DE249946C - - Google Patents
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- DE249946C DE249946C DENDAT249946D DE249946DA DE249946C DE 249946 C DE249946 C DE 249946C DE NDAT249946 D DENDAT249946 D DE NDAT249946D DE 249946D A DE249946D A DE 249946DA DE 249946 C DE249946 C DE 249946C
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- gas
- electrodes
- discharges
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- power source
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/18—Heating by arc discharge
- H05B7/185—Heating gases for arc discharge
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Discharge Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 249946 KLASSE 12Λ. GRUPPE
Es ist bekannt, daß bei Verwendung elektrischer Flammenbogen für Gasreaktionen induktive
oder andere Widerstände in den Stromkreis der Lichtbogen eingeschaltet werden müssen, um hinreichend stabile Entladungen
zu erhalten. Diese Widerstände setzen die Nutzleistung der die Bogen speisenden Stromquellen
herab, wobei sie nicht einmal in vollkommener Weise verhindern können, daß die
ίο Bogen bei heftiger Bewegung der Gasmasse verhältnismäßig
leicht erlöschen.
Gemäß dem vorliegenden Verfahren erhält man stetig brennende, d. h. nach der Zündung
fortdauernde elektrische Entladungen von weit höherer Stabilität, welche auch sonst vorteilhaftere
Eigenschaften aufweisen als die bis jetzt bekannten Flammenbogen. Das Verfahren besteht in der Hauptsache darin, daß die Entladung
längs nacheinander in geeigneten Abständen angeordneter Hilfselektroden geleitet
wird, welche mit verschiedenen Stromquellen oder verschiedenen Teilen derselben Stromquelle
verbunden werden. Das Gas oder die Gase der Entladungsstrecke, welche durch die Entladungen ganz oder teilweise leitend geworden
sind, kommen somit nacheinander an zwei oder mehreren Elektroden vorbei.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens
geeigneten Vorrichtung.
In den Räumen 1 und 5 des elektrischen Ofens sollen Entladungen zwischen den Elektroden
3 und 7 stattfinden. Diese Entladungen werden zweckmäßig in der Weise gezündet, daß
ein elektrischer Flammenbogen zwischen der Elektrode 3 und der Hilfselektrode 4, welche
mit der Stromquelle 2 verbunden sind, zum Brennen gebracht wird. Das zu behandelnde
Gas (es können selbstverständlich auch mehrere Gase sein) wird in den Raum 1 eingeführt und
durch den Flammenbogen auf eine solche Temperatur erwärmt, daß es im ganzen oder zum
Teil elektrisch leitend ist, wenn es aus dem Räume 1 an einer zweiten Hilfselektrode 6
vorbei in den Raum 5 gelangt. Die Elektroden 4 und 6 sind leitend verbunden oder stehen einander
so nahe, daß Strom von der einen zur anderen fließen kann, wenn das Gas an dieser
Stelle leitend wird. In dem Räume 5, welcher vorteilhaft die Form eines Rohres von konstan- 50'
tem oder sich gegen ein Ende verjüngendem Querschnitt besitzt, entstehen, wenn die heißen
Gase die andere Hauptelektrode 7 erreichen, zwischen den Elektroden 6 und 7, welche mit
der Stromquelle 8 verbunden sind, elektrische Entladungen. Die Stromquellen 2 und 8 sind
somit in Serie geschaltet, so daß der Strom bestrebt ist, sich so einzustellen, daß er über die
ganze Entladungsstrecke etwa dieselbe Größe besitzt. Die in dieser Weise zustande gebrachten
Entladungen lassen sich aufrechterhalten, auch wenn der Stromkreis keinen oder nur wenig
Widerstand enthält und obwohl die mittlere Geschwindigkeit des Gases 50 bis 100 m pro
Sekunde oder mehr beträgt. Die Verwendung einer so hohen Gasgeschwindigkeit ist oft vorteilhaft,
wenn es sich darum handelt, das erhitzte Gas wieder räch abzukühlen, z. B. durch
Verwendung gekühlter Elektroden oder dadurch, daß man das Gas in einen kühleren Raum gegen
kalte Luft oder Wasserströme o. dgl. ausströmen läßt.
Die Wände des Raumes 5 bestehen vorteilhaft aus isolierendem Material. Als solches
kann auch eine Schicht kühlerer Luft oder anderen Gases dienen, welches dann vorteilhaft
an einer Elektrode oder in deren Nähe eingeführt wird.
Die Zahl der Hilfselektrode]! längs der Ent-
. ladungsstrecke richtet sich nach der Anzahl von Teilen, in welche man die Strecke zerlegen will.
Im allgemeinen wird indessen die Aufteilung in zwei Teile, wie in der Zeichnung gezeigt, genügen.
Die Hilfselektroden können in Serie oder in anderer Weise verbunden sein, wenn nur dafür gesorgt ist, daß Strom durch die ganze
Entladungsstrecke hindurchfließen kann.
Es hat sich als besonders vorteilhaft gezeigt, einer oder mehreren der Elektroden die Form
von Ringen oder kürzeren Rohren zu geben. Durch diese kann dann das zu behandelnde
Gas oder ein Teil desselben geleitet werden. Zwei benachbarte Elektroden, z. B. 4 und 6,
können auch vorteilhaft durch eine einzige ersetzt werden, welche dann beiden Teilen der
Entladungsstrecke gemeinsam ist. Die Elektroden können selbstverständlich gegen Abbrand
und Hitze dadurch geschützt werden, daß sie mit Wasser, Luft oder in anderer Weise
gekühlt werden.
Es ist vorteilhaft, dem Gas beim Einführen in die oder einen der Entladungsräume eine
rotierende Bewegung zu erteilen, wodurch sie dann auch eine gleichmäßigere Verteilung erhalten.
Die Energiemengen bzw. Spannungen, welche von den Stromquellen den verschiedenen
Teilen der Entladungsstrecke zugeführt werden, können je nach Verlauf und Zweck der Gasbehandlung
geregelt werden.
An Stelle von zwei Stromquellen können naturgemäß mehrere oder nur eine einzige Verwendung
finden. Die Stromquelle kann irgendein Generator für Gleich- oder Wechselstrom bzw. ein Transformator sein. Wird ein Mehrphasengenerator benutzt, so können die verschiedenen
Phasen vorteilhaft zur Speisung je einer der Abteilungen der Entladungsstrecke eines Ofens verwendet werden. Wird beispielsweise
ein Einphasentransformator benutzt, so werden die Verbindungen zu den Elektroden
an solchen Punkten der Transformatorwicklung abgenommen, daß die gewünschten Spannungen
zwischen den verschiedenen Elektrodenpaaren erhalten werden.
Der oder die Flammenbogen, welche das Gas bis zur Leitfähigkeit erhitzen, können auch in
Verbindung mit anderen Wärmequellen benutzt werden, für gewöhnlich wird indessen die
ionisierende Wirkung des Flammenbogens für sich allein ausreichen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Erzeugung stetiger elektrischer Entladungen von großer Stabilität
in Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung längs nacheinander in geeigneten
Abständen angeordneter Hilfselektroden geleitet wird, welche mit verschiedenen Stromquellen
oder verschiedenen Teilen derselben Stromquelle verbunden werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer oder
mehrerer ring- oder rohrförmiger Elektroden, durch welche alles Gas oder ein Teil des
Gases hindurchgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249946C true DE249946C (de) |
Family
ID=508522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249946D Active DE249946C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249946C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284952B (de) * | 1962-01-20 | 1968-12-12 | Siderurgie Fse Inst Rech | Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung von Gasphasenreaktionen in elektrischen Entladungen |
-
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- DE DENDAT249946D patent/DE249946C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284952B (de) * | 1962-01-20 | 1968-12-12 | Siderurgie Fse Inst Rech | Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung von Gasphasenreaktionen in elektrischen Entladungen |
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