DE248237C - - Google Patents

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DE248237C
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clay
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/34Mixing on or by conveyors, e.g. by belts or chains provided with mixing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 248237 KLASSE 80«. GRUPPE
FRIEDRICH ROSEMEIER in DETMOLD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1910 ab.
Es sind feststehende Rundbeschicker für
Ton bekannt, bei welchen der Ton gegen eine Austragschnecke ruckweise oder in ständiger Bewegung geführt wird. Diese Beschicker sind ortsfest.
Es sind ferner Beschicker bekannt, bei denen Ton durch ein endloses, wagerecht liegendes Förderband einem Misch- und Schleuderwerk zugeführt wird.
ίο Den bekannten Vorrichtungen gegenüber besteht das Neue des Erfindungsgegenstandes im wesentlichen darin, daß gegen eine an sich bekannte feste Schnecke ein fahrbarer, als Sumpf ausgebildeter Behälter geführt wird.
Ein Vorteil dieses Apparates gegenüber der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß der Behälter in großen Dimensionen ausgeführt werden und große Massemengen aufnehmen kann, die z. B. bei der Herstellung von Ziegelsteinen so reichlich bemessen sein können, daß der Behälterinhalt für einen oder mehrere Tage ausreicht. Hieraus ergibt sich als weiterer Vorteil, daß die Masse längere Zeit in angefeuchtetem Zustand in dem Behälter (Sumpf) lagern und sumpfen kann, wodurch sie bedeutend an Biegsamkeit gewinnt. Ein dritter Vorteil ist der, daß der fahrbare Sumpfbehälter in die Tongrube gefahren, dort gefüllt und dann gegen die feste Schnecke geführt werden kann, welche den Ton darauf unter Vermeidung weiterer kostspieliger Arbeitsvorgänge oder besonderer Hebeanlagen direkt in die Verarbeitungsmaschine iördert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in Vorderansicht, in
Fig. 2 in einer Seitenansicht nach einem Vertikalschnitt nach Linie A-B der Fig. 1, in
Fig. 3 in einer Seitenansicht, in einem Längsschnitt, und in
Fig. 4 in einer teilweisen Draufsicht dargestellt.
Der Sumpf besteht aus einem auf Rollen und Schienen gelagerten Behälter a, unter dessen Boden eine Zahnstange b vorgesehen ist, in welche ein Zahnrad c eingreift, das in irgendeiner Weise angetrieben wird und einen langsamen Vorschub des Sumpfes herbeiführt. Bei der dargestellten Anordnung soll eine Bewegung des Sumpfes in der Richtung des Pfeiles erfolgen. Anschließend an den Boden sind an einer Längsseite des Sumpfes eine Anzahl nebeneinanderliegende und sich über die ganze Länge des Sumpfes erstreckende, in Gelenken bewegliche Klappen ä angebracht.
An jeder der Klappen ist eine in wagerechter Richtung drehbare Rolle e vorgesehen, welche gegen eine fest gelagerte Schiene f geführt wird. Der Sumpf bleibt hierdurch geschlossen, nur befindet sich an einer Stelle der Führungsschiene, und zwar gegenüber einem der festgelagerten Böcke g eine Ausbuchtung h, so daß an dieser Stelle durch den Druck des im Sumpfe befindlichen Gutes eine Klappe geöffnet werden kann. An der Welle i der feststehenden Böcke g ist ein aus zwei U - Eisenführungen k bestehender Rahmen
schwenkbar angebracht, der jedoch in üblicher Weise in der gezeichneten senkrechten Stellung durch Sperrstifte o. dgl. festgehalten werden kann. Im oberen Teile des Rahmens k ist eine Welle m gelagert, welche maschinell angetrieben wird. Innerhalb der Stege der U-Eisen des Rahmens k ist links (Fig. 2) ein Kettenrad η vorgesehen, das durch eine endlose Kette mit einem Zahnrad c, das auf der Schneckenwelle j> sitzt, verbunden ist. Durch die gleiche, jedoch rechts (Fig. 2) gelagerte Antriebsvorrichtung wird ein Schlagflügelwerk q in Bewegung gesetzt. In dem Rahmen k kann ferner auf der jeweils der Bewegungsrichtung des Sumpfes entgegengesetzt liegenden Seite eine an sich bekannte einschiebbare Wand r angebracht werden, die durch den ganzen Querschnitt des Sumpfes reicht. Die Wand ist auswechselbar und kann auf beiden Seiten des Rahmens eingeschoben werden. Soweit die U-Eisen des Rahmens k innerhalb des Sumpfes liegen, sind sie durch Leisten s geschlossen, so daß das Triebwerk vollständig geschützt liegt.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Angenommen, der Sumpf ist vollständig, und zwar linksseitig (Fig. 1) bei Beginn der Arbeit ausgeführt; hierbei würde die Sperrwand r unmittelbar an der rechtsseitigen, offenen Stirnseite des Sumpfes anliegen. Der ganze linksseitig angeordnete Raum ist mit dem Mischungsgut angefüllt. Wird nun der Sumpf durch das Zahnradgetriebe in Bewegung gesetzt, wobei gleichzeitig die Schneckenwelle p und das Mischflügel werk q angetrieben werden, so gelangt das im Sumpf befindliche Gut t durch die sich der Schnecke gegenüber öffnende Klappe d nach außen. Die Mischflügel q haben hierbei gleichzeitig die Aufgabe zu erfüllen, der Schnecke sämtliches Gut zuzubringen und gewissermaßen das Material in die Schnecken windungen zu pressen. Die Schnecke selbst sowie die Mischflügel führen eine gute Mischung und Durchknetung des Gutes herbei. Da außerdem die rückwärts liegende Wand r ein Überführen des Materials in den sich bildenden rechtsseitigen Hohlraum nicht gestattet, tritt das Gut durch die Klappe d vollständig aus. Nach Passieren der Ausbuchtung h kommen die Klappen durch die Führungsschiene f wieder in ihre Schließlage. .
Es liegt auf der Hand, daß neues Füllmaterial ohne weiteres in dem sich bildenden Hohlraum des Sumpfes hinter der Abschlußwand r nachgefüllt werden kann, so daß bei gleichzeitigem Umwechseln der Wand r von der rechten auf die linke Seite der Arbeitsvorgang sich durch Umkehrung der Fortbewegungsrichtung des Sumpfes ohne weiteres wiederholen kann, ohne daß dieser erst leer zurückgefahren wird. Zwecks vollständigen Ausfahrens des Sumpfes, z. B. bis in die Tongrube, ist der Rahmen k um die Welle i drehbar, so daß er in wagerechte Lage gebracht werden kann, so daß der Sumpf ohne weiteres unter der Entleerungsvorrichtung hergefahren werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Als Misch- und Beschickungsvorrichtung für Ton und dergl. ausgebildeter Sumpfbehälter, der sich gegen eine feststehende Förderschnecke bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sumpfbehälter- (a) fahrbar ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Seitenwände des Behälters (a) Klappen (d) mit Führungsrollen (e) eingebaut sind, die an einer wagerechten Schiene (f) Führung erhalten.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (f) an der Entleerungsstelle mit einer Ausbuchtung (h) versehen ist, die das öffnen der jeweils diese passierenden Klappen (d) gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901269C (de) * 1952-01-18 1954-01-07 Leonhard Kaesweber Sumpfanlage fuer Ton od. dgl.
EP0469500A1 (de) * 1990-07-30 1992-02-05 SANCASSIANO S.p.A. Knetmaschine für Nahrungsprodukte und Knetverfahren welches mit dieser Maschine durchgeführt werden kann

Cited By (3)

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DE901269C (de) * 1952-01-18 1954-01-07 Leonhard Kaesweber Sumpfanlage fuer Ton od. dgl.
EP0469500A1 (de) * 1990-07-30 1992-02-05 SANCASSIANO S.p.A. Knetmaschine für Nahrungsprodukte und Knetverfahren welches mit dieser Maschine durchgeführt werden kann
US5312183A (en) * 1990-07-30 1994-05-17 Sancassiano Spa Kneading machine for food products and a method of kneading which can be performed by the machine

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