DE2502334B2 - Schaltung zur gewinnung der sinusfoermigen modulationsfrequenzen aus einem impulsamplitudenmodulierten videosignal - Google Patents
Schaltung zur gewinnung der sinusfoermigen modulationsfrequenzen aus einem impulsamplitudenmodulierten videosignalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Gewinnung der sinusförmigen Modulationsfrequenzen aus einem
mit diesen Frequenzen amplitudenmodulierten Videosignal, für TACAN-Empfänger, bei der das Videosignal
in einem Impulsspitzengleichrichter gleichgerichtet und die Modulationsfrsquenzen durch Filter ausgefiltert
werden.
Bei TACAN-Empfängern besteht das empfangene Videosignal aus Impulsen, deren Folgefrequenz mit
einer statistischen Verteilung um einen festen Wert herum schwankt Diese Impulsfolge ist mit 15 Hz und
135 Hz amplitudenmoduliert.
Es ist allgemein bekannt, daß zur Gewinnung der Modulationshüllkurven aus den amplitudenmodulierten
und dekodierten TACAN-Impulsen ein Impulsspitzengleichrichter
mit nachfolgenden Filtern zur Trennung der 15 Hz und 135-Hz-Komponenten verwendet werden
kann.
Diese Schaltung hat den Nachteil, daß die Phase der Modulationssignale sowohl durch den Impulsspitzengleichrichter
als auch durch den Phasengang der Filter verfälscht wird.
Es sind verschiedene Schaltungen zur Lösung dieses Problems bekannt. In der DT-OS 21 02 807 ist
beispielsweise eine Schaltung beschrieben, bei der das Videosignal mehrmals gleichgerichtet, gefiltert und mit
einer hochkonstanten, synthetisch erzeugten Modulationsfrequenz verglichen wird. Die sich aus dem
Vergleich ergebende Gleichspannung wird dazu verwendet, die synthetische Modulationsfrequenz so zu
regeln, daß die Phasendifferenz zwischen Eingangs- und synthetischer Modulationsfrequenz gleich nuii ist. Die
synthetische Modulationsfrequenz wird als Nutzsignal verwendet.
Aufgabe:
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine weitere Schaltung zur Lösung des beschriebenen Problems anzugeben.
Lösung:
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den in den Ansprüchen angegebenen Mitteln.
Vorteil:
Trotz eines geringen Schaltungsaufwands und der Verwendung von Analogtechnik wird eine große
Phasengenauigkeit erreicht.
Beschreibung:
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beispielsweise für einen TACAN-Empfänger näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Gewinnung von zwei Modulationsfrequenzen,
F i g. 2 die an verschiedenen Punkten der Schaltung
auftretenden Signale,
F i g. 3 der in F i g. 1 verwendete Impulsspitzengleichrichter,
F i g. 4 das in F i g. 1 verwendete 15-Hz-Füter,
Fig.5 das Ausgangssignal des Impulsspitzengleichrichters.
Zunächst wird die Aufbereitung der beiden Impulsfolgen,
die bei TACAN-Empfängern verarbeitet werden und die auf Leitungen 10 und 11 in einen Impulsspitzengleichrichter
1 gelangen (F i g. 1), kurz erläutert
Von der TACAN-Bodenstation wird eine aus Pulspaaren bestehende und mit 15Hz und 135Hz
amplitudenmodulierte Impulsfolge abgestrahlt Diese Impulsfolge wird im Bordempfänger in die ZF-Lage
umgesetzt und in einem Dekoder dekodiert Haben die Impulspaare den für TACAN-Systeme vorgeschriebenen
Impulsabstand von z.B. H1LSeC (^-Betrieb), dann
wird erne Dekodiermarke erzeugt. Die Dekodiermarke liegt zeitlich an der Stelle, an der der zweite Impuls des
Impulspaares seinen halben Maximalwert erreicht haL Der zweite Impuls des Impulspaares wird in einer
Verzögerungsschaltung um 3 μζεο verzögert Die
zweiten verzögerten Impulse schließen sich zeitlich unmittelbar an die Dekodiermarken an. Die aus den
verzögerten zweiten Impulsen bestehende Impulsfolge i$
ist im Diagramm A in Fig.2 dargestellt, die aus den
Dekodiermarken bestehende Impulsfolge ist im Diagramm B in F i g. 2 dargestellt.
An Hand der Fig. 1 wird die Gewinnung der Modulationsfrequenzen näher erläutert.
Die Impulsfolge A gelangt über die Leitung 10 und die Impulsfolge B über die Leitung 11 in den Impulsspitlengleichrichter
1. Das gleichgerichtete Signal (A) wird fiber Leitungen 12 und 12' zu aktiven Filtern 2 und 2'
geleitet, in denen die Modulationsfrequenzen ausgefiltert werden. Die Regelschleifen zur Regelung des
Phasengangs der Filter 2, 2' sind für beide Filter 2, 2' gleichartig aufgebaut. Zur Vereinfachung der Beschreibung
wird deshalb angenommen, daß die Impulse des TACAN-Signals nur mit 15 Hz amplitudenmoduliert
lind und daß somit nur ein Filter 2 vorhanden ist Eine tolche Impulsfolge ist im Diagramm C in Fig.2
dargestellt. Sie ersetzt die Impulsfolge A aus F i g. 2.
Die in Impulsspitzengleichrichter 1 gleichgerichtete
Impulsfolge C hat die Form einer Treppenkurve (D, F i g. 2). Dieses Signal D gelangt über die Leitung 12
ium Filter 2. In diesem Filter 2 wird die 15-Hz-Frequenz
»usgefiltert Außer der Filterung erfolgt eine Verschiebung
der Nullinie. Bei idealem Fliasenverhalten des
Filters 2 hat das Filterausgangssignal den im Diagramm E von Fig.2 gezeigten Verlauf. Die Phase dieses
Signals ist gegenüber der Einhüllenden des Videosignals um den Winkel ψ 1 verschoben. Dieser Phasenfehler
wird vom Impulsspitzengleichrichter 1 verursacht Zu diesem Phasenfehler φ 1 kommt noch ein vom Filter 2
verursachter Phasenfehler φ 2 hinzu. Das Filterausgangssignal (F, Fig.2) hat somit gegenüber der
Einhüllenden des Videosignals eine Phasenverschiebung von φ 1 + φ 2.
Zunächst wird die Beseitigung des vom Filter 2 verursachten Phasenfehlers φ 2 beschrieben.
Das Filterausgangssignal Fwird in einem dem Filter 2
nachgeschalteten 90° -Phasenschieber 3 um 90° in der Phase verschoben und in einem dem 90°-Phasenschieber
3 nachgeschalteten Sin-Rechteck-Wandler 4 in ein Rechtecksignal umgewandelt, dessen Verlauf im Diagramm
G von F i g. 2 dargestellt ist. Für den 90°-Phasenschieber 3 und den Sin-Rechteck-Wandler 4
werden bekannte Schaltungen verwendet und deshall erfolgt keine nähere Beschreibung dieser Baugrupper
In eine dem Sin-Rechteck-Wandler 4 nachgeschalteti Multiplizierstufe 5 gelangt über eine Leitung 7 da:
Ausgangssignal £>des Impulsspitzengleichrichters 1 un< Ober eine Leitung 13 das Ausgangssignal G de:
Sin-Rechteck-Wandlers 4. Multiplizierstufen 5 sine
bekannt und werden nicht näher erläutert Da: Diagramm H von Fig. 2 zeigt das Ausgangssignal dei
Multiplizierstufe 5. Besteht zwischen dem Ausgangssi gnal D des Impulsspitzengleichrichters 1 und den
Ausgangssignal G des Sin-Rechteck-Wandlers 4 eil Phasenunterschied von 90°, dann ergibt eine Integratioi
des Muitiplizierstufenausgangssignals H über eine voll« Periode den Wert null. Weist das Filter 2 kein ideale:
Phasenverhalten auf, dann ist die Phasendifferenz zwischen dem Impulsspitzengleichrichterausgangssi
gnai D und dem Ausgangssignal C des Sin-Rechteck
Wandlers 4 ungleich 90°. Die Integration, die in einen· integrator 6 durchgeführt wird, ergibt, je nach
Vorzeichen des Phasenfehlers, einen positiven odei negativen Wert Ein Gleichspannungssignal, das diesen
Wert entspricht wird vom Integrator 6 über eine Leitung 8 zum Filter 2 rückgekoppelt und zui
Phasenregelung des Filters 2 verwendet.
Das aktive Filter 2 (Fig.4) besteht aus konstanter ohmschen Widerständen 41 und 45, einem regelbarer
ohmschen Widerstand 42, Kondensatoren 43 und 46 unc einem Operationsverstärker 44.
Das aktive Filter ohne den regelbaren ohmscher Widerstand 42 ist bekannt und in dem Buch von W. E
H e i η 1 e i η und W. H. Holmes, »Active Filters foi
Integrated Circuits, Fundamentals and Design Me thods«, R. Oldenburg Verlag München Wien, Springe:
Verlag New York, 1974, auf der Seite 351 beschrieben.
Der Widerstand 45 liegt zwischen dem invertierender Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärker;
44. Zwischen Filtereingang 51 und dem invertierender Eingang des Operationsverstärkers 44 liegen dei
Widerstand 41 und der Kondensator 43, wobei de; Kondensator 43 dem Operationsverstärker 44 benach
bart ist Der Kondensator 46 ist einerseits mit dei Leitung, die den Widerstand 41 mit dem Kondensator 4:
verbindet und andererseits mit dem Ausgang de; Operationsverstärkers 44 verbunden. Das aus einerr
Gegenkopplungsweg 48 mit dem Kondensate r 46 unc dem Kondensator 43 bestehende Netzwerk wirkt al:
Tiefpaß; das aus einem Gege.ikopplungsweg 49 mit den Widerstand 45 und dem Kondensator 43 bestehende
Netzwerk wirkt als Hochpaß.
Von diesem bekannten aktiven Filter unterscheide sich das phasenregelbare aktive Filter 2 durch der
zusätzlichen regelbaren ohmschen Widerstand 42, dei mit der Leitung, die den Widerstand 41 und der
Kondensator 43 verbindet, verbunden ist. Als regelbare ohmscher Widerstand wird vorteilhaft ein Feldeffekt
transistor verwendet
Der in der F i g. 4 zwischen Operationsverstärker Φ
und Filterausgang 52 zusätzlich eingezeichneti 180°-Phasenschieber 50 dient nur dazu, die von
Operationsverstärker 44 verursachte 180°-Phasenver Schiebung wieder rückgängig zu machen. Diese
Phasenschieber 50 ist nicht notwendig, wenn bei den au das Filter 2 folgenden Baugruppen berücksichtigt wire
daß im Filter 2 eine 180°-Phasenverschiebung erfolg ist
Als Regelsignal zur Regelung des Widerstandes 42
der das Phasenverhalten des Filters 2 steuert, wird dl·
m Integrator 6 erzeugte Gleichspannung verwendet Diese Gleichspannung wird dem Filter über die Leitung
3 zugeführt.
Durch die Regelung des Widerstandes 42 wird die Resonanzfrequenz des Filters 2, d. h. sein Durchlaßbereich
geringfügig verändert. Diese Verstimmung ist so klein, daß der Durchlaßbereich des Filters 2 nicht
wesentlich verändert wird, jedoch so groß, daß die Phasenverschiebung φ 2 beseitigt wird. Die Ursache
hierfür ist, daß in der Nähe der Resonanzfrequenz eine kleine Frequenzänderung mit einer großen Phasenänderung
verbunden ist.
Als nächstes wird die Korrektur des vom Impulsspitzengleichrichter
1 verursachten Phasenfehlers φ 1 beschrieben. Hierzu wird der Impulsspitzengleichrichter
1 an Hand der F i g. 3 näher erläutert.
Der Impulsspitzengleichrichter 1 besteht aus dem Operationsverstärker 31, Transistoren 32, 33 und 34,
einem Kondensator 35 sowie aus mehreren ohmschen Widerständen, deren Funktion bekannt ist und deshalb
nicht näher erläutert wird. Die Gleichrichtung erfolgt durch den Transistor 33 und den Kondensator 35.
Gleichrichterschaltungen mit Transistoren sind in dem Buch »Taschenbuch der Hochfrequenztechnik« von
Meinke/Gundlach, Springer-Verlag Berlin, 3. Auflage 1968 auf den Seiten 1106 bis UlO und in den
dort zitierten Literaturstellen beschrieben.
Das Videosignal C gelangt über die Leitung 10 zum positiven Eingang des Operationsverstärkers 31, vom
Ausgang des Operationsverstärkers 31 zur Basis des Transistors 33 und über den Emitterausgang des
Transistors 33 zum Kondensator 35, in dem es während einer Zeit 11 gespeichert wird. 11 ist die Zeit zwischen
der Vorderflanke eines Impulses des Videosignals Cund der Vorderflanke des Impulses der Detektorimpulsfolge
B, der zeitlich auf den Videoimpuls folgt Die Entladung des Kondensators 35 wird durch den Transistor 34
gesteuert. Der Kollektor des Transistors 34 ist mit dem Emitter des Transistors 33 verbunden. Der Emitter des
Transistors 34 liegt auf Masse. Über die Leitung 11 gelangen die Impulse der Detektorimpulsfolge B auf die
Basis des Transistors 34. Liegt an dem Transistor 34 kein Impuls an. dann ist der Transistor 33 leitend und der
Transistor 34 nicht leitend gesteuert Liegt am Transistor 34 ein Impuls an (die Impulslänge ist t2\
dann ist der Transistor 33 nicht leitend und der Transistor 34 leitend gesteuert. Während dieser Zeit r 2
wird der Kondensator 35 entladen.
An Hand der Diagramme /und K von F i g. 5 werden die Lade- und Entladevorgänge näher beschrieben. Die
Diagramme / und L entsprechen den Diagrammen D und B(Fi g. 2).
Durch die Impulse des Videosignals C wird der Kondensator 35 über den Transistor 33 auf die
jeweiligen Amplitudenwerte der Videosignale aufgeladen. Der Kondensator 35 speichert wahrend der Zeit 11
diese Amplitudenwerte. Nach der Zeit ti steht am
Transistor 34 ein Impuls der Detektorimpulsfolge L an und entlädt den Kondensator. Nach der Zeit 12 wird der
Kondensator 35 wieder über den Transistor 33 durch den nächsten Impuls des Videosignals auf den Wert
S dieses Impulses aufgeladen. Es entsteht die punktiert gezeichnete Treppenkurve (I, F i g. 5).
Diese Treppenkurve ist gegenüber der Einhüllenden des Videosignals Cum den Winkel φ 1 phasenverschoben.
Zur Kompensation dieses Phasenfehlers wird das ie Ausgangssignal des Filters 2 (E, F i g. 2) zum Impulsspitzengleichrichter
1 auf einer Leitung 9 rückgekoppelt. Die rückgekoppelte Spannung wird dem kalten Ende
des Kondensators 35 zugeführt (Prinzip der mitlaufenden Ladespannung). An dem Kondensator 35 liegt jetzt
ij außer der vom Transistor 33 gelieferten Spannung auch
diese rückgekoppelte Spannung an. Nach kurzem Einschwingen ergibt sich der in Fig.5 ausgezogen
gezeichnete Kurvenverlauf (Diagramm K), der zur Einhüllenden des Videosignals phasengleich ist.
ίο Der Transistor 32 und der Operationsverstärker 31 dienen zur Lirearisierung der Gleichrichterkennlinie des Transistors 33. Hierzu liegen die Kollektoren der Transistoren 32 und 33 auf gleichem Potential. Die Basis des Transistors 32 ist mit dem Ausgang des Operations- »3 Verstärkers, der Emitter mit dem negativen Eingang des Operationsverstärkers 31 verbunden. Über den positiven Eingang des Operationsverstärkers 31 wird das Videosignal eingespeist. Die Spannungen UBEi bzw. UBE 2 zwischen Basis und Emitter der Transistoren 32 und 33 sind gleich. Sie sind abhängig von den Basisströmen und der Temperatur. Durch die Rückkopplung der Spannung UBE1 auf den Operationsverstärker 31 wird die Spannung UBE 2 kompensiert. Dadurch entfällt die Abhängigkeit der Gleichrichterkennlinie von Basisstrom und Temperatur, d. h. die Gleichrichterkennlinie wird linearisiert
ίο Der Transistor 32 und der Operationsverstärker 31 dienen zur Lirearisierung der Gleichrichterkennlinie des Transistors 33. Hierzu liegen die Kollektoren der Transistoren 32 und 33 auf gleichem Potential. Die Basis des Transistors 32 ist mit dem Ausgang des Operations- »3 Verstärkers, der Emitter mit dem negativen Eingang des Operationsverstärkers 31 verbunden. Über den positiven Eingang des Operationsverstärkers 31 wird das Videosignal eingespeist. Die Spannungen UBEi bzw. UBE 2 zwischen Basis und Emitter der Transistoren 32 und 33 sind gleich. Sie sind abhängig von den Basisströmen und der Temperatur. Durch die Rückkopplung der Spannung UBE1 auf den Operationsverstärker 31 wird die Spannung UBE 2 kompensiert. Dadurch entfällt die Abhängigkeit der Gleichrichterkennlinie von Basisstrom und Temperatur, d. h. die Gleichrichterkennlinie wird linearisiert
Werden zwei Frequenzen ausgefiltert, dann sind für
jede Frequenz Filter (2, 2'). 90°-Phasenschieber 3, 3', Sin-Rechteck-Wandler 4,4', Multiplizierstufen 5,5' und
Integratoren 6, 6' notwendig. Die Regelschleife zur Regelung des Filterphasengangs für die zweite Frequenz
ist wie die Regelschleife für die erste Frequenz aufgebaut Zur Regelung des Phasengangs des Impulsspitzengleichrichters
1 werden die Filterausgangssigna-Ie in einem Summierglied 14 addiert Das Ausgangssignal
des Summierglieds 14 wird zur Regelung des Phasengangs des Impulsspitzengleichrichters verwendet
Dieses Summiergliedausgangssignal übernimmt die Aufgabe des Filterausgangssignals, das beim Vorhandensein
von nur einem Filter 2 zur Regelung des Phasengangs des Impulsspitzengleichrichters 1 verwendet
wird.
Die phasenkorrigierten sinusförmigen Modulationsfrequenzen (15 Hz bzw. 135 Hz) werden den 90°-Pha-SS
senschiebern entnommen und auf bekannte Weise weiterverarbeitet
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schaltung zur Gewinnung der sinusförmigen Modulationsfrequenzen aus einem mit diesen Frequenzen impulsamplitudenmodulierten Videosignal,
für TACAN-Empfänger, bei der das Videosignal in einem Impulsspitzengleichrichter gleichgerichtet
und die Modulationsfrequenzen durch Filter ausgefiltert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Beseitigung der vom Impulsspitzengleichrichter (1) und von den Filtern (2, 2') verursachten
Phasenfehler der Phasengang des Impulsspitzengleichricliters (1) und der Filter (2, 2') dadurch
regelbar ist, daß zur Regelung des Phasengangs des Impulsspitzengleichrichters (1) die Filterausgangs
signale zu dem Impulsspitzengleichrichter (1) zurückgeführt werden, daß zur Regelung des Phasengangs
der Filter (2, 2') die Filterausgangssignale der Reihe nach 90°-Phasenschiebern (3, 3'), Sin-Rechteck-Wandlern
(4, 4') und Multiplizierstufen (5, 5') zugeführt werden, daß den Multiplizierstufen (5, 5')
zusätzlich das Ausgangssignal des Impulsspitzetigleichrichters
(1) zugeführt wird, daß die Ausgangssignale der Multiplizierstufen (5, 5') in Integratoren
(6, 6') integriert werden und daß die in den Integratoren (6, 6') erzeugten Gleichspannungssignale
zu den Filtern (2, 2') zur Regelung des Phasengangs der Filter (2,2') zurückgeführt werden.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsspitzengleichrichter (1) aus
einem Operationsverstärker (31), einem zur Gleichrichtung verwendeten ersten Transistor (33), einem
zur Rückkopplung verwendeten zweiten Transistor (32), einem dritten Transistor (34) und einem
Kondensator (35) besteht, daß die zur Phasenregelung vom Filterausgang zum Impulsspitzengleichrichter
rückgeführten Filterausgangssignale dem kalten Ende des Kondensators (35) zugeführt
werden, daß zur Linearisierung der Gleichrichterkennlinie die Basis-Emitterspannung des ersten
Transistors (33) zum Operationsverstärker (31) rückgekoppelt wird und daß diese Rückkopplung
durch einen zweiten Transistor (32) erfolgt, dessen Kennlinien mit den Kennlinien des ersten Transistors
(33) übereinstimmen und dessen Kollektor auf gleichem Potential wie der Kollektor des ersten
Transistors (33) liegt.
3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Impulsspitzengleichrich-
ter (1) ein weiteres, aus dem Videosignal abgeleitetes Signal eingespeist wird, das den dritten Transistor
(34) so steuert, daß, wenn der dritte Transistor (34) leitend ist, der erste Transistor (33) nicht leitend ist
und umgekehrt, daß die Zeit, während der der erste Transistor (33) leitend ist länger ist als die Zeit,
während der der dritte Transistor (34) leitend ist, daß der dritte Transistor (34) jeweils unmittelbar vor
dem ersten Transistor (33) leitend ist und daß während der Zeit, während der der dritte Transistor
(34) leitend ist, der Kondensator (35) entladen wird.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelung der Filter (2, 2')
durch eine kleine Veränderung der Resonanzfrequenz bewirkt wird und daß zur Veränderung der
Resonanzfrequenz der Filter (2, 2') ein elektrisch regelbarer ohmscher Widerstand (42) verwendet
wird.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrisch regelbare ohmsche
Widerstand (42) ein Feldeffekttransistor ist
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |