DE248658C - - Google Patents

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DE248658C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/06Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings
    • A61F13/063Corn-pads; Corn-rings

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248658 KLASSE 3Od. GRUPPE
BERTHOLD TEPPICH in BERLIN.
Pflaster für Hühneraugen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Pflaster für Hühneraugen o. dgl., die aus einem scheibenförmigen Oberteil und einem ringförmigen Unterteil bestehen', und besteht darin, daß der ringförmige Unterteil zur Unterstützung der Wirkung der auf seine Unterseite aufgestrichenen klebenden Masse mit Saugnäpfchen ausgerüstet ist. Vorteilhaft wird der .Rand dieses ringförmigen Unterteiles allein oder gleichzeitig
ίο mit dem des Oberteiles ganz oder teilweise gebördelt, gezahnt, gezackt oder geschlitzt, um ein Festsitzen des Pflasters zu erreichen und eine Verschiebung desselben zu verhindern.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen des neuen Pflasters.
Fig. ι veranschaulicht ein aus drei Teilen zusammengesetztes Pflaster. Dasselbe besteht aus einem kreisscheibenförmigen Oberteil a, einem ringförmigen Unterteil b und einer Einlage aus Pflastermasse c. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der äußere Rand des ringförmigen Unterteiles b des Pflasters gebördelt, gezahnt, gezackt oder geschlitzt.
Fig. 2 zeigt die einzelnen Teile des Pflasters nach Fig. i.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei" welcher sowohl der äußere als auch der innere Rand des Ringes b gebördelt ist und die Scheibe α eine dem Ring b entsprechende Bördelung aufweist.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch das Pflaster nach Fig. 1 bzw. 3.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch das gesamte Pflaster mit Isoliereinlage.
Fig. 6 zeigt die in Fig. 1 veranschaulichte Ausführungsform mit dem Unterschied, daß die gebördelten Lappen des Unterteiles b über den Rand der Deckscheibe hinausragen.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei weleher die Deckscheibe α allein gebördelt ist und bei welcher die Lappen den Ring b überragen.
Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Ring α und Scheibe b gebördelt sind, wobei die Lappen der Scheibe α die Lappen des Ringes b übergreifen.
Gemäß der Erfindung ist der Ring b mit Löchern e ausgerüstet. Durch die Zusammensetzung des Ringes b mit dem scheibenförmigen Teil α werden die Löcher einerseits abgedeckt, so daß sie beim Aufdrücken des Pflasters auf die Haut als Saugnäpfe wirken.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist die Scheibe α einen glatten, kreisförmigen Rand auf, wogegen bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform die Scheibe a entsprechend dem Ring b gebördelt ist.
Die Scheibe α und der Ring b bestehen aus weichem, elastischem Material, wie Sammet, Filz ο. dgl. Die mit der Haut in Berührung kommenden Teile des Pflasters sind mit einem Klebstoff versehen.
Beim Gebrauch wird das Pflaster so aufgelegt, daß der ringförmige, mit einem passenden Klebstoff versehene Unterteil b auf die
Haut zu liegen kommt. Das Hühnerauge ruht druckfrei in dem die Pflastermasse enthaltenden Hohlraum d.
Infolge der Bördelung schmiegen sich die einzelnen Zacken der Haut und auch den Wölbungen und Krümmungen derselben in vollkommenster Weise an, so daß ein festes und sicheres Anhaften gewährleistet wird, während gleichzeitig unerwünschter Druck und
ίο sonstige Belästigungen vermieden werden. Durch die Anordnung der als Saugnäpfe wirkenden Löcher auf die Unterseite des Ringes wird das Festhalten des Pflasters an der richtigen Stelle sehr erheblich unterstützt.
Die erstrebte Wirkung wird noch dadurch vergrößert, daß die Scheibe α und gegebenenfalls auch der Ring b derart imprägniert sind, daß ein Durchdringen von weichgewordener Pflastermasse oder sich aus der Haut absondernder Feuchtigkeit vermieden wird. Dieselbe Wirkung wird gemäß der Erfindung auch dadurch erreicht, daß zwischen Scheibe a und Pflastermasse c eine Isolierschicht f (Fig. 5) eingelegt wird.
Versuche haben gezeigt, daß die Pflaster gemäß vorliegender Erfindung unbedingt fest haften, so daß eine Änderung der Lage niemals erfolgt. Hierdurch werden aber schädlicher Druck, Auslaufen der Pflastermasse und die damit verbundene Verletzung gesunder Haut sowie die übrigen den bekannten Pflastern anhaftenden Übelstände mit Sicherheit behoben.
Die gemäß der Erfindung ausgebildeten Formstücke b können selbstverständlich auch andere passende Gestaltung aufweisen. Ebenso können dieselben auch bei anderen als den beschriebenen Ballenpflastern entsprechende Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aus einem scheibenförmigen Oberteil und einem ringförmigen Unterteil bestehendes Pflaster für Hühneraugen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Unterteil (b) zur Unterstützung der Wirkung der auf seine Unterseite aufgestrichenen klebenden Masse mit Saugnäpfchen ausgerüstet ist.
2. Pflaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des ringförmigen Unterteiles allein oder gleichzeitig mit dem des Oberteiles ganz oder teilweise gebördelt, gezahnt, gezackt oder geschlitzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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