DE24982C - Apparat zur Herstellung von Ammoniaksoda - Google Patents

Apparat zur Herstellung von Ammoniaksoda

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DE24982C
DE24982C DENDAT24982D DE24982DA DE24982C DE 24982 C DE24982 C DE 24982C DE NDAT24982 D DENDAT24982 D DE NDAT24982D DE 24982D A DE24982D A DE 24982DA DE 24982 C DE24982 C DE 24982C
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sheet
iii
carbonic acid
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nozzles
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DENDAT24982D
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E. STRASSBURGER in Schalke und P. FRAUENKRON in Gelsenkirchen. "
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D7/00Carbonates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D7/18Preparation by the ammonia-soda process

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Blatt I stellt zwei Ansichten der mit einander arbeitenden Apparate dar. Unter diesen ist der mit I bezeichnete von uns neu eingeführt worden. Der Apparat gestattet ein continuirliches' Arbeiten in folgender Weise.
Während der Apparat III durch die durch den Apparat I dringende Flüssigkeit gefüllt ist, ist das Product in Apparat I fertig geworden. Dies dauert 9 Stunden, und durch richtige Umschaltung der sich entsprechenden Ventile A1 A2 B1 B2 C1 C2 D1 D3 E1 E2 F1 E2 und der Hähne G1 G2 geht der Procefs umgekehrt vor sich. Wir gebrauchen keine Rohre zum Kühlen des Bicarbonate in Fig. 2 des Blattes II, sondern arbeiten mit bis auf die betreffende Temperatur abgekühlter Kohlensäure. Dies ist um so besser, da beim Kühlen mit Röhren die letzteren einmal lädirt werden können und das Wasser sich infolge dessen in das Bicarbonat ergiefsen kann. Die Kohlensäure tritt durch Oeffnung α in die Leitung ein und nach Oeffnen des Ventils A in den Apparat II. Hieraus geht sie durch Leitung F1 durch die Krümmer des Apparats I; von hier aus dringt sie durch die Leitung in den Apparat III und endlich in den Apparat IV (Ammoniakthurm) und geht dann in die Luft.
Von den Ventilen C1 C2 B1 B2 werden zuerst B1 oder B2 geschlossen und C1 oder C2 geöffnet, weil durch sie die Kohlensäure in den unteren. Teller geht, wenn die Flüssigkeit den oberen Teller noch nicht erreicht hat. Nachdem wir uns am Wasserstandszeiger von der Höhe der Flüssigkeit überzeugt haben, öffnen wir je nachdem die Ventile B1 oder B2. Das Endproduct dieses Processes sind 200 Centner Bicarbonat in 9 Stunden.
Specielle Ausführung des Apparates Fig. 1 des Blattes II:
In dem Apparat befinden sich verschiedene durch die Krümmer mit einander korrespondirende Abtheilungen. Oeffnung . α dient zum fortwährenden Eintritt der Flüssigkeit (Lauge). In jede Zwischenwandung sind 196 Krümmer eingelassen, durch welche von oben Flüssigkeit einläuft, während von unten Kohlensäure durchströmt, die durch / wieder aus dem Apparat heraustritt. Die mit d bezeichneten Verbindungsleitungen der einzelnen Etagen dienen zum Regnliren des Standes der Flüssigkeit, von deren Höhe man sich durch die'Wasserstandszeiger g überzeugen kann.
Unsere Neuerungen in Fig. 2 bestehen darin, dafs wir an das Zuströmungsrohr der Kohlensäure zwei tellerförmige Ansätze η m angefügt haben. Jeder dieser Ansätze ist auf der betreffenden Seite mit 600 Oeffnungen (Düsen) versehen von 2,5 mm Durchmesser. Durch diese Anordnung wird die Flüssigkeit durch die Kohlensäure besser verarbeitet und infolge dessen mehr ausgenutzt wie beim jetzigen Verfahren.
Fig· 5)6,7 und 8 stellen Ansichten und Schnitte eines sogenannten Nutsches dar, welcher Apparat zum Absaugen der Flüssigkeit des Bicarbonats dient. Auf k k ruht ein Drahtgewebe, hierauf Moirdzeug, dann wieder Drahtgewebe, worauf erst die Flüssigkeit steht, c dient zur Verdichtung. Durch Einströmen von
Dampf durch Oeffnung i wird ein Vacuum erzeugt, wodurch die Flüssigkeit vom Bicarbonat abgesaugt und von den links und rechts stehenden Pumpen fortgeschafft wird. Durch diesen Apparat werden in 18 Minuten 6 Centner Bicarbonat abgesaugt, und zwar soll das Bicarbonat 4 pCt. trockener wie bisher durch Centrifugen erzielt werden. Fig. 12 ist ein Blechkegel h, der in den runden Kasten der Fig. 5 in die Flüssigkeit eingesetzt und vermittelst Stellschrauben befestigt wird, um bei schärferem Einlassen der Luft das Saugen nicht zu erschweren.
Fig. 9, 10 und 11 zeigen die Anordnung der Rohrleitung der Heifsluftdestillation. Diese Anordnung liegt im Hauptzuge der Kesselheizgase, infolge dessen die sonst zum Schornstein hinausgehenden heifsen Gase zur Erwärmung der Luft dienen. Diese heifse Luft wird mit dem Dampfe zugleich in den Destillationsapparat gedrückt. Hierdurch ersparen wir 2 5 pCt. Kohlen gegen das frühere Destillirverfahren.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anordnung eines Apparates I, Blatt I, und Fig. i, Blatt II, mit einzelnen, durch Krümmer mit einander correspondirenden Etagen, in Verbindung mit zwei unter einander gleichen Apparaten II und III, Blatt I, und Fig.
  2. 2, Blatt II, in der Art, dafs die Lauge durch Apparat I continuirlich fliefst und sich in II bezw. III ansammelt, während zu gleicher Zeit III. bezw. II mit Kohlensäure übersättigt wird und die Kohlensäure von III bezw. II durch I geleitet wird.
    Die in Fig. 2, Blatt II, mit je 600 Düsen versehenen tellerförmigen Ansätze der Einströmungsrohre für Kohlensäure, durchweiche Düsen je nach Bedarf vermittelst Oeffhens oder Schliefsens der Ventile B1 oder C1 einmal durch den unteren Teller m oder den oberen η oder durch beide zugleich Kohlensäure ausströmen kann.
    Die Anordnung von Röhren, wie durch Fig. 9, 10 und n veranschaulicht, zum Erhitzen von Luft, welche für die Abdestillirung des Ammoniaks aus den Endlaugen benutzt werden soll.
    Die Construction des Nutschapparates und die Anordnung der einzelnen Theile nebst Blechkegel h, Fig. 12, in Verbindung mit der Einleitung von Wasserdampf durch Rohr i, Fig. 5, um unter dem Filter ein Vacuum zu erzeugen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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