückstellbaren Zähl- oder Zeitwerk od. dgl. die beiden gegeneinander drehbeweglichen Körper aus um eine Achse (58) drehbaren Rädern (52, 54) bestehen, von denen das eine (52) in einer vorwählbaren Winkelstellung festlegbar und das andere (54) gegenüber dem erstgenannten Rad (52) antreibbar ist. wobei zur Einstellung dieses angetriebenen Rades (54) beim Abschalten des Antriebes in die vorgewählte Winkelstellung das aus den Magnetringen (E, F) bestehende Magnetsystem vorgesehen ist
12. Vorrichtung zur Drehwinkeleinstellung eines um eine Achse drehbaren Drehkörpers gegenüber einem Bezugskörper, insbesondere für rückstellbare Zählwerke, Zeitschaltwerke u.dgl, mit einem die Drehwinkeleinstellung bewirkenden Permanentmagnetsystem, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Körper (52,54) je einen Magneten (E, F)xm\ einer radial zur Drehachse (58) gerichteten Polfläche (230,260) aufweisen, wobei die einander zugewandten Polflächen Pole (N, S) entgegengesetzter Polarität aufweisen, und daß die Magnete (E, F) magnetisch axial gegeneinander beweglich sind und eine durch die Axialbewegung in Eingriff kommende Reibungsbremse (220) zur Dämpfung von Schwingungen des in die vorbestimmte Drehwinkellage eingestellten Körpers (54) vorgesehen ist.
13. Magnetvorrichtung zur Drehwinkeleinstellung eines Drehkörpers gegenüber einem Bezugskörper, bestehend aus an dem Drehkörper bzw. dem Bezugskörper anschließbaren Magneten aus permanent-magnetisierbarem Material, dadurch gekennzeichnet daß d' - Permanentmagnete aus Magnetringen (E, F) bestehen, die koaxial ineinander einführbar sind und jeweils radial gerichtete, in Umfangsichtung verlaufende Polflächen (230, 260) sowie mindestens zwei in Umfangsrichtung versetzte Polflächenverbreiterungen (230a, 230Ö; 260a, 2606) aufweisen, an welchen ungleichnamige Pole (N, S) nebeneinander liegen.
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