DE248653C - - Google Patents

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DE248653C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 248653 KLASSE Ug. GRUPPE
KURT MÖBUS in DUISBURG.
abzweigende Nebenleitung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1911 ab.
Neuere Versuche an Dampfmaschinen, namentlich an Heißdampfmaschinen, haben bewiesen , daß eine ausgiebige Deckelheizung durch strömenden Dampf einen sehr günstigen Einfluß auf den Dampfverbrauch hat. Bei Steuerorganen, die in die Deckel eingebaut sind, ist die Heizung durch strömenden Dampf ohne weiteres gegeben; denn es brauchen nur die Frischdampfleitungen an die Deckel angeschlossen werden; letztere bilden gewissermaßen die Fortsetzung der Frischdampfleitung. Schwieriger liegen die Verhältnisse bei Maschinen, deren Steuerorgane nicht in den Deckeln liegen. In diesem Falle müßte den Deckeln der Frischdampf durch weite Rohrleitungen zu- und abgeführt werden, eine konstruktiv nur sehr schwer durchführbare Maßnahme. Es wird daher vorgeschlagen, die Deckel nicht in die Hauptstromführung des
ao Dampfes einzuschalten, sondern in den Nebenstrom ; die Leitungen werden dann bedeutend enger, lassen sich ein- und ausbauen, und damit auch die Deckel. In erster Linie soll die Einrichtung für unterbrochen arbeitende Maschinen Verwendung finden, und zwar soll die Eigenart dieser Maschinen, wie z. B. bei Walzwerkmaschinen, die sehr oft stillgesetzt und mit gedrosseltem Dampfe angefahren werden, ausgenutzt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. b stellt das Absperrorgan dar, das vom Handhebel α bewegt wird. Vor dem Absperrorgan b zweigt eine Leitung c ab, die nach dem einen Deckel d führt, Leitung e verbindet beide Deckel d und f miteinander und Leitung g führt unter Zwischenschaltung eines Absperrorgans h nach einer Stelle der Leitung hinter dem Absperrorgan b. Selbstverständlich kann in diesen Kreis eine beliebige Anzahl von Zylindern, Hoch- und Niederdruckzylinder, auch die Zylindermäntel eingeschlossen werden. Das Absperrorgan h wird ebenfalls vom Steuerhebel α bewegt, und es kann auch bei geschickter Ausbildung mit Absperrorgan b vereinigt werden, namentlich, wenn letzteres als entlastetes Kolbenventil ausgebildet wird. Wird jetzt die Maschine angefahren, so öffnet sich Absperrorgan b nur wenig, dagegen h mehr und vielleicht etwas früher, und es wird, da vor Absperrorgan b ein größerer Druck herrscht als hinter demselben, ein lebhafter Dampf umlauf durch die Leitungen c, e, g und die Deckel d, f eintreten und somit auch eine wirkungsvolle Heizung. Da nun bei den unterbrochen arbeitenden Maschinen das Anfahren und Stillsetzen sehr oft und fast regelmäßig hintereinander geschieht und der Dampfdruck hinter dem Absperrorgan b immer etwas kleiner ist als vor demselben, so wird sich ein ziemlich gleichmäßiger Heizdampfstrom einstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Heizung von Dampfzylindern durch eine von der Hauptfrisch-
    dampfleitung abzweigende Nebenleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen der Nebenleitung (c, d, e, f, g) vor und hinter dem oft bewegten, zum Fahren der Maschine dienenden Absperrorgan (b) liegen und ein in die Nebenleitung eingeschaltetes und mit dem Hauptabsperrorgan (b) bewegtes Absperrorgan (h) den Dampfeintritt in den Zylinder beim Stillstande der Maschine verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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