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Pflaster für Hühneraugen.
Bei den bekannten Hühneraugenpflastern weisen die mit der Haut in Berührung kommenden Teile bisher stets lange, glatte scharfkantige Ränder auf.
Diese bekannten Hühneraugenpflaster bieten den Nachteil, dass dieselben nicht genügend festhaften, da die langen Ränder derselben sich leicht von der Haut lösen. Dies gut besonders dann, wenn die Stelle, an welcher die Pflaster anzubringen sind, starke Wölbungen aufweist Es ist aber bei derartigen Pflastern von grösster Wichtigkeit, dass dieselben unbedingt feat sitzen. da durch Verschiebungen derselben einesteils die Heilwirkung verhindert oder stark herab- gemindert wird. während andererseits schmerzhafter Druck und andere störende Wirkungen
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des Pflasters der Übelstand auf. dass die weichgewordene Pflastermasse aus den sich bildenden Öffnungen austritt. mit gesunder Haut in Berührung kommt und diese angreift.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Pflaster mit langen. glatten scharfkantigen Randern liegt, darin, dass selbst in solchen Fallen, bei welchen eine Verschiebung des Pflasters nicht statt-
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Fig..' < zeigt einen Schnitt durch das gesamte Pflaster mit Isoliereinlage.
Fig. 6 zeigt die in Fig. 1 veranschaulichte Ausfuhrungsform. nut dem Unterschted, dass die Lappen des Unterteile8 b über den Rand der Deckscheibe herausstehen.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform. bei welcher die Deckscheibe a allein gezackt ist und beiwelcherdieLappendenRingbübergreifen.
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die Lappen der Scheibe a die Lappen des Ringes b übergreifen.
( ; emäl3 der Erfindung ist der Ring b mit Löchern e ausgerüstet. Durch die Zusammensetzung des Ringes b mit dem scheibenförmigen Teil a werden die Löcher einerseits abgedeckt,
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist die Scheibe a einen glatten kreisförmigen Rand auf. wogegen bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform die Scheibe a entsprechend dem Ring b gezackt ist.
Die Scheibe a und der Ring b bestehen aus weichem elastischem Material, wie Sammet, Filz oder dgl. Die mit der Haut in Berührung kommenden Teile des. Pflasters sind mit eiilem Klebestoffversehen.
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dem die Pnaatermasse enthaltenden Hohlraum d des Pflasters.
Infolge der Zackung schmiegen sich die einzelnen Zacken der Haut und auch den Wölbungen und Krümmungen derselben in vollkommenster Weise an, so dass ein festes und sicheres Anhaften gewährleistet wird, während gleichzeitig unerwünschter Druck und sonstige Belästigungen mit Sicherheit vermieden werden. Durch das Vorhandenseinder als Saugnäpfe wirkenden Löcher wird das Festhalten des Pflasters an der richtigen Stelle sehr erheblich unterstützt.
Versuche haben gezeigt, dass die Hühneraugenpflaster gemäss vorliegender Erfindung unbedingt festhalten, so dass eine Änderung der Lage niemals erfolgt. Hiedurch werden aber schädlicher Druck, Auslaufen der Pflastermasse und die damit verbundene Verletzung gesunder Haut sowie die übrigen, den bekannten Pflastern anhaftenden Übelstände mit Sicherheit behoben.
Die gemäss der Erfindung ausgebildeten Formstücke b können selbstverständlich auch andere passende Gestaltung aufweisen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pflaster für Hühneraugen, bestehend aus einem scheibenförmigen Oberteil und einem ringförmigen Unterteil, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Ringes (b) ganz oder teil-
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können oder über denselben hinausragen können.