DE249459C - - Google Patents

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DE249459C
DE249459C DENDAT249459D DE249459DA DE249459C DE 249459 C DE249459 C DE 249459C DE NDAT249459 D DENDAT249459 D DE NDAT249459D DE 249459D A DE249459D A DE 249459DA DE 249459 C DE249459 C DE 249459C
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DE
Germany
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die
carriers
matrices
casting
casting mold
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English (en)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249459 KLASSE 15 a. GRUPPE
in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1910 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900
die Priorität
auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 20. März 1909 anerkannt.
Bei Letterngieß- und Setzmaschinen, bei denen die einzelnen Matrizen einer Gießform gegenübergebrächt werden, um davon Einzellettern zu gießen, die der Reihe nach in eine Klemm- oder Sammelvorrichtung abgelegt werden, und bei Schreibmaschinen ist es bekannt, die Matrizen bzw. die Drucktypen in einem fächerförmigen Träger unterzubringen. Wenn die Maschine außer Tätigkeit ist, befinden sich diese Matrizen bzw. Typenträger an entgegengesetzten Seiten einer durch die Gießform bzw. die Druckstelle (z. B. einen Druckhammer) gelegten Ebene. Zum Gebrauch wird der fächerförmige Träger in achsialer Richtung bewegt und bringt die verlangte Matrize oder Type in eine feste Gieß- oder Druckstellung. Bei dem Gegenstande der Erfindung können die fächerförmigen, drehbaren und achsial beweglichen Träger, die die Matrizen einzeln einer festen Gußform gegenüber oder die Typen einzeln in eine feste Druckstellung (z. B. gegenüber einem Druckhammer) bringen, in achsialer Richtung bewegt werden, ohne die übrigen Sektoren in Mitleidenschaft zu ziehen. Die Verteilung der Matrizen oder Typen auf eine Anzahl von für sich beweglichen Trägern erleichtert .ein rasches Arbeiten der Vorrichtung. Für Letterngieß- und Setzmaschinen zeigt das Ausführungsbeispiel vier Matrizenträger, die in zwei Ebenen angeordnet sind, von denen die eine oberhalb und die andere unterhalb der Gieß ebene liegt, so daß, wenn irgendeine Matrize abgegossen werden soll, der diese Matrize enthaltende Träger auf- oder abbewegt werden und in die der Gießform entsprechende Stellung gedreht werden muß. Die Matrizenträger können unmittelbar mittels Tasten in Bewegung gesetzt werden; es empfiehlt sich jedoch, hierzu eine besondere, von Tasten überwachte Antriebskraft zu benutzen, um dem Setzer die Arbeit zu erleichtern und eine größere Schnelligkeit beim Setzen zu ermöglichen. Wird die Maschine zu Schreibzwecken verwendet, so treten an Stelle der Matrizen erhabene Tj'pen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Maschine dar, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Maschine,
Fig. 2 ein Grundriß bzw. ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Abwicklung der Kurvenfüllrangen des in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Zylinders.
Fig. 4 zeigt den Zylinder nebst Bewegungsvorrichtungen sowie das Magazin in Ansicht.
Fig. 5 ist ein Grundriß von Teilen der Fig. 4 bzw. ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Grundriß und
Fig. 7 eine Seitenansicht eines einzelnen Matrizenträgers mit dem daran befestigten rohrförmigen Fortsatz.
Von den vier Matrizenträgern i, 2, 3, 4 mit den Matrizen 5 sind die beiden ersteren oberhalb der Ebene der Gießform 6 angeordnet, die beiden letzteren dagegen unterhalb dieser Ebene. Die Matrizenträger liegen paarweise symmetrisch ίο zu beiden Seiten der Gießform (Fig. 5) und sind über einem Zylinder drehbar gelagert, der aus zwei in der gleichen Achse liegenden Teilen 7, 8 zusammengesetzt ist. Diese Zylinderteile sind mit zentral angeordneten Hülsen 9 und 10 versehen, die mit inneren und äußeren Lagerstellen für die hülsenförmigen Teile 11, 12, 13, 14 versehen sind, welche die Matrizenträger 1, 2, 3, 4 tragen. Je zwei zusammengehörige Träger 1, 2 bzw. 3, 4 sind durch Federn 15, 16 miteinander verbunden, deren Enden an Bolzen 17 der Träger befestigt sind. Die Federn bewirken, daß sich die Matrizenträger in der Ruhelage gegen feste Anschläge 18 anlegen.
Die Hülsen 9,10 sind mit abnehmbaren Verlängerungen 19, 20 versehen, die durch Verbindungen an den Hülsen befestigt sind. Die Hülsen 9, 10 und ihre Verlängerungen bilden Lagerstellen für die rohrförmigen Teile 21, 22, 23, 24, deren Verlängerungen die rohrförmigen Teile 11, 12, 13,14 sind, und mit denen sie durch Verbindungen 25 gekuppelt werden. Jeder der rohrförmigen Teile 21, 22, 23, 24 besitzt ein Paar Arme 26 mit Rollen 27, die in Kurvenführungen laufen, von denen jede einen geneigten Teil 28 und einen geraden Teil 29 aufweist und die in der Wandung der Zylinderteile 7, 8 angebracht sind. Die die Matrizenträger mit den rohrförmigen Teilen verbindenden Zwischenstücke 30 sind so gestaltet und angeordnet, daß sie eine Drehung jedes Matrizenträgers um einen genügend großen Winkel ermöglichen, wenn die auf ihm befindliche Matrize in die Gießstellung übergeführt werden soll.
Die rohrförmigen Teile 21, 22, 23, 24 sind mit seitlichen Ansätzen versehen, welche die Zahnbögen 31, 32, 33, 34 (Fig. ι und 2) tragen. Auf der Außenseite des Zylinders 7, 8 sind an gegenüberliegenden Stellen Lager 35 angeordnet. Die Lager jeder Seite halten (Fig. 4) je eine Welle 36, auf die eine Hohlwelle 37 aufgeschoben ist. Jede dieser Wellen wird unabhängig von der anderen durch eine Antriebsscheibe 38 und entsprechende Kupplungen 39, 40 in Drehung versetzt. Es sind also im ganzen vier Wellen vorhanden, welche Zahnräder 41, 42,43,44 tragen, die in den Zylinder durch in seiner Wandung vorgesehene Schlitze 45 hineinragen und von denen jedes mit je einem Zahnbogen 31, 32, 33, 34 in Eingriff steht.
Im Ruhezustande der Maschine sind die Kupplungen 39, 40 auf beiden Seiten der Zylinder ausgerückt. Jede Kupplung kann jedoch durch Betätigung des zugehörigen Einstellhebels 46 eingerückt werden, wodurch der entsprechende Sektor veranlaßt wird, eine seiner Matrizen 5 vor die Gießform 6 zu bringen. Wenn z. B. die Kupplung 39 (Fig. 4) eingerückt wird, so wird das Zahnrad 41 und somit auch der Zahnbogen 31 in Drehung versetzt. Dieser Zahnbogen, dessen Anfangsstellung mit derjenigen des Zahnbogens 33 in Fig. 2 übereinstimmt, wird in Richtung des Uhrzeigers gedreht und nimmt die den Sektor 1 tragenden rohrförmigen Teile 21, 11 mit. Zu Beginn dieser Drehbewegung verschieben sich die auf den Armen 26 des rohrförmigen Teils 21 befindlichen Rollen 27 in den geneigten Teilen 28 des untersten Paares der Führungsnuten (Fig. 3) abwärts, bis der ■ Matrizenträger ι sich in die Ebene der Gießform gesenkt hat. Die Zähne des Rades 41 sind so breit, daß trotz der achsialen Verschiebung des Zahnbogens dieser mit dem Zahnrade in Eingriff bleibt. Diese Abwärtsbewegung wird vollendet, bevor die der Führungskante des Matrizenträgers am nächsten liegende Matrize gegen-' über der Gießform anlangt. Hierauf dreht sich der Matrizenträger 1 wagerecht, wobei jede der Matrizen an der Gießform vorbeibewegt wird. Die Vorrichtung zum Feststellen der Matrize vor der Gießform kann in geeigneter Weise ausgeführt werden. Nach erfolgter Feststellung können die Kupplungsteile ebenfalls unter Vermittlung dieser Vorrichtung oder in anderer Weise ausgerückt werden. Nach Freigabe des Matrizenträgers wird er durch die Feder 15 in die Anfangs- bzw. Ruhestellung zurückgeführt. Die Matrizenträger 2, 3, 4 werden in ähnlicher Weise bewegt, um die entsprechende Matrize der Gießform gegenüberzubringen, und dann wieder in die Ruhelage zurückgeführt.
Damit die Matrizenträger schnell und bequem ausgewechselt werden können, sind die rohrförmigen Teile zweiteilig hergestellt und durch Bajonettverschlüsse o. dgl. miteinander verbunden; auch die Hülsen 9, 10 des mit den Kurvenführungen versehenen Zylinders sind zweiteilig ausgebildet und werden durch Verlaschung (Verzahnung) oder in anderer Weise miteinander verbunden. Die in der Zeichnung dargestellten Verbindungen 25 werden gelöst, wenn die Matrizenträger 1, 2, 3, 4 entgegen der Wirkung der Federn 15, 16 z. B. von Hand gedreht werden, wobei die unteren rohrförmigen Teile 21, 22, 23, 24 in ihrer Ruhelage verbleiben. Die Matrizenträger 1,2,3,4 und die rohrförmigen Teile 11, 12, 13, 14 nebst den Teilen 19, 20 der Hülsen können dann aus dem Zylinder herausgenommen werden. Die Anschläge 18 sind an eine Platte 49 angeschraubt und mit Nuten 50 versehen, welche eine achsiale Ver-Schiebung der Matrizenträger verhindern, wenn sie aus dem Zylinder herausgenommen werden.

Claims (2)

  1. Wenn die Erfindung bei Schreibmaschinen j Anwendung findet, entspricht die Druckstelle ;
    der Type der Stellung der Gießform. j
    ι Paten t-An Sprüche: |
    i. Einstellvorrichtung für schwenkbare
    und achsial verschiebbare Matrizen- oder ; Typenträger von Letterngieß- und Setz- j maschinen bzw. Schreibmaschinen, bei denen j die Matrizen oder Typen einzeln einer festen j Gießform oder einer festen Druckstelle gegen- j übergebracht werden, dadurch gekennzeich- j net, daß jeder der die Matrizen oder Typen enthaltenden Matrizen- oder Typenträger mittels einer zusammengesetzten achsialen und rotierenden Bewegung in die Ebene der Gießform oder in die Druckstellung eingerückt werden kann, ohne einen der übrigen Träger in Mitleidenschaft zu ziehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den fächerförmigen Trägern (i bis 4) je ein Paar in Kurvenführungen (28, 29) geführter Arme (26) befestigt ist, die die Bewegung jedes Trägers regeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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